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Damit hat sich "hypotetisches Beispiel 2" ja auch geklärt, wenn alle anderen nur postives schreiben oder? |
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http://www.golf3.de/images/imported/2014/07/115.jpg Zitat:
Defensiv fahre absolout nicht . Bei Leuten die das erste mal mit mir mitfahren kann ich die Uhr danach stellen das sie vor der ersten Kurve mich anschreien das ich mit bremsen anfangen soll , in der Kurve garnix mehr sagen und nach der Kurve sagen das ich ne Meise habe . Zitat:
MfG |
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Wenn du sagst dass dein Auto von einem Fahrwerksingenieur abgestimmt wurde, dann geht man davon aus das das Auto jetzt perfekt ist! Meine frage ist einfach warum der Herr Ingenieur dir keine Domstreben verpasst hat!?! EDIT: Zitat:
Du wechselst doch bestimmt von 17 auf 16 Zoll oder? |
Ich bin zu ihm gekommen um zusammen mit ihm mein Fahrwerk abzustimmen und nicht um mir Empfehlungen zu holen was man noch zusätzlich alles am Golf 3 machen könnte um schneller durch die Kurven zu kommen . Klar , wir haben nachher noch lange über das Thema Golf 3 geschwatzt und da sind auch natürlich Themen wie Domstreben aufgekommen . Nur wie ich bereits schon gesagt hatte er hat da auch keine Erfahrungen im Bereich Golf 3 . Er hat aber durchaus Erfahrungen mit 5er Gölfen und da hat er auch Klip und Klar gesagt die Domstrebe im Golf 5 ist Schwachsinn ( solang es kein Rennwagen/Ringtool werden soll ) da der 5er aufgrund der neueren Karossen eine viel steifere Dome hat als ein 3er Golf und sich im 5er Golf ne Domstrebe mit Sicherheit nicht annähernd so bemerkbar machen wird wie im 3er Golf . Und jo von 17 auf 16 Zoll logisch . Mein Fehler . |
Als ich das Fahrwerk verbaut habe, bin ich ne ganze Zeit lang ohne Strebe gefahren und mir persönlich hat es nicht gefallen. Möge es an der Marke liegen oder aber allgemein am Fahrgefühl eines tiefergelegten Golf 3. Hatte dann etwas recherchiert und durchwegs verschiedene Meinungen zu einer Domstrebe gehört (im NICHT-Rennsportbereich). Der Golf 3 hat meiner Meinung nach sehr dünne Dome und somit dachte ich mir, durch die erhöhte Belastung will ich dem entgegenwirken und verbaute mir die Domstrebe. Dann kommt es noch drauf an, wie man die Domstrebe einstellt, auf Zug oder Druck, es macht doch einen spürbaren (wenn auch kleinen) Unterschied aus. Bei mir arbeitet sie auf leichtem Druck. Zum Fahrverhalten: Mit Steifer meine ich einfach, dass das Ansprechverhalten insgesamt "genauer" geworden ist (Vergleichbar mit Spiel und ohne Spiel in der Lenkung). Das widerrum nenne ich "straffer" geworden. Auch bei ner starken Bremsung in der Kurve finde ich das die Belastung besser verteilt wird. Bemerkbar äussert sich die Strebe auch noch auf sehr unebenem Untergrund wie es z.B. bei mir der Fall ist. Falls jemand die Strecke nach Neubulach den Berg hoch kennt, der weiß was ich meine. Fährt man da aber runter und man lässt sein Auto rollen dann merkt man den Unterschied schon sehr. Es fährt sich einfach "genauer". Falls dir meine Antwort nicht geholfen hat, kannst gerne zu mir kommen und dich mal in meinen Golf setzen und fahren. Zudem kostet eine Strebe nicht viel, verbaue sie dir einfach und gut ist, schaden wird sie sicher nicht! |
Wer die Frage nicht genau definiert, bekommt eben keine genau definierten Antworten zurück - also demnächst die Frage etwas präziser Formulieren um auch mal etwas auszuholen... Zudem wurden auch andere Antworten gegeben als "ist straffer geworden". Das sich eine Karosse vom Golf 5 weniger verwindet ist als eine vom Golf 3 etc. sollte jedem klar sein und damit die Domstrebe da nicht mehr viel bewirkt. Ich kann mich nur meinem Vorredner nur anschließen, habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Gerade im Bezug aufschaukeln durch schnelle Lastwechsel (z.B. Kreisel rein und raus fahren) hat bei mir die Domstrebe einiges gebracht. |
Mir Persönlich war schon auf der ersten Seite klar wie sich Domstreben auf das Fahrverhalten auswirken, obwohl ich keine Ahnung davon hatte. Einfach genau genug durchlesen |
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Hallo! Zitat:
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Wenn diese Dinger wirklich so eine wunderbare Wirkung hätten, dann hätte der VW-Konzern sie zumindest bei den GTI- und VR6-Modellen ab Werk eingebaut. Denn die Kosten für derartige Teile sind in der Massenproduktion nur minimal. Freundliche Grüße Teletubby |
Ich stimme Teletubby soweit zu. Da gibts nur eins: Pylonenfahrt durchfuehren. Dann schauen wie schnell man mit und ohne Querstrebe fahren kann, ohne dass das Auto nennenswert ausbricht. |
