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WolfVo 25.06.2012 00:46

Zitat:

Zitat von Martin87 (Beitrag 1447535)
Ja...Gedanken bis früh um Fünf...seit Tagen :)

Wie jetzt? Man braucht also gar keine Microcontroller, Programme schreiben usw.???

Wie denn dann??

Nee, braucht man nicht.
Die Boolsche Algebra gibt einfach logische Zustände wieder, die du ohne programmirbare Bausteine per Hardware festlegen kannst, nimm nur mal den von dir erwähnten Baustein CD 4013, der ist hardwaregemäß in der Lage, Zustände abzuspeichern. Dazu bedarf es nur elektrischer Signale, die sich logisch ausdrücken lassen. Und diese gespeicherten Zustände lassen sich dann am Ausgang auslesen.
Auch Zählstufen, Zeitschleifen, Timer etc. lassen sich Hardewaregemäß realisieren.

Gruß
Wolfgang

Martin87 25.06.2012 00:49

Also ist der Baustein CD 4013 sozusagen eine Sammlung an Relais, Speichern, usw. den ich nur passend ansteuern muss ohne etwas zu programmieren, usw. ?

Also ist die Schaltung intern in so einem CD 4013 fest...hast du eventuell einen link wo die interne Schaltung beschrieben wird???

WolfVo 25.06.2012 00:57

Na, der Baustein 4013 ist ein sogenanntes Flip-Flop, dass entweder Daten durchschalten oder in der von dir erwähnten Form die Information gesetzt oder nicht gesetzt weitergibt, dadurch kann man je nach Ausgangszustand Geräte ansteuern oder Informationen auf einen Datenbus legen.
Es gibt in dieser Serie (CD 4000,CD 4500) hunderte verschiedene Bauteile, vom einfachen Und-Gatter, Oder-Gatter bis hin zu Zählern, Treiber, Invertern, Schmidt-Triggern usw. Da muß man dann für den Bedarf nur die passenden Bauteile aussuchen, alles Pfennigartikel.

Gruß
Wolfgang

Martin87 25.06.2012 01:03

Okay, okay...gibts irgendwo eine Tabelle welche darstellt welcher CD für was geeignet ist, usw.??? Find da nix so wirklich...

WolfVo 25.06.2012 01:20

Nee, so einfach eine Tablle gibt es da m.W. nicht, hab da ein Datenbuch und eine CD, auf der kann ich alles raussuchen, .... ach übrigens,
hab dier eine kleine Transistorschaltung aufgemalt, die den von dir benötigten S-Kontakt entlastet, auswertet und dir dann über ein Relaiskontakt ein Plus von KL15 schickt, kann ich aber gerade nicht senden, da mein Scanner spinnt (Softwareprolem).

Also, man geht folgendermassen vor: Man legt die Bedingungen der Schaltung fest, stellt dann ein so genantes Karnoughdiagramm auf (Schaltungsvereinfachung), stellt daraus die Boolsche Gleichung auf und liest aus der die benötigten Bauteile ab, die man dann aus den Unterlagen aussucht.

Martin87 25.06.2012 01:28

Hast du ein Android smartphone???

edit: Ich glaube ich habe dich verstanden und gefunden was du mir sagen willst...das???

http://www.dieelektronikerseite.de/index.htm

(Dort oben links auf > Schaltungen gehen!)

MfG Martin

WolfVo 25.06.2012 01:35

Nee, ich besitze ein uraltes Handy, mit dem kann ich telefonieren. Die gesammte neue Speichertechnik mit ihren möglichen Kontrollfunktionen ist mir einfach zu unheimlich, habe keine Lust, durch mögliche elektronische Überwachung meine Freiheit zu verlieren, der Gefahren gibt es da zu viele!!!

WolfVo 25.06.2012 01:41

Zitat:

Zitat von Martin87 (Beitrag 1447548)
Hast du ein Android smartphone???

edit: Ich glaube ich habe dich verstanden und gefunden was du mir sagen willst...das???

Die Elektronikerseite

MfG Martin

Genau das, so , geh jetz mal liegen

gute Nacht, meld mich morgen wieder

Martin87 25.06.2012 01:47

Krasse Sache...Danke dir! Gute Nacht...

WolfVo 25.06.2012 20:04

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Zitat:

Zitat von Martin87 (Beitrag 1447432)
Okay...und wenn die LED anders herum eingezeichnet ist?

