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Crs 04.03.2007 21:41

Ich mach meine Alus 4-Loch auch mit 110nm fest. Hab an meinen Stahlfelgen schon mal eine Radschraube von Hand abgerissen. Danach hab ich mir einen Drehmomnetschluessel gekauft... :)

Sven 05.03.2007 00:13

Ich habe meinen Beitrag vorhin vielleicht ein wenig "komisch" geschrieben.

Was ich sagen wollte: Um Himmels Willen niemals Fett oder Öl auf die Radbolzen geben. Ihr versaut dann beim Anziehen meistens die Gewinde oder der Bolzen reißt sogar ab. Ich hab's noch nicht geschafft, habe es aber schon mehrfach gesehen.. :)

Also, wenn Eure Felgen festrosten, dann nehmt etwas Kupfer- oder Keramikpaste und tragt davon ganz wenig auf den Bund der Radschraube auf. Bitte bitte nicht auf das Gewinde. So behandelt sollten sich die Radbolzen auch wieder lösen lassen.

Keramikpaste ziehe ich übrigens in allen Belangen der Kupferpaste vor, da sie nicht hygroskopisch wirkt und auch keine giftigen Verbindungen bildet und auch sehr schwer abwasch- bzw. abspülbar ist. Die Schmier- und Trennleistung bleibt über einen langen Zeitraum temperaturbeständig erhalten. Außerdem klebt sie nicht ganz so barbarisch wie Kupferpaste... :)

Ich fette übrigens mit einem lithiumverseiften temperaturbeständigen Fett (Hochleistungsradlagerfett von Castrol z.B.) ganz dünn die Anlageflächen an Bremsscheibe, Radnabe bzw. Trommel, damit die Felge da nicht festrosten kann. Und ja, auch Alufelgen gammeln gern fest! :(

So behandelt springen den Felgen beim Reifenwechsel auf die Sommerpneus von ganz alleine ab. :)

Gruß!

Sven

BadGolf 05.03.2007 09:04

Zitat:

Zitat von Sven
Ich habe meinen Beitrag vorhin vielleicht ein wenig "komisch" geschrieben.

Was ich sagen wollte: Um Himmels Willen niemals Fett oder Öl auf die Radbolzen geben. Ihr versaut dann beim Anziehen meistens die Gewinde oder der Bolzen reißt sogar ab. Ich hab's noch nicht geschafft, habe es aber schon mehrfach gesehen.. :)

Also, wenn Eure Felgen festrosten, dann nehmt etwas Kupfer- oder Keramikpaste und tragt davon ganz wenig auf den Bund der Radschraube auf. Bitte bitte nicht auf das Gewinde. So behandelt sollten sich die Radbolzen auch wieder lösen lassen.

Keramikpaste ziehe ich übrigens in allen Belangen der Kupferpaste vor, da sie nicht hygroskopisch wirkt und auch keine giftigen Verbindungen bildet und auch sehr schwer abwasch- bzw. abspülbar ist. Die Schmier- und Trennleistung bleibt über einen langen Zeitraum temperaturbeständig erhalten. Außerdem klebt sie nicht ganz so barbarisch wie Kupferpaste... :)

Ich fette übrigens mit einem lithiumverseiften temperaturbeständigen Fett (Hochleistungsradlagerfett von Castrol z.B.) ganz dünn die Anlageflächen an Bremsscheibe, Radnabe bzw. Trommel, damit die Felge da nicht festrosten kann. Und ja, auch Alufelgen gammeln gern fest! :(

So behandelt springen den Felgen beim Reifenwechsel auf die Sommerpneus von ganz alleine ab. :)

Gruß!

Sven


Mahlzeit!

Danke, dass Du's richtiggestellt hast! Hörte sich nämlich in Deinem ersten Beitrag völlig anders an!
Allerdings werden weder Zylinderkopfschrauben noch Motorlagerschrauben geölt eingeschraubt!
Bei Zylinderkopfschrauben kann's zwangsläufig passieren, daher ist kein festes Drehmoment angegeben, sondern nur das Anfangsmoment plus Gradzahl! So wird die Differenz zwischen geölten und trockenen Gewindeschäften umgangen!
Dei der Kopfdichtung kommt es schließlich nicht primär auf die Anpresskraft an, sonder eher darauf, dass die Kopfdichtung absolut gleichmäßig zusammengedrückt wird! Soll ja auch dicht werden! Und das für gute 10 Jahre!


MFG



PS: Natürlich werden die Motorlagerschrauben NICHT eingefettet oder geölt? Wieso sollten sie auch? Vielleicht, damit sich der Motor besser lösen und beim Gasgeben durch die Motorhaube gucken kann? Oder, damit er möglichst schnell auf die Straße fällt?
Sorry, aber das ist Quatsch!

VR6SyncroVariant 05.03.2007 09:33

Eine geölte oder gefettete Schraube dreht sich natürlich NICHT leichter von selbst auf!

Desweiteren möchte ich mal erklärt haben warum man dabei die Gewinde zerstören sollte???

Kupferpaste ist im übrigen NICHT hygroskopisch!

Die Kopfschrauben werden geölt! Die Gewinde im Block müssen 100%ig sauber sein, dann jeweils einen Tropfen auf das Gewinde und einen zwischen Schraubenkopf und Unterlegscheibe rein!

Die Schraube vom Getriebelager setze ich GRUNDSÄTZLICH eingefettet ein! Wer oft an den Kisten schraubt weiß wie sehr die festgammeln können.

MfG


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