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-   -   Golf 7 1.4 TSI 92kW/125PS Highline + R-Line - Innenraumbeleuchtung: komplett in LED (http://www.golf3.de/showthread.php?t=129156)

winner 27.04.2019 01:09

Zitat:

Zitat von Schreibtisch (Beitrag 1851661)
Sicher, dass die Innenraumbeleuchtung vorne LED ist? Beim Golf 7 vor PA waren das nur blau gefärbte Glühlampen.

Beim Trendline und Comfortline ist die Innenbeleuchtung in Halogen ausgeführt, beim Highline, GTD, GTI, GTE, e-Golf und R ist die Innenbeleuchtung in LED ausgeführt. Hatte schonmal die Leuchten in der Hand, da ich jemanden diese nachgerüstet habe und bin mir zu 100% sicher, dass LED Module verbaut sind.

winner 12.05.2019 19:37

Hallo!


Die Rückleuchte ist angekommen! Habe mich dann gewagt, Experiemente mit der Leuchte durchzuführen, um zu schauen, wie die dyn. Blinkfunktion realisiert ist.
Als Grundlage für dies nutzten mir sowohl die Schaltpläne meiner LED Rückleuchten, als auch von den neuen Modell:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1557681997.jpg

http://www.golf3.de/direktupload/201...1557681967.jpg
Sofort fällt auf: die neue Rückleuchte bekommt das Eingangssignal des Blinkgebers KL. 49 (gr/sw).

1. Versuch: KL. 49 (Pin 1) und Ansteuerung Blinker (Pin 8) gleichzeitig an Spannung anlegen und wieder lösen - der Blinker blinkt lediglich...
2. Versuch: KL. 49 (Pin 1) auf Dauerplus gelegt, und dann im Rhytmus den Blinker angesteuert - siehe da, er "wischt"!

Alle Signale werden klassisch angesteuert: genau so, wie im Golf 3. Die ganze Leuchte bekommt eine gemeinsame Masse, dann schickt das Bordnetzsteuergerät jeweils +12V an die entsprechende Leuchtfunktion.
Nur das Problem: die Adaptern im Internet kommen ohne irgenwelche Kabelverlegungen aus. Derzeit habe ich lediglich die Idee, dass ich das Signal vom Standlicht auf den Pin 1 (Eingang Blinkgeber) lege und somit hätte ich nur den dyn. Blinker wenn das Standlicht an wäre.
Wenn ich in meinen Keller im Sommer bin, dann werde ich mal weiter versuchen, etwas zu entdecken und hoffentlich selber einen Adapter zu bauen, denn es ich eine Frechheit was die Anbieter im Internet für 4 Adaptern verlangen (ab 250 Euro geht´s los). Alle Stecker habe ich bereits gekauft, gekostet haben mich 8 Stecker um die 22 Euro.


Hier einzelne Ansteuerungen:


Standlicht
http://www.golf3.de/direktupload/201...1557682161.jpg
Bremslicht und Standlicht:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1557682316.jpg

Bremslicht, Standlicht, und Blinker:

http://www.golf3.de/direktupload/201...1557682363.jpg

winner 04.02.2020 00:29

Hallo!


Hier wird es im Frühling mit einigen Nachrüstungen weitergehen.
Habe in der Zwischenzeit die Verkehrszeichenerkennung erfolgreich selber codiert:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1580772307.JPG
http://www.golf3.de/direktupload/201...1580772317.JPG#
Funktioniert einwandfrei. Noch werde ich den Lane Assist codieren, aber ich rate euch von den Anleitungen aus dem Internet ab, die sind teilweise unvollständig.
Die neuen Rückleuchten vom Facelift-Modell mit wischenden Blinker habe ich gekauft (neu bei kunzmann.de gibt´s die am günstigsten). Dazu müssen paar Leitungen gezogen werden damit das laufen kann und selbstverständlich im BCM die Leuchtenkonfiguration anpassen. Habe alles selber erarbeitet:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1580772353.jpg

Dazu kommt noch eine Fußraumbeleuchtung hinten und vom Facelift-Modell das kabellose Ladegerät für das Handy:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1580772173.jpg

Und natürlich zum Schluss: die beleuchteten Einstiegsleisten vom GTD Modell.
Alles wird wie im Original ausgeführt, mit originalen Kabelfarben und Querschnitten und alles gemäß Stromlaufplänen.


