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Die Schraube hat nur teilweise ein Gewinde. Der Rest ist der Hals. Ich meine das Gewinde ist um die 30mm lang. An der Fuge ist kein Gewinde. Versuch die Schraube vom Kopf her zu drehen. Dann kriegst du die auch raus. Evtl mit dem Hammer raushauen. Das ist eine bessere Schraube (12.9). Hast den Rostlöser auch an der Fuge reinlaufen lassen? |
Stimmt, hier sieht man es auch: http://www.golf3.de/images/imported/2015/02/415.jpg Ja, ich hab da mehrmals in die Fuge was reingesprüht, ich hoffe, das bringt dann endlich auch mal was. Das Problem ist nur, dass ich an den Kopf der Schraube kaum rankomme, auch wenn ich voll nach links einschlage, deswegen hab ich es mit nem Hammer versucht, aber sie hat sich keinen einzigen mm bewegt :angel: €: Sorry, das Bild ist wohl etwas groß :D |
Hast du das Rad nicht runter? Ich nehme dazu immer das Rad ab |
Hallo! Ich habe vor zwei Jahren dazu den Bremssattel, die Bremsscheibe und das Abdeckblech der Bremsscheibe abgebaut. Und dann auf das Gewindeende der Schraube kräftig mit einem Hammer unter Zuhilfenahme einer Verlängerung (Meißel geht auch) geschlagen. Nach einiger Zeit hat sie aufgegeben. Zitat:
Immer daran denken: Diese Schraubverbindung ist lebenswichtig! Nachlässigkeit an dieser Stelle kann schlimmste Folgen haben. Deshalb würde ich die Schraube, wenn die Mutter einmal gelöst war, unbedingt mit samt Mutter erneuern. Die Schraube hat laut VW Teileliste die Abmessungen M10X50X24, Festigkeitsklasse 10.9. Die Mutter ist eine selbstsichernde Sechkantbundmutter M10. An dieser Stelle würde ich nur originale VW-Teile verwenden. So sah eine meiner beiden Schrauben aus, als ich sie heraus hatte. Auf dem Foto kannst Du auch sehen, wie lang das Gewinde der Schraube ist:: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1425154921.JPG Freundliche Grüße Teletubby P.S.: Die Schraube muss ganz herausgezogen werden. Sonst bekommt man das Traggelenk nicht nach unten aus dem Radlagergehäuse herausgezogen. |
@Wolfi, doch, na klar. Aber es ist trotzdem schwierig. @Teletubby, vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Hab es vergessen zu erwähnen, habs natürlich auch mit einer Ratsche und Nuss probiert (17er), aber der Bremssattel ist im Weg. Eigentlich kann ich fast alles an meinem Golf selbst machen, außer Zahnriemen, Getriebe wechseln und sowas. An die Bremsen geh ich normal auch nie. Wenn ich denn den Sattel löse, bleiben die Bremsbeläge dann drin oder fallen sie mir entgegen? Die Schrauben + Muttern kaufe ich mir dann Montag gleich neu bei VW. Kannst du mir noch die NM verraten, mit denen ich die Schrauben festzeiehen soll? Drehmomentschlüssel hab ich (ja, gute Qualität ;)) PS: schreibe vom handy, rechtschreibfehler dürft ihr also übersehen :) |
Beim Anziehen dieser Schraube muss man aufpassen. Das ist die Schraube, da hat VW in den Anweisungen falsche Werte, die sich durch alle Literatur ziehen. |
Ok. Und wieviel NM sind dann richtig? Habe was von 25 und 35 NM gelesen, aber da sind die Meinungen verschieden. |
Zitat:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1425196988.JPG Es kann sein, dass die Verhältnisse des Bremssattels bei Golf 3 mit Motor AEE etwas anders sind. Zitat:
Teilenummern wie immer ohne Gewähr! Zitat:
Freundliche Grüße Teletubby |
Ok, alles klar. Aber was ist mit den Bremsbelägen? Bleiben die drin? (wie gesagt, habe da noch nie selbst dran geschraubt, traue es mir aber zu. Mir geht's nur darum, weil die Bremsbeläge ja wieder gerade und nicht zu nah dran sein dürfen auf der Scheibe.) Danke für die Teilenummern, mein :) findet die sachen meist auch so ;) 50 Nm also? Ok, das ist wieder ein ganz anderer Wert, ich frag bei VW auch nochmal nach. Nochmals vielen Dank für deine ausführlichen Beiträge! |
