![]() |
Zitat:
|
Zitat:
Ich bin von den Bürsten fast weggekommen. Versuchs mal mit nem sog. "Negerkeks". Gibts für die Flex, kost halt ne Mark. Aber geht (finde ich) viel besser und schneller. UND du hast keine Drähte hinterher in den Haare und in der Unterhose hängen ;) Test mal! |
Auch die Negerkekse (CSD-Scheibe) gibts für die Bohrmaschine. Alles bei KSD erhältlich ;) Mit Einsatz Empfehlung usw. Aber Dreck fliegt auch bei der Bohrmaschine überall hin. |
Jo, es geht um die "Leisttung" und um die spitzen Drähte. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Die von mir verlinkte Bosch Bürste lässt auch keine Drähte umherfliegen das Teil ist wirklich standfest und wie schon angesprochen durch den Rechts- und Linkslauf der Bohrmaschine oder des Akkuschraubers hat man immer eine schön griffige Bürste - funktioniert richtig gut und es ist nicht so gefährlich wie eine Flex. Lässt man die Maschine nicht so schnell laufen, kann man das Blech schön anrauhen. Auch mit dem Keksaufsatz muss man gut aufpassen sonst ist selbst gesundes Blech schnell weg - ruhig mal am gesunden Probestück testen. Zum Owaltrol jaja da wird immer viel erzählt im Netz - einfach mal selbst ausprobieren, natürlich läuft es vom glatten Blech ab - und? Daher leicht anrauhen und man hat eine wunderbare Grundierung. Aber viel besser noch es dringt in die Nähte und Falze ein, in die man sonst nicht vordringen könnte. Man erwischt eh nie alles, den Rest regelt Owatrol. Erst danach kommt dann Brantho oder was auch immer drauf. Viele schwören auch auf Epoxy Grundierung - ja gut wenn man nun Lust auf 2K Lack hat warum nicht. Auch das Seilfett muss man wohl selbst mal ausprobiert haben. Spritze ich das auf Dreck - zum Beispiel im Radhaus - ist es doch logisch, dass es nicht lange hält - hier sollte auch gut vorgereinigt werden. Seilfett gibt es nun auch von Petec, das erzeugt eine schön schwarze Oberfläche, wer es gerne etwas einheitlicher mag. Es sieht fast schon aus wie Unterbodenschutz, klebt nach einer Woche nicht so dermaßen stark wie das von LM, aber härtet auch nicht aus wie Unterbodenschutz. Im Anhang ein Foto wie es nach einem ersten Testauftrag aussieht - ich teste das einfach mal und schaue, ob es auch so beständig ist wie das von LM. Was ich aber schon sagen kann, es klebt an den Fingern sogar fast noch ekliger als das von LM xD. VG Micki |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4) Guten Morgen liebe Leute, die rechte Unterbodenseite ist nun quasi rostfrei. Habe einige Durchrostungen beseitigt. Hat leider wieder etwas länger gedauert, zuerst den falschen Schweller bestellt, dann die Blechstärke vom Bodenblech falsch gemessen und demzufolge auch falsch bestellt........ man, man, man. 1. Foto die Ausgangssituation Ich wollte zuerst die (wahrscheinlich durch aufsetzen) entstandene Beule rausziehen. Also Ringöse angeprokelt (zweites Foto) und mit einem Hammer versucht das Blech zu überreden in seine ursprüngliche Lage zurückzukehren. Das hat zwar im Prinzip auch funktioniert, sah jedoch bescheuert aus. Also: ausschneiden und neu anfertigen - zumal auch noch eine nette Durchrostung vorhanden war. Drittes Foto: Bleche angefertigt und fertig eingeschweißt. 4. Foto die Vorderkarre ist ebenso blank. Geplante weitere Schritte: alle Überlappungen am Unterboden werden in Owatrol ersäuft, dann Karosseriedichtmasse drauf. Hiernach dort wo Rost war: Brunox 2 mal. Schlussendlich 3 Schichten Branth 3 in 1. Der Farbton ist etwas heller, als die Wagenfarbe, weil ich einen Kontrast zu den Achsteilen (die werden mit Branth 3 in1 schwarz beschichtet.) Gruß Andreas |
