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Jones1989 14.11.2017 10:33

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Hatte am Sonntag leider nur wenig Zeit. Und musste dann auch noch wetterbedingt unterbrechen.

Das Nockenwellenrad muss auf jeden Fall noch runter. Die hintere Abdeckung bleibt sonst an der Wasserpumpe hängen.

Anhang 72545

Zu dem Zeitpunkt habe ich noch der Aussage von franz-werner vertraut:
Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1831513)
Ich kenne keinen Motor, bei dem das Zahnriemenrad runter muss, um den Kopf runter zu heben.

Deshalb hab ich mich erst mal den Teilen weiter unten gewidmet. Also Keilrippenriemen runter. Riemenrad an der Kurbelwelle ab, etc.

An der unteren Abdeckung bin ich dann aber wieder stecken geblieben. Ich bekomme irgendwie kein Werkzeug an diese Schraube angesetzt.
Anhang 72547
Anhang 72546

Ben_RGBG 14.11.2017 21:08

Ich meine, dass die Schraube beim AEE ähnlich beschissen zugänglich war. Habe dann einfach gewaltsam (sprich mit dem Hammer) ne Nuss draufgetrieben. Das geht schon.

Teletubby 15.11.2017 10:33

Hallo!

Zitat:

Zitat von Jones1989 (Beitrag 1831693)
An der unteren Abdeckung bin ich dann aber wieder stecken geblieben. Ich bekomme irgendwie kein Werkzeug an diese Schraube angesetzt.

Mit einer Stecknuss der Größe 10, einer kurzen Verlängerung und einer Ratsche, alles in 1/4 Zoll-Ausführung, geht das.

Freundliche Grüße
Teletubby

nrgracer17 15.11.2017 10:52

Wieso machst dir eigentlich die ganze Arbeit?

Wär ein "neuer" Motor nicht einfacher?

Jones1989 20.11.2017 19:36

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So, hab dieses Wochenende weitergemacht.

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1831744)
Mit einer Stecknuss der Größe 10, einer kurzen Verlängerung und einer Ratsche, alles in 1/4 Zoll-Ausführung, geht das.

Danke für diesen Tipp. Meine 3/8"-Nuss war tatsächlich einfach zu dick (14,5mm Außendurchmesser). Mit einer 1/4"-Nuss mit 13,7mm Außendurchmesser ging es dann ohne Probleme.

Zitat:

Zitat von nrgracer17 (Beitrag 1831747)
Wär ein "neuer" Motor nicht einfacher?

Einen kompletten Motortausch möchte ich eigentlich nicht durchführen.


Der Kopf ist jetzt unten, die Einlassseite hab ich dann doch gelöst.

Wie man auf den Bildern sieht, hatten wohl alle Auslassventile und mindestens eins der Einlassventile Kolbenberührung.
Meiner Meinung nach ist der Schaden an den Kolben zu vernachlässigen.
Deshalb möchte ich nur einen "neuen" Zylinderkopf draufsetzen.

Teletubby 20.11.2017 21:40

Hallo!

Zitat:

Zitat von Jones1989 (Beitrag 1831995)
Wie man auf den Bildern sieht, hatten wohl alle Auslassventile und mindestens eins der Einlassventile Kolbenberührung.
Meiner Meinung nach ist der Schaden an den Kolben zu vernachlässigen.

Da hast Du aber Glück gehabt! Ich kann mir sogar vorstellen, dass es mit neuen Ventilen getan ist, wenn sie einfacher zu beschaffen sind als ein kompletter gebrauchter Zylinderkopf.

Denk vor dem Aufsetzen des Zylinderkopfes daran, dass alles Öl und Kühlwasser aus den Gewindelöchern für die Zylinderkopfschrauben im Zylinderblock raus sein muss.

Grüße Teletubby

Jones1989 25.11.2017 14:56

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Wollte mich heute an den Zusammenbau machen.
Aber scheinbar habe ich eine falsche Zylinderkopfdichtung bekommen.