Zitat:
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Gut, ok,werd ich so machen. Nein, ich mache das alleine, da wird niemand aufs Bremspedal treten. Soll ich sie dann mit Kupferpaste einschmieren o.ä.? (also nicht die Beläge sondern die Führung, weiß grad nicht genau wie man es nennt, aber ich weiß wo) (Sorry, falls es blöde Fragen sind) :) |
In manchen Unterlagen (von VW?) stehen 90Nm und dabei reißt die Schraube zuverlässig ab. 90Nm ist definitiv falsch, 50Nm sieht deutlich richtiger aus. Fette an der Schraube den Schaft ein. Das reicht aus. Auf das gewinde nur da fett geben, wo die Mutter nicht mehr hinkommt beim anziehen. 50Nm ist nämlich soviel, da kannst du ggf die Schraube glatt abreißen, wenn das gut läuft. |
Danke. Noch eine Frage, habe die Bremssättel nun abgemacht und die obere Schraube ist rund im Kopf. Hole mir morgen neue. Nun hab ich gesehen, dass dort teilweise noch Staubmanschetten über die Schraube kommen, ist das bei mir auch der Fall? Es waren beim Ausbau keine vorhanden. Habe nämlich nur 2 neue Schrauben und diese Führungshülsen bestellt. (Zwar bei Skoda, aber macht ja hoffentlich nichts?) |
Zitat:
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Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) So, beide Traggelenke sind gewechselt. Nur hab ich jetzt links das Problem, dass ich die obere 6er Inbusschraube nicht mehr rausbekomme, die im Bremssattel steckt. Hab ne Mutter draufgenknallt, mit ner Ratsche dann versucht, ne Vielzahnnuss reingehämmert usw. Es bringt alles nix. Habt ihr sonst noch Tipps, dieses Mistding zu lösen? (neue Schrauben habe ich) Weiter oben schrieb Teletubby was davon, dass ich aufpassensoll, dass die Kolben nicht aus dem BBremssattel rutschen; ist damit der gemeint, durch den die Schraube geführt wird? Und noch was: ist das normal, das die Beläge dort Spiel haben? Diese Klammern waren beim Kauf nicht dabei. (sind Beläge von Jurid) |
Hallo, wie ich das auf dem Bild sehe, ist der Bremssattel gar nicht eingehängt! So darf das natürlich nicht aussehen, der fällt dir gleich wieder auf die Füße. Die Klammern sind nicht zwingend erforderlich, aber sie vermindern Vibrationen beim Bremsen. Würde wenn möglich die alten weiterverwenden. Die 6er Inbus war bei mir auch mal rund. Die ist ja relativ lang, die habe ich mit einer guten Knipex Wasserpumpenzange rausdrehen können. Habe aber vorher WD40 aufgetragen. |
Ja. Das ist richtig, dass er nicht richtig eingehängt ist, war nur zur Demonstration wegen diesen klammern. Wie gesagt es waren keine dabei und Vibrationen beim Bremsen hatte ich zum Glück bisher nicht. Gut, dann versuch ichs auch mit der Zange und viel Rostlöser weiter. |
`schlimmstenfalls n Schlitz reinschneiden und mit nem Breiten Schraubenzieher rausdrehen. Es gibt auch noch spezielle ausdreher die sich in runde Köpfe einschneiden. Vibrationen und Lösemittel sind auch hilfreich (dh einsprühen und draufklopfen, aber nicht übertreiben ;)) wenn gar nichts mehr hilft kann man versuchen einen guten kopf aufzuschweißen. Und wenn sogar das versagt hilft nur noch ausbohren oder austauschen ;) |
Wegen dem festrosten fette ich an den Schrauben des Bremssattels den Schaft und ein bisschen das Gewinde ein. Aber nur so, dass es nicht durch die Bohrung durch geht. Auch ist es hilfreich ein bisschen Fett auf die Anlagefläche des Sattels am Halter aufzutragen. Das dichtet dann gegen Wasser ab. Bei mir müssen diese Schrauben ja jahrelang drin bleiben. Deswegen kommen immer neue rein. Im ABU waren die 9 Jahre drin gewesen, ausweislich der Rechnung der Vorbesitzerin, insgesamt 145.000km. |
aber nicht jedes Fett, wird ja recht warm dort manchmal. |
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