Weiß Jemand wie weit der "S" Kontakt und eben diese Innenleuchtenschaltung (also die interne in der Leuchte) belastbar sind???
Also wie viele Relais ich darüber schalten könnte?

Im Anhang eine Entlastungsschaltung für den S-Kontakt. Der Transistor (Darlingtonschaltung BC 517) entnimmt dem S-Kontakt 21 µA (micro Ampere) und schaltet damit ein Relais durch, welches jetzt Plus über Klemme 30 schaltet. Somit kannst du über diesen Hilfskontakt den +S hoch belasten.

Martin87 25.06.2012 21:17

okay...

Si = Sicherung
20 = Relais
BC 517 = Transisitor

aber was ist:

1N4004, 100KSI und 100K? , Widerstände...aber welche?

MfG Martin

WolfVo 25.06.2012 21:59

Zitat:

Zitat von Martin87 (Beitrag 1448008)
okay...

Si = Sicherung
20 = Relais
BC 517 = Transisitor

aber was ist:

1N4004, 100KSI und 100K? , Widerstände...aber welche?

MfG Martin

Sorry, hab dir eine Radierung geschickt, ist wohl schlecht zu lesen, war froh, die Zeichnung noch los zu werden, da der Motor meines Scanners anscheinend im sterben liegt. Wenn in ein Relais eine Zahl eingetragen wird, stellt sie den Widerstandswert einer Wicklung dar. Die im Handel befindlichen Relais haben Werte zwischen 60 und 100 Ohm, habe halt den Mittelwert von 80 Ohm gewählt.

1N4004 ist eine Diode mit amerikanischer Bezeichnung, die Amis haben da so ihre eigene Anschauungsweise. Sie dient zur Ableitung negativer Spannungsspitzen, die beim Abschalten des Relais auftreten und sonst zwangsläufig den Transistor zerstören würden. Man bezeichent solche Dioden auch als Kurzschlußdioden oder Freilaufdioden.

Dioden sind Halbleiter mit einer Sperrschicht, folglich steht 1N für eine Diode und die 4004 für Stromstärke und höchste Spannung in Sperrichtung.

Ein Bauteil mit der Bezeichnung 2N ist dann ein Halbleiter mit 2 Sperrschichten, also ein Transistor, z.B 2N3055.

100 k sind gleich 100 Kilo Ohm, und das, was du als kSI gelesen hast, ist das griechische Omega, was für Ohm steht.

Die Schaltung arbeitet folgender Maßen: Wenn ein Plus auf den S_Kontakt geschaltet wird, gelangt dieser über den 100 k Ohm Widerstand (Basiswiderstand) auf die Basis des Transistors. Der steuert auf und schaltet das Relais ein.
Die Stromverstärkung dieses Transistors liegt bei ca. 50 000 ohne Widerstandsbeschaltung.
Der zweite Widerstand (Basisableitwiderstand ||(parallel) Basis-Emitter) ist nur dafür da, ein sicheres Sperren des Transistors zu erzwingen, wenn keine positive Spannung an den Basiswiderstand gelegt wird.

Martin87 25.06.2012 22:31

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
okay...also so...

WolfVo 25.06.2012 22:37

Mann, super, da lacht mein Herz, genau richtig

Noch eine Sache: Die Sicherung solltest du als fliegende Sicherung ausführen und so dimensionieren, dass der maximale Strom nicht überschritten wird, den du dir ausrechnen mußt.

I=U/R also 12 V / Widerstand deiner Geräte, die du über den Kreis schalten willst.

Martin87 25.06.2012 23:06

Na sonst wäre die Sicherung ja sinnlos :)
Da kann ich die komplette Schaltung ja auch nehmen wenn ich über den ZVauf- und ZVzu-Impuls schalten will, nicht wahr???

WolfVo 25.06.2012 23:12

Zitat:

Zitat von Martin87 (Beitrag 1448145)
Na sonst wäre die Sicherung ja sinnlos :)
Da kann ich die komplette Schaltung ja auch nehmen wenn ich über den ZVauf- und ZVzu-Impuls schalten will, nicht wahr???

Jau..., so soll es sein, durch die Transistorschaltung wird der S-Stromkreis fast gar nicht belastet, du hast dann alle Funktionen, ohne dass du dir einen Kopf machen mußt

Gruß
Wolfgang


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