Hatte mir diesen Dichtungssatz bestellt:
https://www.atp-autoteile.de/de/prod...z/v-1876/dvc-1

Da steht ja auch eindeutig Motorcode AEX und Stärke der Dichtung 0,5mm.
0,5mm Dicke habe ich auch an der alten ZKD gemessen.
Die neue hat allerdings 1,9mm und sieht auch sonst anders aus.
Anhang 72627

Blöderweise ist dann auch noch das Internet ausgefallen, sodass ich erst kurz vor 14Uhr wieder telefonieren konnte. Da ging bei ATP natürlich keiner mehr ans Telefon.

Mustang80 25.11.2017 16:12

Ist ärgerlich. Da musst du jetzt reklamieren und wieder warten. Ich hätte übrigens kein ATP Gelumpe eingebaut. Die ZKD und VDD von Eling oder Reinz sind nicht viel teurer aber von der Qualtität her besser - sind ja nicht ohne Grund Erstausrüster.

Neue Ventile und Ventilschaftdichtungen hast du? Dann kannst du bis zum Eintreffen der neuen ZKD ja den Kopf schonmal planscheifen, die Ventilschaftdichtungen tauschen und die neuen Ventile einläppen.

Teletubby 25.11.2017 17:12

Hallo!

Zitat:

Zitat von Jones1989 (Beitrag 1832180)
Aber scheinbar habe ich eine falsche Zylinderkopfdichtung bekommen.

Hatte mir diesen Dichtungssatz bestellt:
https://www.atp-autoteile.de/de/prod...z/v-1876/dvc-1 Anhang 72627

Das auf dem ist doch nie im Leben eine Metall-Zylinderkopfdichtung!

Metall-Zylinderkopfdichtungen sind die Nachfolgegeneration der vorherigen sog. Weichstoff-Dichtungen. Sie gelten als viel standfester. Den Motor AEX gab es nach meinem Kennisstand im Gegensatz zu anderen (z.b. frühen AAM) ab Werk nie mit Weichstoffdichtung.


Zitat:

Zitat von Jones1989 (Beitrag 1832180)
Da steht ja auch eindeutig Motorcode AEX und Stärke der Dichtung 0,5mm. 0,5mm Dicke habe ich auch an der alten ZKD gemessen. Die neue hat allerdings 1,9mm und sieht auch sonst anders aus.

0,5 Millimeter Dicke für eine neue Zylinderkopfdichtung = eine, die noch nicht durch die Montage zusammengedrückt wurde, kommt mir viel zu wenig vor. Das ist ja nur ein halber Millimeter und kann nicht sein.


Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1832183)
Ich hätte übrigens kein ATP Gelumpe eingebaut.

Ich auch nicht.


Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1832183)
Die ZKD und VDD von Eling oder Reinz sind nicht viel teurer aber von der Qualtität her besser - sind ja nicht ohne Grund Erstausrüster.

Genau. Eling, Reinz, Klinger oder original von VW, sonst nichts. Es sein denn, Du hättest große Lust, da in ein paar Monaten nochmal dranzumüssen.

Grüße Teletubby

Jones1989 25.11.2017 19:17

Ok, also der komplette Satz geht zurück.
Am Zylinderkopf möchte ich sowieso nichts machen. Hab mir einen gebrauchten Kopf besorgt.

Wäre jemand von euch so freundlich mir die Teilenummern und Preise für folgende Teile rauszusuchen?
- Zylinderkopfdichtung
- Zylinderkopfschrauben
- Ventildeckeldichtung
- Ansaugkrümmerdichtung
- Abgaskrümmerdichtung

Danke schonmal.

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1832185)
0,5 Millimeter Dicke für eine neue Zylinderkopfdichtung = eine, die noch nicht durch die Montage zusammengedrückt wurde, kommt mir viel zu wenig vor. Das ist ja nur ein halber Millimeter und kann nicht sein.

Wie dick wäre denn die Dichtung etwa im Neuzustand? Konnte ja nur an meiner alten messen.

Teletubby 25.11.2017 21:29

Hallo!

