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Atakpame 11.12.2019 20:19

Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1857055)
Edit II: Und nun die Bilder, wie du siehst ist ab Werk der Kabelsatz zum Teil in Wellrohr und mehrfach mit Klemmen/Klipsen arretiert um eben Schäden durch übermäßige Bewegung zu vermeiden. Gerade bei Kälte wird die Isolierung hart und damit anfälliger. Wer auch immer da gebastelt hat und das Auto so unvollständig zusammengebaut hat, er hat dir eine unnötige Fehlerquelle reingepfuscht.

Wow, das sieht bei mir nicht so gut aus. Wenn es morgen nicht regnet, werde ich auch ein paar Fotos machen und reinstellen. Steht dein Auto in der Garage?

herr jaegermeister 11.12.2019 22:54

Zitat:

Zitat von Atakpame (Beitrag 1857057)
Danke, ich hätte eher den hier genommen:
Link zur Auktion, weil er auch den sechspoligen Drosselklappensteller hat, den ich brauche.

Das Teil kostet recht viel. Deshalb werde ich vorher das Problem mit den Kabeln in Ordnung bringen um vor dem Kauf ausschließen zu können, dass das Problem nicht woanders liegt.
Das Auslesen der Poitibahnen (siehe Anhang) legt nahe, dass mein Poti noch funktioniert.

Die Grafik die Du da hast, wie hast Du die erstellt??

Hau jetzt bloss nicht ab :D ich bin da auf ner heissen Fährte bei meinem.

Wie Du vorhin geschrieben hast, zwischen Pin1 und Pin4 soll der Widerstand konstant sein bis zur Stellung 1/4 offen, danach stetig steigend. Macht auch Sinn, wenn man sich die Schleifbahnen anschaut.

Ich habe eben bei mir mit 2 Multimetern durchgemessen, die Messung an Pin1 und Pin2 war okay, zwischen Pin1 und Pin4 geht steigt bei mir der Widerstand allerdings WEIT vor 1/4 Öffnung, gefühlt bereits bei 1/10, bei ca. 4/5 offen erreicht er seinen Höchstpunkt und fällt danach sogar wieder ab (Stellung "zu" 0,97 kOhm, max. 2,47 kOhm, fällt bis 2,01 kOhm ab).

Ich hab dazu letztes Jahr hier schonmal einen Thread gehabt, der damit endete, dass ich eine geprüfte Drosselklappe vom Schrott samt allem pipapo verbaut hab. Meine damaligen Sprunghaften Drehzahlschwankungen waren weg, jetzt allerdings fängt er genau bei der Schubabschaltung an zu bocken und hat Zündaussetzer. Dies führte ich zuerst auf eine defekte Lambdasonde, somit falsches Gemisch und suboptimales Zündverhalten zurück, wie mir scheint liegt der Fehler jedoch ganz woanders.

GTFahrer 11.12.2019 23:03

Also bei meinem Poti steigt die eine Bahn auch kontinuierlich. Ich habe aber bei Zündung gemessen, die sich da ergebenden Spannungen zur Masse. Und war verwundert, dass die Spannung kontinuierlich anstieg. Hab das aber nicht weiter verfolgt.

Edit: Jetzt fällt mir ein, dass eventuell die Drosselklappe auf dem Steller auflag. Also sollte ich das wiederholen wenn der Steller komplett eingefahren ist. So geht auch die Drosselklappe maximal zurück ;)


Was ist eigentlich mit deinem Fehlerspeichereintrag geworden @ Jägermeister? Hab dir da auch was zur Lambdasonde geschrieben, hatte mir damals mit ner billigen Probleme eingehandelt.

Nun zum Dauerbrenner in Frankreich...
Wegen deinen Kabeln: Du sagtest ja, dass beim Rummachen an der Stelle Effekte eintreten. Daher das dort ansehen, das alte Isolierband eben abwickeln, kann man immer neu wickeln. Den ganzen Kabelbaum ausbauen... ja geht, aber dann kauf dir lieber n Gaslötkolben oder einen auf Akkubetrieb. Wobei der Gas ist besser, meiner hat auch so Aufsätze mit denen man Schrumpfschläuche gut verschmelzen kann.

Wenn dann endlich keine Fehlereinträge mehr drinnen sind, dann sollte die Kiste laufen.

herr jaegermeister 12.12.2019 01:05

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Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1857081)
Was ist eigentlich mit deinem Fehlerspeichereintrag geworden @ Jägermeister? Hab dir da auch was zur Lambdasonde geschrieben, hatte mir damals mit ner billigen Probleme eingehandelt.