Da war aber jemand fleißig. Sieht gut, was du so machst und auch die Planungen klingen vernünftig. So wie dein 3er sehen mittlerweile die meisten aus, an denen bisher nichts passiert ist. Der Unterbodenschutz kaschiert den Rost recht lange. Da hört man eher beim Drücken, dass es knisterst. |
Oh man, so eine Arbeit würde ich mir nur an einem super seltenen Sondermodell machen :D Aber das sieht echt nach Profi Arbeit aus. |
Zitat:
|
@ g3FreA, das ist ein super seltenes Sondermodell - Spule mal gedanklich 30 Jahre vor... Ende der 80er, Anfang 90 haben wir fast alle unsere Schallplatten weggegeben/geschmissen. Der Verschleiß behaftete, knacksende Mist mit durchschnittlichem Frequenzgang - kaum einer wollte das Zeug noch. Es gab ja die CD! Heute kaufen die Leute die alten Klamotten wieder wie blöd. Derer Beispiele gibt es viele. Wie viele G3 im besten Zustand wird es in 30 Jahren noch geben? Mein G3 wird nach Fertigstellung max. wenige hundert Km/Jahr bekommen, gefahren nur Sonntags und wenn es trocken ist. Er wird bei mir nie wieder Wasser, Frost oder zu viel UV abbekommen. Ob das eine gute Investition war, werden dann meine Erben feststellen. Andreas |
Du machst das genau richtig - weiter so und gute Arbeit. |
Echt tolle Arbeit, bin auf weitere Berichte gespannt :) |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Guten Morgen zusammen, das hintere Schwellerende war - Achtung Überraschung - auch vergammelt. Also kleine Bleche angefertigt und eingeschweißt. Habe mal einen anderen Schweißprimer verwendet, das alte Zeugs von Förch hat inzwischen die Konsistenz von Honig, wohl zu alt. Hiernach wollte ich den Außenschweller anschweißen. Verdammter Mist, ich bekomme dieses Schwellerblech nicht vernünftig geschweißt. Es kommt mir vor, als würde ich einen Keks oder einen Blumentopf schweißen wollen......:angel: Habe mir heute einen anderen Schweißdraht bestellt, dieser soll speziell für kfz Bleche (verzinkt und/oder mit Beschichtungsresten) sein, evtl. geht es damit besser. Gruß Andreas |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4) Huhu zusammen, so, es geht weiter im Text. Radhäuser auf der rechten Seite blank gemacht, alte Dichtmasse entfernt. Überraschender Weise war nur 1 kleine Durchrostung/ Radhaus zu verzeichnen. Durchrostung beseitigt, Owatrol in die Blechüberlappungen und neue Dichtmasse an die Nähte. Alles mit Korn 120 geschliffen und richtig entfettet. Und dann: 3 mal Brantho Korux aufgetragen. Die Fotos sind unmittelbar nach dem 3 Spritzvorgang entstanden, der speckige Glanz verschwindet beim trocknen. Gruß Andreas |
@Winner, ja das ist ne Arbeit für Leute die Mutter und Vater erschlagen haben...... Aber wenn ich was mache, dann richtig, will ja wissen, was unter dem augenscheinlich intakten Unterbodenschutz ist. Es ist wie mit Zahnschmerzen, erst nix besonderes, aber wenn du zu lange wartest.... dann hilft nur noch die Wurzelbehandlung, das volle Programm.... Schwester die Lindemann Fräse bitte! Gruß Andreas |