Zitat:

Zitat von Jones1989 (Beitrag 1832187)
Wäre jemand von euch so freundlich mir die Teilenummern und Preise für folgende Teile rauszusuchen?
- Zylinderkopfdichtung
- Zylinderkopfschrauben
- Ventildeckeldichtung
- Ansaugkrümmerdichtung
- Abgaskrümmerdichtung

Aus der Teileliste des Golf 3 mit Motor AEX des Modelljahres 1997:

030 103 383 AH Zylinderkopfdichtung (Metall), EUR 58,25, R1

032 103 384 Zylinderkopfschraube M11X110, 10 Stück, aus dem normalen Teileprogramm entfallen, letzter Preis dort EUR 6,31, aber erhältlich bei VW Classic Parts. Den Preis kannst Du Dir dort selbst raussuchen.

030 103 483 K Ventildeckeldichtung, EUR 18,80, R3

030 198 717 Dichtungssatz für Saugrohr, EUR 19,99, R8

032 253 039 E Dichtung für Auspuffkrümmer am Zylinderkopf, EUR 6,31, R3

R1, R3 usw. sind die Rabattgruppen der einzelnen Teile, falls man die Möglichkeit hat, sie als gewerblicher Abnehmer zu kaufen. Das lohnt sich: Für die Rabattgruppe 1 (= R1) gibt es je nach Händler um die 40 Prozent Rabatt. Bei VW Classic Parts gibt es nach meinem Kenntnisstand keinen Rabatt, auch nicht für Werkstätten o.ä..

Angaben wie immer ohne Gewähr!


Zitat:

Zitat von Jones1989 (Beitrag 1832187)
Wie dick wäre denn die Dichtung etwa im Neuzustand? Konnte ja nur an meiner alten messen.

Das kann ich im Moment nur schätzen. Ich habe zwar eine neue Metall-Zylinderkopfdichtung für Motor AAM, aber nicht in der Nähe. Da schätze ich die Dicke auf irgendwas um die 1,5 bis 2 Millimeter.

Beim Einbau gibt es ein paar wichtige Sachen zu beachten. Frag lieber hier nach, wenn Du unsicher bist.

Freundliche Grüße
Teletubby

Jones1989 29.11.2017 15:21

Also ich habe am Wochenende neue Dichtungen und Schrauben von Elring bzw. den Ansaugkrümmerdichtungssatz von Victor Reinz bestellt.

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1832192)
Beim Einbau gibt es ein paar wichtige Sachen zu beachten. Frag lieber hier nach, wenn Du unsicher bist.

Zum Einbau hast du ja bereits geschrieben, dass die Dichtungsflächen komplett sauber sein müssen und auch die Bohrung absolut frei von allem. Dafür hab ich mir von einem Freund schon den Kompressor zum ausblasen ausgeliehen.

Dann in drei Stufen (60Nm + 90° + 90°) in der richtigen Reihenfolge die Schrauben anziehen.

Sonst noch etwas auf das ich achten muss?

Teletubby 29.11.2017 16:08

Hallo!

Zitat:

Zitat von Jones1989 (Beitrag 1832385)
Sonst noch etwas auf das ich achten muss?

Ja, noch drei Punkte:

1. Die Dichtflächen müssen nicht nur sauber, sondern auch öl- und fettfrei sein. Dazu am besten mit Reinigungsbenzin, Bremsenreiniger o.ä. nachreinigen.

2. Metall-Zylinderkopfdichtungen haben gewöhnlich eine dünne Beschichtung aus einem silikonähnlichen Material, häufig schwarz. Diese Beschichtung darf nicht beschädigt sein. VW schreibt dazu im Reparaturleitfaden:

"Die neue Zylinderkopfdichtung erst unmittelbar vor dem Einbau aus der Verpackung nehmen"

und

"Die neue Dichtung äußerst sorgfältig behandlen. Beschädigungen der Silikonschicht und im Sickenbereich führen zu Undichtigkeiten.".

