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Hallo! Zitat:
Freundliche Grüße Teletubby |
Hi, ich möchte ja nicht den teufel an die Wand malen, aber in Verbindung mit den evtl. porösen Schaftdichtungen, könnten auch noch die alten, verschlissenen Ventilführungen im Kopf sitzen. Das kommt darauf an, was der im Startpost genannte Motorenbauer unter generalüberholt versteht ;) Solchen murks hat es alles schon gegeben... Gruß Rudi |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Hallo zusammen, erst mal vielen Dank für die vielen Reaktionen. Mal noch kurz was zur Standzeit: Lieferung war am 10.03.2015 und die erste Öl-Befüllung war am 16.08.2016 inkl. Startversuch. Also sind schon fast 1 1/2 Jahre Standzeit. Ich werde mir nächste Woche noch zwei weitere Meinungen von Fachwerkstätten einholen. Der gestrige Termin war nicht sehr zielführend, auch weil keine Kompressionsmessung oder Druckverlustmessung durchgeführt wurde. Hab mir gestern mal eine Zündkerze angeschaut (max. Auflösung im Anhang), heute schau ich mir die restlichen noch an, um zu sehen ob das Problem in jeder Brennkammer herrscht. http://www.golf3.de/attachment.php?a...1&d=1501840033 Anschließend werde ich versuchen mir mal ein Endoskop zu besorgen, um nach dem Schubbetrieb die Brennkammer zu überprüfen. Wenn ich die Ventilschäfte und Dichtungen selber wechseln möchte, muss ich dann den Kopf runternehmen? Gruß rdy |
Hi zusammen, Zitat:
Normalerweise ist die Zeit nicht lang genug, um Dichtungen altersbedingt zu beschädigen. Nur, da der Motor ohne Öl gelagert wurde (soll heißen, das Öl auch noch nicht durch den gesamten Motor geflossen war), könnte sich irgendwo Flugrost am Ventilschaft angesetzt haben. Man weiß jetzt ja nicht mit Sicherheit, ob der Motorbauer die Ventilschäfte etc. eingeölt hat, bevor er sie eingebaut hat. Eine andere Theorie wäre, dass die Ventilschäfte zwar eingeölt wurden, aber da der Motor so lange gestanden hat, dieses wenige Öl an den Schäften runtergelaufen ist, und der Rest der noch verblieben ist, angefangen hat zu verharzen/verkleben. Beim ersten Start dann, klebt der Schaft an der Dichtung, und reißt ein winziges Stückchen vom Kautschuk ab. Wie gesagt, das sind nur Theorien, aber unmöglich wäre das nicht. Zitat:
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Oder wonach wolltest du schauen? Zitat:
Sei mir jetzt bitte nicht böse, aber indem du diese Frage gestellt hast, würde ich mir an deiner Stelle überlegen, ob ich das dann selber machen würde. Man kann sich den Ventiltrieb auch schnell zerstören. Es gibt viele gute Anleitungen im web dafür, aber wie gesagt, wenn du dir nicht 100%ig sicher bist, lass es lieber machen. Wenn du allerdings gerne schraubst, kann man nur sagen, irgendwann ist immer das erste mal ;) Für jemanden der das kennt, ist das (je nach Motor) 1 - 3 Stunden Arbeit. Was vielleicht noch sein kann, wäre, dass die Ventilsitze verkehrt eingeschliffen wurden. Soll heissen, dass eine oder mehrere Ventile nicht ganz abschliesssen. |
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Hätte noch zwei Fragen:
Gruß rdy |
Hi rdy, Zitat:
https://www.2stroke-tuning.com/moped...uendkerzenbild Zitat:
Gut, nach dem wie die Abgase aussehen, ist das nicht sehr viel Öl was da verbrannt wird. Ob man das so sehen kann? Aber ein Blick schadet auf jeden Fall nie :) Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Sache. |
