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Das wird immer wieder so gerne berichtet. Und dennoch: Was ist daran wahr? Der besagte Schaumstoffkeil z.B. ist nicht verbaut worden um da ne "Sollroststelle" zu konstruieren, sondern für die Geräuschisolierung (NVH). Dass es dadurch in 10-15 Jahren zu Rost kommt, das hat kaum einer auf dem Schirm. Interessiert auch nicht, denn alles wird so ausgelegt, dass es die gestellten Anforderungen erfüllt. Und da kann bspw. XY db an Stelle abc deutlich wichtiger sein, wie "Korrosionsbeständigkeit im Rosttest VW Norm 16364-Schlachmichtot min. 1.000 h". Zumal die ganzen Zeitraffertest leider nicht die Realität abbilden... in der Praxis wird das Teil vielleicht noch etwas scheuern durch Aufbauschwingungen, darauf fallendes Laub, Staub, eindringendes Spritz-/Salzwasser über Jahre hinweg usw.. Und es ist auch so, dass wenn bspw. gesehen wird "Teil A übertrifft die Erwartungen", man durchaus auch sagt "OK, kann etwas dünner ausgeführt werden, sofern es die Anforderungen erfüllt.". Im Kapitalismus strebt jeder nach Gewinn... Und irgendjemand muss schlussendlich "bessere" Lösungen in Hinsicht "Hält 20 Jahre" auch bezahlen. Ob der Endkunde, die Firma durch geringe Profitabilität, die Mitarbeiter durch ausbleibende Lohnrunden blablabla Grüße von jemanden, der in der Entwicklung tätig ist. P.S.: Die so schlechten neuen Autos halten komischerweise von Generation zu Generation stets länger... früher gabs für 100.000 km mit der ersten Maschine sogar Plaketten, da waren Durchrostungen nach 2, gar einer HU-Periode normal und Auspufftöpfe waren bspw. ebenso im zwei, drei Jahresturnus durch Gammel fällig. Zündungen enthielten viele Verschleissteile wie Läufer, Kappen, Unterbrecher; Vergaser verschmutzten und verstellten sich, Öle mussten tw. nach keinen 10tkm gewechselt werden, Zahnriemen waren nach 50-80tkm fällig, selbst Hauptscheinwerferglühlampen brannten schneller durch bei geringerer Lichtstärke... Autos sind in Summe zuverlässiger und langlebiger geworden. Ausnahmen wie bspw. die ersten TSIs oder Toyotas 1,8er wirds immer geben. Und man muss auch bedenken: Manches was irgendwie "modern" aussieht... ist auch schon alt und kurvt noch fleißig auf den Straßen rum: Golf V seit 2003, E-Klasse 211 seit 2002, Astra H seit so 04, e46 3er seit 97/98... Also ich habe so ums Millennium herum gefühlt anteilsmäßig weniger Autos von so 80-85 herum rumfahren sehen... als heute die Autos von 00-05. |
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Ich hatte mir den 5er damals auch angeschaut als Ersatz, bin aber nicht wirklich warm geworden damit, ist dann aber ein Octavia geworden, den würde ich aber auch nicht mehr vorbehaltlos empfehlen, wäre der Rost nicht gewesen, war der Golf zuverlässiger. Zitat:
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2010 den 96er Vento 1.8 mit 106tkm aus 1. Hand gekauft. 1.300 €. Zu jener Zeit, ja so um 200-2005 rum hast für son 90 PS Golf 2 oft nicht mal vierstellig hingelegt, die PF GTI oder die KR 16V waren nun auch nicht so teuer. Die kleinen 1,3er gabs selbst im brauchbaren Zustand für um die 500 Steine, Kisten die etwas Arbeit fürn TÜV bräuchten...für den Gegenwert von drei, vier Kisten Bier... |
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P.S: Lopez war mitte der 90er. |
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Bei GM/Opel wütete der bereits ab 1979, in D/Zentrale ab '87. |
Wie gesagt, gab diverse Staaten da dachte man ähnlich. Braucht kein Mensch. Autos auf dem Stand 1960 reichen aus. Und so wurde bis 1990 ein 601 oder 353 gebaut, ebenso gabs aufgehübschte Fiat 124 & 125 aus diversen Lizenzbauten und sogar der seelige Renault 12 fand als Dacia 1300 eine Renaissance bis hinters Millenium. Was Einspritzung? Wozu? Bremskraftverstärker? Einfach mal Beine trainieren. Wozu elektronische Tachometer? Welle geht auch. Vor allem endlich wieder was verschleißendes. Zu was synchronisierte Getriebe? Weshalb ein Radio oder Wischer-Intervallschaltung? Eine Stufe reicht. Spart auch das Relais. Für was rechts ne Sonnenblende? War im Kadett C auch Sonderausstattung. Ein KdF-Wagen beim Afrika-Korps hatte auch kein Zündkennfeld oder eine MFA.... Siehst.. man kann alles als Luxus und Unnötig deklarieren. |
Mal wieder zum eigentlichen, relevanten Thema zurück. Jeder darf ja hier „denken“ wie er/sie möchte. Wir hatten auch mal einen Golf 5 als Variant (Mexiko-Golf, wie alle 5er Variant und Jettas dieser Generation). Sehr zuverlässiger 1.9 TDI (Pumpe-Düse). Karosserietechnisch allerdings nicht so prickelnd. Relativ viel Rost für ein damals 8 Jahre altes Auto (Schweller, Kotflügel, Unterboden, Motorhaube). Letzteres wurde allerdings von VW auf Kulanz getauscht. Abgegeben haben wir ihn dann mit knapp 300 tkm. Der 7er als Variant ist jedoch in nahezu allen Belangen besser. |