Man sollte es also zum Beispiel unbedingt vermeiden, den Zylinderkopf nach Auflegen der Dichtung aufzusetzen und dann in Position zu rutschen, sondern Führungsbolzen benutzen, die sich aus alten Zylinderkopfschrauben herstellen lassen. Zwei Stück, jeweils an entgegengesetzten Enden des Zylinderblocks eingedreht, reichen. Dadurch kann der Zylinderkopf aufgesetzt werden und sitzt sofort richtig und muss nicht mehr auf der Dichtung bewegt werden.

3. Nach reichlicher Diskussion hier im Forum hat sich die Meinung durchgesetzt, dass die Zylinderkopfschrauben vor dem Eindrehen zwischen Kopf und Scheibe sowie am Gewinde mit Öl benetzt werden sollen.

Freundliche Grüße
Teletubby

Jones1989 29.11.2017 17:06

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1832390)
1. Die Dichtflächen müssen nicht nur sauber, sondern auch öl- und fettfrei sein. Dazu am besten mit Reinigungsbenzin, Bremsenreiniger o.ä. nachreinigen.

Das hab ich mit "komplett sauber" eigentlich sagen wollen, hab ich mich etwas ungenau ausgedrückt.

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1832390)
2. Metall-Zylinderkopfdichtungen haben gewöhnlich eine dünne Beschichtung aus einem silikonähnlichen Material, häufig schwarz. Diese Beschichtung darf nicht beschädigt sein. VW schreibt dazu im Reparaturleitfaden:

"Die neue Zylinderkopfdichtung erst unmittelbar vor dem Einbau aus der Verpackung nehmen"

und

"Die neue Dichtung äußerst sorgfältig behandlen. Beschädigungen der Silikonschicht und im Sickenbereich führen zu Undichtigkeiten.".

Man sollte es also zum Beispiel unbedingt vermeiden, den Zylinderkopf nach Auflegen der Dichtung aufzusetzen und dann in Position zu rutschen, sondern Führungsbolzen benutzen, die sich aus alten Zylinderkopfschrauben herstellen lassen. Zwei Stück, jeweils an entgegengesetzten Enden des Zylinderblocks eingedreht, reichen. Dadurch kann der Zylinderkopf aufgesetzt werden und sitzt sofort richtig und muss nicht mehr auf der Dichtung bewegt werden.

der Tipp ist sehr wertvoll, danke dafür.

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1832390)
3. Nach reichlicher Diskussion hier im Forum hat sich die Meinung durchgesetzt, dass die Zylinderkopfschrauben vor dem Eindrehen zwischen Kopf und Scheibe sowie am Gewinde mit Öl benetzt werden sollen.

Das hatte ich an verschiedenen Stellen auch schon gelesen, unter anderem in der Montageanleitung von Elring. Nehm ich dafür Motoröl, WD40, Balistol,... oder spielt das keine Rolle, hauptsache Öl?

Teletubby 29.11.2017 21:05

Zitat:

Zitat von Jones1989 (Beitrag 1832396)
Das hatte ich an verschiedenen Stellen auch schon gelesen, unter anderem in der Montageanleitung von Elring. Nehm ich dafür Motoröl, WD40, Balistol,... oder spielt das keine Rolle, hauptsache Öl?

Ich würde ganz normales Motoröl nehmen. Die Viskosität usw. ist dabei, glaube ich, nicht so wichtig.

Jones1989 14.12.2017 15:08

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 19)
So jetzt mal das längst überfällige Update:

Vorletztes Wochenende habe ich den "neuen" Zylinderkopf montiert.

Also Bohrungen mit dem Kompressor ausgeblasen, Dichtflächen von den Dichtungsresten befreit und mit Bremsenreiniger gereinigt.
Anhang 72672
Anhang 72673

Die neue Zylinderkopfdichtung von Elring hat auch im Neuzustand eine Dicke von 0,5mm.
Anhang 72674

Den Tipp mit den selbstgemachten Führungsbolzen habe ich natürlich befolgt und von zwei alten Zylinderkopfschrauben den Kopf abgeflext. Dabei hätte ich noch jeweils einen Schlitz in die Stirnfläche schneiden sollen, dann wäre das demontieren später einfacher gewesen.
Erst wollte ich die Bolzen ganz in die Ecken setzen. Mit monitertem Zylinderkopf kommt man allerdings sehr schlecht an diese Stellen dran. Deshalb habe ich sie um ein Loch nach innen versetzt.
Anhang 72675

