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Den Golf 3 als Optimum der Halogen Technik zu bezeichnen findet ihr nicht ein wenig gewagt? Selbst der Golf 7 wird noch mit Halogen verkauft, und ihr wollt nicht ernsthaft behaupten das ein Scheinwerfer Design Anfang der 90er besser ist als ein Heutiges. Dann noch den Einzigen technischen Beleg hier aus dem Tread aus der Autobild..... |
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Die Prio. 1 ist längst nicht die Lichtqualität. Ich würde den Golf 3 Scheinwerfer als pragmatischen, performanten Scheinwerfer bezeichnen. Den Golf 7 Scheinwerfer als schick. So einen Schweinwerfer zu entwickeln ist ein ewiger Kampf zwischen Design, Technik, Kosten, Zulieferern - ein hieben und Stechen. Ich war dabei. Ich weiss das. Wer gute Halogen haben will, muss einen VW Bus kaufen, der hat die beste Lichtperformance wegen der verhältnismässig großen Scheinwerfer und dem sehr hohten Kostendruck bei VWN. Da kommt wirklich nur das nötigste in den "Basis"-Scheinwerfer. |
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Es gab vor Jahren einen Scheinwerfertest. Die Serienscheinwerfer des Golf 3 schnitten dort sehr gut ab, der Einkammernsw war sogar geringfügig besser als der Doppelkammersw. . Edit: Ich meine nicht den aus der AutoBild der um 2005 veröffentlicht wurde. War älter und dort verschiedene getestet, unter anderem auch die beiden Golf 3 SW. Die Lampen mit höherer Glühfadentemperatur und verändertem Wendeldesign (Daher das "mehr an Licht" trotz gleicher el. Leistung) haben durchaus eine etwas höhere Helligkeit (Aber nicht in der Grössenordnung *1,9), gerade in den Randbereichen und den weiter entfernten Bereichen. Weiter leuchten die natürlich nicht, wie denn auch... es kann höchstens einem so vorkommen, weil die weiter entfernten Bereiche heller sind. Messwerte finden sich im Test wieder (Unter anderem Helligkeitsverteilung), die Bildergalerie beachten. https://www.auto-motor-und-sport.de/...ehlampen-test/ |
Die Gesetzmäßigkeiten nach denen ein Scheinwerfer berechnet wird, sind seit Jahrzehnten bekannt. Das einzige, was evtl besser wurde, ist die Fertigungstechnik. Diese Fortschritte werden aber nicht in besseres Licht umgesetzt, wobei sich das im einstelligen Prozentbereich bewegt, sondern in geringeren Herstellungs- und Einkaufspreisen. Um es klar zu sagen, Präzision und Größe sind beim Scheinwerfer nicht zu ersetzen. Hinzu kommt eine bessere Fertigungstechnik der Leuchtmittel. Diese bessere Fertigungstechnik wurde mit der H7-Lampe eingeführt und wird auch bei H1-H4 angewandt, zumindest bei seriösen Herstellern. Vorteile resultieren auch aus CAN-Bus-Steuerelementen, die die Spannung direkt am Scheinwerfer erzeugen und dort eine geregelte Spannung bereitstellen. Praktisch sind die Booster heute direkt eingebaut. |
Solang die Spannung bei ~13,2 V liegt ists gut. Das ist die Prüfspannung bspw. bei Osram auf die sich die Lebensdauerangaben beziehen (Wie viele Schaltvorgänge darin liegen, kA, kann auch ne statische Messung sein). Liegt man darüber verkürzt man die Lebensdauer und liegt man darunter verlängert man sie. Darum halten die Lämpchen beim 3er Golf und ähnlichen Kisten auch verdammt lang, im Alter liegen da nur 12V und weniger unter Last an. Wäre bei dem Auto aber unkritisch, so zugänglich wie da sind die Lampensockel nicht immer.... |
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Wo hab ich denn beleidigt? Mal davon ab: Ich kann diskutieren, aber tatsächlich, hab ich inzwischen keine Lust mehr darauf. Du greifst mich ja auch an. Was solls also? Willst du mich zwingen zu diskutieren? Und, was spielt denn eine Rolle, wenn ich mich beim fahren wohlfühle. MEINE EIGENE Warhnehmung. Da kannst du mir noch so oft sagen, dass der Golf 4 angeblich schlechtere Scheinwerfer hat, als der Golf 3 - wenn ich im Golf 4 nachts besser gesehen habe, ist es doch das was zählt, oder nicht?! Wie willst du mir das denn wiederlegen? Du kannst mir das noch so oft erklären, aber ich weiß doch was ich selbst erfahren und gesehen habe. Es ist ja nicht so, dass ich etwas nachplappere was ich irgendwo gelesen habe. Sondern ich habe eigene praktische Versuche gemacht, das heißt auch, dass ich das gleiche Fahrzeug verwendet habe, die selbe Strecke zur selben Zeit gefahren bin. |