So, hier ist nun ENDE! Betageuze hat sich nun endgültig aus dem Forum gekegelt und wurde von mir gesperrt. Bitte geht nicht weiter darauf ein und gut. Und selbst mit Beleidigungen umsich werfen macht euch auch nicht besser. Speziell an Ben_RGBG gerichtet! Den Schwachkopf hättest du dir sparen können! Thema wird aufgeräumt. |
Hey Tankdeckel, mein Beitrag trug doch zur allgemeinen Diskussion bei :D Ne bleiben wir beim Thema. Ich hab zu 75% VAG-Fahrzeuge auf der Bühne stehen, Größtenteils zwar für Unfallreparaturen, aber mittlerweile (wie gesagt, die ältesten 5er sind 17 Jahre alt) kriegt man die Schwachstellen der Fahrzeuge natürlich deutlich zu spüren und sehen. Meine Kunden bewegen ihre Fahrzeuge durchs Bergische Land, d.h. eine hohe Zahl an Regentagen im Jahr und sehr viel Salzwasser durchs ständige Auf und Ab der Straßen. -Rost im Schwellerbereich ist definitiv ein Problem, wobei sich das sogar bis zum 7er Golf weiterzieht. Besonders am Übergang Kotflügel->Schweller, wo (einfach weils da Eng ist) Karoteile aneinander reiben und die ZinkPHOSPHATIERUNG durchscheuert. Dabei Achtung! Die Karosse ist nicht verzinkt, sie ist Zinkphosphatiert, das ist ein gewaltiger Unterschied. Und das sogar nur zur Hälfte, die Zinkphosphatierung geht bis zur Fensterunterkante (ob die Türen auch beschichtet sind, kann ich nicht sagen, da habe ich bislang keinen Lack entfernen müssen). Der 5er ist also nicht "Unrostbar", definitiv nicht. Auf den üblichen Bereich der Schwellerunterkante, Kotflügelspitze, grad im Bereich des Steinschlagschutzes achten. -Vermehrt habe ich auch starke Roststellen im Bereich der Befestigungen des Unterfahrschutzes finden können, wenn dein Auge auf einen 5er fällt und Du dir die Mühe machen willst, schau dir in Ruhe den Bereich rings um die Kunststoffabdeckungen an, die auf den Bodenblechen sitzen. -Radläufe ringsherum sind sowieso obligatorisch, da kannste aber auch schon bei nem Jahreswagen Rost finden :D -Generell die Heckklappe etwas genauer anschauen, Übergang Rückleuchten zum Blech und VW-Emblem zum Blech, viele Besitzer sind hier faul und kennen nur die Waschstraße, die holt dir aber keinen Staub&Steinchen-Schleifmix aus dem Fugen. Mit der Zeit arbeitet sich das Granulat in den Lack, die Dichtung der Rückleuchten z.B. dient als wundervolle Feuchtigkeitsversorgung. Soviel zu Karosse, gibt natürlich noch weit mehr Stellen, aber das schießt übers Ziel hinaus. Was mir öfter ab Golf 5 aufwärts auffiel, durch die komplette Fahrzeugpalette hindurch, sind die hinteren Bremssättel, poröse Faltenbalge durch festsitzende Beläge, weil die Auflagen der Sattelhalter in ihrem Leben nie ein Gleitmittel gesehen haben, dadurch starke Hitze durch den Kolben auf den Sattel und wortwörtlich zerbröselnde Gummifaltenbalge sehe ich sehr oft. Persönlicher Tip von mir, falls es interessiert: Ich würde jederzeit einen Gebrauchtwagen mit offenem, sichtbaren Rost vorziehen als vom Vorbesitzer "reparierte" Roststellen. Du weisst nie wie weit Rost wirklich entfernt oder Zaubermittel eingesetzt wurden, ob Silikon als Nahtabdichtung herhalten musste oder ob "der Eimer Farbe aus der Garage, der zwar schon 20 Jahre alt ist, aber noch tut" verwendet wurde. Habs schon erlebt dass irgendwelche Spinner blankes Blech (im gesamten Unterbodenbereich) mit Sika zugekleistert haben, die Karre konnte man zusammenkehren :D (Sika als tragendes Teil...^^) |
Ooooh wow, es gibt tatsächlich noch Moderatoren in diesem Forum? Prächtig! Nein, den Schwachkopf hätte ich mir sicher nicht sparen können. Irgendwann ist Mal gut mit solchen Typen. |
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Gegen die Rostanfälligkeit hilt, wie beim 3er, Hohlraumversiegelung und Unterbodenkonservierung. Da sind FluidFilm und PX-11 gute Mittel der Wahl... |
ich hatte den Golf 5 GTI als Scirocco (gott hab ihn seelig) und mit mehr abwandlungen als Audi TTS. Beide bis auf Kleinigkeiten völlig problemlos. Da haben meine beiden 3er Gölfe mehr Schwierigkeiten gemacht. Der 3er meines Bruders hingegen ist seit Jahren völlig anspruchslos. Ich denke bei neuen wie bei alten Autos ist beim Kauf eine vernünftige Recherche und Besichtigung Pflicht, damit man wenigstens etwa weiß was man hat. Im zweifel hilft einem auch ADAC oder das örtliche Prüfinstitut bei der Besichtigung. |
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