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xdevilx 01.03.2016 16:03

der A3 8P gillt als ein runum solider Gebrauchter mit hoher qualität und wenig mängeln, das Problem waren nur die 2.0 TDI PD und hier eig speziell der BKD und die 170 PS varianten ansonsten kann man sich nen halbwegs gepflegten 8P immer guten gewissens kaufen, ich fahre ja selber einen, allerdings nen 2011er Sportback mit dem 170 PS CR TDI

Ben_RGBG 01.03.2016 22:02

Seien wir doch mal ehrlich und da können wir solang rumheulen wie wir wollen: die Zeiten, in denen autos für die ewigkeit gebaut waren, sind seit den 80gern vorbei. Wenn alle autos 40 Jahre fahren, kauft keiner mehr ein neues autos und viele Jobs gehen den Bach runter.

Diese Darstellung ist sehr vereinfacht und etwas einseitig, aber der Kern ist wohl erkennbar. Dies ist alles ist unsere moderne Gesellschaft und jeder, der alle zwei Jahre ein neues Handy will, hat auch seinen Anteil daran.. ;)

osnabruecker 02.03.2016 10:35

Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1788694)
... die Zeiten, in denen autos für die ewigkeit gebaut waren, sind seit den 80gern vorbei. Wenn alle autos 40 Jahre fahren, kauft keiner mehr ein neues autos und viele Jobs gehen den Bach runter.

Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die Autos aus den 80ern sind doch in Sachen Rostvorsorge und Verarbeitung gar nicht mit neueren zu vergleichen. Inwiefern ist ein 83er Golf-1 z.B. eher "für die Ewigkeit gebaut" als ein 96er 3er ? Bei vernünftiger Pflege können doch alle Autos 40 Jahre und länger laufen.

GTFahrer 02.03.2016 11:19

Ich denke mal, dass er da so bekannte Kisten gemeint hat, wie bspw. den Audi 80 B3/B4 oder das größere Modell 100. Dank der Vollverzinkung und noch der umfänglichen Hohlraum- und Unterbodenkonservierung rosten diese Reusen kaum, selbst nach 20 Jahren nicht. Mittlerweile natürlich schon, aber die jüngsten sind 22 Jahre alt.

Hatte selber einen B4, der hatte auch nach über 200tkm/22 Jahren noch immer die komplett erste Auspuffanlage drunter hängen. Und das war kein Topmodell, sondern ein einfacher 2.0.

Hätte der Golf III z.B. die Konservierung wie die frühen 35i/Corrado erhalten, dann wäre das Ding ein richtiger Dauerläufer.

Mustang80 02.03.2016 12:04

Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1788726)
Hätte der Golf III z.B. die Konservierung wie die frühen 35i/Corrado erhalten, dann wäre das Ding ein richtiger Dauerläufer.

Genauso siehts aus. Der 3er ist von der Technik her eigentlich ein grundsolides Fahrzeug. Leicht zu reparieren und in vielen Punkten gut zu warten. Nur das Blech macht dem langen Leben leider nen Strich durch die Rechnung.

Zitat:

Zitat von osnabruecker (Beitrag 1788720)
Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die Autos aus den 80ern sind doch in Sachen Rostvorsorge und Verarbeitung gar nicht mit neueren zu vergleichen. Inwiefern ist ein 83er Golf-1 z.B. eher "für die Ewigkeit gebaut" als ein 96er 3er ? Bei vernünftiger Pflege können doch alle Autos 40 Jahre und länger laufen.

Bei neueren Autos spielt die Konservierung eine untergeordnete Rolle. Da macht eher die Technik Probleme. Dank der Vernetzung und der Komplexität kann das bei Problemen sehr schnell ins Geld gehen wenn nicht mehr ganz primitiv mit nem Multimeter geprüft werden kann sondern nur "blind die Steuergeräte im drei- bis vierstelligen Betrag getaucht werden können".

Und schrauben wird generell immer "uncooler" bei jungen Leuten. Die wollen alle ihr Leben leben und sich nich in irgendeiner Werkstatt/Halle die Stunden im Dreck um die Ohren hauen, um irgendwelche alten Kübel am Leben zu erhalten.
Klar gibts auch Ausnahmen, aber die Zahl der Schrauber schrumpft meines Erachtens. Heutzutage streben die meisten ein relativ neues Auto mit guter Ausstattung an und dann heißts hoffen, dass nichts (teures) kaputt geht.

Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1788694)
Wenn alle autos 40 Jahre fahren, kauft keiner mehr ein neues autos und viele Jobs gehen den Bach runter.

Diese Darstellung ist sehr vereinfacht und etwas einseitig, aber der Kern ist wohl erkennbar. Dies ist alles ist unsere moderne Gesellschaft und jeder, der alle zwei Jahre ein neues Handy will, hat auch seinen Anteil daran.. ;)

Genauso siehts aus. Wer will denn heute noch 40 Jahre lang das selbe Auto fahren? Mal davon abgesehen, dass man dass bei 40 jährigem Gebrauch wirklich mindestens einmal komplett restaurieren muss, hat da doch niemand mehr Bock drauf. Die Entwicklung geht so schnell. Allein was sich in den letzten 10 Jahren im Automobilbereich getan hat...
Die Dauer des ersten Halters ist mittlerweile entscheidend. Der zahlt den Neupreis des Fahrzeugs und wenn der zufrieden ist, bleibt er der Marke für gewöhnlich auch treu. Alle nachkommenden Besitzer haben den Wagen für einen Bruchteil des Neupreises erhalten und die werden dann über die Ersatzteile abgezogen.