Ich hab Dich nicht vergessen, es zieht sich nur länger als mir lieb ist mit der Kostenrückerstattung oder Ersatzlieferung für eine neue Sonde. Du lagst richtig, es ist eine von ATP, wahrscheinlich China oder schlimmeres.
Einfach eine aus dem Zubehör zu kaufen ist aktuell leider keine Option, als noch-Student kurz vor Weihnachten reisst das ein riesiges Loch in meine Kassen, ausserdem hat die Sonde noch Garantie - wenn es ganz blöd kommt, und auch die neue von 12 bis Mittag hält, geht auch diese in der Garantiezeit zurück. Immerhin weiss ich dann wo ich dran bin.
Ich bestehe nämlich darauf dass mir Ersatz geliefert wird und ich dann erst die defekte Sonde einschicke, der Golf muss täglich bewegt werden.+
Habe heute nochmal alles durchgemessen, Steuergerät ausgebaut und geöffnet, nach kalten Lötstellen gesucht, Kabel durchgemessen. Es bleibt nur noch die Sonde selbst als Fehler übrig. Der andere Fehler, der die Wegfahrsperre sporadisch aktivierte, tauchte (leider) nicht mehr auf.

Ich melde mich wenn die neue Sonde da ist auf jeden Fall im bezüglichen Thread zurück. Währenddessen hab ich Zeit für kleine Späße wie den im Anhang, aber das wird gerade massiv OT :D (zB fehlen bei Bild 2 noch die Radlaufleisten, da bin ich grad dran die zu verstärken, da die sich dank Verschraubung am Kotflügel (Demontierbarkeit zur Reinigung) im Sommer dehnen und wellig werden, bei Bild 1 fehlen noch Kleinteile. Der Winter steckt voller Arbeit).

Grüße

Atakpame 12.12.2019 22:18

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Bei meinem Drosselklappenpotentiometer stabilisert sich der Widerstand zwischen den Pins 1-2 nach 1/4.

Zitat:

Zitat von herr jaegermeister (Beitrag 1857080)
Die Grafik die Du da hast, wie hast Du die erstellt??

Das ist ein Foto aus dem Internet (ebay annonce für nen neuen Poti), ich habe nur die roten Ziffern mit "Inkscape" hinzugefügt.

Zitat:

Zitat von herr jaegermeister (Beitrag 1857080)
zwischen Pin1 und Pin4 geht steigt bei mir der Widerstand allerdings WEIT vor 1/4 Öffnung, gefühlt bereits bei 1/10, bei ca. 4/5 offen erreicht er seinen Höchstpunkt und fällt danach sogar wieder ab (Stellung "zu" 0,97 kOhm, max. 2,47 kOhm, fällt bis 2,01 kOhm ab).

Bei mir sinkt der Widerstand zum Schluß auch, wie bei dir von ca. 2.3kOhm auf 2.0kOhm.
Um den Verlauf der Widerstände zu erklären, braucht man auch die Anordnung der Kontakte auf dem Hebel, der die Schleifkontakte bewegt. Ich habe einen Screenshot aus dem Bosch-Video (im Anhang), aber man sieht das nicht genau. Wenn jemand von euch ein scharfes Foto von Innen hat, bitte reinstellen.

Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1857081)
Also bei meinem Poti steigt die eine Bahn auch kontinuierlich. Ich habe aber bei Zündung gemessen, die sich da ergebenden Spannungen zur Masse. Und war verwundert, dass die Spannung kontinuierlich anstieg. Hab das aber nicht weiter verfolgt.

Überraschend, dass bei dir der Widerstand zwischen 1-2 bis zum Schluss ansteigt. Hast du das mit aufgestecktem Stecker gemessen?

Atakpame 12.12.2019 22:34

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So müsste man einen Drosselklappenpotentiometer von Grund auf einstellen können:

Ich habe heute nochmals das Steuergerät ausgelesen und Kurven der Widerstandsverläufe in Abhängigkeit der Stellung der Drosselklappe aufgenommen.

Eine Verdrehung des Potis ändert natürlich nichts an den Widerständen der Laufbahnen. Die Widerstandsverläufe werden lediglich entlang der x-Achse (Winkel der Drosselklappe) verschoben (offset).