Du bist sehr gründlich. Gefällt mir deine Berichte zu lesen! |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 3) Guten morgen liebe Leute, zwischenzeitlich bin ich ein wenig weiter gekommen. Der Unterboden ist fast fertig. Das Entfernen des alten Unterbodenschutzes inkl. der Dichtmasse und des Rostes, war gelinde gesagt eine Arbeit für Bekloppte. Meine Schultermuskeln haben ob der überbordenden Überkopfarbeit (bin sonst Sesselfurzer) deutlich zugelegt, quasi Bodybuilding unter der Hebebühne. Ich könnt das ja als neues Fitnessprogramm anbieten - für gelangweilte Manager, Banker und andere Verbrecher - 1h Unterbodenschutz entfernen für 9,99€ mit Zertifikat!!!:D Aber mal im Ernst, das Entfernen des alten UBS war zwar lästig, aber sicher nicht ganz ohne Langzeiteffekt. Es gab unzählige Stellen, wo der Rost bereits aktiv war, ohne dass man das hätte einfach so erkennen können. Hier nun einige Fotos von meinem Machwerk, ein vorher Foto erspare ich euch, jeder weiß, wie ein G3 Unterboden nach 25 Jahren ausschaut. Ach ja, zum entfernen hat sich die gerade Zopfbürste auf Trennschleifer als am effektivsten gezeigt. Die gewinkelte Zopfbürste liegt bei mir auf Platz 2, dann der Rest: Schaber, Heißluft, Schraubendreher, fluchen, sonstige rotierende Dinge. 1. Foto: Blech ist blank, die Überlappungen mit Owatrol getränkt, Roststellen sind mit Brunox behandelt, Karrosseriedichtmasse überall. 2.+3. Foto: Brantho Dingsbums in 3 Schichten, in einige Gewinde sind Silikonstöpsel gesteckt, weil ich keine Lust habe, hinterher die Gewinde wieder freizupopeln. Gruß Andreas |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4) Hallo nochmal, hier für die, welche es interessiert meine Ergebnisse was das Entrosten und das anschließende Galvanisieren von Schrauben, Muttern und solch Zeug angeht. Bis Dato hatte ich folgende Vorgehensweise: Entrosten mit Zopfbürste oder Sandstrahlen, bei kleinen/dünnen Gegenständen mit Glasperlen. Anschließend beschichten. Nun wollte ich die Effizienz steigern und habe mir 60%ige Essigsäure beschafft. Das Zeug im Mischungsverhältnis 1:2 verdünnt, die zu entrostenden Teile rein und warten.... Hier fotografisch festgehalten der Prozess anhand von Schrauben (die von der Hinterachsaufnahme) 1. Schraube vorher 2. Schraube nach 24h Säure 3. Schraube nach dem Verzinken und etwas mit Stahlwolle poliert, die Zinkschicht ist sonst matt-grau. 4. Schraube nach gelb pasivieren und trocknen. Da das ursprünglich für sowas verwendete Chrom6 Zeug inzwischen verboten ist, ist hier ein Nachfolgeprodukt verwendet worden. Das Ergebnis ist nicht so "schön" wie mit Chrom 6. Mein Fazit: für Kleinteile ist Säure durchaus verwendbar. Und für größere Teile??? Nächster Beitrag!. Andreas |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 5) ... Entrosten mit Säure Teil 2 bei Schrauben und Klammern und so Zeug hat die Vorgehensweise halbwegs funktioniert. Nun ein etwas größeres Teil - der Bremssattelhalter. 1. vorher, verrostet schon, aber soooo schlimm fand ich das nicht. Ab in die Säure. 2. Foto: nach 24h in der Säure, fast nichts passiert.... 3. Foto: nach 48h einiges an Fläche ist blank, aber etwas mehr Elan hätte ich mir von dem Zeug schon gewünscht, vor allen in den Poren - porentief rein halt. 4. Foto: nach 60h in der Säure war keine wirkliche Verbesserung mehr zu erkennen, gerade in den gewissen Stellen war noch immer die braune Pest! Egal, hatte die Faxen dicke und habe den Restrost mit Sandstrahlen entfernt. Achja, mit einer Lauge aus Waschpulver habe ich die am Metall verbliebenen Säurereste neutralisiert. 5. Foto: Träger mit Brunox für die Endbehandlung vorbereitet. Die Essigsäure ist wegen Arbeitsverweigerung gefeuert! Andreas |
