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Weil das "Nicht anspringen wollen" eine Ursache hat. Mit etwas Kombinatorik und Verständnis vom System kann man die ermitteln. Tauscht dann das betreffende Teil aus und fertig. Das ist zielführend. Aber einfach irgendwie Teile kaufen und diese munter austauschen, das ist doch wie Lotto spielen. Was ist, wenn die Spannung unter Last zusammenbricht, durch einen korrodierten Kabelbaum? Hatte ich bei meinem Wagen. Da hilft auch die neue Zündspule nichts, wenn einfach der Übergangswiderstand die Spannung zusammensacken lässt. Und Nein, ich hatte, habe und werde nie eine Zündspule als Ersatzteil im Auto mitführen. Wozu? Zitat:
Aus eigener Erfahrung: Ich habe 2010 eine damals 14 Jahre alte getauscht, die neue Version von Temic, die ist bis jetzt drin. 11 Jahre später. Kostete aber auch knapp 50 €, nicht 15 € und war von BBT. Ein kleiner Hersteller welcher für die bekannten "Größen" fertigt. Zitat:
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Wo siehst du das Problem oder die Hürde? Fehlt es an einem Multimeter & einer Prüf"lampe" (Mit LEDs) --> Auch Diodenprüfer genannt? Ist es, weil du sowas noch nie gemacht hast? Ich denke, das kriegt man gelöst, so schwer ist das nicht. Zitat:
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Beim Zündverteiler hatte VW eben mehrere Lieferanten für den ZSB = Zusammenbau. Die Einzelteile kann man aber bspw. nicht zwischen Bosch, Sagem, Ducellier tauschen, daher die Einschränkungen. Du kannst natürlich auf Verdacht die Spule tauschen, ist deine Entscheidung. Vielleicht hast du Glück und zack, der Wagen läuft. Oder eben Pech, dann tauscht du das nächste Teil, bekommst vielleicht schon ein neues defekt geliefert*... "Oh das ist neu, das kanns nicht sein"... * Und das ist gar nicht so abwegig, wie manch einer glauben mag. Zitat:
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Wenn du das öfters gemacht haben wirst, wirst du feststellen wie "einfach" es eigentlich ist. Und so hättest du relativ schnell den Defekt eingekreist und dein Fahrzeug wieder betriebsbereit... |
Zündtrafo und Hallgeber prüfen Zitat:
1) Primärwiderstand der Zündspule prüfen gelöscht Klemme 1 und 15 soll beim 1,8-L-Motor 0,5-0,7 Ω geben (siehe S. 50 in Etzold): gelöscht 2) Sekundärwiderstand der Zündspule prüfen Klemme 15 und 4 soll 3-4 kΩ geben (siehe S. 51 in Etzold): gelöscht 3) Spannungsversorgung der Endstufe für Zündtrafo prüfen Kontakte 1 und 3 des Anschlußsteckers vom Zündtrafo sollen bei eingeschalteter Zündung 12 bis 14 Volt liefern (siehe S. 51 in Etzold): gelöscht 4) Ansteuerung prüfen Ich habe (noch) keine Diodenprüflampe 5) Spannungsversorgung für Hallgeber prüfen gelöscht Die äußeren Kontakte sollen bei eingeschalteter Zündung beim 1,8-L-Motor mindestens 9 Volt geben (siehe S. 52 in Etzold): gelöscht 4) Funktion prüfen Ich habe (noch) keine Diodenprüflampe Offensichtlich sind gemäß meinen heutigen Messungen Primärwiderstand und Sekundärwiderstand der Zündspule fast gleich. Das sollte so bestimmt nicht sein. Darf ich daraus schlussfolgern, dass die Zündspule defekt ist? |
Sag ich doch, die 14.77 Euronen könnten sich lohnen. Ich schreib das auch nur, weil mir heute, nach der Klimawartung, wieder eine verreckt ist....:popcorn: |
