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Leider nichts gelöst Er ruckelt und ging heute prompt auf der Straße aus und wollte eine gute Minute lang nicht anspringen. Zu hause habe ich deprimiert noch mal den Widerstand am Temperaturgeber für die angesaugte Luft gemessen: Über 30kOhm. Ich habe den Finger an den Fühler gelegt um ihn aufzuwärmen und der Widerstand stieg auf 70kOhm an. Jetzt ist er auf 60kOhm, das bei 18 Grad Außentemperatur. Eigentlich müsste der Widerstand bei ansteigenden Temperaturen fallen. Der Fühler lässt sich nach oben und unten bewegen, vermutlich ist er kurz davor abzubrechen. Da ist auch ein Stück Klarlack abgebrochen. Teletubby, Du hattest wohl den richtigen Riecher, der Fühler ist kaputt. Jetzt bin ich natürlich geknickt. Nohcmal 100 Euro in das Auto reinstecken stinkt mir gewaltig. Ich bin am Überlegen ob sich das nicht anders lösen läßt. Wenn man das Bauteil kennen würde, ließe sich das bestimmt für einen Bruchteil kaufen, einlöten und irgendwie befestigen. Ist das bekannt? Hat das schon jemand versucht? Oder ich klappere mal die Schrottplätze ab, nur dass es den Golf3 hier praktisch nicht mehr gibt. Raven: Ich habe eine schlecht lesbare Kopie von "Jetzt helf ich mir selbst" auf meinem computer. Das Buch auf Papier wäre nicht schlecht, aber das Auto ist so gut wie hinüber. Der TÜV geht bis Dezember 2020 und es ist unwahrscheinlich, dass der Golf da nochmal durckommt. Deswegen will ich die 100 Euro nicht reinstecken, wer weiß was als nächstes kaputt geht. |
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Hallo! Zitat:
Zum Test kannst Du auch mal die beiden äußeren Pins des vierpoligen Steckers an der Einspritzeinheit auspinnen und einen Widerstand mit 2,2 kOhm oder noch besser 1,8 kOhm an die Kabelenden anschließen. Das würde dem Motorstuergerät eine Lufttemperatur von ca. 30° vorgaukeln. Dann kannst Du sehen, ob sich am Motorlauf etwas verbessert hat. Eine Dauerlösung ist das aber ausdrücklich nicht! Freundliche Grüße Teletubby |
https://vwts.ru/forum/index.php?showtopic=48283 Schau dir das mal an. Scheinbar ist der gleiche NTC im Kühlwassersensor verbaut. |
Widerstand ersetzen Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Hallo Teletubby, Weil mir das mächtig stinkt so viel Geld für einen NTC Widerstand auszugeben, habe ich mich schlau gemacht. Ich werde den Widerstand ersetzen. Ich habe bei Conrad Electronic einen gefunden, der fast die genau gleiche Kennkurve hat. Siehe im Anhang - blau ist die Kennkurve des originalen, grün die des neuen. Das Ersatzteil gibt es hier für 0.70 Euro https://www.conrad.de/de/p/tdk-b5716...st-500586.html Übrigens ist es mir nicht schlüssig warum die Leitungen in der Plastikkappe kaputt gehen sollten. Ich tippe mal eher auf die Verbindung unmittelbar am Widerstand. Die sind so hauchdünn, dass man sie fast nicht sehen kann. Ich werde den Widerstand besorgen, anlöten und berichten. Wäre doch toll,wenn Leute so Geld sparen könnten. |
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Danke, dass habe ich auch schon gehört. Ich glaube nicht mal dass der NTC kaputt ist, vermutlich sind es die Lötstellen unmittelbar daran durchgebrochen. Vielleicht würde es schon reichen diese zu erneuern. Ja, einen Kühlwassergeber könnte ich vermutlich noch heute besorgen. Ich frage mich nur, ob ich die feinen Lötstellen hinbekomme. Danke jedenfalls, ich glaube, ich habe jetzt genug Möglichkeiten um es weiter zu versuchen. Super! |
Und wenn die Leitung etwas dicker ausfällt, wird das auch nicht viel ausmachen. Oder du komplette Kappe austauschen. Die mit gleichfarbigen Stecker kann man gegeneinander austauschen. Die braunen Stecker haben andere Rastnasen. Vielleicht liegt ja noch eine im Keller ich schaue nachher mal nach. |