Das sieht nach wahnsinnig viel Arbeit aus, aber das Ergebnis ist dafür auch überragend. Gerne weiter berichten, macht Spaß zu lesen. |
Erstmal WOW...klasse Arbeit die du da machst. Der Golfi wird hinterher bestimmt nicht mehr mit nem "Alptraum" vergleichbar sein. Sehr gut erläutert wie du vorgehst. Werde davon bestimmt auch noch das ein oder andere mal selbst aufgreifen...hast mir ne menge ideen gemacht :D Bin auf den weiteren Fortschritt bei dir echt gespannt :) Cheers:bier: |
Gute Arbeit! Zum Entrosten nehme ich bei solchen Teilen Zitronensäure, einen alten Edelstahltopf und eine alte mobile Herdplatte. Ab 60°C wird die alte Säure richtig schön aktiv und es brodelt nur so vor Reaktion. Die Ergebnisse sind erstaunlich. Danach strahle ich das Metall aber nochmals in der Kabine ab und fertig. Es bildet sich oft eine schwarze Oxidschicht, die sich nur sehr schwer entfernen lässt, daher nochmals Sandstrahlen. Mehrfach die Mischung erneuern hilft bei einem guten Ergebnis - das Zitronenzeugs kostet ja nix. VG Micki |
Hut ab, ich bin verliebt in deine Unterbodenbilder. Man denkt nicht das das der vermooste Golf war! Von einer Leiche zu einem liebevoll restaurierten Auto! Gefällt mir sehr! |
Gutnaaabend, Danke für die Rückmeldungen! Heute habe ich ne Menge Schrauben, Scheiben und so Zeug entrostet, in den Ultraschallreiniger geworfen und anschließend verzinkt. Das lief so gut, dass ich mir gleich noch die Hinterachse vorgenommen habe (wenns schon mal läuft...) ... das war ein Fehler! Karma ist doch ein Arschloch. Die Bremsleitungen sind an sich noch prima, aber eben mit Stahlverschraubungen versehen - so sehen diese auch aus. Wollte also Stahlverschraubungen gegen Messing tauschen. Enden abgeschnitten, Messingverschraubung drauf und gebördelt. Prima! Beim anpassen habe ich dann aus einer Rundung ein Knick gemacht - Schei**e! Seit dem versuche ich die Bremsleitungen an/auf der Hinterachse nachzufertigen. Klappt natürlich nicht so richtig. Habe nun für heute aufgehört und berate mich gerade mit meinem irischen Kumpel Tullamore Dew und Aldi Cola... @Micki_23: Eventuell ist das ja der kleine, aber feine Unterschied. Meine Säure steht draußen (wegen des strengen Geruches)und ist somit sehr kalt. Werde es auch mal mit etwas Temperatur versuchen, danke für den Hinweis. Schönen Abend alle Andreas |
Topf mit Deckel dann riecht es nicht! Funktioniert echt gut. Für Bremsleitungen nimm doch gleich die Cunifer Leitungen, da reicht auch das günstige Vigor Bördelwerkzeug für 4,75er Leitungen völlig aus. LG Micki |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 6) Guten Morgen, bin wieder etwas weiter gekommen - der Autoteile Berg, welcher sich in der Werkstatt und davor breit macht, wird langsam kleiner. Natüüürlich musste hier und da noch die eine oder andere Durchrostung beseitigt werden. Selbstverständlich durchrostet es ja nicht einfach so auf einer glatten Fläche, eine Ecke mit 3 überlappenden Blechen muss es schon sein... Egal! Habe mehr Schweißgas, als der Rost Lust auf seinen Job hat. Hier einige Fotos vom Stand gestern. Andreas |
