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wolfi71 22.01.2015 22:01

Polfett diente dazu den Pol unten abzudichten. Der saß in Vergussmasse udn die riss gerne mal. Dann gaste es da raus. Deswegen, Polfett unten am Pol rum. Den eigentlichen Kontakt sollte man noch nie einfetten. Das Polfett war noch nie leitfähig.

Ich hatte damit immer die Polklemmen eingeschmiert, weil die gerne korrodierten. Aber das war früher bei den 6V-Anlagen weitaus wichtiger.

CanYouBeat 22.01.2015 22:11

Bezog sich die Aussage von Golf ohne Klima auf alle Golf 3 Varianten oder nur auf den 1.6er? Mein alter 1.8er Golf hat eine 90A Lichtmaschine. Man sagt immer 1/3 der Lichtmaschine wären das beste. Habe eine 72AH Batterie, die jetzt im VR6 seinen Platz gefunden hat :)

Raven761 23.01.2015 08:36

Also ich verwende Polfett mit der Idee, Oxidation vorzubeugen. Da gehe ich aber nicht von den Gasen aus, sondern von der feuchten Umgebung aus. Denn, wenn sich über die Zeit Übergangswiderstände bilden, dann habe ich auch nichts davon. Womöglich reicht es heutzutage auch aus, einmal im Jahr die Pole zu reinigen und die Klemmen ordentlich anzubringen.

Anekdote:
In einem Statistik-Kurs haben wir berechnen müssen, welches Drehmoment man anwenden muss, um einen Spannungssensor zwischen Pol und Klemme vernünftig anzubringen, ohne dass dieser zu fest oder zu locker aufsitzt und mehrere Jahre anstandsfrei funktioniert und mit einem möglichst geringen Kontaktwiderstand arbeitet. Wurde die Klemme zu fest angezogen, so verbog sich der Sensor. Saß die Klemme zu locker, so erhöhte sich der Übergangswiderstand. Irgendwo gab es dann einen optimalen Schnittpunkt zwischen maximaler Haltbarkeit und minimalen Übergangswiderstand. Der Sensor war von Bosch und war ein echtes Beispiel aus der Praxis. Da kann man mal sehen, wo die Entwicklungszeit reinfließt :)

GT_Variant 02.02.2015 08:18

Sooo batterie ist hin. Hab immer wieder Problem zu starten nach einer gewissen Zeit wenn er steht und nun klappt es netmal mehr zu starten mit nem starthilfegeraet. Batterie is platt. Welche grosse empfehlt ihr mit denn nun?

CanYouBeat 02.02.2015 08:33

Ich würde sagen eine mit 50-55AH, Marke kann ich dir keine empfehlen, fahre eine Exide und finde die ganz gut hab aber kein Vergleich zu anderen :)

Teletubby 02.02.2015 09:17

Hallo!

Zitat:

Zitat von GT_Variant (Beitrag 1741804)
Sooo batterie ist hin. Hab immer wieder Problem zu starten nach einer gewissen Zeit wenn er steht und nun klappt es netmal mehr zu starten mit nem starthilfegeraet. Batterie is platt. Welche grosse empfehlt ihr mit denn nun?

Golf 3 mit dem Motor "AFT" hatten ab Werk eine Batterie mit 60 Ah. Etwas in dieser Größenordnung würde ich wieder einbauen.

"AFT"-Golf 3 haben wegen der höheren Verdichtung größere Batterien als solche mit 1,8 Liter Motor. Deshalb, weil die Stromaufnahme des Anlassers während des Startens größer ist.


Zitat:

Zitat von CanYouBeat (Beitrag 1740178)
Mein alter 1.8er Golf hat eine 90A Lichtmaschine. Man sagt immer 1/3 der Lichtmaschine wären das beste. Habe eine 72AH Batterie, die jetzt im VR6 seinen Platz gefunden hat :)

So etwas liest man hier immer mal wieder. Es gibt aber keinen zwangsläufigen Zusammenhang zwischen dem maximalen Strom des Drehstromgenerators und der Kapazität der Batterie. Siehe Dieselfahrzeuge, die üblicherweise sehr große Batterien haben, ohne dass der Generator deshalb ein anderer wäre.

Freundliche Grüße
Teletubby

Raven761 02.02.2015 10:26

Schließe mich Teletubby an. 60 Ah, aber lieber kleiner als größer. Blei-Batterien möchten so voll wie möglich sein. Die können es nicht leider tiefentladen zu werden. Bei kurzen Strecken hat man eher eine Chance die Batterie wieder aufzuladen, wenn diese kleiner ist. Wichtiger als die Kapazität ist der Kaltstartstrom (quasi der Innenwiderstand der Batterie). Dieser sollte so hoch wie möglich sein.

