Eigentlich sollte man die Getriebe zu VW senden. bei mir haben die sich einmal fast überschlagen mit Kulanz. Ich hatte da gesagt, ich möchte das Altteil haben und dann geht es in das HG-Labor beim örtlichen Hersteller (mein Schwager arbeitete damals in der Entwicklung für Hydraulik und Getriebe bei Daimler-Benz). Da waren die ganz wild gewesen, dass das Getriebe auf gar keinen Fall einem anderen Hersteller in die Hände fällt. Ist aber leider ein paar Tage her und heute wäre es denen vermutlich egal, weil der Pfusch ist billiger so.
Wenn der Getriebekonstrukteur jeden Tag diese Dinger reparieren müsste und der Kalkulator da helfen "dürfte" dann hätten wir solchen Müll nicht in den Autos. Den gleichen Fall gab es bei meinem ersten Golf. Der rauchte blau aus dem Auspuff. Ölverbrauch ca 3l/1000km. Da fragte mich mal auf der Schwarzwaldhochstraße einer mit einem WOB-Kennzeichen ganz unschuldig, ob ich wisse, was der Motor habe. Das konnte ich dem erklären, er wollte es aber nicht so richtig hören. So musste ich laut und deutlich reden. Die Ventilschaftabdichtungen hielten damals gerade 5000km weit, weil die Ventilführungen infolge ungeeigneten Materials ausgeleiert waren. Das Auto hatte dann auch den Getriebeschaden. Und zufälligerweise auch ein Audi50 und ein anderer Golf beim Kollegen. Alle ungefähr gleicher Km-Stand (zwischen 115-130000) und gleiche Bauzeit. Pfuscherkonstrukteure. Nicht jeder hat die Beziehungen wie mein Bruder die hatte, da lief ein Kontrolleur bei der Fertigung beim Auto immer mit durch die komplette Fertigung. Kein Wunder wenn man mit dem Produktionsleiter alle paar Tage konferiert wegen der neuen Lackieranlage für die Kunststoffteile am Golf 2 und dann vor allem am 3er. Das merkst du an den Autos. Außer dem Fensterheber und dem Luftmassensensor hatte der überhaupt keine Ausfälle bisher und der sieht die Werkstatt nie (vielleicht deshalb?).
Der Getriebefehler tritt aber beim Golf 4 weitaus häufiger auf. Da wurde wohl am Material "optimiert".
Wolfgang |