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Hätte noch einen Kappe mit schwarzem Stecker hier liegen. |
Löten Ich habe die Lackschickt vom NTC Widerstand abgekratzt, der Innenwiderstand bei 20Grand ist in etwa 1.8kOhm. Das Ding funktioniert, wie wir schon vermutet haben. Eine der beiden Leitungen ist intakt, die andere ist kaputt. Ich werde morgen versuchen neue Kabel anzulöten. Den Versuch ist es mir wert. Dann mache Ich Epoxitharz drauf und teste den Fühler mit ein paar Wärmequellen. |
Zwischenbericht Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4) Es sind neue Kabel am Temperaturgeber dran. Das Löten hat gut funktioniert, ich habe Lötzinn mit 40% Blei genommen, das schmilzt schon bei 180Grad. Außerdem noch zusätzlich Flussmittel, damit es schnell benetzt. Die neuen Kabel habe ich dann an die alten Kabel angelötet. Die Stellen, an denen das Kupfer zu sehen war habe ich mit Schrumpfschlauch dicht gemacht. Die Kabel sind an der Kappe mit Epoxitharz angeklebt. Expoy ist der beste Kunstoffharz, den es gibt. Vorhe habe ich die Kappe mit Schleifpapier angeraut, damit das auf auch hält. Der Widerstand an den Steckerpins beträgt bei Zimmertemperatur 1.8kOhm. Wenn ich den Fühler mit einer warmen Stelle des Lötkolbens berühre, sinkt der Widerstand auf 0.5kOhm, Jetzt warte ich bis das Harz komplett aushärtet und baue die Kappe wieder ein. Probleme könnten mir die Lötstellen bereiten, die steif sind, ich werde das Kabel wohl nicht in die alte Führung legen können. Im Anhang ein paar Fotos von der Operation. Ich melde mich nach einer Testfahrt. |
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Mein Golf wird nie wieder so aussehen, obwohl ich manchmal mit dem Gedanken spiele ihn wieder voll in Schuss zu bringen. Aber das würde Tausende kosten, an Geld und vor allem an Stunden. Ja, die Kabel sind zu dick, habe ich mir auch gedacht, als sie schon drauf waren. Dünnere gab es in dem Laden sowieso nicht (die hatten ja nicht mal gutes Lötzinn). |
Problem ungelöst Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 5) Der Temperaturfühler ist eingebaut und funktioniert. Ich laß bei kaltem, ausgeschaltetem Motor 13 Grad, exakt wie die Climatronic. 1. Dann ließ ich ihn Warmlaufen, immer noch alles problemlos. Im Anhang die Werte während er warmlief. Datei im Anhang. Als ich losfuhr ging das Ruckeln sofort los. Nach 100m ging er das erste mal aus. 2. Ich bin gute 20km mit konstanten 90kmh gefahren und habe auf einem Parkplatz halt gemacht. Ausmachen musste ich ihn nicht, das hat er gleich alleine gemacht. Habe kurz den Fehlerspeicher ausgelesen: 00523 - Luftsensor G42 30-10 Open or Short to B+ Fehler gelöscht, kam nicht wieder. Dann habe ich im warmen Zustand auf dem Parkplatz im Leerlauf und im Stand ausgelesen. Leerlauf instabil, fällt immer wieder, das Steuergerät scheint es dann zu korrigieren. Datei im Anhang. 3. Dann bin ich im zweiten Gang langsam auf dem Parkplatz im Kreis gefahren und dabe ausgelesen. Er ruckelt, vor allem wenn ich vom Leerlauf leicht aufs Gaspedal drücke. Es geht ein Ruck durchs Auto wie bei der Schubaschaltung. Datei im Anhang. 4. Wieder im Stand und im Leerlauf augelesen. In der Datei sieht ihr gleich am Anfang wie der Motor auf 700Umin fällt, dann auf 1.100 steigt. Lambdawert auf 1.06 Datei im Anhang. 5. Nochmal im Stand ausgelesen, aber mit Gas. Auf der Graphik sieht man in der zweiten Hälfte wie der Lambdawert ansteigt, der Motor es nicht schafft 3.500 zu halten. Wenn ich vom Gas gehe, fällt der Lambdawert wieder auf 1. Datei im Anhang. 