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-   -   Das Zündkerzenthema (http://www.golf3.de/showthread.php?t=120646)

Abdkombi 22.06.2014 12:40

Ich mache immer etwas Kupferpaste auf die Gewinde der Kerzen und schraube diese dann, bis sie zum Anschlag packen nicht zu fest ein, dann noch etwa 90° weiter.

wolfi71 22.06.2014 12:53

Wenn man guten Rostschutz haben will, dann sollte man einfach den Metallkörper einfetten. Ganz dünn mit Fett überziehen, das hilft sehr gut.

GLX 29.10.2016 19:47

Kerzeneinbau AAM ?
 
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Hallo,

da ich eine Frage zum Einbau der Z_Kerzen im AAM habe hänge ich es hier mal mit an.

Ich bekam heute meine Zündkerzen - jene dank vieler Tipps mir vorgeschlagene Bosch 0242 2296 58. Den Karton vor Augen schoß es mir durch den Kopf: Bevor ich anfing da was zu 'drehen' eigentlich gar keine Ahnung (mehr) davon zu haben was dann hinterher alles kaputt ist :grummel::

Das hatte 'nen Grund: Früher zunächst nur an den alten Opel's geübt, hatten die Gußköpfe - da konnte man nicht viel 'überdrehen.
Bei unseren Motorrädern und einigen dann exerzierten Sportcoupes war das alles Alu; und 'Helix' die Zauberformel. Irgendwie war mir so, als ob es sinnvoll wäre mich im Vorab mit der Materie zu beschäftigen und und etwas upzudaten:'D

Ichh las es hier kurz und legte los - zu meier Überraschung konnte ich die zuerst verbauten NGK 'BUR%ET' Kerze mit der Hand so rausdrehen .... fest 'zieht' anders aus . ABER: Das Gewinde war astrein !

Nahm dann Kupferpaste und schraubte die Bosch rein - etwas mehr als handfest . ABER: Nicht 90° (wioe auf der Packung skizziert) über das Drehmoment von 28Nm 'nachgezogen' - da wollte ich erst fragen. ++

Darum hier: Geht es problemlos die Kerzen da nochmal 'übers erreichte Drehmoment' nachzuziehen,
und was ist der Sinn :confused::confused::confused:

Die anderen Kerzen waren 'größtenteils' auch diese '3-Elektrodigen' NGK; nur 'Pott 1' war mit ner uralt Bosch bestücxkt. Alle waren gut 'handfest'; sicherlich war da irgendwann einmal was schiefgelaufen ....
Jetzt 'funkt' der Karren wie geschmiert - trotz größerer Elektrodenwurfweite von 1mm (vorher 0,8mm).

Anhängen möchte ich noch ein Bild des nun gezogenen 'Zahns'.
Die sahen alle gleich aus - pechrabenschwarz, dick verkrustet. :confused:
Ist das normal ? Ich erinnere mich nur an 'braune' Anlaßfarben in früherer Zeit - meine so extremer 'Verkockung' bei meinen Fzg. noch nicht begegnet zu sein.

Dank & Gruß,
Olaf

DERChristian 30.10.2016 18:42

Über das Drehmoment hinaus zusätzlich nachziehen? Mach doch keinen Sinn, höchstens "KNACK". Hast du da etwas falsch gelesen?

Ich halte mich an die Drehmomementangaben von NGK und Denso, dass ist in der Tat erstaunlich "locker" aber funktioniert perfekt.

Kupfer + Alu + Feuchtigkeit = Korrosion.

Irgendwo fand ich auch mal einen Hinweis bei Lycoming, dem Flugmotorenhersteller, der von Kupferpaste abgeraten hat bzgl. Glüh- und Fehlzündungen. Wer will darf selbst googeln...

Ausserdem verfälscht jedes Fetten von Gewinde das Drehmoment, dass tatsächlich einwirkende Drhemoent ist dann höher, man hat dann zwar das richtige Drehmoment eingestellt darf aber trotzdem das Helicoil rausholen.