@ Schreibtisch Der Golf 7 diente natürlich nur als beispiel. Nehmen wir jetzt mal den Golf 6 als Vergleich. Auf den Ersten Blick sieht dort die Reflektorfläche nicht kleiner aus als zb beim Golf 3. Wenn ich viel Lust habe schaue ich mir am Montag mal die CAD der Scheinwerfer an um die mm2 auszurechnen. Hier mal noch ein Test Bericht zu H7 Leuchtobst. Da wird zum beispiel geschrieben das die Nightbreaker 4m mehr Reichweite haben als die zweit platzierte von Bosch. Wenn man genau sucht, findet man zu jeder Meinung den passende Testbericht um seine These zu untermauern. https://www.auto-motor-und-sport.de/...ehlampen-test/ |
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Grüße |
@Schreibtisch Ist es nicht eher so, dass wenn man den Hebel leicht zieht einfach nur beide Wendeln in dem Moment an sind? Also knapp 100 Watt in dem Moment. Wenn ich das bei mir am Vento nämlich mache (H4 Lampen) habe ich auch die Reichweite des Fernlichts. Deswegen behaupte ich jetzt mal, dass es nichts mit dem Widerstand zu tun hat. Gesendet von meinem Mars pro mit Tapatalk |
Der Effekt tritt ja auch dann auf, wenn bei einem Doppelkammerscheinwerfer Fernlicht eingeschaltet ist (Abblendlicht und Fernlicht sind bereits zusammen an). Zieht man den Hebel an, um umzuschalten, wird das Licht in diesem Moment merkbar heller. Das liegt nachweislich am schwankenden Widerstand und der daraus resultierend, wechselnden Spannung. Wer möchte, kann ja mal an den eingeschalteten Lampen die Spannung messen. Bei mir lag am Scheinwerfer, ich muss mich erinnern und weiss es nicht mehr ganz genau, gut 1,5-2 Volt unter der Bordspannung ohne Relaisschaltung und neue Masseleitung. Zitat:
Grüße |
Das Licht wirkt beim Umschalten kurz heller, richtig. Man muss aber darauf achten, wenn vorher das Fernlicht an war und man wieder zurückschaltet. Denn das Fernlicht (Und auch das Abblendlicht) werden von Klemme X via Zündschloss (Und Lenstock, & Drehschalter) versorgt. Die Lichthupe wird von Kl. 30 versorgt, wenn der Hebel bewegt wird, dann ist das Fernlicht im Umschalt/Bewegungszeitpunkt von Kl. X *und* Kl. 30 versorgt, ergo der plusseitige Verlust wird da ein wenig kompensiert und das Fernlicht ist heller. Ich habe die Relaisschaltung intern verkabelt, der grösste Verlust wird durch die Schalter und deren Kontakte verursacht. Resultat: 13,0V unter Last am Lampensockel, wenn ich die Masse optimiere könnte ich noch ~0,2-0,3 V herausholen. |
In Stellung Fernlicht ist beim H4 es tatsächlich so, dass durch das Ziehen der Lichthupe beide Wege zur Lampe bis zur ZE parallel liegen. Es geht nämlich auf dem irren Weg innerhalb des Armaturenbretts schon eine Menge Spannung "verloren". ZE zum Lichtschalter, dann zurück zur ZE, von da zum Abblendschalter und dann erst zur Verteilung und raus. Und bei gezogener Lichthupe liegt der zweite Weg bis zur Verteilung parallel. |
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Die fehlende Streuscheibe ist aber kein Qualitätsmerkmal für die Lichtausbeute des Scheinwerfers. Das ist mitunter auch ein Modeatrribut und natürlich auch dem geringeren Einkaufspreis geschuldet. Beispiel: C-Klasse W203, vor der Modellpflege mit Streuscheibe und danach ohne. Der ältere Scheinwerfer bringt mehr Licht auf die Straße, wie der neuere. Da haben einige, den die Qualität wichtiger wie die Optik ist, das mit anderen, denen die Optik wichtiger wie die Qualität ist getauscht. Nicht alles, was einem als Fortschritt verkauft wird, ist auch ein solcher. Fast immer ist die Änderung der Rezeptur nur für den Hersteller ein solcher, der so seine Gestehungskosten senken kann. Das gilt nicht nur am Auto. |