6. Auf dem Rückweg ist er mir auf der Geraden, bei 90kmh im fünften Gang ausgegangen. Der Motor drehte, reagierte nicht aufs Gas. Als ich aukuppelte ging die Drehzahl auf 0. Mit dem Zündschlüssel ging er nicht an. Bei 50kmh habe ich wieder eingekoppelt und er ist angegangen. Datei im Anhang. 7. Beim Anfahren an den Kreisel ging er wieder aus. Servolenkung fiel natürlich aus, nicht so lustig im Kreisel. Der springt danach auch nicht ohne weiteres wieder an. Er braucht ein paar Sekunden um wieder anzugehen, und dann muss man sofort Vollgas geben, damit er nicht sofort wieder ausgeht. 8, Zu hause Fehler ausgelesen: keine Fehler im Speicher, Werte wie oben. Immerhin musste ich ihn selber ausmachen, das er dieses mal nicht alleine gemacht. Teletubby, jetzt weißt du, warum ich nicht die 100 Euro für den Fühler ausgeben wollte. Schade, das alles. Kann etwas mit der Zündspule nicht stimmen? Die habe ich mal ausgetauscht, Aber die neue singt manchmal. Oder Benzinpumpe? Die ist noch Original. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Der Vollständigkeit halber, ein Foto mit dem "neuen" Fühler. |
Da stimmt was nicht: 40-50°C Lufttemperatur sind bei den Außentemperaturen zuviel. Die Ansaugluft wird angewärmt, aber nicht beheizt. Die sollte nur um die 30°C sein. Hast du den Luftfilterkasten geprüft, ob die Warmluftklappe korrekt funktioniert? Im kalten Zustand sollte die Klappe (glaube ich) offen sein, damit die angesaugte Luft durch Abgase erhitzt wird. Später wird die Klappe geschlossen. |
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+ Unter 35°: Kaltluftanschluss -4- verschlossen + Über 45°: Warmluftanschluss -2- verschlossen + Zwischen 35 und 45°: Zwischen Kalt- und Warmluftanschluss Das Ganze funktioniert logischerweise nur bei laufendem Motor, weil sonst kein Unterdruck da ist, der die Klappe bewegen könnte. |
Nichts geht mehr Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4) Hallo Raven, ich glaube in einer Diskussion gelesen zu haben, dass die Temperatur der Luft 45 Grad betragen soll, ich glaube, das hattest du sogar selber geschrieben. :) Ich wollte trotzdem gucken ob die Klappe bei kaltem Motor auf den Ansaugstutzen zum Abgaskrümmer umstellt. Leider sprang der Motor überhaupt nicht mehr an. Habe das drei, vier mal probiert, bis mir auffiel, dass ich den Stecker zum Hallgeber abgeklemmt hatte. Aber als ich ihn wieder eingesteckt hatte ging trotzdem nichts. Anlasser läuft, Die Benzinpumpe surrt kurz aber er springt nicht an. (nach Benzin riecht es nicht). Der Geber für die Luft gibt immer noch vernüftige Werte, also hält meine Lötstelle auch. So langsam glaube ich an HokusPokus: Kann das am E10 liegen? Ich habe das letzte Woche zum ersten mal überhaupt getankt. Ich habe nochmal das Drosselklappenpotentiometer ausgemessen, ich glaube da stimmt was nicht. Widerstände: Zwischen 1 und 5 (die zwei äußeren Pins): immer 960 Ohm Zwischen 1 und 2 (die zwei rechten Pins): 1300 Ohm wenn Drosselklappe zu und 1850 wenn auf. Zwischen 1 und 4 (der erste und der dritte Pin): 950 Ohm wenn zu, steigt aber ziemlich bald an auf 2.3kOhm und fällt am Ende wieder ab auf 2.0kOhm Laut Anleitung (siehe Anhang), soll der Widerstand zwischen 1 und 4 konstant bleiben und dann ansteigen bis die Drosselklappe auf Vollgas ist. Bei mir ist das nicht so. Und bei Teletubby war das auch anders. Ich erreicht den maximalen Widerstand sehr schnell, nicht mal 1/4 auf. Noch Fotos der Lambdasonde und der Ansatz vom KAT: sieht alles dicht aus. Also Falschluft kann fast nicht mehr sein, da ist jetzt alles ausgetauscht bis auf die Leitung vom Bremskraftverstärker und die ist frei von Rissen oder Brüchen. Abschließend noch ein Foto von zwei Leitungen, die unter dem Hauptbremszylinder erscheinen und dann unter der Batterie verschwinden. Die sind sowas von verrostet, sieht aus wie in Chernobyl oder auf der Titanic. Was sind das für Leitungen? |