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Geplant werden muss nur, wenn der Kopf oder der Block stark verzogen sind, oder wenn man tiefe furchen oder ausbrüche auf den Dichtflächen hat. Wichtig zu beachten ist, dass die ZK Schrauben in richtiger Reihenfolge gelöst werden. Man darf einzelne Schrauben auch nicht sofort rausdrehen. Erst eine Umdrehung (360°), bei 1 angefangen. Wenn alle durch sind, nochmal eine Umdrehung, wieder bei 1 angefangen. Dann kann man für gewöhnlich die erste Schraube ganz rausdrehen. Aber das ist jetzt nur ein allgemeiner Tipp, wenn man keine anderen Informationen zur Verfügung hat. Bei manchen Motoren werden die Schrauben anders gelöst, und die haben auch andere Reihenfolgen. Das ist ganz wichtig, ansonsten kann sich der Kopf verziehen. Dazu kann dir nur einer von den anderen Leuten hier im Forum etwas sagen, da ich mich mit den Golfs nicht so gut auskenne, und bisher auch noch nicht viel Lesestoff dazu zusammengesucht bekommen habe (z.B. was Anzugsdrehmomente betrifft, und eben die anderen wichtigen Daten, die man braucht, um gewisse Arbeiten Fachgerecht ausführen zu können) Zitat:
Je nachdem, wie stark undicht der Ventilsitz ist, kann man das auch sehen und hören (von oben auf den Zylinderkopf geschaut), da der Druck dann aus der Ventilschaftdichtung rauskommt, oder auch in den Ansaugtrackt gedrückt wird (bei den Einlassventilen) |
Erst einmal vielen Dank an dich Rennrudi :-) in der Vergangenheit hatte ich noch ein anderes Problem mit dem Motor. Könnte es hier vielleicht einen Zusammenhang mit weiteren nicht verschlossen Öl-Bohrungen geben? Siehe Link zum alten Thread: http://www.golf3.de/werkstatt/126713...-raus-vr6.html Ich habe da irgendwie ein seltsames Gefühl :-lol-: Gruß rdy |
Hi David, Zitat:
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Dann wird das keine Auswirkungen auf andere Motorkomponenten haben. Wenn noch mehr Blindstopfen fehlen würden, würde auch dort Motoröl auslaufen. Könnte man kaum übersehen. Hattest du nach dem Einbau des Blindstopfens und danach rumfahren, nochmals kontrolliert ob das auch Dicht ist? Würde ich machen. Durch das warmwerden und abkühlen des Motors kann sich das u.U. so weit lockern, das es an der Stelle leicht undicht wird, wenn es nicht sauber eingetrieben wurde. Bitte nicht falsch verstehen, damit meine ich nicht, dass du/ihr das verkehrt gemacht hättet. Damit meine ich, dass eine Nachkontrolle bei solchen Sachen einfach besser ist. Einfach mal draufschauen, ob noch alles trocken ist. Auch auf feine Ölschlieren um die besagte Stelle achten (natürlich sollte man dann einige km gefahren haben). Was mich wohl bei der Geschichte etwas zum Nachdenken gebracht hat, ist, wie der Motorbauer so einen Pfusch abliefern konnte. Einen Blindstopfen am Motorblock zu vergessen, ist schon kein Flüchtigkeitsfehler mehr. Für gewöhnlich kontrolliert man solche Sachen nach einer Generalüberholung gründlich, bevor man einen Motor ausliefert. Aber gut, scheint ja zum Glück nichts weiter passiert zu sein. Trage bitte mal die Werte der Kompressionsmessung hier ein, wenn du das machst, bzw. machen lässt :) Zitat:
Gruß |
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Oder ist auf dieser Seite keine Öffnung zum Ölkanal welche gestopft werden muss? Zitat:
Hast du einen Tipp für ein gutes Messinstrument? Gruß rdy |
Hi David, Zitat:
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Das kommt immer auf den jeweiligen Motor an, wie diese Bohrungen ausgeführt sind. Je nachdem, wie der Hersteller einen Motor konzipiert hat, gibt es auch Bohrungen, die durch den gesamten Motor gehen, und so von beiden Seiten abgedichtet werden müssen. Es gibt aber auch Bohrungen, die nur einseitig abgedichtet werden müssen. Ich habe das folgende Bild in diesem Forum gefunden, aus folgendem Thread: http://www.golf3.de/werkstatt/102576...