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Baxter89 01.07.2014 07:05

Ich stehe grad auch vor der Herrausfordeung, habe am Wochenende meinen auf der Bühne gehabt und festgestellt das der Achsschenkel total spiel hat. Außerdem geht das Lenkrad beim anfahren ein Stück nach Rechts rum und beim loslassen wieder zurück. Bei vollem Lenkeinschlag knackt es einmal laut.

Fazit------>Beifahrerseite vordere Querlenkerbuchse hin obwohl ich Sie vor 6 Monaten gemacht habe, das Auto fährt jedoch gerade mal 3 Monate, echt Kurios.

Jetzt habe ich natürlich Angst es heute noch zu machen und die Schraube abzureißen, denn die ging damals richtig schwer rein. Nachher kann ich nicht zum FT wenn die Schraube abreißt oder so.

Teletubby 01.07.2014 09:02

Hallo!

Zitat:

Zitat von Baxter89 (Beitrag 1708392)
Fazit------>Beifahrerseite vordere Querlenkerbuchse hin obwohl ich Sie vor 6 Monaten gemacht habe, das Auto fährt jedoch gerade mal 3 Monate, echt Kurios.

Jetzt habe ich natürlich Angst es heute noch zu machen und die Schraube abzureißen, denn die ging damals richtig schwer rein. Nachher kann ich nicht zum FT wenn die Schraube abreißt oder so.

Wenn Du den Achslenker erst vor einem halben Jahr noch ausgebaut hattest, halte ich es eigentlich für weniger wahrscheinlich, dass die Schraube jetzt beim Lösen abreißt.

Wenn sie sich damals nur schwer eindrehen ließ: Hattest Du das Gewinde nicht nachgeschnitten? Vorsicht: Es ist kein Regelgewinde, sondern Feingewinde M12X1,5.

Freundliche Grüße
Teletubby

P.S.: War die neue vordere Lagerbuchse ein Originalteil oder Ebay-Ware?

Baxter89 01.07.2014 09:09

Moin Teletubby,

danke das du gleich reagierst :-)

Nein habe das Gewinde nicht nachgeschnitten, da ich den Schneider damals nicht hatte. Die Schraube ging damals beim rausmachen schwer raus und ich muss zugeben das ich Sie mit Kraft wieder reingeprügelt hab bis sie fest war, ca. ab der hälfte der schraube ging sie echt schwer rein.

Ich mein das ist kein ackt für mich selbst wenn Sie abreißt, habe noch nen ganzen Hänger voll Achsen da aber wenn es zu Komplikationen kommt schaffe ich bis vorm FT nicht die Achse zu wechseln. Ne Buchse wechseln schaff ich.

Das Problem war damals das ich beim VR den Motor nicht soweit hochbekommen habe wie es sein soll und die Schraube wohl leicht schief angesetzt habe.

Die Frage ist jetzt, ist nur das Gewinde der Schraube hin oder das im Achseträger?! oder sind beide hin oder kann man es nachschneiden? ich kann leider nicht reinguckn.

Ich denke raus bekomm ich sie aber ob dann nochmal was da ist wo die schraube greifen kann ist die Frage

Teletubby 01.07.2014 09:26

Zitat:

Zitat von Baxter89 (Beitrag 1708428)
Das Problem war damals das ich beim VR den Motor nicht soweit hochbekommen habe wie es sein soll und die Schraube wohl leicht schief angesetzt habe.

Weil die vorderen Schrauben der Querlenker ja erstmal ca. 6 bis 7 cm durch das vordere Loch des Aggregateträgers eingeschoben werden, bevor sie das Gewinde erreichen, halte ich es für ziemlich unmöglich, sie schief einzudrehen. Trotzdem sollte man sie sicherheitshalber die ersten Umdrehungen von Hand drehen.


Zitat:

Zitat von Baxter89 (Beitrag 1708428)
Die Frage ist jetzt, ist nur das Gewinde der Schraube hin oder das im Achseträger?!

Das Innengewinde im Aggregateträger kannst Du nur sehen und beurteilen, wenn der Querlenker ausgebaut ist.


Zitat:

Zitat von Baxter89 (Beitrag 1708428)
oder sind beide hin oder kann man es nachschneiden?