Und in letzter Zeit raten alle Hersteller von Zündkerzen vom Einfetten der Gewinde ab, IIRC. Bitte selbst googlen.


Ich benutz immer einen Hauch, eine Messerspitze, einen Fingernagel voll "Anti Seize" von Weicon, mehr nicht. Danach ziehe ich mit dem Drehmonent wie von NGK angegeben an und fertig.

Lesestoff:

https://www.ngk.de/technik-im-detail.../montagetipps/

https://www.ngk.de/technik-im-detail...s/drehmomente/

wolfi71 30.10.2016 20:21

wichtig ist, die Kerzen bei kaltem Motor einsetzen. Wenn es unbedingt bei warmem Motor sein muss, bitte die Kerzen locker eindrehen udn etwas warten, bis die genauso warm sind die der Motor. Dann nach Vorgabe anziehen. Und das ist lockerer wie gedacht.

Paste rein, lass es. Das Gewinde wird mit aggressiven und sehr heißen Verbrennungsgasen beaufschlagt. Das kann mit Fetten eine nette Kombi ergeben.

Also Kerzen locker rein, 5 Minuten warten und dann anziehen.

Die genannten 90° habe ich noch nie gemacht. Verlängerung der Nuss von Hand angezogen und dann 45 bis max 60°. Hat bisher immer gehalten.

Ich meine das Anzugsmoment sind um die 20Nm, das ist wenig.

Teletubby 30.10.2016 21:53

Hallo!

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1809663)
Die genannten 90° habe ich noch nie gemacht.

Wichtig: Diese genannten 90° gelten eh nur für ganz neue Zündkerzen, bei denen der Dichtring noch nicht plattgedrückt ist. Wenn man das bei Zündkerzen macht, die schon einmal festgeschraubt waren, besteht die Gefahr eines Gewindeschadens oder einer abgerissenen Zündkerze.

Freundliche Grüße
Teletubby

GLX 31.10.2016 20:54

Danke, danke, danke !

Noch mal zu der 'Kupferpaste' - hatte das etwas abgekürzt beschrieben. Die schmierte ich nicht ans Gewinde; sondern nur 'äußerlich' ganz leicht an die Dichtringe & den Außensechskant.


Zitat:

Zitat von GLX (Beitrag 1809541)
Nahm dann Kupferpaste und schraubte die Bosch rein - etwas mehr als handfest . ABER: Nicht 90° (wioe auf der Packung skizziert) über das Drehmoment von 28Nm 'nachgezogen' - da wollte ich erst fragen. ++

Gerdacht hatte ich mir dabei genau das, was 'TeleTubby' beschreibt -
Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1809673)
Wichtig: Diese genannten 90° gelten eh nur für ganz neue Zündkerzen, bei denen der Dichtring noch nicht plattgedrückt ist.

also ohne zusätzliches 'Abreißmoment' die neuen Dichtringe mit den 28Nm (der Packungsbeilage) etwas 'plattzudrücken'.

Zitat:

Zitat von DERChristian (Beitrag 1809649)
Über das Drehmoment hinaus zusätzlich nachziehen? Mach doch keinen Sinn, höchstens "KNACK". Hast du da etwas falsch gelesen?

Das ist zunächst bei den Boschkerzen so auf der Verpackung skizziert - kam mir allerdings erwähnt gefährlich vor und ich suchte 'den Mittelweg' ohne das Gewinde auszureißen ...

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1809663)
Also Kerzen locker rein, 5 Minuten warten und dann anziehen.

Da wäre ich nicht drauf gekommen, die erst warm'zufahren'. Aber natürlich richtig, danke !

Zitat:

Zitat von DERChristian (Beitrag 1809649)
ch benutz immer einen Hauch, eine Messerspitze, einen Fingernagel voll "Anti Seize" von Weicon, mehr nicht.

Die 'Seize' war auch meine zuerst priorisierte Vorstellung; ich fand die 'Spritze' im Getümmel jedoch nicht. 'Seize' ist meines Wissens 'keramisch' - sozusagen feuerfest ?