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Kann es sein, dass ich die zwei Unterdruckschläuche am Ventil der Klappe verkehrt herum montiert habe? Das dürfte ja eigentlich keinen Unterschied machen? Ich habe sie so montiert, dass sie sich nicht überkreuzen. |
Kann es sein, dass ich einen kaputten Temperaturfühler hatte,also die Temperatur immer kalt war? Entsprechend war die Klappe immer auf warm gestellt. Jetzt wo das repariert ist, ist ein anderes Problem sichtbar geworden? |
Hallo! Zitat:
Das sind Hydraulikleitungen der Servolenkung, die bei Golf 3 Fahrzeugen häufig stark rosten. Irgendwann werden sie undicht, und dann spritzt das Hydrauliköl (Druck 90 bar) raus. Mit unangenehmen Folgen mehrerer Arten. Das hat es schon mehrfach gegeben. Auf dem Foto kann man daneben eine Bremsleitung sehen, die auch nicht besser aussieht. Ich würde mit so einem Auto nicht mehr fahren. Keinen Meter mehr. Freundliche Grüße Teletubby |
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Das Auto hat noch bis Dezember 2020 TÜV, der Prüfer spricht seit vier Jahren von der Servolenkung. Sie würde irgendwann undicht werden, aber es hält immer noch. Wenn die Leitung leckt, dann fällt die Servolenkung aus, dann wird es schwer zu lenken, aber da der Druck langsam abfällt, merke ich das. Wenn die Bremsleitung leckt wird er Pedalweg länger und die Leuchte im Armaturenbrett würde angehen. So ist es auch gewesen als ein Bremszylinder in der Trommel undicht wurde. Ich muss halt aufpassen, aber das tue ich sowieso. Das Auto muss eigentlich nur noch ein paar Monate halten. Also, heute morgen startet er gar nicht mehr. Was kann das sein? Zündspule? Benzinpumpe? |
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Du hast es nicht erwähnt. Ist es Dir egal? Zitat:
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Mir ist die Sicherheit der Fahrradfahrer sehr wichtig, zumal die Leute hier nicht sonderlich aufpassen. Öl auf der Straße ist mir nicht egal. Wenn das passiert, würden sich das langsam bemerkbar machen. Ich gucke jedes mal in den Motorraum bevor ich losfahre. Das Auto wurde vom französischen TÜV noch im Dezember 2018 für fahrtauglich befunden, da sah es im Motorraum genau so aus wie jetzt. Die Leitung sieht wie gesagt seit Jahren so aus. Sie kann morgen undicht werden, aber sie kann noch Jahre lang halten. Wenn die 90 bar aushalten soll, kann ich mir nur vorstellen wie stark die Wanddicke sein muss. Wie gesagt, ein Bremsleck würde rechtzeitig angezeigt werden, so wie das letzte mal auch. Und ich prüfe schließlich vor jeder Fahrt die "Wolke", eben weil das Auto in diesem Zustand ist. Hier in Frankreich fahren Autos in viel schlechterem Zusand noch rum. Ich arbeite in Afrika und weiß genau wo solche Autos trotz aller Mängel landen und wie lange sie noch fahren. |
Na, hat keiner einen Rat, warum der Motor nicht mehr anspringt? Die Widerstände an der Zündspule sind alle in Ordnung. Die Benzinpumpe gluckert kurz, wenn ich die Zündung anmache. Trotzdem springt er nicht an, Anlasser läuft. |
Die muß wieder anlaufen, wenn der Anlasser den Motor durchdreht. Hast du Zündfunken? Die Pumpe wird per Relais vom Motorsteuergerät geschaltet, wenn das Signal vom Hallgeber kommt. |