Die Schrauben würde ich auf jeden Fall erneuern:

Vordere Schraube: N 904 840 04 M12X1,5X82
Hitere Schraube: N 102 078 04 M12X1,5X78

Die Schrauben unterscheiden sich in der Länge nur um 4 mm. Man darf sie nicht vertauschen, weil das vordere Gewinde dann nicht auf der vorgesehenen Länge trägt.

Nachschneiden des Innengewindes im Aggregateträger macht nur dann Sinn, wenn es wegen Rost schwergängig ist. Wenn es darüber hinaus beschädigt ist, z.B. durch eine falsch eingedrehte Schraube oder durch falsches Nachschneiden, dann ist das Gewinde unrettbar verloren. Dann hilft nur noch ein anderer Aggregateträger. Wenn das Nachschneiden mit einem passenden Gewindebohrer sehr schwer gehen sollte, ist das auch kein gutes Zeichen für das Innengewinde.

Auf alle Fälle würde ich mit dieser vorderen Schraubverbindung des Querlenkers keine Experimente machen, weil sie lebenswichtig ist. Wenn die Schraube sich lösen und herausrutschen sollte, kann das grausame Folgen haben, die ich Dir sicher nicht erklären muss.

Grüße Teletubby

Baxter89 01.07.2014 09:36

Hmmm....ich denke dieses Experiment mache ich nach dem FT, sonst kann ich nachher nicht fahren. Fahrerseite ging 1a rein, Ich glaube das ich das Gewinde der Schraube vermurkst hab als die schraube durchs loch musste, da war ja die Ölwann im weg und ich musst mitm hammer nachhelfen das sie erstmal ins Loch rutscht.

Dadurch das die schraube iben am rahmen lang ratschte wird sie in A**** gegangen sein.

Mich stört halt nur das spiel beim anfahren und loslassen, muss moin noch zur achsvermessung.

Wie gesagt die schraube ging schon ziemlich früh sehr schwer zu schrauben. Musste den Rest mit drehmoment machn weils so schwer ging. Asche auf mein Haput aber ich wusste eh das ich die achsen neu mache. Hätte das mal gleich machen sollen.

Buchse ist von Reuville, eigentlich keine schlechte Firma, hab nur gute Erfahrungen damit.

Baxter89 01.07.2014 23:58

Heute auf der fahrt von da Arbeit zur Halle wurde es immer schlimmer mit der Buchse. Das Spiel im Achsschenkel war riesen groß. Wollte es vorm FT nicht machn weil ich dachte die Schraube oder das Gewinde überlebt es nicht.

Kurzerhand hab ich mich überreden lassen es zu machn, es störte mich selber. Also alle Motorlager gelöst, Traverse drauf, Motor angehoben von vorsichtig raus die Schraube.
Gewinde war Ok, dann Fett an Gewindeschneider und mehrmals nachgeschnitten. Ging wie Butter. Alte Buchse raus, neue eingepresst und mit 130 NM angezogen. Ich bin heilfroh das alles glatt lief. Poltern, knacken und Lenkungsspiel sind weg.

Erstaunlich wie leicht doch die alte Schraube raus und die neue rein ging wo es doch damals so schwer ging. Aber ich stellte fest das die alte Querlenkerschraube leicht verbogen war, da ich den Motor letzte mal nicht hoch genug gekurbelt hab und denn hat sich die Schraube beim reinkloppen verbogen

Hab zusätzlich alles leicht mitm Brenner angewärmt.

Teletubby 02.07.2014 09:54

Hallo Baxter,

Zitat:

Zitat von Baxter89 (Beitrag 1708645)
Alte Buchse raus, neue eingepresst und mit 130 NM angezogen. Ich bin heilfroh das alles glatt lief. Poltern, knacken u d Lenkungsspiel sind weg.

schön, dass Du es doch noch vor dem Forentreffen geschafft hast.

Aber zwei fragen habe ich:

1. Welche Schraube wird denn in diesem Bereich mit 130 Nm festgezogen?

2. War es wirklich die vordere Lagerbuchse des Querlenkers, die ausgeschlagen war? Weil ich das bisher nur von den hinteren kenne; die vorderen waren immer noch brauchbar.

Wenn es wirklich die vordere war, dann kann das eigentlich nur an fragwürdiger Qualität dieses Teils liegen.