Dann den Zylinderkopf aufgesetzt und in die freien Löcher von Hand die vorher leicht geölten Schrauben eingedreht.
Anhang 72676

Dann die zwei Bolzen entfernt und durch Schrauben ersetzt. Anschließend nach der Vorschrift von Elring erst mit 40Nm dann mit 60Nm in der richtigen Reihenfolge angezogen.
Anhang 72677

Anschließend noch zwei mal 90° weitergedreht. Dazu habe ich mit Tipp-Ex jede Schraube oben markiert, damit ich nicht den Überblich verliere. Da mein Hebel beim Anziehen recht kurz war und ich kein Rohr als Verlängerung nehmen wollte musste ich öfters mal eine kurze Pause einlegen.
Anhang 72678
Anhang 72679
Anhang 72680

Dann wieder alle Teile an den Zylinderkopf angeschraubt. Also Ansaugbrücke, Öldrucksensor, Thermostatgehäuse, Masseleitungen. Den Verteiler habe ich so montiert, dass die Schrauben zu ihren Abdrücken passen.
Anhang 72681

Da mein Krümmer schon länger einen Riss hatte, habe ich mir bei der Gelegenheit auch noch einen gebrauchten Krümmer besorgt, der nun montiert wurde.
Anhang 72682

Dann noch den Zylinderkopfdeckel montiert und die Zündkerzen aus meinem alten Kopf übernommen.
Anhang 72683

Zu guter letzt dann noch das erledigt, was mir den ganzen Ärger erst eingebrockt hat. Einen neuen Zahnriemensatz montiert, inklusive Wasserpumpe von Continental.
Anhang 72684

An der Schraube vom Nockenwellenrad passte mein zölliges Werkzeug seltsamerweise besser als das metrische.
Anhang 72685

Vorm Auflegen des Zahnriemens natürlich Kurbelwelle und Nockenwelle auf OT gestellt.
Anhang 72686
Anhang 72687

Von der richtigen Einstellung des neuen Spanners fehlt mir leider ein Bild. Da hab ich wohl erst nach der Montage der unteren Zahnriemenabdeckung wieder fotografiert.
Anhang 72688

Dann noch die Riemenscheibe montiert, den Keilrippenriemen aufgelegt und dessen Schutz von unten aufgesteckt.
Anhang 72689

Und zu guter letzt den Luftfilterkasten wieder montiert und die Batterie angeklemmt.
Anhang 72690

Vor dem ersten Start natürlich noch das Kühlwasser eingefüllt und einen Ölwechsel mit Filter durchgeführt.

Der Motor sprang dann auch sofort an. Klang allerdings auch nach dem warmlaufen ziemlich nach Diesel. Ich vermute mal das lag an den Hydrostößeln. Nach einer Runde um den Block war er dann aber ruhig.

Eine Frage hätte ich jetzt noch zum Thema Zündverteiler. Diesen habe ich ja einfach so montiert, wie er am alten Kopf saß, also nur recht groß eingestellt. Sollte ich da mittels Software nochmal genauer einstellen? Falls ja, wie genau geht das?

Danke nochmal an alle, vor allem Teletubby. Eure Hilfe in diesem Forum ist echt super.

Teletubby 14.12.2017 20:25

Hallo!

Das sieht doch alles nach planvoller und guter Arbeit aus!

Für das Einstellen des Zündzeitpunktes des Motors AEX braucht man eine Stroboskoplampe. Vorher muss das Motorsteuergerät mit einem VW Diagnosegerät oder einem Laptop mit passender Software und passendem Kabel in Grundstellung gebracht werden. Dadurch wird die automatische Verstellung des Zündzeitpunktes zum Einstellen außer Betrieb gesetzt. Eingestellt wird durch Verdrehen des Zündverteilers und Anblitzen der Riemenscheibe auf 6° +/- 1° vor OT.

Grüße Teletubby


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