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Ist es normal, dass der Motor bei all den Startversuchen nicht nach Beznin riecht? Ich habe auch die Kappe von der Jetronic abgemacht und den Anlasser betätigt, Es riecht nicht nach Benzin und es scheint nichts aus der Einspritzdüse rauszukommen. Aber ich höre es kurz in Tank blubbern, wenn ich die Zündung anmache. |
Dann prüf doch einfach ob die Pumpe fördert. |
Endlich hatte ich etwas Zeit. Benzin kommt bis zur Einspritzeinheit an, aber die Düse spritzt nichts ein. Das Ventil in der Einspritzung baut Druck auf. Das Benzin kommt also bis zur Düse. Die Einspritzdüse hat einen Innenwiderstand von ca. 2 Ohm, die Kontakte scheinen also in Ordnung zu sein. Es kann also eigentlich nur eine verstopfte Einpritzdüse sein, oder sie bekommt kein Signal. Kann man die Einspritzdúse testen? |
Dann schau dir mal den Stecker mitsamt Leitungen an. Gerade der Stecker für Einspritzventil und NTC-Ansaugluft hat häufig Kabelbrüche unter der Gummitülle. Tülle mal vorsichtig wegschieben und die Kabel prüfen, auch mal an denen ziehen. Fest? Danach LED-Prüfer (Bitte keine Prüflampe, zu hoher Strom!) an die mittleren Pins klemmen. Blinkt sie beim Anlassversuch? Zitat:
Schau mal nach 321 611 939 E. "Klassiker" bei den Motoren. Ach Threadersteller: Prüf auch diese Membrane im Luftfilterkasten, die war bei mir gerissen und da hat der Motor Falschluft gezogen. |
Zitat:
Dieses Teil gibt es auch in der Teileliste des Golf 3, etwas seltsam beschrieben mit "Unterdruckschlauch 22X22mm, Motoren AEX und ADZ". |
Hellseher Zitat:
Ich habe fast den Eindruck, Du hast eine Kristallkugel zu hause. Du hast wirklich ins schwarze getroffen: 1. Unter der Gummitülle ist ein Kabel für die Einspritzdüse von dem Pin ab 2. Wenn ich an dem Schlauch für die Unterdruckdose im Luftfilterkasten sauge, baut sich kein Unterdruck auf und die Klappe bewegt sich nicht, die Membran scheint undicht zu sein. Ich schaue mir das morgen nochmal an, wenn es nicht mehr regnet. Vielen Dank für diese super Hinweise! |
Na also, hast du was zu tun. Die Membrane kannst du abstecken und den Schlauch verstopfen. Damit ist die Ansaugluftvorwärmung deaktiviert, was zur Zeit aber nicht tragisch ist. Ist sie so auch, nur mit Falschluft gepaart. Wenn er dir irgendwann bei kaltem Wetter ruckelt und fast ausgeht, dann hast den Kandidaten im Hinterkopf! (Deaktivierte Vorwärmung) Und deine rostigen Leitungen kannst du leicht abbürsten und dann mit Fluid Film ei streichen. Oder auch Leinöl. Beides stoppt Rost und durchdringt den. |
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Ich werde diese Membran nachbestellen, wenn ich sie als Ersatzteil gefunden habe. Du hast nicht zufällig die Teilenummer? Leinöl ist gut für Holzfenster, ein österreichisches Kulturgut, ist gesund weil es viele ungesättigte Fettsäuren hat und Golf reparieren kann es also auch :) Das mach ich! |
Leider gibt es die nur mit dem kompletten Luftfilterkasten und das kostet nicht wenig. Es bleibt wohl nur das Wühlen auf dem Schrottplatz. Kann man da wenigstens vor Ort prüfen. Aber verstopf erstmal den Schlauch, dann ist das Thema Falschluft gegessen. Ich habe die Membrane aus nem Polo, war ähnlich und habe sie aus dem Kasten ausgeklipst. Den groben Rost mit nem Schleifleinen abschleifen und dann das Leinöl auftragen. Trocknet natürlich sehr, sehr langsam. Zum Teil brichts auch mal ne "Rostschuppe" weg. Wird irgendwann abgewaschen, also regelmäßig nachpinseln oder irgendwann mit Wachs einsprühen. |
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Ansonsten wird der Unterdruckschlauch dicht gemacht, so wie du es sagst. Und ich klemme die Klappe zwischen den beiden Öffnungen fest, dann vermischt sich warme und kalte Luft. Ist ist das noch schlimmer als nur kalte Luft? Ich bin echt erleichtert, ich hoffe das war's jetzt mit dem Stottern, ausgehen, nicht anspringen. |