Langsam werde ich Fit mit den Nachrüstungen an neueren Fahrzeugen von VW. Ist nicht so schwer wie ich es mir vorgestellt hatte. Der einzige Unterschied zwischen der Nachrüstung am Golf 3 und Golf 7 ist, dass beim Golf 7 das später alles freigeschaltet werden muss. Ohne Diagnosesoftware hat man verloren.


Werde die Arbeiten berichten!

Publicviewer 04.02.2020 01:50

Eines ist aber sicher.
Der wird keine 200.000km halten oder gar so alt wie mein Golf 3.

franz-werner 04.02.2020 18:53

Zitat:

Zitat von Publicviewer (Beitrag 1858423)
Eines ist aber sicher.
Der wird keine 200.000km halten oder gar so alt wie mein Golf 3.

Aha. Ist das so?

onkel-howdy 04.02.2020 20:27

Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1858436)
Aha. Ist das so?

SOOOOO aus der Luft gegriffen ist diese pauschal Aussage nicht unbedingt. Fakt st das der Aufbau vom Motor durchaus kompliziert ist, jede Menge Elektronik drin und alles kann und WIRD kaputt gehen.

Ben_RGBG 04.02.2020 21:04

Und dennoch suche ich mir momentan auch einen aktuellen Wagen. Schaue mir die Tage nen Golf 7 1.5 TSI und tagsdrauf nen Astra mit ähnlicher Motorisierung an.

Mittlerweile habe ich keine Lust mehr, jeden Tag an den alten Kisten zu schrauben. Gelegentlich ja und an einem liebhaberauto gern, aber ich möchte die alten Möhren nicht mehr jeden Tag fahren.

Dazu kommt.. Zwingt einen ja keiner so ein Auto zu kaufen. Man kann auch eins fahren und muss es nicht kaufen. Auch egal.

franz-werner 04.02.2020 21:32

Zitat:

Zitat von onkel-howdy (Beitrag 1858439)
SOOOOO aus der Luft gegriffen ist diese pauschal Aussage nicht unbedingt. Fakt st das der Aufbau vom Motor durchaus kompliziert ist, jede Menge Elektronik drin und alles kann und WIRD kaputt gehen.


Ich möchte ja fast behaupten, dass das die Leute damals über den Golf 3 auch gesagt haben.
Und auch der ist kaputt gegangen.

Nun. Es ist immer eine Frage der Pflege und des Glücks. Natürlich, Toleranzen sind enger, die Elektronik zeigt dir Fehler auf, die dir vorher im Leben nicht aufgefallen wären usw. Man muss ja nicht mit der Zeit gehen. Man kann sich auch gerne noch im Alltag einen Golf 3 1.4er 60 PS Edition "Nackte Mutti" antun. Ob man damit aber weniger zu tun hat, als mit neuen Autos? Ich wage es ein wenig zu bezweifeln.

GT Special 1993 04.02.2020 21:40

Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1858443)
Man kann sich auch gerne noch im Alltag einen Golf 3 1.4er 60 PS Edition "Nackte Mutti" antun. Ob man damit aber weniger zu tun hat, als mit neuen Autos? Ich wage es ein wenig zu bezweifeln.

Wenn man ihn nahezu perfekt haben will, so mein Anspruch, dann gibt es wirklich ständig etwas zu tun. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.
Da hat man mit einem Neuwagen unter normalen Umständen doch schon einige Jahre erstmal Ruhe.
Müsste ich das Auto täglich nutzen, so würde ich dies einem Young- oder Oldtimer nicht antun.

onkel-howdy 04.02.2020 22:16

Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1858443)
Nun. Es ist immer eine Frage der Pflege und des Glücks. Natürlich, Toleranzen sind enger, die Elektronik zeigt dir Fehler auf, die dir vorher im Leben nicht aufgefallen wären usw. Man muss ja nicht mit der Zeit gehen. Man kann sich auch gerne noch im Alltag einen Golf 3 1.4er 60 PS Edition "Nackte Mutti" antun. Ob man damit aber weniger zu tun hat, als mit neuen Autos? Ich wage es ein wenig zu bezweifeln.

