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Die Nocke sieht für die Laufleistung völlig normal aus. Wie gesagt,Ölpumpe neu macht Sinn und Lagerschalen kann man machen,muß aber auch nicht unbedingt. Kurbelwellen und Nockenwellensimmerringe kann man noch machen und nach der Kupplung gucken. Ansonsten würde ich da keinen großen Aufwand treiben. |
Nocke ist gut, ist noch die Frage der Hydros. Gab es da klappernde Geräusche beim Kaltstart? Wenn ja, ist es ja kein Aufwand die zu tauschen. Nocke runter ,Hydros raus, Nocke wieder drauf. Bei den Pleullagerschalen würde ich keine Kompromisse eingehen. Bei der Laufleistung ist definitiv die erste Schicht so gut wie weg. Spreche aus Erfahrung. Der Preis für neue sind Pinats zum Lagerschaden in womöglich 20000km.Kurbelwellenlager sind nicht nötig ,denk ich. Hab ich bisher, außer beim VR immer lassen können. |
Klappernde Geräusche gab es keine. Die lass ich mal noch. Sind ja auch später relativ schnell getauscht. Soll ich bei den Lagerschalen gleich neue Schrauben verwenden? Gibt es was spezielles bei dem Wechsel zu beachten? Gesendet von iPhone mit Tapatalk |
Mach die Muttern neu , muss an zwar nicht. Hab die immer neu gemacht. Ist Pfennigkram. Konnte auch besser schlafen :) Mach schön eins nach dem anderen, Pleuel und Deckel gut saubermachen, neue Lagerschalen Lauffläche mit neuen Motoröl einölen und Vorsichtig mit der Nase in die Aussparung drücken. Drehmoment anziehen fertig |
Hab jetzt mal bei VW nachgeschaut. Die Lagerschalen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Einmal normal und dann in Untergröße 0,25, 0,5 und 0,75mm. Nach über 210.000km brauch ich bestimmt eine von den Untergrößen. Jetzt weiss ich ja nicht welche passen. Das kann wahrscheinlich nur der Motorenbauer feststellen indem er das nachmisst. |
Nein wenn du nur wechseln willst brauchst du normale. Untergrößen gehen nur wenn die Welle passend runtergeschliffen wird. Normal verschleißen nur die weichen Lager und die Wellen haben höchstens minimale Schleifspuren. Bei starken Spuren muss ggf. der Instandsetzer nachmessen und schleifen. |
nimm Normalmaß und gut. |
Hallo! Zitat:
Untermaß-Lagerschalen sind nur dann nötig, wenn der Motor oder die Kurbelwelle schonmal bei VW im Werk als Austauschteil aufgearbeitet worden ist. Dabei werden die Lagerstellen der Kurbelwelle im Normalfall nachgeschliffen auf das sog. 1. Untermaß, bei einer eventuellen nochmaligen Aufarbeitung auf das 2. Untermaß usw.. Nur und ausschließlich in solchen Fällen wird das durch entsprechende Untermaß-Lagerschalen ausgeglichen. Freundliche Grüße Teletubby |
Ok super, vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Werde mir dann, auf Anraten von euch, die Lagerschalen und die Ölpumpe neu besorgen und diese wechseln. Sind die Lagerschalen gut von unten zu wechseln? Motor ist im Moment auf einem Motorhalter und Kopf ist noch drauf, d.h. Ich kann nur von unten ran Gesendet von iPhone mit Tapatalk |
ja geht relativ gut. Wenn Du die Kerzen raus hast, kannst Du schön vorsichtig drehen und eine nach der anderen wechseln. Kannst ja die Kurbelwelle immer schön zur Seite drehen das Du platz hast zum reingreifen. Und schmeiß keine runter dann wars das mit der Lagerschale. |
Ach schau dir noch den Kopf in der Gegend um den Krümmer an. Ist da alles sauber, sprich sieht man keine Verrußungen oder Ausblasspuren? Krümmerdichtung bei eingebauten Motor wechseln ist nicht besonders angenehm (Aber möglich). Der Vollständigkeit halber sage ich dazu, dass man im Falle des Dichtungswechsels auch den Krümmer auf Planheit prüfen sollte. |
... und von anfang an gleich viel öl auf die schalen tropfen / schmieren (auch wenn sie einem dann leichter aus den fingern rutschen) denn sonst laufen die ersten umdrehungen trocken - muss nicht sein |
Hier mal ein paar Fotos von den Ansaug- und Abgaskanälen. Was sagt ihr dazu? http://www.golf3.de/images/imported/2017/01/122.jpg http://www.golf3.de/images/imported/2017/01/123.jpg http://www.golf3.de/images/imported/2017/01/124.jpg http://www.golf3.de/images/imported/2017/01/125.jpg Gesendet von iPhone mit Tapatalk |
das sieht doch gut aus, schön gleichmässig evt die stehbolzen noch tauschen - wenn du dich das traust (am besten mit nem bolzen-werkzeug) wäre blöd, wenn beim festziehen doch noch einer am gewinde aufgiebt grüssle |
Das mit dem Öl auf den Lagerschalen hab ich schon geschrieben. Naja Stehbolzen rausmachen und neue rein wäre schon gut. Hab ich auch immer gemacht. Sind halt bloß immer mehrere abgedreht. Ohne aufschweißen geht dann halt nichts mehr. |
Sprüh die schonmal jetzt regelmäßig die Gewindebolzen mit Rostlöser ein, dann bekommt man die ohne Abreißen ausgedreht. Das so zwei, drei Tage machen, die Brühe braucht nun mal Zeit zum Wirken. |
Zitat:
der setzt immer ganz unten an, was die gefahr des abreissens minimiert und wenn man wirklich das wd40 o.ä. gut einwirken lässt geht das ganz gut habs immer ohne abreissen geschafft |
da hast Du glück gehabt. Wie gesagt, bei mir sind immer welche abgebrochen. Die Bolzenzieher sind Popofax. Mutter kontern, anständig prellen und schön vor und zurück und fleißig Rostlöser. Wenn brechen die eh unten bündig ab. |
na klar tun die das weil man mit den kontermuttern die kraft auch weiter oben einbringt und dann evt noch leicht verkantet bei den bolzenschlüsseln setzt die kraft gleichmässig am bolzen an ... aber jeder wie er will und was er kennt |
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