Bei der Witterung kannst das deaktiviert lassen. Denn mit warmer Luft zieht das Auto nicht mehr so, du hast Leistungsverlust. Hängt mit der Dichte zusammen. Die Klappe wird von einem Bi-Metall in der Ansaughutze geregelt, leider auch oft kaputt. Man kann es teuer bei VW kaufen oder etwas günstiger bei Opel. |
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Die Klappe im Luftfilter hat zusammen mit dem Thermoelement in der Ansaughutze und den Unterdruckschläuchen die Aufgabe, die Ansaugluft an der Einspritzeinheit genau auf diesen 40° +/- 5° C zu halten. |
Ja und Nein. Sicherlich hat das einen Grund, nämlich einer Vereisung entgegen zu wirken. Gerade wenn die Luft expandiert, kühlt sie aus, somit kann man auch bei moderaten 10-15 °C einen zugefrorenen Ansaugtrakt in der Einheit haben. Dieser Effekt ist gerade dann stark ausgeprägt, wenn man niedrige Last abruft. Die Lufttemperatur selbst ist der Einspritzung ziemlich egal, da ist kalte sogar besser. Aber es kann dann der Effekt (Landläufig "Vergaservereisung") auftreten. Und das findet man als Fahrer null witzig, wenn der Motor beim Beschleunigungswunsch nur anfängt zu stottern und sogar ausgeht. Daher wird dem entgegenwirkt, indem die Luft angewärmt wird. Zur Zeit ist die bei ihm eh ohne Funktion, da Membrane rissig. Zieht ihm noch Falschluft. Daher der Tipp den Schlauch zu verstopfen. Dann ist zumindest das Gemisch wieder in Ordnung und sein Motor muss wieder rund laufen. Wenn es ihm dann es wert ist, kann er die Funktion instandsetzen. Aber um die Kiste wieder richtig zum Laufen zu bekommen einfach abklemmen und schauen. Aus der konkreten praktischen Erfahrung: Die Vorwärmung habe ich bei einem 1,8er seit mehreren Jahren außer Funktion. Bis dato läuft der Motor einwandfrei, packt die AU mit guten Werten und hat auch unauffällige Verbrauchswerte. Ich hatte im Winter und im Übergang vom/zum Sommer Ruckeleien erwartet, durch eventuelle Vereisung. Ist aber bisher nicht der Fall, dieses "shittige BiMetall*" (Temperaturregler) muss endlich ersetzt werden. Wobei das eigentlich optimiert gehört, mir schwebt seit eben den Jahren auch vor das auf "elektronisch geregelt" umzubauen. Aktoren und Sensoren gibts massig, nen Regler wird fix&fertig diskret aufgebaut zahlreich im Netz verhökert. Naja und wenn ich so überlege ist die ganze Einspritzung ein Murks, aber das geht dann zu weit. * = Egal welches ich vom Schrott beschafft habe, es war kaputt. |
Zwischenbericht Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4) Zitat:
Der Riss liegt genau an den Angeln der Luftklappe. Dort wird der Gummi am stärksten zerdrückt, weil sich die Klappe wie eine Tür öffnet. Würde sie wie eine Schublade funktionieren, würde die Membrane länger halten. Der Gummi ansich ist immer noch geschmeidig und elastisch, ich bin überrascht. Ich bin kein KfZ-Mechaniker, und ich zeige nicht gerne auf andere mit dem Finger, ABER :) Ich stimme dir zu, das ist alles nicht vernünftig zu Ende gedacht. Ich bin schockiert wie schäbig das ganze Unterdrucksystem zusammengestöpselt ist, wo das so kritisch für den Motor ist. Das BiMetal ist der ungenauste Temperaturgeber, den wir haben. Das würde elektronisch leicht zu lösen sein. Ich werde einen dünnen Fahrradflicken auf die membrane kleben. Wenn das Probleme macht, stopfe ich das zu und gut ist. Frage: Wie kann ich am besten die Pins aus dem Stecker ziehen? Die stecken fest, und je mehr ich daran rumzerre, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die anderen drei Kabel auch brechen. |
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