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Red Hornet 08.06.2012 22:19

Dankeschön an alle, die mir hier so tatkräftig geholfen haben!! Es hat alles einwandfrei geklappt und der frische Zahnriemen und die neue Pumpe tuen ihren Dienst.

Die Pumpe ist nicht mehr undicht und kein bisschen läuft mehr aus :) Das freut mich sehr. Trotz Schwierigkeiten mit den Riemenschrauben hat alles ohne Probleme geklappt!
Es hat, nachdem die Schrauben vom Riemenrad locker waren, 2,5 Stunden gedauert.
Ich werde jetzt auch für unser Forum eine Anleitung schreiben. Habe auch ein paar Bilder gemacht ;)

Nochmals Danke!!

Teletubby 08.06.2012 22:40

Zitat:

Zitat von Red Hornet (Beitrag 1439169)
So langsam aber sicher komme ich in das Thema rein. Das ist schonmal sehr gut.Das liegt aber hauptsächlich an deinen guten Erklärungen.?

Danke!


Zitat:

Zitat von Red Hornet (Beitrag 1439169)
Mir fehlen jetzt noch die letzten 2 Fragen. Das heißt einmal:
-ob diese zweite Markierung auf dem Nockenwellenrad zur Orientierung dient (Anleitung)

Welche zweite Markierung? Den "abgebrochenen" Zahn?


Zitat:

Zitat von Red Hornet (Beitrag 1439169)
und -ob es theoretisch möglich ist, diese Plastikabdeckungsschraube hinter dem Nockenwellenrad und der Wasserpumpe durch per Hand drehen des Riemens freigelegt wird und dann gelöst werden kann?das heißt, ob man dann nicht unbedingt das Rad abnehmen muss, um die Wasserpumpe zu wechseln? (diese hintere Abdeckung hochklappen)

Ich habe bei meinem Golf 3 mit Motor "AEX" mal die Kühlmittelpumpe gewechselt. Dabei habe ich keinen anderen Weg gefunden als die schwarze Plastikabdeckung ganz auszubauen. Das hat mich ziemlich geärgert. Aber es ging nicht anders. Falls Du einen Weg finden solltest: Ich bin neugierig. Ich glaube es aber nicht.


Zitat:

Zitat von Red Hornet (Beitrag 1439169)
Eine letzte Frage stellt sich mir noch nur noch auf und zwar:
Du hast gesagt, dass man beim Spannen des Riemens was beachten muss. Dazu habe ich ein Bild gefunden, ich glaube es ist aus so einem "So wird's gemacht"-Buch . Dort muss man zum Entspannen eine Schraube weiter hinter der Spannrolle lösen und kann die Rolle danach abnehmen. Das Spannen sah schwieriger aus, so wie du das schon gemeint hast. Dabei muss diese Klemmschraube, so heißt sie meines Wissens (das was i h gestern um halb 1 noch aufgenommen habe) , irgendwie lösen und dann irgendwo über einen anderen Punkt ich schätze mal etwas einklemmen. Danach dreht man den Spanner der Rolle mit einem Inbus so lange bis irgendwas der Spannrolle in einem 3. Pubkt angekommen ist. Dazu bräuchte ich noch eine Erklärung.

Da reden wir am besten niochmal drüber, wenn Du die alte Rolle ausgebaut hast. Dazu muss nur eine M8-Mutter der Größe SW 13 gelöst werden. Wenn Du diese Mutter löst, verändert sich die Einstellung der Spannrolle. Das ist aber kein Problem, weil sie ja eh erneuert wird. Versuche nur, so weit wie möglich im Kopfe zu behalten, wie die alte Rolle montiert war.

Wenn die neue Rolle montiert ist und wenn besagte Mutter noch nicht festgezogen ist, kann man mit einem abgewinkelten Inbusschlüssel der Größe 6 die Spannvorrichtung der Rolle so verdrehen, bis ein dort vorhandener Metallzeiger genau über einer Kerbe der Grundplatte steht. Dann ist die Einstellung richtig. Vorher sollte man den Motor einige Male von Hand durchdrehen, damit der neue Riemen richtig und mittig auf den Rädern liegt. Dann wird die Mutter der Rolle mit 20 Nm festgezogen.


Zitat:

Zitat von Red Hornet (Beitrag 1439169)
Achso, ich würde noch gern wissen was passiert, wenn sich so ein Rad beim Lösen des Zahnriemens verdreht? Wie bekomme ich es wieder in die richtige Stellung zurück? In entgegengesetzter Richtung in der es sich verdreht hat wieder zurück drehen?

Dann drehst Du es wieder richtig; am besten nur im Uhrzeigersinn, damit Du die Schrauben Kurbel- und Nockenwelle nicht ungewollt löst.

