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Es könnte sein, dass beim Betätigen der Bremse (also somit beim Betätigen des HBZ) nicht alles an Bremsflüssigkeit in Richtung Bremssättel gedrückt wird, sondern aufgrund verschlissenes Dichtringes/Einlaufspuren etc. etwas Druck/Bremsflüssigkeit nach hinten entweicht, also hinter den Kolben. Ich meine mal, so etwas von einem Kollegen mitbekommen zu haben. Anscheinend stand da wohl auch etwas Bremsflüssigkeit im Bremskraftverstärker. Aber alles Mutmaßungen... Der einfachste und schnellste Weg wäre wohl, die Werte auf einem Bremsenprüfstand überprüfen zu lassen. Vielleicht kann das ja eine kleine Werkstatt für etwas Trinkgeld mal schnell machen. Ach ja, was mir auch gerade einfällt, ich hatte zwei GTI Editions, beide mit Mark04-ABS und 280*22 mm-Bremsanlage ab Werk. Beim zweiten gingen die Bremsen gefühlt einfach besser. Nichts war nach außen undicht, bei beiden hatte ich ATE-Komponenten verbaut und korrekt entlüftet. Der erste hatte allerdings deutlich mehr Kilometer gelaufen... |
Soviel wie ich das kenne haben generell die Bremsen aus dem Corrado g60 die meistens einen problem mit Bremshydraulik(Sprich der bremskraftverstärker) .Dies wurde ja beim Golf 3 wieder geändert.Das Alte Bremssystem bei diesen war das 3Kanal system vorne r+vorne l.+hinterachseSoviel wie weiss gab es dieses System nicht im Golf 3 .mfg. |
Ja, Corrado hatte Mark 02-ABS. Der G60 hatte zusätzlich noch eine elektrische Pumpe zum Erzeugen des Unterdrucks, da es ja ein G-ladener Motor und kein Saugmotor war. |
Erst mal muss man mal eine paar Ahnungen durch Fakten zu ersetzen. Die vordere Bremse muss den Großteil der Leistung erbringen. Rund 75% Eine größere Bremse bedeutet nicht das die Bremse leichter anspricht, im Gegenteil, sie kann sogar höhere Kräfte erfordern. Kleiner Hauptbremszylinder benötigen weniger Kraft als große. Dafür steigt beim kleinen der Pedalweg an und es erscheint weicher. Die größere Bremse kann aber öfter benutzt werden, bevor sie überhitzt, geht aber nicht unbedingt leichter. Ist dass das Problem? Man kann das nun noch beliebig komplizieren, Bremsklötze haben auch im Serienbereich unterschiedliche kalt und warm Reibwerte, in etwas geringerem Umfang gilt das auch für das Bremsscheibenmaterial. Die Frage, ist die Bremse kaputt, sind Komponenten falsch, ist es Serienstreuung des normalen Materials oder Eigenart des Fahrzeuges, kann man im Forum nur seriös beantworten, wenn der Fragende möglichst alle Informationen gibt. Mag der Laie als unnötig empfinden, aber darum ist er eben Laie. Unerfreulich sind Fragen, wo ein ratloser Laie beschließt das alles heil ist, es aber trotzdem nicht funktioniert, was soll man dann machen? Beileid aussprechen? ps. es gibt auch noch Hauptbremszylinder für Trommeln hinten. brauche die Trommeln so einen, macht der für nur für scheiben Probleme. stichwwort Bodenventil. |
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Hauptbremszylinder sind keine Bremskraftverstärker, die alles angenehmer machen können. Deshalb fand ich auch am Anfang die Unterscheidung zwischen Pedalweg und Bremswirkung sehr wichtig. Gewünscht ist gewöhnlich ein kurzer Pedalweg mit einer hohen Bremswirkung bei gegebener Fußkraft. Über eine Veränderung des Innendurchmessers des Hauptbremszylinders kann man das Eine verbessern, aber nur unter Inkaufnahme einer Verschlechterung des Anderen. Und umgekehrt. Bei den Golf 3 Hauptbremszylindern, die ich bisher gesehen habe, stand der Innendurchmesser immer oben in der Nähe des Befestigungsflansches in Form einer "22" (für 22,2 mm) oder "23" (für 23,81 mm) bei Bremsanlagen mit Mark 20 ABS. Was ist eigentlich für ein Bremskraftverstärker verbaut? 9 oder 10 Zoll? Freundliche Grüße Teletubby |
Also der AEX hat eine bessere Bremse wie der ABS, das ist aber normal., Die Bremsen wurden mit der Einführung der Mark20-ABS mit dem Entfall des Bremskraftbegrenzers hinten deutlich besser. Das ist aber normal. Man kann es ändern in dem man "einfach" die Bremsanlage umbaut. |
Eine solche Erklärung - also ein "das ist normal... AEX gegen ABS" - "hilft" mir weiter. Danke. Ich meine, es ist ja nicht so, dass sie wirklich schlecht ist. Er bremst ja und kommt auch zum Stehen :D Und für eine positive Beurteilung bei der Überprüfung reichts ja auch. Also kanns ned schlecht sein. Es ist aber eben dieses persönliche Empfinden, dass es besser sein müsste bei einem ABS, der fast doppelt so viele PS hat, als bei einem "kleinmotorigen" AEX. Tuts aber nicht. Wenn ich mir jetzt noch dafürhalte, das ja auch eine größere Bremsanlage mitspielt (G60), sollte es doch noch bissiger zur Sache gehen. Tuts aber eben nicht. Alles sehr subjektiv für exakte Aussagen, ist mir schon klar. Will ja auch niemanden nerven, bis man mir "um Herrgotts Willen" Recht gibt, nur, dass ich Ruhe gebe xD Aber kann meine Empfindungen in der Sache wirklich niemand nachvollziehen? Im Grunde hätt ich mein trauriges Pinkerl ja eh allein umhergetragen, wollt ja nur wissen ob man HBZ und BKV irgendwie testen kann, ob die die "volle Leistung" bringen... anscheinend nicht, sonst hätts mir schon wer um die Ohren geknallt, "dass der endlich die Klappe hält" :-lol-: OK, werd damit leben... und wahrscheinlich irgendwann allein auf Verdacht den HBZ tauschen. Oder so. Ich mag meine 93er-Krücke einfach und möchte ihm natürlich etwaige Wehwehchen "abtrainieren"... Aber ich danke Euch für Euer Durchhaltevermögen :meister: |
Der HBZ ist nicht dein Proiblem. Das liegt vor allem daran, dass die hinteren Bremsen im 93er so gut wie nicht mitbremsen. Die werden abgeregelt, sobald sich das Heck hebt. Evtl hat man da auch etwas falsch eingestellt (tiefer gelegt?) und die regeln zu früh zu. Hintergrund ist, dass das Auto bei einer Bremsung stabil bleiben muss und deswegen darf die spurführende Achse (das ist hinten) ihre Seitenführungskraft nicht verlieren. |
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