Jein. Ich meine nicht unbedingt die Ausstattung...Elektrische Bauteile werden nicht unbedingt ewig gebaut. Das ist ja das Problem. Vom Fehlersuchen mal abgesehen. Das Proble haben ja auch schon die E30 Bimmer und die Audis mit Mäusekino. Gibt halt seit 20 Jahren keine Ersatzteile mehr. Kleines Beispiel aus der Industrie: https://www.alfredjaeger.de/de/akute...rfuhler-KTY-84

Das ist ein 0815 Temperaturfühler in nahezu JEDEM elektrischen Bauteil das eine Temperatur erfasst eingebaut. War weltweiter (!!!) Standard. Wurde eben jetzt eingestellt und es gibt keinen Nachfolger. Man nehme eine E Motor (ordinär gesagt: einen Antrieb für eine bessere Bohr und Fräsemaschine) für 30.000€ der solch einen drin hat und der geht eben kaputt. Kannst du eben nicht mehr weiter betreiben weil es keine mehr gibt. Und sowas kommt bei elektrischen Bauteilen immer und immer wieder vor. IC´s, Display (ich hab noch einnen 500€ teueren Rallyecomputer mit defektem Diesplay. Das kostete früher 25€ und jetzt annst es wegschmeissen weil es das Display nicht mehr gibt) usw...

Von Kleinigkeiten wie madige Leitungen oder noch besser: Schlechte Signale auf dem Bus durch übergangswiderstände.

herr jaegermeister 04.02.2020 23:47

Dinge wie der integrierte Abgaskrümmer zum Beispiel. Als Kunde sparst Du dir dabei die Dichtung, die kaputt gehen kann. Okay, geschenkt. Wenn der Krümmer allerdings seinen Obsoleszenzpunkt erreicht hat und Risse bekommt, verkokst ist (weil in 15 Jahren eben jeder Student die Dinger fährt und auch mal nicht sonderlich pfleglich) oder sonstwas, kannst Du nicht mal eben mehr bei ebay nen Krümmer für 20€ schießen und ne Dichtung für 5€, sondern darfst gleich den Kopf tauschen.

Anderes Beispiel, Passat von 2013. Der Tankdeckel wird vom Innenraum aus geöffnet, ein Stellmotörchen fährt ein und gibt eine Feder frei, die den Tankdeckel etwas herausdrückt. Erstens mag ich nicht wissen wie die Ausklickmechanik nach 20 Wintern aussieht, denn soweit ich mich erinnere war sie aus Kunststoff, zweitens, was war denn so falsch das einfach mit der Hand zu machen wie beim 3er?
Natürlich ist das ne ganz andere Klasse als unsere alten Mären, fahre beruflich einen geleasten A6 und das hat schon was vom Space Shuttle verglichen mit ner alten Messerschmitt. Der Vergleich hinkt nichtmal, da die Shuttles eingemottet wurden, während ein paar restaurierte Messerschmitts immer noch flugtauglich sind :D

winner 05.02.2020 12:47

Zitat:

Zitat von onkel-howdy (Beitrag 1858439)
SOOOOO aus der Luft gegriffen ist diese pauschal Aussage nicht unbedingt. Fakt st das der Aufbau vom Motor durchaus kompliziert ist, jede Menge Elektronik drin und alles kann und WIRD kaputt gehen.


Kompliziert ist der TSI nicht. Was ist anders als bei Benzinern vor 20 Jahren?
Hochdruckeinspritzung, Turboaufladung und Nockenwellenverstellung kamen hinzu.
Mein Golf kriegt jedes Jahr oder bei 15 tkm einen Ölwechsel, wird nicht getreten, Gas bekommt er erst wenn das Öl wärmer als 85 Grad ist. Den Turbo lasse ich immer im Leerlauf auslaufen, und bei jeder Fahrt auch 2-3 Minuten abkühlen (speziell Autobahn).
Wenn er kalt ist, sieht er nie mehr als 2000 Umdrehungen.
Als Beweis für den guten Umgang und als "Danke" schluckt er keinen Tropfen Öl, immer auf MAX Marke ist der Ölstand.
Wenn man die Autos pflegt und gut behandelt laufen die Kisten auch. Klar, was zerlegen im Innenraum geht kaum ohne was zu brechen. Aber das ist nun mal so.
Mittlerweile hat VW die TSI Motoren in gute Form gebracht; die Krankheiten der 1. Generation sind Geschichte.