Dank und Grüße,
Olaf

Abdkombi 01.11.2016 09:28

90°
 
Zitat:

Zitat von Abdkombi (Beitrag 1706465)
Ich mache immer etwas Kupferpaste auf die Gewinde der Kerzen und schraube diese dann, bis sie zum Anschlag packen nicht zu fest ein, dann noch etwa 90° weiter.

Der 1,4 abd -Motor hat mittlerweile ca. 260.000 km runter, wie oft und durch wen da die Zündkerzen gewechselt wurden, weiß ich nicht.

Vor ca. 6 Monaten habe ich die NGK BUR5ET ein geschraubt.

Die Gewindegänge fühlten sich recht "krustig"an. Deshalb habe ich die alten Kerzengewinde gereinigt und mehrmals vorsichtig rein und raus gedreht, ohne Anzugs -Festpunkt zu erreichen, also nur von Hand, mit der Zündkerzenschlüssel -Verlängerung. Zwischendurch immer wieder das Kerzengewinde mit etwas Bremsenreiniger, Lappen und Messingbürste gereinigt.

Die neuen Zündkerzen habe ich dann von Hand, mit etwas Kupferpaste am Gewinde, nur mit dem ZKS. bis zum Anzugs -Festpunkt eingedreht und dann ca. 45°-60°, keine 90° fest gedreht.

Der Lauf des Motors ist im Stand ruhiger/runder, so meine Feststellung.

Wenn der Motor kalt ist, springt er schnell und zuverlässig an. Ist er warm, dann so schnell, dass der Anlasser kaum eine Umdrehung machen muss.

Zündspule ist von Beru, relativ neu, die alte Originale, habe ich immer zur Sicherheit im Kofferraum dabei.

Zündkabel und Stecker sind eher günstige "Stangenware".

Besten Gruß und danke für die vielen Tipps.

DERChristian 01.11.2016 11:35

ANTI SEIZE ist silber-metallisch.

Anti-Seize | Montagepasten | Produkte | WEICON Deutschland


Es gibt ja nur Kupferpaste, Keramikpaste (weiß) und eben Anti Seize (Silber).

Keramikpaste habe ich nur einmal benutzt, danach aus der Werkstatt verbannt.
Nach einiger Zeit war das Fett verschwunden, übrig blieb eine sandig-kreidige, trockene Substanz: Beim öffnen der Schraube war es "Knirschend" und sehr schwergängig. Einmal und nie wieder.

Kupferpaste immer noch gerne, aber wie gesagt: Kann Korrosion fördern.

ANTIS SEIZE ist jetzt mein Favorit.


Meine Erfahrung, andere mögen das anders sehen. :winke:

Naumstar 02.11.2016 16:00

Ich würde es tunlichst vermeiden Fett ans Kerzengewinde zu schmieren, vor allen Dingen Anti Seize. Die Kerze bekommt ihre Masse hauptsächlich über das Kerzengewinde, und anti Seize ist im Normalfall nicht Leitfähig. Wenn ihr schon was dran schmiert, dann im Datenblatt nachlesen ob die Elektrische Leitfähigkeit sehr gut ist.

Dann noch im Abschluss was zu den Zündkerzen:
Ich würde in allen Motoren der Golf 3 und Golf 4 Platform Auschließlich NGK fahren. Nur weil man keine Probleme mit einer Kerze feststellt, heißt das nicht das auch wirklich keine da sind. Wer Zugang zu Auswert Elektronik hat, sollte sich mal die Knock Werte ansehen, wie oft es mit den tollen Bosch oder Beru Kerzen aussetzer gibt!
Ich kann diese Multi Elektroden Zündkerzen sowieso nicht leiden, da man bei den Radial angeordneten Elektroden den Zündabstand weder einstellen noch überprüfen kann.