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Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Du hast an den falschen Stellen die Spule gemessen. Ich habe mir mal erlaubt, dein Foto zu bearbeiten: Siehst du diese Kappe, welche ich mit einem Pfeil markiert habe? Die kann wegklappen, darunter sind zwei Sechskantmuttern. Die roten Kreise markieren Ziffern, das müsste Klemme 1 & 15 sein, aber die Auflösung ist zu schlecht um es zu erkennen. Da klemmst deine Prüfspitzen (Besser Krokoklemmen) an und misst. Und bei der zweiten Prüfung dann zum Ausgang. Die Spule kannste ruhig ausbauen und sehr genau auf Risse, versprödete Vergussmasse usw. kontrollieren. Wenn du eine neue kaufst: Nimm eine BBT, Beru, NGK. Aber nicht die Billigheimer. Das lohnt sich einfach nicht, spätestens wenn du deswegen liegen bleibst... dann wirste dich ärgern nicht etwas mehr gezahlt zu haben. https://www.daparto.de/Teilenummerns...er-BERU/zse001 https://www.teilehaber.de/itm/zuends...src167776.html |
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Zündspule in Ordnung Zitat:
Klemme 1 und 15 soll beim 1,8-L-Motor 0,5-0,7 Ω geben (siehe S. 50 in Etzold): Ich habe 0,9 Ω (beim Messbereich bis 200 Ω). Klemme 15 und 4 soll 3-4 kΩ geben (siehe S. 51 in Etzold): Ich habe 3,4 kΩ (beim Messbereich bis 20 kΩ). Da ich die "billige" Spule bereits gekauft hatte, habe ich diese auch zu Testzwecken eingebaut. Mein Golf 3 springt leider nicht an. Es ist auch kein Zündfunke zu sehen, wenn ich in dem freien Ende von dem am Verteiler abgezogenen Kabel eine alte Zündkerze befestigte und diese an Masse/Motorblock verkeile (wie in einem obigen Foto dargestellt). Ich fasse zusammen: Offensichtlich sind neue und alte Zündspule in Ordnung, die Spannungsversorgung der Endstufe für den Zündtrafo habe ich mit 11,95 V gemessen und die Spannungsversorgung für den Hallgeber habe ich mit 11,26 V gemessen. Die Ansteuerung der Endstufe für Zündtrafo und die Funktion des Hallgebers habe ich nicht geprüft, weil mir eine Diodenprüflampe fehlt. Weil ich keinen Zündfunken von dem am Verteiler abgezogenen Kabel und an den Zündkerzen feststellen konnte, habe ich meine ursprüngliche Vermutung "keine Bezinzufuhr" nicht weiter verfolgt und keine Benzinpumpe und auch keinen Benzinfilter ausgetauscht (Benzinpumpe geht kurzfristig an). Mir war bisher unbekannt, dass bei Problemen mit der Zündung / dem Hallgeber die Benzinpumpe automatisch abgeschaltet wird, damit der Motor nicht absäuft (das gibt wegen dem Katalysator auch einen Sinn). Vermutlich sollte ich mir jetzt den Hallgeber etwas genauer ansehen? |
Ich hatte ein ähnliches Verhalten am Passat mit 1.8er ABS Motor. Bei mir war es am Ende das Zündschloss. Herausgefunden habe ich das erst als ich den Zündanlassschalter außerhalb des Zündschlosses angeklemmt habe und mit einem Schraubendreher gestartet habe. Ich habe wie du überall vernünftige Spannungswerte gemessen, allerdings dann bemerkt, dass im Startvorgang die Spannung von allem auf 0V zusammenbricht. Klemme 30 ergo Batterie aber nicht. |
Knick in einer Leitung Zitat:
Das Zündschloss habe ich bisher nicht überprüft. Beim Wechseln der Zündspule ist mir eine geknickte Leitung aufgefallen (siehe roter Pfeil): gelöscht Was ist in dieser Leitung enthalten? Könnte der Knick bewirken, dass mein Golf 3 nicht mehr anspringt? Zu welchem Bauteil führt der Knick? |
Das ist deine Lambdasonde. Nein, der muss auch ohne Lambdasignale anspringen. Sendet der Hallgeber Signale? Die braucht das Motorsteuergerät. Mit denen wird dann die Zündspule angetaktet... bekommt diese die Signale? Und schlussendlich wird die Einspritzdüse angetaktet, auch das kann mit nem Diodenprüfer überprüft werden. |