-beim-vr6.html Das bearbeitete Bild (ich hoffe nur, dass der Niklas (Niklas90), mir nicht böse ist, weil ich sein Foto benutzt habe. Ansonsten lösche ich es wieder, einfach bescheid sagen): http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1502204959.JPG Schau mal da, wo die grünen Pfeile sind. Es sieht aus, als ob das auch Stopfen sind, aber das kann auch täuschen. Kann ich nicht gut erkennen. Wenn bei **** nur 2 Stück aufgeführt sind, sollte das eigentlich stimmen (sollte man zumindest von ausgehen können). Ich habe per Bildersuche bei google, auf die schnelle leider keine Explosionszeichnung vom VR6 finden können. Wäre schön wenn jemand die hat, und mal nachsieht, wie viele Blindstopfen der Block hat. **** ist gut, Kontrolle ist besser :) Es könnte auch sein, dass hinter der Steuerkettenabdeckung im unteren Bereich noch Stopfen sein könnten. Wenn dort welche sein sollten, und die undicht wären, wird man das wahrscheinlich erst sehen können, wenn der Motor einige Zeit gelaufen ist, und einiges an Öl ausgetreten ist, da der Bereich relativ gut nach aussen hin abgedichtet ist. Bei größeren Mengen wird dann wohl auch die Kupplung durchrutschen. Aber denken wir jetzt erstmal nicht an das schlimmste :) Ich würde mich jetzt an deiner Stelle auch erstmal um das andere kümmern. Denn, wenn der jetzige Ölverlust (Ölverbrennung) erstmal beseitigt wurde, kann man auch anhand einer regelmäßigen Kontrolle des Ölstands auch feststellen, ob es irgendwo noch leckt wo man es nicht sehen kann. Zitat:
Kompressionsmesser Aber für den Hobbybereich (bzw. wenn man es nur sehr selten benutzt) ist das wohl etwas zu teuer. Ansonsten gibt es eine Menge an Kopressionsmesser bei ebay: https://www.ebay.de/sch/i.html?_from...esser&_sacat=0 Aber ich persönlich würde solchen Geräten nicht trauen. Für eine grobe Messung sind die vielleicht nicht schlecht, aber die werden nicht sehr genau sein. Bei den Preisen kann man einfach keine Qualität für so ein Prüfgerät erwarten. Wenn du sonst so gut wie nie einen Kompr.-Messer brauchst, fahre lieber in eine gute Werkstatt, und lass es eben durchmessen. Würde ich persönlich lieber machen, als 25.-€ für Schrott auszugeben ;) |
Hallo! Wichtig für einen Kompressionstest: + Motor betriebswarm + Alle Zündkerzen herausgedreht + Kompressionstester in das Zündkerzengewinde des zu prüfenden Zylinders einschrauben oder im Falle eines Gummikonus von Hilfperson fest und dicht auf die Zündkerzenöffnung drücken lassen + Mit ganz durchgetretenem Gaspedal den Anlasser so lange betätigen, bis die Anzeige des Kompressionstesters nicht mehr weiter steigt (= im Normalfall max. 10 Sekunden) Wichtig beim Ergebnis sind nicht nur die Maximalwerte, sondern auch die Gleichmäßigkeit zwischen den einzelnen Zylindern. Freundliche Grüße Teletubby |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Ne Explosinszeichnung.... kann ich nicht mit dienen, aber wenn aus dem vom Te verlinkten Thread mit den Ölstopfen die Teilenummer stimmt, ist für eine ähnliche Teilenummer ein Stopfen mit der Menge 2 angegeben. Grüße LocoFlasher |
Hi Manfred und Diego, Zitat:
Wenn die Zylinder nämlich alle den ziemlich gleichen Wert haben, aber alle gleichmäßig zu wenig Druck machen, dann wird es höchstwahrscheinlich so sein, wie der Patrick (pipi) es bereits schrieb. Dann wird der Motorbauer falsch gehohnt haben. Wenn ganz neue Ventile eingebaut sein sollten, könnten die wohl auch alle undicht sein, wenn Ventile mit dem verkehrten Winkel am Ventilteller eingebaut wurden. Kann ich mir aber auch nicht so ganz vorstellen, da der Motor dann nicht so rund laufen könnte, wie im Video vom David. Das die ZKD komplett undicht ist, kann ich mir nicht vorstellen, dann würde auch Öl und Wasser nach aussen hin ausströmen, ganz abgesehen von dem Druck. Dann bliebe in dem Fall nur das hohnen übrig. Aber lassen wir uns mal mit den Messergebnissen überraschen. Wieviel Bar muss der VR6 nach VW aufweisen? Zitat:
Wenn die von mir markierten Stellen auf dem oberen Bild Stopfen wären, müssten die ja dann auch mit auf der Zeichnung von dir angegeben sein. War das denn genau dieser Stopfen, der am Motor gefehlt hatte? Der vorne an der Stirn mit der Nummer 8? |
Kompressionsdruck Vr6 2,8 und 2,9l neu: 11-13 bar Verschleißgrenze: 7,5 bar Angaben entnommen aus: Golf 3 "So wird´s gemacht" Freut mich, wenn ich helfen kann :D Grüße LocoFlasher |
