Zitat:
Zitat von wolfi71
(Beitrag 1732880)
Kannst natürlich den ultimativen Test mit festgelegtem Anlasser machen. Nur tut das dem Anlasser nicht gut. Deswegen vermeide ich den Test. Und klar kann man die Batterie mit 200A belasten und so die Spannung messen. So ist es ja vorgesehen. Mir reicht es aber den Innenwiderstand der Batterie zu sehen. Was die Batterie letztlich bei -20° leistet, das sieht man erst, wenn es so weit ist.
Die Batterien im Geschäft hatten 2x30 Zellen und Kapazitäten ab 450Ah aufwärts. Seit da Elektronik steht sind Kapazitäten ab 1500Ah je Einheit üblich. Die werden aber im Vergleich zu Starterbatterien geringer beansprucht (E10), müssen aber auch 20 Jahre halten. | Wolfi, jetzt mal ehrlich, aber kopier doch nicht alles was im KFZ Tech steht. Das hilft dir nicht weiter weil es schon lange ueberholt ist. Zitat:
Zitat von Teletubby
(Beitrag 1732898)
Hallo!
Ich weiß ja nicht, ob meine Meinung hier gefragt ist. Aber ich sage sie einfach mal:
Um den Erhaltungszustand (was etwas Anderes ist als der Ladezustand) beurteilen zu können, muss man die Batterie zur Spannungsmessung belasten, und zwar erheblich. Denn nur dann lässt sich der Innenwiderstand (Die Ersatzschaltung jeder Batterie ist eine Urspannungszelle mit in Reihe geschaltetem Widerstand = dem Innenwiderstand) durch den Spannungsabfall an diesem wirklich beurteilen. Eine Belastung macht meiner Meinung nach bei einer Autobatterie mit 45 ... 70 Ah erst ab einem Strom von etwa 100 Ampere an aufwärts wirklich Sinn. Bei einer geringen Stromentnahme mit z.B. einer Blinkerbirne (21 Watt] ändert sich der Spannungabfall auch bei einer unbrauchbaren (weil z.B. sulfatierten) Batterie kaum, so dass sie bei diesem Test möglicherweise als "In Ordnung" durchgehen würde, was sie in Wirklichkeit aber nicht ist.
Aus diesem Gund haben professionelle Batterietestgeräte, wie sie z.B. Autoelektrikbetriebe haben, einen entsprechenden niederohmigen Belastungwiderstand hoher Belastbarkeit, der in der Praxis nur aus ein paar dicken, im Zick-Zack angeordneten Metallstreifen besteht. Der damit gemachte Batterietest darf nicht zu lange dauern, weil sonst sowohl die Batterie als auch das Testgerät unzulässig heiß werden können.
Freundliche Grüße
Teletubby | Du darfst deiner Meinung gerne kund tun. Und soweit hast du auch absolut Recht. Der Schwachsin mit einer Lampe eine Batterie testen zu wollen ist wie mit einem Messer zu ner Schiesserei zu kommen...
Aber auch die Testart mit dem Belastungswiderstand ist bereits seit einiger Zeit weit ueberholt, da hierbei die Batterie soweit entladen wird, dass der Kunde der damit in die Werkstatt kam, ersteinmal ohne das Fahrzeug Heim laufen darf, da diese danach erst einmal neu geladen werden muss.
Und bevor wolfi meint er muesse mit mir weiter darueber diskutieren wie man eine Batterie prueft, will ich doch noch einmal ins Gedaechtnis rufen, dass ich KFZ Mechatroniker fachrichtung System und Hochvolttechnik mache. Wir sind auf Elektronik spezialisiert. Was nicht heisst, das wir nur URI oder PUI kennen, wir programmieren auch und bauen unsere eigenen Steuerung.
Aber nur um es jetzt mal zu klaeren, eine Batterie wird auf ihren zustand mit "Neuester Technik" durch ein hochfrequentes Signal, welches durch die Zellen geschickt wird, geprueft. Auf diese weise kann man sogar zu 100% genau messen in welchem Zustand sich die Bleiplatten befinden
noch was @wolfi, wenn du mir immer noch nicht glaubst, kannst du gerne mal nach Karlsruhe kommen, dann nehm ich dich mit ins Labor und zeig dir ein paar Dinge die KFZ Tech und google nicht hergeben. |