Auch sollte man die vorderen Schrauben der Querlenker nur bei auf dem Boden stehenden Fahrzeug festziehen, damit die Gummibuchsen beim Einfedern nicht überdehnt werden. Genau wie bei den Lagerschrauben des Hinterachskörpers.


Zitat:

Zitat von Baxter89 (Beitrag 1708645)
Aber ich stellte fest das die alte Querlenkerschraube leicht verbogen war, da ich den Motor letzte mal nicht hoch genug hekurbelt hab und denn hat sich die Schraube beim reinkloppen verbogen

Hast Du jetzt neue Schrauben verwendet?

Grüße Teletubby

Baxter89 02.07.2014 10:15

Moin Teletubby,

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1708711)
Welche Schraube wird denn in diesem Bereich mit 130 Nm festgezogen?

Die der vorderen und die der hinteren Querlenkerbuchse, stand so in der Anzugsmomentenliste, Traggelenkschrauben außen mit 35 NM.

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1708711)
War es wirklich die vordere Lagerbuchse des Querlenkers, die ausgeschlagen war? Weil ich das bisher nur von den hinteren kenne; die vorderen waren immer noch brauchbar.

Ja es war zu 100 % die vordere Querlenkerbuchse, Es war nicht die Buchse an sich kaputt sondern das Metall was durch die Buchse, wo die Schraube durch geht war stark geweitet und vergrößert, die Schaube hatte quasi sehr viel spiel und der Buchse und somit konnte der ganze Querlenker + Achsschenkel nen stück raus und reinwandern. Hintere Buchse ist i.o. Habe komplette achse vor ca. 2000 km neu gelagert gehabt! Habs au nochmal getestet, in der neuen Buchse saß die Svhraube ohne spiel drin.

Habe die Querlenker mit nem Getriebeheber eingefedert und dann alle Buchsen angezogen.

Schraube hab nicht direkt ne neue genommen, die alte war verbogen und harter rost war im gewinde, war aber kein gewindegang breit in der achse, hab reingeleuchtet, alles gut zum Glück.

Habe eine Schraube aus meine US Schlachter genommen, gleiche Größe, gleiche Steigung, nur der Kopf war statt 18er Nuss ne 19er Nuss. Der US Schlachter hatte nömlich nicht viel runter und due Schraube sah noch richtig gold aus wie neu. Supi alles wieder.

Kann nur Mein Hallenkollege sagt eventuell durchs harte Fahrwerk und Schlaglochseite.

Teletubby 02.07.2014 10:27

Moin!

Zitat:

Zitat von Baxter89 (Beitrag 1708716)
Die der vorderen Querlenkerbuchse...

50 Nm plus 90°

Ich habe die vorderen Schrauben zum Korrosionsschutz gefettet eingesetzt und dann nur mit 40 Nm angezogen plus 90 Grad weitergedreht.


Zitat:

Zitat von Baxter89 (Beitrag 1708716)
...und die der hinteren Querlenkerbuchse

70 Nm plus 90°


Zitat:

Zitat von Baxter89 (Beitrag 1708716)
Traggelenkschrauben außen mit 35 NM.

Das ist richtig so.


Zitat:

Zitat von Baxter89 (Beitrag 1708716)
Habe die Querlenker mit nem Getriebeheber eingefedert und dann alle Buchsen angezogen.

Ja, so habe ich das voriges Jahr auch gemacht. Mit einem Scherenwagenheber; siehe Foto:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1404289616.JPG

Grüße Teletubby

Baxter89 02.07.2014 10:30

Ok, na vom Gefühl her hätte ich glaub nur mit 110 gemacht, aber war OK das Drehmoment, schätze 70NM + 90° kommt fast aufs gleiche raus.

LG kevin

Rolw 02.07.2014 14:30

Ich hab zwar schon Fahrzeuge mit ausgerissenem Gummi an den Querlenkern gesehen, aber nen VW war das nicht. ;-)
Spiel in der Metallhülse hört sich auch nicht nach defekt an.
Ist eigentlich auch Wurst, die Schraube soll die Hülse festklemmen.
Wahrscheinlich konnte die damals durch die vermurkste Schraube garnicht ganz festgezogen werden.

Einfetten kann ich auch nur zuraten, normal nehm ich halt Kupferfett, mach ich bei jeder Schraube durch ne Buchse.


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