Einen Diodenprüfer möchte ich mir gerne kaufen. Wo und welchen? In dem Beitrag "Golf 3 Benzin 1996 springt nach Standzeit nicht an" ist eine sehr schöne Abbildung zu sehen, welche eine solche Diodenprüflampe in Funktion zeigt: https://www.motor-talk.de/bilder/gol...207788494.html Ich vermute, dass ich mein Multimeter, das ich mehrfach mit Messwerten abgebildet habe, nicht verwenden kann? Suche ich in Amazon mit dem Begriff "Diodenprüflampe", finde ich beispielsweise EUFAB 16491 Autoelektrik Prüflampe für 2,95 Euro. Dieser Diodenprüfer sieht der zitierten Abbildung ähnlich aus. |
Siehe http://www.golf3.de/werkstatt/59304-...icht-mehr.html Bei mir ist kein Funke da, aber ein Multimeter kann wohl eine Diodenprüflampe ersetzen. |
Hmm... "Diodenprüflampe" so etwas gibt es meines Wissens nicht. Bei dem gezeigten Multimeter, dort im Messbereich Ohm, speziell für bis 2 kOhm ("2k") da sieht man das Symbol für eine Diode. Könnte also sein, dass in dem Bereich auch Dioden zumindest rudimentär (und vielleicht für den Zweck auch ausreichend) gemessen werden können. Man müsste aber ins Handbuch für das Multimeter schauen, wie die Messung gedacht ist (automatischer Ablauf? Oder muss man die Diode einmal so und einmal so herum gepolt messen?) Im Funktionsbereich "hfe" für Transistoren, ließen sich Dioden auf alle Fälle mit messen. Aber auch da müsste man ins Handbuch schauen, wie dabei vorgegangen werden muss. Grüße von ThomasG3 |
Haltet euch nicht an dem Begriff Diodenprüflampe auf. Meist findet man diese unter KFZ Spannungsprüfer. Es geht nur darum, ein digitales Multimeter in der Hobby Preisklasse ist von der Skalierung und von der Schnelligkeit nicht dafür geeignet kurze Impulse zu zeigen. Mit der Prüflampe sieht man diese schon eher. |
Genau darum geht es. Mit einem üblichen Multimeter wird das nix. Und eine konventionelle "Prüflampe" sollte nicht eingesetzt werden, je nachdem wie stark die eingebaute Glühlampe da drin ist, zieht die zuviel Strom und man hat nur weitere Probleme. Ich meine sowas zum Beispiel: https://www.bgstechnic.com/de/catalo...460329/page/23 Das gibt es für keine 10 €. In die Krokodilklemme klemmt man eine Stecknadel und kann damit dann die Spannungsimpulse in den Steckern messen. Oder auch direkt in die Kabelisolierung reinstechen. Alternativ nimmt man eben eine LED mit Vorwiderstand oder gleich ne "12V LED". Dann aber auf Polarität achten, sonst wundert man sich über einen vermeintlichen Defekt. BTW: Dein veröltes Saugrohr/Ansaugkrümmer deutet auf ne undichte Ventildeckeldichtung hin... das muss doch stinken bei warmen Motor. |
GTFahrer schrieb: Zitat:
Warum: wahrscheinlich weil es eine Anzeige mit Leucht-Dioden hat. Zitat:
Mit jedem Multimeter ab so Euro 10,00 könnte man aber Dioden messen. Grüße von ThomasG3 |
PS: hier kann man nachlesen, wie man auch mit einem Multimeter "ohne" direkte Dioden Messfunktion, Dioden messen kann: https://www.fluke.com/de-de/mehr-erf...fen-von-dioden Dabei dürfte schnell klar werden, dass man Dioden nicht mit einem "Durchgangsprüfer" (mit einzig einer oder zwei Leuchtdioden als "Messwert-Ausgabe", messen kann. Grüße von ThomasG3 |
Es geht nicht um Dioden. Es geht nur darum um kurze Spannungsimpulse zu messen. So wie es aam90 treffend ausgeführt hat. Der Begriff Diodenprüfer war falsch, ja weiß ich. Gemeint ist eine "Prüflampe" die mit Leuchtdioden arbeitet, nicht mit ner Soffitte. KFZ Spannungsprüfer, wie auch immer. Aber nicht um die klassische Dioden zu überprüfen. Es geht nur darum herauszufinden ob der Hallgeber "Signale" sendet und ob das Steuergerät welche an die Zündspule sendet. |
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