Wenn Du die Nockenwelle absichtlich oder unabsichtlich um ein größeres Stück (z.B. mehr als 20°) aus der OT-Position heraus verdrehst, solltest Du vorher die Kurbelwelle aus der OT-Position um ca. 90° wegdrehen, damit keine Ventile auf die Kolben kommen können. Denn wenn die Kurbelwelle auf der OT (= oberer Totpunkt) - Markierung steht, dann sind die Kolben der Zylinder 1 und 4 in ihrer allerhöchsten Position.

Noch eins, was ganz wichtig ist: Bei aufgelgtem Zahnriemen darf man den Motor nicht an der Schraube der Nockenwelle drehen, sondern nur an der der Kurbelwelle. Denn durch die Übersetzung 1:2 von Nocken- zur Kurbelwelle würde der Zahnriemen überbeansprucht.

Grüße
Teletubby

Red Hornet 08.06.2012 22:52

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1439623)
Noch eins, was ganz wichtig ist: Bei aufgelgtem Zahnriemen darf man den Motor nicht an der Schraube der Nockenwelle drehen, sondern nur an der der Kurbelwelle. Denn durch die Übersetzung 1:2 von Nocken- zur Kurbelwelle würde der Zahnriemen überbeansprucht.

Das stimmt. Habe auch nur an der Kurbelwelle gedreht ;) Funktioniert einwandfrei!

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1439623)
Da reden wir am besten niochmal drüber, wenn Du die alte Rolle ausgebaut hast. Dazu muss nur eine M8-Mutter der Größe SW 13 gelöst werden. Wenn Du diese Mutter löst, verändert sich die Einstellung der Spannrolle. Das ist aber kein Problem, weil sie ja eh erneuert wird. Versuche nur, so weit wie möglich im Kopfe zu behalten, wie die alte Rolle montiert war.

Wenn die neue Rolle montiert ist und wenn besagte Mutter noch nicht festgezogen ist, kann man mit einem abgewinkelten Inbusschlüssel der Größe 6 die Spannvorrichtung der Rolle so verdrehen, bis ein dort vorhandener Metallzeiger genau über einer Kerbe der Grundplatte steht. Dann ist die Einstellung richtig. Vorher sollte man den Motor einige Male von Hand durchdrehen, damit der neue Riemen richtig und mittig auf den Rädern liegt. Dann wird die Mutter der Rolle mit 20 Nm festgezogen.

Ja, durch drehen mit einem Inbus in dem vorgesehenen Loch dreht sich der Zeiger auf diese Kerbe, auf der auch das Kurbelwellenzahnrad stehen muss. Alles super gegangen ;)

EDIT:

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1439623)
Ich habe bei meinem Golf 3 mit Motor "AEX" mal die Kühlmittelpumpe gewechselt. Dabei habe ich keinen anderen Weg gefunden als die schwarze Plastikabdeckung ganz auszubauen. Das hat mich ziemlich geärgert. Aber es ging nicht anders. Falls Du einen Weg finden solltest: Ich bin neugierig. Ich glaube es aber nicht.

Es geht. Ich habe es hinbekommen, ohne dass irgendein Rad sich verdreht hat. Das Plastik kann man einfach zur Seite drehen. Mehr dazu und auch Bilder in der Anleitung, die ich jetzt schreiben werde.

Teletubby 08.06.2012 22:59

Zitat:

Zitat von Red Hornet (Beitrag 1439627)
Alles super gegangen ;)... Ich habe es hinbekommen...

Ja Klasse! Ich freue mich, dass alles geklappt hat. Herzlichen Glückwunsch!

Ich war gestern uind heute auch die meiste Zeit mit einem meiner beiden Golf 3 beschäftigt Bremsflüssigkeitswechsel (ich hasse es!), Sommerräder endlich montieren und Schließzylinder des Heckklappenschlosses reparieren (hakte ganz fürchterlich beim Aufschließen). Bei mir hat auch alles gut geklappt.

Grüße
Teletubby

Red Hornet 08.06.2012 23:10

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1439629)
Ja Klasse! Ich freue mich, dass alles geklappt hat. Herzlichen Glückwunsch!

Ich war gestern uind heute auch die meiste Zeit mit einem meiner beiden Golf 3 beschäftigt Bremsflüssigkeitswechsel (ich hasse es!), Sommerräder endlich montieren und Schließzylinder des Heckklappenschlosses reparieren (hakte ganz fürchterlich beim Aufschließen). Bei mir hat auch alles gut geklappt.

Grüße
Teletubby

Ja, deine Hilfe war echt optimal und ich habe mich sicher gefühlt ;)

Das Heckklappenschloss hackt gerne.. Bremsflüssigkeit muss bei mir auch jetzt bald frisch.. Schön, dass auch bei dir alles super geklappt hat :) Das freut mich!


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