Das hat ja fast was von Neuwagen schon. Top arbeit :) |
Manche der Bilder könnten wirklich von der Montagelinie in Wolfsburg anno 1996 stammen. :D |
Ja, kann meinen beiden Vorrednern nur zustimmen, der Unterboden sieht aus wie von einem Neuwagen, oder ehrlich gesagt, sogar noch besser :) Alle Achtung vor der Arbeit, wirklich sehr sauber umgesetzt. |
Wow, du musst bald mal den Threadtitel ändern... Das hat definitiv was vom zweiten Leben - die meisten hätten da ja geschlachtet und du hauchst ihm diese Frische ein! Daumen hoch, sehr konsequent und hochwertig gearbeitet! |
Du lässt echt nichts anbrennen. Ich bin total begeistert, der Golf wird richtig toll. VG Benjamin |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 5) Hallo liebe Leute, Danke für die Blumen! Bis jetzt war es eine reine Fleißarbeit, ohne viele Komplikationen. Naja, die Lager der Hinterachse haben sich ganz ordentlich geweigert, ihren bisherigen Platz zu verlassen.... Aber es geht weiter. Der Unterboden rechts ist i.o., der Unterboden am Heck ist ebenfalls i.o. Bleibt die Fahrerseite ab in etwa Fahrersitz bis inkl. Radhaus. Zuerst natürlich muss der alte Unterbodenschutz runter - also habe ich ein lustiges Zopfbürstenmassaker veranstaltet. Ihr werdet es niemalsnicht erraten, was zum Vorschein kam: Nein, Rost! Davon erzählen die Fotos. 1. Foto: Da hat schon jemand einen Flicken draufgeklebt. Muss das so hässlich sein? 2.+3. Foto: Nun weiß ich endlich, warum das Auto GOLF heißt - wegen der 18 Löcher! 4. Radhaus vl vorher. 5. Habe zunächst die alten Räder wieder auf die Hinterachse geschraubt (Felge ist geschliffen und mit Branth 1in3 lakiert), weil ich leider (noch) keine Idee bezüglich gut aussehender Felgen habe. Andreas |
Respekt vor dem Tempo das du vorlegest. Auf den vorderen Federdom bin ich gespannt, das sieht ja nicht so gut aus... |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 8) Huhu! die Arbeiten am Unterboden nähern sich dem Ende. Die Region um das vordere Ende des Schwellers war doch sehr viel zeitaufwendiger als gedacht, zu reparieren. Eigentlich wollte ich heute (13.03.2021) den Unterboden letztmalig beschichten, davon bin ich 3-4 Tage entfernt. Naja togal, ist ja kein Wettbewerb und Qualität geht vor Schnelligkeit. Hier einige Fotos. Foto 1 und 2: Rost am linken Schweller. Es waren sowohl der Außenschweller, als auch ein Teil des inneren Bleches und das Blech, welches die Kräfte eines Wagenhebers in die A-Säule leiten soll, vollkommen vergammelt. Foto 3 und 4: Testschnitt: Alles Fe2O3! Foto 5: Neuaufbau begonnen Foto 6: Hurra, ich habe wieder eine gerade Kannte am Schweller (oder wie das Ding heißt) Foto 7: Schweißpunkte etwas geschliffen und begonnen mit Karrosseriedichtmasse rumzumatschen. Foto 8: Habe mich entschlossen, alle angeschweißten Gewindebolzen (Grobgewinde) am Unterboden durch neue zu ersetzen. Die alten waren durch den Rost so schmal geworden, dass die Clips für Bremsleitungen/Kraftstoffleitungen nicht mehr so richtig halten wollten. Grüße Andreas |
wow ich sags ja immer es ist (fast) alles schweißbar. Die Bolzen zu erneuern ist eine gute Idee, wobei man auch nicht alle benötigt, aber man weiß ja auch nie ob man nicht an der Motorleistung später noch einmal dreht und dann andere Hitzeschutzbleche angebracht werden sollten. |