Ich halte 3er GTI und VR6 Fahrwerke nicht für wirklich sportlich hart abgestimmt, daher wohl auch keine Karossenversteifung. Ich hab aber im Alltagsauto, also 3er Golf auch keine drin, daher keine Erfahrung wie weich die Karosse ist. Ich kann nur wie jemand anderes schon für nen Polo 86C sprechen, der sich mit Sportfahrwerk merklich verwindet. (Koni mit 60mm HR Federn und später 30mm Bilstein, beides eher straff) Da meine Streben dort vorn und hinten mehrteilig waren, bin ich auch schonmal ohne gefahren. Hinten aus Transportgründen, vorn war die halt so und bei einigen Basteleien am Motor mal paar Tage demontiert. Merkt man schon bei nem hohen Gullideckel wie der Wagen mit Streben ruhiger liegt, lenkt direkter und exakter ein. |
Ich habe bei mir, Golf3 Facelift4, Cabrio 115PS, eine neue gute Alu Domstrebe einbauen lassen und nach Wiechers Spezifikation den Drehmoment einstellen lassen. Das Fahrgefühl ist definitiv besser, Kurver schneller befahrbar, insgesamt mehr Sicherheitsreserven. Alles in allem richtig gut und stramm, hätte ich soo nicht gedacht. Verstehe nicht warum die nicht schon von Haus aus eingebaut war, aber jetzt ist das Teil ja drin ;-) Zugegeben, aufgrund des besseren Fahrverhaltens ist es schwer objektiv zu bleiben, aber ich bin ohne Übertreibung begeistert ;-) Vielleicht ist die Strebe gerade beim Cabrio eher spürbar... LG Karl |
*Leichenfledder* Dieser Thread ist ja schon gespickt mit Erfahrungen, da muss ich keinen neuen für aufmachen. Frage: Wenn ihr für hinten eine einstellbare Strebe hättet, würdet ihr die auf Zug oder auf Druck belasten? Einstellung bei stehendem, entlasteten Fahrzeug (ein paar Meter vor und zurück gerollt, unbeladen). Die Sache ist nämlich die, hab 'ne neue für hinten, aus 3mm Stahl, ein Panzer von Strebe ichsacheteuch. Allerdings einstellbar über eine Gewindestange mit angeschweißter Mutter in der Mitte und Links/Rechtsgewinde plus Kontermuttern. Keine Ahnung aus was für nem Fahrzeug das Teil stammt, auf jeden Fall bau ich grad die Enden um, momentan sind nur quasi Langlöcher drin versehen, sieht so aus, als hätte sie mal einer direkt auf den Kolbenstangen der Dämpfer verbaut gehabt :stupid: Die arbeitet auch nicht in nem Serienfahrzeug, mein Fahrwerk ist knüppelhart, dazu alles was nach Gummi aussah rausgeworfen und durch PU ersetzt, 9j x 17" hinten mit 225/35er Reifen, die Federwirkung der Reifen auf der Felge ist Senkrecht, wie auch längs der Achse nicht mehr wirklich gegeben. Habe einfach per Faden-test (man erinnere sich an den Film "Das Boot" festgestellt, dass das Heck doch sehr staucht bei schnellen Kurvenfahrten. Mein Fahrstil ist eher gemächlich, aber abrupt. Es wird nicht gerannt, aber vor Kurven auch selten gebremst. Fahrwerkstrebe und Domstrebe vorn sind seit Jahren verbaut. Also. Zug oder Druck? Wenn ja, wieviel? Will mir keine Schweißpunkte überbeanspruchen, die haben so schon Stress. |
Falls Das noch akut ist, hier mal die Erklärung, warum und wie Querlenkerabstützungen und Domstreben eingebaut werden. Leider etwas lang. Damit die Streben ein Verformen der Karosserie vermindern, reicht es nicht sie "einfach so" ein zu bauen. Um eine Kraft auf zu nehmen, muss dann die Verformung ja erst eintreten, sprich Weg zurücklegen, das wollen wir aber nicht. Um nun Zug oder Druck zu entscheiden, müssen wir uns klar werden, was wir da eigentlich vor uns haben. Wir haben zwei gleich aufgebaute Seiten, die bei Geradeausfahrt erst einmal gleich belastet werden. Fahren wir eine Kurve, wir die kurvenäußere Seit stärker belastet, während die innere entlastet wir. Die eine ist also faul, die andere ächzt unter der Arbeit die sie alleine machen muss. So, jetzt lassen wir das Auto mal auf zwei Rädern fahren, wie in Kino Stunt´s und schauen die Aufhängung an. Wir haben dabei drei Punkte: Ganz unten das Rad, dann den unteren Querlenker und oben den Federbeindom. Nun wird das schnell klar: Der Querlenker (untere Strebe) drückt nach innen. Um Kraft auf den anderen, unbelasteten Querlenkeranlenkungspunkt zu geben, müssen wir also Druck dagegen geben, nach außen. Querlenkerstreben also immer auf Druck einbauen, dann teilen sich rechts und links die Last. Am Domlager sieht das anders aus, die Kraft wird über den Querlenker ja umgelenkt, der Dom also nach außen gedrückt bei Belastung. Domstreben oben also immer auf Zug setzen. Nun die Frage wie viel. Das hängt vom Fahrzeug ab. Wenn man kann, sollte man zwei Punkte direkt neben der Abstützung / der Strebe messen. In dem Moment, wo diese Punkte gerade eben anfangen sich zu bewegen, reicht es. Jede weitere Kraft wird jetzt direkt von der rechten zur linken Seite weitergegeben und umgekehrt. Wem das immer noch nicht einleuchtet, der sollte sich das einmal aufmalen. Und ja, das bringt was beim 3er. Gerade auch vorne, unten, auch wenn das Bauteil eigentlich recht kräftig aussieht. So richtig spürbar wird es, wenn das gesamte Fahrwerk saniert wurde. Dann wird die Lenkung mit entsprechenden Reifen sehr präzise, in schnellen Kurven hält man den einmal eingeschlagenen Winkel am Lenkrad, statt ständig hektisch hin und her zu drehen. Viel Erfolg! |
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