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Ein funktionstüchtiger Anlasser funktioniert solange, bis irgendwo der Verschleiß einsetzt - das ist bei Neu und Gebrauchtteil gleich. Das mit der Reparatur ist doch ne gute Idee, nen Anlasser (ob neu oder gebraucht) kann man sich aber immer mal auf Reserve legen. Bei VW würd ich aber keinen kaufen, nichtmal wenn ich das Geld über hätte. |
@*Gti_Babe*: Du würdest also z.B Bremsscheiben von ATE für 120€ bei VW kaufen, obwohl du die gleichen (ATE) Scheiben für den halben Preis in sonstigen Läden bekommst? Naja, jedem das seine. PS: Ich sagte zu meinem Beispiel, dass es bei der Zündspule um den gleichen Hersteller geht! Bloß dass VW sie für 130€ verkauft und andere für 30€. VW selbst stellt die sowieso nicht her. PPS: Die Bremsscheibenpreise sind willkürlich und dienten nur als Beispiel. PPPS: Respektier mal die etwas älteren Leute(damit mein ich nicht mich) statt sie anzupöbeln, nur weil sie Dir Tipps geben. |
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Spaß beiseite Gti-Babe, es gibt beim ganz normalen Teilehändler gleichwertige Ersatzteile zu geringeren Preisen wie bei VW. Eine Zündspule für 130€ bei VW kann garnicht so viel besser sein als eine vom Gleichen Hersteller für 70€ beim Teilehändler. Prinzipiell hast du recht, bei VW bist du auf der sicheren Seite. Aber wer hat das Geld? (wenns der Pappi nicht sponsort) |
Hallo In Flames, der Verschleiß beginnt auch bei einem neuen Anlasser schon beim ersten Startvorgang, weil die Kohlen ständig auf denm Kollektor schleifen, sich dabei abnutzen und immer kürzer werden . Aber so wie ich Dich einschätze (habe schon viele Deiner Beiträge sehr gerne gelesen), brauche ich Dir das nicht zu sagen, weil Du das selbst weißt. Ich bin auch regelmäßig auf dem Schrottplätzen und decke mich mit Teilen ein, auch für mein privates Ersatzteilelager. Aber einem Anlasser von dort kann man ja leider nicht ansehen, wie weit der Verschleiß schon fortgeschritten ist. Da die dortigen Golf 3 im Durchschnitt 12 bis 18 Jahre alt sind und meist viel gelaufen haben, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, einen Anlasser zu bekommen, bei dem die Abnutzung der Kohlen schon weit fortgeschritten ist. Und wer will schon in einem halben Jahr dieselbe Arbeit noch einmal machen? Ich finde, dass die Reparatur eines Anlassers sich deshalb anbietet, weil sie relativ einfach ist. Raus muss er sowieso, das Zerlegen und Überprüfen ist in einer halben Stunde getan. Man kann alles mit mehr oder weniger üblichem Werkzeug machen. Die Kohlenplatte zu wechseln, dazu brauche ich nicht mehr Zeit als für eine Fahrt zum Schrottplatz und zurück. Sicherlich wird es bei Anlassern auch Fälle geben, die nicht oder nur mit großem Aufwand reparierbar sind, z.B. wenn der Kollektor oder eine Wicklung verbrannt ist. Das kann man aber meist schon beim Zerlegen riechen. Freundliche Grüße Teletubby |
Gibts denn ne kleine Anleitung zur Generalüberholung des Anlassers? Würde mir sehr helfen :-) |
ich hab mein von ebay gekauft für 45 € + 4 € versandt heute einbauenlassen funktioniert ohne probleme !! hier hast du den link dazu : Anlasser Starter VW GOLF III (1H1) 2.0 GTI 16V Neu bei eBay.de: Autoelektrik (endet 18.03.10 09:14:27 MEZ) MfG |
Zum Thema Anlasser: Am Anlasser sind zwei Schrauben an der hinteren Abdeckung zu sehen. Diese Schrauben (sw8 oder 10) löst man und nimmt die raus. Sie sind sehr lang!. Dann kann man die hintere Abdeckung abnehmen. Darunter verbirgt sich der Kollektor und der Bürstenhalter mit den Kohlen. Es sind 4 Kohlen drin. Diese Platte ist mit einer Schraube befestigt und dann kann man die rausnehmen. Das Kabel nach oben zum Magnetschalter ist auch gleich dran. Das kann man komplett tauschen. Die neue Platte kostet zwischen 30 und 40€ je nach Anlasser (Diesel eher 40, die Benziner eher 30). Bei den neuen Kohlen ist eine Papphülse zwischen den Kohlen. Diese ist als Montagehilfe gedacht und sollte dazwischen bleibe. Wenn man die Platte auf die Anklerwelle mit dem Kollektor schiebt zentriert die Papphülse das auf der Welle und sorgt dafür, dass die Kohlen sauber und ohne Beschädigung auf den Kollektor gleiten. Danach besfestigt man die Platte und schliesst das Kabel am Magnetschalter an. Man fettet das hintere Ankerlager mit Mehrzweckfett udn setzt den Deckel wieder auf. Das war es. Der Anlasser ist Einbaubereit. Wer den Anlasser vorn über dem Getriebe hat, kann das alles ohne Ausbau des Anlassers machen. Steht so zwar nicht im Handbuch, geht aber ganz gut, sogar beim großen Dieselanlasser. Und ganz wichtig: Batterie abklemmen Habe ich aber anderweitig schon mal beschrieben gehabt. Der Anlasser selbst hat je nach Einbaulage zwei oder drei Schrauben. Die Anlasser hinter dem Motor haben meist noch eine Drehmomentstütze, die muss raus vor den Arbeiten. Wenn man den Anlasser ausbaut muss man evtl die Motor-/Getriebeeinheit in der Mitte abstützen, weil das sich sonst absenken kann. Die Schrauben des Anlassers halten nämlich manchmal auch Motor und Getriebe zusammen, bzw., sind Teil der Verschraubung von Motor und Getriebe. Wolfgang |
Hallo! Mit dieser Anleitung von wolfi71 kann doch kaum noch etwas schief gehen. Wenn man es zum ersten Mal macht, rate ich allerdings dazu, den Anlasser auszubauen, weil man dann alles besser sehen und erreichen kann. Übrigens: Die komplette Kohlenplatte wird bei Bosch-Diensten unter dem Namen "Bürstenhalter" geführt. Nicht "Büstenhalter"!!! Das ist etwas ganz anderes! Freundliche Grüße Teletubby |
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