Finde ich nicht, meiner Meinung nach reicht auch ein gut berechneter Reflektor, um die Abgrenzung für das Abblendlicht zu gestalten. |
Ich hatte immer das Gefühl, dass die Abgrenzung beim Linsenscheinwerfer (Durch die Maskierung im Lichtstrahl) an präzisesten ist, danach kommen Streuscheibenscheinwerfer und am schlechtesten sind Glasklar-Reflektorrscheinwerfer. Das war nämlich eines der Nachteile, die ich beim Golf 4-look Scheinwerfer bemerkt hatte: Die unscharfe Trennkante zwischen Abblendlicht und unbeleuchtetem Bereich. Man muss sich dann ja auch fragen, was genau mit der Lichtverschlechterung gemeint ist? Die Leuchtweite? Der Leuchaustrittstwinkel? Die Trennschärfe?Irgendwas anderes wie Wärmeemission? Alles zusammen? Falls ja, in welcher Gewichtung? Grüße |
Mir ist aufgefallen, beim VR, im Gegensatz zu meinem Grünen damals, habe ich keine Relaisschaltung drin. Ich werde das mal ändern und versuchen möglichst aussagekräftige Bilder zu machen, an der selben Stelle bei gleicher Dunkelheit. Dazu werde ich nochmal einen Satz der billigsten Leuchtmittel kaufen die ich finden kann und da dann auch nochmal den Vergleich zu den Osram Nightbreaker ziehen. Ich hoffe, ich kann das dann halbwegs auf Foto bannen. |
Dafür braucht man eine Kamera, die RAW-Fotos machen kann mit fest einstellbarer Blende, ISO und Belichtungszeit. |
Jup, ich habe mit meiner Spiegelreflex schon paar Nachtaufnahmen gemacht.. Stativ nicht vergessen sonst wackelts. :D |
Hallo! Zitat:
Ich war nie ein Freund der Klarglas-Scheinwerfer und bin es weiterhin nicht. Erstens sieht man jeden Steinschlag und jede Mattierung, die im Laufe der Zeit nicht ausbleiben, viel stärker als auf einer normalen Streuscheibe. Und zweitens weiß ich aus einem Bericht der Firma Hella, dass Konstruktion, Berechnung und Herstellung von guten Streuscheiben kompliziert und aufwändig, für gute Scheinwerfer aber unerlässlich sind. Die Klarglasscheinwerfer sind aus rein optischen Gründen eingeführt worden, damit die Fronten der Fahrzeuge möglichst raumschiffartig aussehen. Das ist bei Klarglasscheiben natürlich viel einfacher, weil man jedes Detail im Inneren genau sehen kann, das dadurch viel mehr zu einem Designelement wurde. Lichttechnische Überlegungen haben dabei nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Zitat:
Freundliche Grüße Teletubby |
Zitat:
FF-Reflektor-Scheinwerfer, also die "Freiflächen-Reflektor-Scheinwerfer mit klarer Scheibe", sind nicht wegen der Optik allein eingeführt worden, sondern weil nach GUTER Berechnung der FF-Reflektor deutlich bessere Ergebnisse abgeliefert hat, als der Scheinwerfer mit Streuscheibe! Davor war es nicht wirklich leicht den Reflektor für die gesetzestreue Ausleuchtung zu berechnen, weil man dazu ordentlich "rechenpower" benötigte ... danach war es jedoch ein "Kinderspiel". ...zudem ist es auch deutlich leichter den FF-Reflektor zu berechnen anstatt eine Streuscheibe. Darüber hinaus ist es auch günstiger einen FF-Reflektor-Scheinwerfer zu produzieren als einen mit Streuscheibe ... Ein noch genaueres Lichtbild liefern DE-Scheinwerfer ... diese sind jedoch nochmals teurer in der Herstellung als Streuscheiben-Scheinwerfer. ...natürlich sah zu der damaligen Zeit der Klarglas-Scheinwerfer auch deutlich "moderner" aus ... ...ergo: Die Möglichkeit ein sehr gutes Ergebnis liefern zu können für deutlich geringere Herstellungskosten, plus dem moderneren Design, waren die Gründe für die Klarglas-Scheinwerfer. BTW: Woher ich das weiß ...... ich saß damals noch selbst bei Hella in der Konstruktion! :) |
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