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Es hat seine Gründe, dass man solchen Pfusch nicht macht => Weichlote sind an den mehradrigen Litzen des Fahrzeugs nicht dauerhaft vibrationsfest. hier helfen nur Crimp- oder Schneid-Klemm-Techniken. Vom weichlöten an flexiblen Leitern rate ich konsequent ab. Zitat:
Hmm - ich muss zugeben, dass an dieser Stelle wohl mich die Schuld trifft. Ich ging davon aus das sowas dem gewöhnlich gebildeten Mitteleuropäer bekannt sei. Tut mir leid, ich habe mich geirrt. Wenn dir dieser Link nicht weiterhilft, empfehle ich mal einen Nachmittag in der Wikipedia oder einer Bibliothek. Wenn dich eine einfache Spannungsmessung dauerhaft überfordert, dann hast du dich mit der Installation schlicht überworfen. Frage: Welche Werkzeuge stehen dir zur Verfügung? Hast du ein Multimeter mit Durchgangsprüfer? Zitat:
Das musst du dir vorstellen, wie ein Würstchen im Hausflur - da ist einfach jede Menge Platz frei. Stell die vor, du wilst eine 13er Schraube mit einem 17er Schlüssel lösen - das geht auch nicht, selbst wenn der Schraubenschlüssel noch so teuer war. Du benötigst rote Abzweigklemmverbinder. Du kannst sie sehr einfach öffnen: Oben ist ein Clip, also eine kleine Lasche. Die offnest du. Darunter siehst du einen schmalen Metallstreifen, den du mit einem kleinen Werkzeug heraushebeln kannst. Zitat:
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Der Stromdieb darf nicht zu klein sein für eine Leitung, denn sonst trennt der die Leitung und nicht nur die Isolierung durch. Deshalb gibt es diese Dinger in versch. Größen. Im Auto sind nur die roten und die blauen gebräuchlich. Deshalb sollte man die roten für 0,75-1,0 verwenden und die blauen für 1,5-2,5mm². Natürlich hat Agent recht mit dem Löten. Beim Löten von Litzen treten mehrere Probleme auf: Das Lot kriecht an den Litzen entlang und verfestigt dadurch die Litze in einem Bereich. Dadurch entsteht ein Übergang hart auf weich. Eine Knickstelle. Da wird die Leitung irgendwann brechen. Und im Auto bewegen die Leitungen sich ja ständig. Crimpen, Klemmen mit Einschränkungen Schrauben (mit Adernhülsen) das geht alles. Wolfgang |
Hallo! Eure Vorbehalte bezüglich Lötverbindungen an Litzen in Autos verwundern mich außerordentlich. Ich verlöte seit Jahrzehnten häufig Kabelschuhe nach dem Verpressen. Es hat damit noch nicht ein einzige Mal Schwierigkeiten gegeben. Serienmäßige Lötverbindungen an Litzen ab Werk gibt es jede Menge. Als Beispiel nenne ich nur die Leitungen des Scheibenwischermotors (Litzen!), die an den Anschlussfahnen des Motors ganz normal weich verlötet sind. In früheren Zeiten gab es davon noch viel mehr, aber ich habe nicht ein einziges Mal von häufig auftretenden Problemen damit und deswegen gehört. Der Hauptgrund, warum das heutzutage weniger gemacht wird, hat weniger mit der Haltbarkeit zu tun, sondern mit den Kosten: Löten dauert länger, lässt sich schlechter vollautomatisch machen und erfordert von den Mitarbeitern eine höhere Qualifikation als Quetschen oder Crimpen. Ganz anders ist es zu Beispiel mit dem Löten an Litzen, wenn diese danach unter einer Schraube festgeklemmt werden, zum Beispiel in einem Stecker. Denn durch den Druck der Schraube entwickelt das Lötzinn, mit dem die Litzenenden vorher verzinnt worden sind, einen Schwund mit der Folge, dass die Schraube sich lockert und so Kontaktschwierigkeiten entstehen. Freundliche Grüße Teletubby |
Ich mach' das nicht gerne, aber ich muss widersprechen. Genau darüber wird derzeit an meiner Hochschule geforscht. Nach dem derzeitgen Forschungsstand ist davon grundsätzlich abzuraten. Mir ist auch klar, dass es ohne Weichlöten nicht geht - man denke nur an Steuergeräte oder Relais. Aber hier will ich noch einmal deutlich trennen: Eine Lötfahne verhält sich völlig anders, als zwei flexible Aderleitungen, die zusammengelötet wurden. Keine einzige Spleißstelle wird gelötet - das ist einfach unsaubere Arbeit. Saubere Crimpungen enthalten auch eine Zugentlastung, weshalb Weichlot hier keine Verbesserung mit sich bringt. Weichlöten ist gerade zwischen zwei mehradrigen Drahtlitzen (wie es hier der Fall wäre) fehlgeleiteter Aufwand. |
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