Als Marke kann ich Banner empfehlen (Preis/Leistung stimmt). Hat sich in den ADAC Tests immer gut geschlagen, habe selbst eine verbaut.
Autobatterien im Test 2011
Autobatterien im Test 2012

Teletubby 02.02.2015 21:42

Zitat:

Zitat von Raven761 (Beitrag 1741829)
Wichtiger als die Kapazität ist der Kaltstartstrom (quasi der Innenwiderstand der Batterie). Dieser sollte so hoch wie möglich sein.

Der Innenwiderstand? :D

GT_Variant 02.02.2015 23:00

Hab mir nun ne 64er geholt. Eher unbekannte marke. Aber hauptsache laeuft. War von der banner enttäuscht die ich hatte.

Raven761 03.02.2015 09:58

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1741942)
Der Innenwiderstand?

Hallo,

ja, über den Kaltstartstrom kann man meiner Meinung nach auf den temperaturabhängigen Innenwiderstand der Batterie schließen. Deshalb habe ich "quasi" geschrieben. Der sollte so niedrig wie möglich sein, damit beim Starten ein hoher Kurzschlussstrom fließt.

"Je tiefer die Starterbatterie abgekühlt ist, desto höher ist ihr Innenwiderstand. Durch den erhöhten Widerstand nimmt der Spannungsabfall unter Last zu, so dass bei gleicher Last eine geringere nutzbare Kapazität zur Verfügung steht. Im Handel werden verschiedene Systeme angeboten, um die Abkühlung zu verhindern oder eine Erwärmung zu ermöglichen. Vor Eintritt des Winters sollte die Starterbatterie überprüft werden, ob die Leitfähigkeit noch für das Starten bei tiefen Minusgraden ausreicht. Bei Nasszellen kann dazu die Säuredichte mittels eines Säurehebers geprüft und korrigiert werden. Wird auf die Überprüfung verzichtet, wird das Ende der Lebenszeit einer Starterbatterie meist im Winter erreicht, weil die notwendige Starterleistung, und damit der notwendige höhere Strom bei gleichzeitig höherem Spannungsabfall, durch Kälte beträchtlich ist und alten, schwachen Akkumulator, dessen Energie im Sommer noch für den Start gereicht hat, die Energie fehlt, einen längeren Kaltstart durchzustehen. Bei -18 °C steht nur noch etwa die Hälfte der normalen Kapazität zur Verfügung. Gleichzeitig ist aber durch die Kälte das Motorenöl besonders zäh und der Startvorgang deutlich erschwert. Bei Extremtemperaturen wird daher manchmal der Akkumulator ausgebaut und über Nacht oder bei längerem Stillstand in einem beheizten Raum gelagert."

Die genaue Definition des Kaltstartstroms:
"Der Kaltstartstrom gibt den maximalen Strom an, den der Akkumulator bei −18 °C (0 °F) für eine Dauer von 30 s liefern kann. Dabei weist jede einzelne Zelle noch eine Spannung von 1,2 V auf (nach amerikanischer Norm SAE). Nach dem deutschen Institut für Normung (DIN) sollte die Gesamtspannung nach 30 s noch 9 V betragen."

Quelle: Starterbatterie – Wikipedia

Teletubby 03.02.2015 21:10

Zitat:

Zitat von Raven761 (Beitrag 1741985)
Hallo,

ja, über den Kaltstartstrom kann man meiner Meinung nach auf den temperaturabhängigen Innenwiderstand der Batterie schließen. Deshalb habe ich "quasi" geschrieben. Der sollte so niedrig wie möglich sein, damit beim Starten ein hoher Kurzschlussstrom fließt.

Ja, das weiß ich alles. Es war ein Missverständnis zwischen uns:

Meine Frage " Der Innenwiderstand ?" bezog sich auf Dein "...so hoch wie möglich", was von Dir aber auf auf etwas Anderes bezogen war, nämlich den Kaltstartstrom. Deshalb auch mein Zeichen :D hinter meiner Frage. Beim ersten und schnellen Lesen war bei mir hängen geblieben "Der Innenwiderstand ... soll so hoch wie möglich sein", was von Dir aber natürlich ganz anders gemeint war..

Grüße Manfred


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