Wir könnten eigentlich einen extra Fred aufmachen für das Thema, sry Dr.Holleck.

Dr.Holleck 02.03.2016 13:33

Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1788730)
Wir könnten eigentlich einen extra Fred aufmachen für das Thema, sry Dr.Holleck.

Kein Problem, Jens. Fände ich eine spannende Diskussion :)

Dr.Holleck 08.03.2016 21:03

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 2)
Nabend,

heute war der Tag der Leckereien. Nein, mein Hund hat keine speziellen Kekse bekommen. Sondern es gab was zum ansaugen. Mein Turbolader samt Zubehör ist da :meister:

Sieht schon Sahne aus das Teil. Ich denke, dass ich mit dem Kauf eines Originalteils wesentlich besser fahre, als für 750 Euro nen überholten Lader zu kaufen.

Einbau erfolgt erst in der ersten Aprilwoche. Ich freue mich riesig!

franz-werner 08.03.2016 21:26

Die überholten Lader sind alle mist. Bisher hab ich noch keinen guten gesehen.
Persönlich würde ich mittlerweile auch nur noch einen VW Lader oder einen direkt vom Hersteller kaufen.

Dr.Holleck 08.03.2016 23:13

Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1789630)
Die überholten Lader sind alle mist. Bisher hab ich noch keinen guten gesehen.
Persönlich würde ich mittlerweile auch nur noch einen VW Lader oder einen direkt vom Hersteller kaufen.

Zwar habe ich bisher keine Erfahrungen mit Ladern. Dennoch wurde mir dringend davon abgeraten, einen generalüberholten Lader zu kaufen. Der Unterschied soll dennoch gravierend sein in der Entfaltung der Leistung vom unteren Drehzahlbereich aufsteigend. Ich bin erstmal beruhigt, dass ich den originalen Lader habe und bin gespannt auf das Ergebnis nach dem Einbau. :)

franz-werner 08.03.2016 23:24

Ich stimme zu... Ich hab schon mehr als genug billige verbauen dürfen/müssen um sagen zu können, meist halten die nicht lange und fahren sich komisch.

Dr.Holleck 24.03.2016 18:08

Soooo. Der Turbolader ist verbaut und nun beginnt die nervige Einfahrphase -.- Am Dienstag geht der Audi in die Lackiererei, da ich einen Rostfleck an der Beifahrertür habe. Die ganze Seite wird lackiert, damit kein Farbunterschied zu sehen ist.

Samstag ist erstmal Waschtag angesagt, sieht ja momentan aus wie eine Pottsau :D

Dr.Gramot 24.03.2016 23:09

Einfahrphase wegen einem neuen Turbo?!
Normal müsste mit bei lackieren auch kein Farbunterschied zu sehen sein...

Dr.Holleck 25.03.2016 04:17

Zitat:

Zitat von Dr.Gramot (Beitrag 1791828)
Einfahrphase wegen einem neuen Turbo?!
Normal müsste mit bei lackieren auch kein Farbunterschied zu sehen sein...

Jau. Kann ja schlecht Volldampf geben. Es wird die gesamte Seite lackiert, da eine Roststelle an der Beifahrertür ist und diverse Gebrauchsspuren nach hinten. Daher wird die ganze rechte Seite neu lackiert.

Dr.Gramot 25.03.2016 08:22

Gut, wenn der Lack eh fertig ist, ist das was anderes.

Turbolader Einfahren höre ich zum ersten Mal. Gut, ich habe selbst auch noch keinen neuen Turbo bekommen, daher auch nicht damit beschäftigt. Da das prinzipiell aber ja keine Berührpunkte haben sollte, was genau soll sich da einfahren?
Rein von der Begründung her. Die Lagerung sind Kugel- oder Rollenlager iirc, ...

franz-werner 25.03.2016 10:38

Nein, turbos sind nicht mit Kugeln oder Rollen gelagert, Stephan. Die Welle ist quasi ölgelagert

Dr.Holleck 31.03.2016 03:17

Es ist mein erster Turbo und nach Dutzend Recherchen über die "Einfahrphase" eines Turbos habe ich mich dazu entschlossen, es erstmal sachte angehen zu lassen. Laut diversen Aussagen sei es völlig egal, einen Turbo einzufahren. Begründet darin, dass der Turbo ein Präzisionsbauteil ist und grundsätzlich 100tsende Umdrehungen/min mitmacht. Andererseits sollte sich der Lader an die Belastung gewöhnen. Ich könnte da jetzt zig pro/contra Beispiele liefern. Ich persönlich bevorzuge bei diesem über 1.000 Euro teurem Teil die Empfindlichkeit, es lieber langsam angehen zu lassen, statt ab Tausch Volldampf zu geben. In den ersten 200 KM merkte ich deutlich, dass das Ansprechverhalten (bei normalem Fahrbetrieb) von sau schlecht bis recht ordentlich zunahm. Vollgasattacken blieben aus. Selbst wenn es nur dem Gewissen gut tut, lasse ich dem Lader seine Zeit und gebe dann Stoff, wenn es passt.

Heute kann ich den Wagen endlich wieder in Empfang nehmen und bin gespannt auf das Ergebnis der Lackiererei :) Meinen Urlaub habe ich mir irgendwie anders vorgestellt :D


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