Felix_Passat 05.02.2020 16:13

Moin,

ich bin auch der Meinung lieber nen etwas älteres Auto als so einen modernen Computer auf 4 Rädern. Ich hab einen mittlerwiele 18 Jahre alten Passat 3bg und bis auf die relativ günstigen Verschleißteile läuft der auch immernoch zuverlässig. Es kommt halt echt auf die Pflege an.

Zitat:

Zitat von herr jaegermeister (Beitrag 1858452)
Anderes Beispiel, Passat von 2013. Der Tankdeckel wird vom Innenraum aus geöffnet, ein Stellmotörchen fährt ein und gibt eine Feder frei, die den Tankdeckel etwas herausdrückt. Erstens mag ich nicht wissen wie die Ausklickmechanik nach 20 Wintern aussieht, denn soweit ich mich erinnere war sie aus Kunststoff, zweitens, was war denn so falsch das einfach mit der Hand zu machen wie beim 3er?

Der Tankdeckelöffner wird in 20 Jahren immernoch funktionieren. Die Passat 3bg hatten das Dingen schon an Bord und die ältesten sind mittlerweile auch schon 20.

Viele Grüße
Felix

franz-werner 05.02.2020 18:14

Felix, psst... :D Der 3b/3bg wurde damals auch als fahrender Computer bezeichnet :D

Felix_Passat 05.02.2020 19:34

Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1858482)
Felix, psst... :D Der 3b/3bg wurde damals auch als fahrender Computer bezeichnet :D

Joa kommt mir bekannt vor.
http://www.passatplus.de/galerie/studien/cm2-1.jpg
(Designstudie CM2)

Aber mal ehrlich der hat noch fast nichts an Elektronik gegen die modernen Autos mit Abstandsregletempomat, Spurhalteassistent, Fernlichtassistent... Ich wüsste nicht mal wie ich die ganzen Sensoren verstecken sollte. Naja Audi tuts nicht mher und baut zwei von den Dingern super hässlich mitten in den Grill... Das beste aktuell sind ja Ideen mit 48V Bordnetz für die Luxuskisten mit Vollausstattung. Der Grund das Bordnetz kann sonst nicht genug Systeme mit Spannung versorgen ::hammer::

Viele Grüße
Felix

winner 27.06.2025 22:38

Hallo!

Habe vergessen, hier das Thema zu schließen.

Nach 8 Jahren, 3 Monaten und genau 151.000km habe ich den Golf verkauft.

Er hatte mich nie im Stich gelassen (außer einen plötzlichen Batterietod 2023).
Ein sehr zuverlässiges Auto.
Vom Anfang bis zum Ende hatte er kein Öl- und Wasserverbrauch gehabt.
Langzeitverbrauch lag immer bei 7-9 L / 100km.

franz-werner 28.06.2025 00:53

Schön zu lesen, dass er dich über die 8 Jahre problemlos begleitet hat. Hoffentlich hat der neue Besitzer genau so lange und so viel Spaß dran, wie du.

Was ist jetzt geplant?

winner 28.06.2025 20:42

War ja auch Zeit nach 8 Jahren :)
Der neue Besitzer ist vom Auto begesteiert.

Was kommt wohl als nächstes?
Wieder Golf 7, aber dieses mal das Facelift und die höchste Ausbaustufe: der Golf R.
Aber dieses Mal soll es ein Automatikwagen, bzw. DSG sein.

Mit dem Golf 8 kann ich mich nicht anfreunden, deshalb lieber das altbewährte, den 7er. Habe einige Golf 8 probiert: einen 2,0 TDI Style, einen GTI und einen GTI Clubsport. Fahrwerkstechnisch besser abgestimmt als der Golf 7, aber auf dem Keks gehen mir die Einsparungen und die ganze Digitalisierung (die ja noch viele Macken hat).
Und noch dazu, dank SFD sind Codier- und Wartungsarbeiten sehr eingeschränkt.

Mustang80 28.06.2025 23:14

Danke für den Abschluss hier im Thema. Der neue Besitzer wird sicher sehr viel Freude an deinem 7er haben. Der wurde ja penibelst gepflegt.

Hoffentlich findest du ein vergleichbares R Modell.
Bin auf die Vorstellung hier dann gespannt.

Der Golf 8 ist irgendwie auch nicht meins. Bin mehrere Varianten mal für ein paar hundert km gefahren.


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