Wirklich beeindruckend deine Arbeit. Gibt es die Haltebolzen einzeln zum anschweißen oder wie werden die erneuert? |
ja, die kann man einzeln erwerben, gibt 2 verschiedene Methoden, Direktzündung -so wie diese hier, oder Hubzündung, zb die Haltebolzen vom Airbagsteuergerät sind via Hubzündung verschweißt. hier mal die Gerätschaft und die Versuche dazu, da muß man sich einfuchsen ;) http://www.golf3.de/direktupload/i/8...1480704474jpeg http://www.golf3.de/direktupload/i/8...1480704515jpeg http://www.golf3.de/direktupload/i/8...1480704604.jpg http://www.golf3.de/direktupload/i/8...1480705004.jpg http://www.golf3.de/direktupload/i/8...1480704717jpeg http://www.golf3.de/direktupload/i/8...1480704774jpeg |
Zitat:
Ah, danke für die Aufklärung. 😊👍🏻 |
Bolzentausch! Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 2) Moin! habe normale Schweißbolzen an die Stelle der alten (Grobgewindebolzen)geschweißt. Hatte vorher einige Versuche gemacht, ob normale M6 Senkkopfschrauben auch dafür hergenommen werden können. Das war möglich, sah aber nicht so prima aus. Siehe Fotos. links im Foto: normale M6x30 Schraube angepunktet. Der Clip steht ca 2mm vom Blech weg, fand ich nicht so klasse Rechts im Foto: M6x15 Anschweißbolzen aus Wald- und Wiesenstahl ST37, verkupfert. Angschweißt auf 1mm Blech und auf 1,5mm Blech. Beides kein Problem. In die Clips einfach metrisches Gewinde geschnitten. Funktioniert auch bei den Haltern für Benzinleitung (Achtung: Sackloch!!! Mit Gefühl schneiden und rechtzeitig aufhören.) Die Klemmscheiben - für Hitzebleche - halten ebenso bombenfest. Bevor jemand fragt, warum ich nur gepunktet und nicht durchgeschweißt habe, mit den 4 Punkten hält das problemlos und vor allem: ich kann den Zwischenraum Blech-Bolzen vor Rost schützen und anständig mit UBS besprühen. Geschweißt mit MAG, einem SG2 TI Draht und 80A ABER!! mit Spott Funktion die 80A lagen also nur im Millisekunden Bereich an. Wie viele Millisekunden genau kann ich nicht sagen, meine Schweißkiste hat einen unbeschrifteten Drehregler und keine digitale Anzeige hierfür. Schönen Sonntach! Andreas |
Hi, haben sich die Antworten überschnitten. Die Version von Gti95 ist natürlich "das König unter die Lösungen". Aber, das gezeigte Bolzenschweißgerät dürfte mindestens in der Bundesliga spielen und für den gemeinen Hobbyisten deutlich zu teuer sein. Schade! Aber, wie ist das eigentlich? Die gezeigte Pistole hat ja offenbar die Aufgabe, den Bolzen in der optimalen Position zu halten, bis der "Abzug" betätigt wird und das Gerät für eine sehr kurze Zeit eine hohe Menge an Strom bereit stellt. Die am Bolzen befindliche Spitze wird aufgeschmolzen und verbindet Bolzen mit Blech. Richtig so??? Was ist, wenn man eine solche Pistole nimmt (gibts als Nachbau in der Bucht für 50 Oiro) und über einen Euro Zentralanschluss (20€) an ein MAG Schweißgerät anschließt? Der Taster an der Pistole ist meines Wissens nach nur ein einfacher Mikrotaster, welcher eine Steuerspannung durchschaltet. Das Gerät auf "Spott" gestellt und man hat für eine sehr kurze Zeit viel Strom....... Könnte das funktionieren? Aufbau Bolzenschweißpistole: www.youtube.com/watch?v=hDTNf8y2-lg Er hat es probiert: www.youtube.com/watch?v=J5uAV9dBAQo (hat leider nur manchmal funktioniert, er hatte aber auch keine Spott Funktion) Andreas |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:15 Uhr. |
Powered by vBulletin®