Danke Diego, damit kann man doch schon mal was anfangen :) |
Mahlzeit, erstmal vielen Dank. Hab mir jetzt erstmal folgenden Kompressionsprüfer bestellt: BGS Kompressionsprüfer Kompressionstester Motor Kompression Prüfen Testen Messen | eBay Ich werde die Drück mit einem anderen Barometer, bei dem ich davon ausgehe das er korrekt funktioniert, mal vergleich bevor ich den Kompressionstest durchführe. Zitat:
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Muss dringend mein Teileprogramm wieder zum laufen bekommen :-( Zitat:
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Gruß rdy |
Moinsen David, Zitat:
Jetzt hast mich aber neugierig gemacht. Wie geht das denn? :) Zitat:
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Für folgendes Szenario, übertreibe ich mit den Werten mal etwas zum besseren Verständnis: Alle Zylinder haben ziemlich gleichmäßig 5 Bar. Ist ja schick, da alle schön gleichmäßig sind. Eben nicht, da alle Zylinder gleichmäßig wenig Druck aufbauen. Bei solch einem Fehlerbild ist meistens entweder die Laufbuchse verkehrt gehohnt worden, oder die Kolbenringe an allen Zylindern haben sich (theoretisch) gleichmäßig abgenutzt, was aber so gut wie nie vorkommt (Hier setzt man bei der Messung voraus , dass die ZKD und Ventile Ok sind, und weder die Laufbuchse noch der Zylinderkopf oder gar der Block, einen Riss haben). Wenn alle Zylinder bei deinem Moped 13,5 Bar haben, ist alles bestens ... :D Wenn der Motor soviel geleistet hat, dass die Kolbenringe verschlissen sind, haben die Zylinder meistens alle unterschiedliche Werte. Das alle Kolbenringe und Laufbuchsen die gleiche abnutzung vorweisen, habe ich persönlich noch nicht erlebt (aber vielleicht kommt das ja auch noch, denn, wie gesagt, ... irgendwann ist immer das erste mal ... ;) ). Was die Ventile betrifft: Die werden ja nicht alle undicht sein, sofern die denn überhaupt undicht sind (wir sind ja noch auf der Suche ;) ). Wenn die alle undicht wären, könnte dein Motor nicht so funktionieren, wie in deinem Video. Darum werden dann auch unterschiedliche Kompressionswerte auf den Zylindern messbar sein, wenn z.B. bei einem oder 2 Zylindern die Ventilsitze undicht sind. Warten wir mal auf die Ergebnisse :) Zitat:
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Gruß rdy |
Hi, Zitat:
Wahrscheinlich aber, wird das bei dir nicht der Fall sein, da ja eindeutig etwas Öl verbrannt wird. Dann kann mindestens an einem Zylinder die Kompression nicht passen. Dann liegt der Verdacht nahe, dass es an den Ventilen liegt. Außer, an dem Zylinder (um jetzt mal eine andere Möglichkeit zu nennen) , der zu wenig Kompression aufweist sind die Kolbenringe undicht, oder diese eine Laufbuchse wurde verkehrt gehohnt. Aber das kann man dann testen, indem man ein wenig Öl durch das Kerzenloch in den Brennraum schüttet. Dieses Öl fliesst dann zwischen den Kolbenringen und der Laufbuchse ein, und sorgt kurzzeitig dafür, dass die Ringe dicht sind. Bei der dann folgenden (zweiten) Kompressionsmessung, wird der Wert höher sein, als bei der ersten Messung. Das wäre ein Beweis dafür, dass es an den Kolbenringen oder der Laufbuchse liegt. Aber, ich würde sagen, eins nach dem anderen :) . Was noch wichtig ist, und bisher noch nicht genannt wurde: Zu der guten Anleitung vom Manfred in Post #32 sollte man noch erwähnen nicht zu vergessen, bei der Messung die Zündspule und die Spritzufuhr außer Kraft zu setzen. Die Zündspule zum einen, damit du nicht aus Versehen einen durch die Socken bekommst, zum anderen damit nicht das STG durch ballert, wenn von den Kerzensteckern ein Überschlag auf Masse erfolgt. Die Spritzufuhr abklemmen, da ansonsten unverbrannter Sprit den KAT beschädigen kann, und es auch beim Messvorgang sehr unschön werden kann. Gruß |
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