GLX 02.11.2016 17:20

Hallo,

Zitat:

Zitat von Abdkombi (Beitrag 1809795)
Vor ca. 6 Monaten habe ich die NGK BUR5ET ein geschraubt.

sozusagen vom 'Bestand' her waren diese teilweise bei mir auch vorher eingeschraubt . Teilweise, deswegen da 3Stck 'Bur5Et' und eine 'CR-Ein_Eletrodische Bosch' ...
Zugebener (oder selbstlobender ...)weise, läuft der mit verwendeten 4 Stck. neuen Bosch [WR8LT - oder ähnlich, jedenfalls Art.-No.: 0242 2296 58] jetzt etwas besser. Dto. wurden hier die NGK in einem Beitrag weiter oben schonmal positiv vorgeschlagen. Und ich nahm erwähnte Bosch primär aus bestelltechnischen Gründen, da dort wo ich sowieso bestellen mußte andere nicht angeboten wurden. Also um Zeit & Porto zu sparen.

Soweit das jetzt hier mal eingefügt um die 'Brücke' zu schlagen :

Zitat:

Zitat von Naumstar (Beitrag 1809876)
Ich würde in allen Motoren der Golf 3 und Golf 4 Platform Auschließlich NGK fahren. Nur weil man keine Probleme mit einer Kerze feststellt, heißt das nicht das auch wirklich keine da sind. Wer Zugang zu Auswert Elektronik hat, sollte sich mal die Knock Werte ansehen, wie oft es mit den tollen Bosch oder Beru Kerzen aussetzer gibt!
Ich kann diese Multi Elektroden Zündkerzen sowieso nicht leiden, da man bei den Radial angeordneten Elektroden den Zündabstand weder einstellen noch überprüfen kann.

Bei mir 'gewesene' BUR5ET waren allerdings auch 3-eletrodisch ? Sollen lt. Datenblatt allerdings auf 0,8mm Elektrodenabstand werksseitig 'gejumpert' sein.

Meine jetzt verbauten Bosch sind ebenfalls 3-fach Masse; allerdings mit 1mm Abstand. Werde demnächst mal wechseln - testweise auch (wieder) BUR5ET einwechseln - sobald ich die habe.
Muß vorher jedoch noch nachlesen was sich genau unter dem Bakelitbechers des Verteilers versteckt ---- den traue ich mich ohne passende Ersatzteile in Vorrat nicht zu öffnen. Nach dem Zustand der alten Kerzen zu erwarten, sieht es darin dann auch nur besorgniserregend aus .
Gruß,
Olaf

DERChristian 02.11.2016 18:46

Zitat:

Zitat von Naumstar (Beitrag 1809876)
Ich würde es tunlichst vermeiden Fett ans Kerzengewinde zu schmieren, vor allen Dingen Anti Seize. Die Kerze bekommt ihre Masse hauptsächlich über das Kerzengewinde, und anti Seize ist im Normalfall nicht Leitfähig. Wenn ihr schon was dran schmiert, dann im Datenblatt nachlesen ob die Elektrische Leitfähigkeit sehr gut ist.

Danke für den Hinweis!

Aber wo steht das?

http://www.weicon.de/media/pdf/8f/87...Anti-Seize.pdf

Naumstar 02.11.2016 19:52

In deinem Fall:

Anti-Seize schützt vor Korrosion, Festfressen und Verschleiß,
stick-slip-Erscheinungen, Oxidation und Passungsrost und
elektrolytischen Reaktionen („Kaltverschweißen“).

Der Spezifische wiederstand, und die Durchschlagfestigkeit von 0,470KV ergeben auch Hinweise auf die Elektrische Trennfähigkeit.

Naumstar 02.11.2016 21:43

Zitat:

Zitat von GLX (Beitrag 1809880)
Hallo,


sozusagen vom 'Bestand' her waren diese teilweise bei mir auch vorher eingeschraubt . Teilweise, deswegen da 3Stck 'Bur5Et' und eine 'CR-Ein_Eletrodische Bosch' ...
Zugebener (oder selbstlobender ...)weise, läuft der mit verwendeten 4 Stck. neuen Bosch [WR8LT - oder ähnlich, jedenfalls Art.-No.: 0242 2296 58] jetzt etwas besser. Dto. wurden hier die NGK in einem Beitrag weiter oben schonmal positiv vorgeschlagen. Und ich nahm erwähnte Bosch primär aus bestelltechnischen Gründen, da dort wo ich sowieso bestellen mußte andere nicht angeboten wurden. Also um Zeit & Porto zu sparen.

