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Würde man nun ein kleines Loch in den Suppenkessel schlagen, würde die Flüssigkeit hinausströmen und diese Eierfäden würden das Loch verstopfen. Genau nach diesem Prinzip arbeitet dieses "Kühlerdicht" oder "Reifendicht". Ein Kunststoff flockt aus und bildet dünne Fäden, die sich an der Leckstelle stauen und dort fixieren. Über mehrere Stunden härtet die Masse dann aus. Von der gesamten ausflockenden Masse werden aber nur etwa 5 bis 10% benötigt, um die Leckstelle zu dichten. Der Rest schwimmt ungenutzt im Kühler (respektive Reifen) umher und lagert sich überall an und ab. In dünnen Leitungen - wie den Kühlrippen - können losgelöste Knäuel für massive Verstopfungen bis hin zum totalen Versagen einzelner Kühlrippen sorgen. "Kühlerdicht" ist daher ein probates Mittel bei Notfällen und wenn man sowieso vorhat, den Kühler zu wechseln. Als abschließende Lösung des Leckproblems ist es auf keinen Fall. Das wäre, als würde man Thrombosen verursachen, um Blutungen zu stillen. |
Zitat:
Zu dem anderen Thema hat dir Agentbrd das erschöpfend beantwortet. Die Folgen einer unzureichenden Kühlúng sind eine Überhitzung des Motors und deren Schäden. Wolfgang |
Ok, danke für die Hilfe ;) Ja ich weiß, aber ich musste schnell handeln war relativ im Zeitdruck... Hmm das Beispiel hab ich verstanden, danke für die gute Erklärung. Nunja aber ich bin jetzt ein wenig gefahren und habe keine Erhöhte Temperatur in der Anzeige feststellen können, ich hoffe das passt dann so. Denkt ihr ich kann jetzt so weiter Fahren mit dem Kühlerdichter drin oder ist das zu gefährlich und riskant, dass dann Schäden am Motor entstehen weil er nicht mehr richtig kühlt? Mfg, Hofi |
Ich würde den Kühler so schnell wie möglich tauschen und unmittelbar davor das System mit einem Kühlmittelreiniger behandeln. Wolfgang |
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