Soweit das jetzt hier mal eingefügt um die 'Brücke' zu schlagen :



Bei mir 'gewesene' BUR5ET waren allerdings auch 3-eletrodisch ? Sollen lt. Datenblatt allerdings auf 0,8mm Elektrodenabstand werksseitig 'gejumpert' sein.

Meine jetzt verbauten Bosch sind ebenfalls 3-fach Masse; allerdings mit 1mm Abstand. Werde demnächst mal wechseln - testweise auch (wieder) BUR5ET einwechseln - sobald ich die habe.
Muß vorher jedoch noch nachlesen was sich genau unter dem Bakelitbechers des Verteilers versteckt ---- den traue ich mich ohne passende Ersatzteile in Vorrat nicht zu öffnen. Nach dem Zustand der alten Kerzen zu erwarten, sieht es darin dann auch nur besorgniserregend aus .
Gruß,
Olaf


Dazu muss ich noch kurz was sagen:

Ihr dürft von NGK dann auch nicht die V Line Kerzen nehmen.
Die BUR5ET welche es regulär von NGK gibt besitzt nur 1 Masse Elektrode. Es gibt allerdings auch eine V-Line No 22 von NGK, welche ebenfalls einer BUR5ET entspricht, allerdings günstiger und mit 3 Elektroden.
Gleiches gilt auch für die im ABF Verwendete NGK BKUR6ET-10
welche es auch als V-Line No 24 von NGK gibt.


Zitat NGK:


Regelmäßig wird V-Line an den Fahrzeugbestand angepasst. Heute umfasst es 45 Zündkerzentypen und bietet immer eine optimale Zündkerze für mehr als 6.000 Fahrzeuganwendungen - das entspricht einer Marktabdeckung von rund 90 %. Dank des von NGK erfundenen Kurznummernsystems ist die richtige Zündkerze für ein Automobil dabei ebenso schnell gefunden wie nachbestellt.

DERChristian 02.11.2016 21:44

Danke, dass hatte ich nicht bedacht!

Zündkerzen werde ich zukünftig nur noch "trocken" einschrauben.

Teletubby 02.11.2016 22:14

Hallo!Hallo!

Zitat:

Zitat von Naumstar (Beitrag 1809876)
Ich würde es tunlichst vermeiden Fett ans Kerzengewinde zu schmieren, vor allen Dingen Anti Seize. Die Kerze bekommt ihre Masse hauptsächlich über das Kerzengewinde, und anti Seize ist im Normalfall nicht Leitfähig. Wenn ihr schon was dran schmiert, dann im Datenblatt nachlesen ob die Elektrische Leitfähigkeit sehr gut ist.

Die Flächenpressungen an den Auflagestellen der Zündkerzen und in den Gewinden ist bei mit 25 Nm festgezogenen Zündkerzen so groß, dass ich auch bei vorherigem Einschmieren mit egal was für einem Mittel eigentlich keine Zweifel habe, dass trotzdem ein einwandfreier Massekontakt hergestellt ist.


Zitat:

Zitat von DERChristian (Beitrag 1809909)
Zündkerzen werde ich zukünftig nur noch "trocken" einschrauben.

Ja, das finde ich trotzdem auch am besten: Saubere, öl- und fettfreie leichtgängige Gewinde.

Freundliche Grüße
Teletubby

Rolw 03.11.2016 16:44

Gewinde, Fett und Strom halte ich auch für problemlos.
Aber sowas mache ich nur an Taschenlampengewinden, da diese häufig gedreht werden. ;-) Ich meine jetzt Alu LED Lampen, die ich zum Radfahren und Hundespazierengehen jetzt im Winter täglich brauche.

Am Kerzengewinde wird bei mir nur gesäubert und per Gefühl festgezogen.
Nur bei den 16V Köpfen vielleicht mit Drehmoment, weil man dort nie drankäme falls was schiefgeht.

GLX 03.11.2016 19:47

'Entstörwiderstand'
 
Hallo,
das war natürlich auch wieder _DER_ Tipp. :danke:


Zitat:

c/o: Naumstar

Dazu muss ich noch kurz was sagen:

Ihr dürft von NGK dann auch nicht die V Line Kerzen nehmen.
Die BUR5ET welche es regulär von NGK gibt besitzt nur 1 Masse Elektrode. Es gibt allerdings auch eine V-Line No 22 von NGK, welche ebenfalls einer BUR5ET entspricht, allerdings günstiger und mit 3 Elektroden.
Gleiches gilt auch für die im ABF Verwendete NGK BKUR6ET-10
welche es auch als V-Line No 24 von NGK gibt.
Was mich betrifft, gebe ich gerne zu: "Muß einem ja erstmal gesagt werden" ::heul:-:


Den Artikeln im Internet folgend, sowie ausgehend der vorgefunden verschraubten Variante (mit 3-Massen) suchte ich da nicht weiter . Bisher; jetzt eben fand ich richtiges 'Produkt' (1-massig); dieses auch zugehörig der Motorvariante im Katalog gelistet. Da verstecken sie sich eben, die Feinheiten.:(

Eine Frage aber noch - die ich 'autodidaktisch' die letzten Tage schon zu klären versuchte, aber keinen Ansatz fand. Mir war bei vorangegangener Kerzensuche schon aufgefallen, daß immer wieder explizit 'Entstörwiderstand 1kOhm" bei verschiedenen Kerzen 'gelabelt' wird.
Ehrlich gesagt wußte ich da schon mal drüber Bescheid - ist allerdings 30 Jahre her, in der Zeit meiner BMW-Motorräder. Verbrecherkontakt getimet - und die blieben bei falschen kerzen irgendwo einfach stehen :h-e-l-p:

Doch der Zeit des Zahns nagt am Gedächtnis und ich bekomme das nicht mehr zusammen - ich meine Vorwiderstände & Kondensatoren hatten am Verteiler(finger) auch immer was mit 'Abbrand' zu tun :confused:
Wie das heute (bzw. dem Bj.92) 'geregelt' ist, habe ich ebenfalls noch nicht raus - findee es aber irgendwann vollständig zusammen. Meine Frage deswegen eigentlich nur: Hat der 'Entstörwiderstand' irgendwelche Nebenwirkungen
(oder ist der wie ich es annehme grundsätzlich 'inhärent' und wird nur als werbetexterischer Marketinggag zur Rechtfertigung höheren Preises bei sogenannten 'Premiumprodukten' extra aufgeführt ? ):confused::confused:

Danke und Gruß,
Olaf

wolfi71 04.11.2016 10:43

Ich habe sowohl im ABU wie auch im AEE da schon versch. Modlele gefahren. Einen nennenswerten Unterschied zwischen den Kerzentypen, Leistung und Verbrauch konnte ich nicht feststellen. Allerdings kamen die Kerzen bei mir nach rund 50.000km immer raus.

Naumstar 04.11.2016 11:05

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1810004)
Ich habe sowohl im ABU wie auch im AEE da schon versch. Modlele gefahren. Einen nennenswerten Unterschied zwischen den Kerzentypen, Leistung und Verbrauch konnte ich nicht feststellen. Allerdings kamen die Kerzen bei mir nach rund 50.000km immer raus.

Ich zitiere mich mal selbst
Zitat:

Zitat von Naumstar
...Nur weil man keine Probleme mit einer Kerze feststellt, heißt das nicht das auch wirklich keine da sind. Wer Zugang zu Auswert Elektronik hat, sollte sich mal die Knock Werte ansehen, wie oft es mit den tollen Bosch oder Beru Kerzen aussetzer gibt!...



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