Das Steuergerät errechnet die Stellung der Klappe aus folgenden Werten:
1. Widerstand zwischen 1-2 (2. Wert in Kanal 000)
2. Die Summe der Widerstände zwischen 1-2 und 1-4 (3. Wert in Kanal 000)

Die Werte gehen durch einen 8bit A/D Wandler und fallen in den Bereich zwischen 0 und 255

Jedes Wertepaar beschreibt die Stellung der Klappe eindeutig.
Es genügt ein Wertepaar und den dazugehörigen Winkel zu kennen.
Am besten ist ein Wertepaar bei einer genau definierten Stellung der Klappe, z.B ganz auf, oder ganz zu.
Und diese Werte sind bekannt:
1. Wert 2 und Wert 3 sind 0 wenn die Drosselklappe vollständig zu ist
2. Wert 3 erreicht 255 wenn die Drosselklappe vollständig auf ist.
Im Anhang ein Foto mit all meinen Werten.

Schritt für Schritt vorgehensweise um einen neuen Poti zu kalibrieren.


Wenn man per PC ausließt, ist es besser zu zweit zu sein, damit eine Person hinterm Lenkrad die Werte in VAG-COM beobachten kann.

1. Drosselklappensteller abschrauben, damit die Klappe komplett schließen kann.
2. Neuen Potit anschrauben und einstecken, noch nicht festziehen und bis zum Anschlag an den Schrauben nach links (gegen den Uhrzeigersinn) verdrehen.
3. Mit VAG-COM, Motorsteuerung den Kanal 000 in Meßblöcke aufrufen und die Werte 2 und 3 beobachten.
4. Es müssten jetzt beide Werte über 0 liegen.
5. Drosselklappe langsam nach rechts (im Uhrzeigersinn) drehen, bis der Wert 2 gerade so auf 1 steigt. Dann gerade das Stück zurückdrehen, bis er wieder auf 0 ist.
6. Poti in dieser Stellung festziehen.
7. Prüfen, ob Wert 3 erst bei voll geöffneter Drosselklappe 255 erreicht. Er darf nicht schon vorher 255 ereichen.
8. Drosselklappensteller anschrauben und Leerlauf einstellen.

Alternative:
Man kalibriert auf Wert 3 = 255 bei geöffneter Klappe. Dann muss man die Klappe aber zusätzlich festhalten.

Präzision:
Das Steuergerät erkennt 255 Stellungen der Klappe, und die Klappe ist um ca. 90 Grad verdrehbar. Das ergibt eine Auflösung von 90/255, also in etwas 1/3 Grad genau. Die Präzision ist bei physikalischen Messungen sowieso immer geringer. Eine Einstellung auf 0.5 Grad genau, oder gar nur auf 1 Grad, würde schon ausreichen.
Oder will jemand behaupten, dass sich das Motorverhalten bei einer 1Grad weiter geöffneten Klappe stark ändert?

Natürlich kann man das auch mit einem Messgerät machen, aber das ist weniger genau, denn das Steuergerät ist Trumpf und braucht die richtigen Werte. Außerdem muss man dann für Wert drei zwei Messungen vornehmen und aufsummieren. Den A/D Wandler hat man so auch nicht und muss sich auch Gedanken wegen der Kalibrierung mit dem Widerstand 1-5 machen.

Wenn meiner kaputt wäre, würde ich es riskieren.

Atakpame 12.12.2019 22:37

Zitat:

Zitat von herr jaegermeister (Beitrag 1857083)
Ich hab Dich nicht vergessen, es zieht sich nur länger als mir lieb ist mit der Kostenrückerstattung oder Ersatzlieferung für eine neue Sonde. Du lagst richtig, es ist eine von ATP, wahrscheinlich China oder schlimmeres.

Genau die habe ich auch seit einem Jahr verbaut, die war echt günstig...

Klasse, du hast aber Arbeit in dein Auto gesteckt.

Atakpame 12.12.2019 22:41

Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1857081)
Du sagtest ja, dass beim Rummachen an der Stelle Effekte eintreten. Daher das dort ansehen, das alte Isolierband eben abwickeln, kann man immer neu wickeln. Den ganzen Kabelbaum ausbauen... ja geht, aber dann kauf dir lieber n Gaslötkolben oder einen auf Akkubetrieb. Wobei der Gas ist besser, meiner hat auch so Aufsätze mit denen man Schrumpfschläuche gut verschmelzen kann.

Das mache ich anfang nächste Woche, vielen Dank. Ich werde erst mal gucken wie die Kabel aussehen.


Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1857081)
Wenn dann endlich keine Fehlereinträge mehr drinnen sind, dann sollte die Kiste laufen.

Das glaube ich auch, alleine dass ich die Kabel zusammengebunden habe, hat die Situation verbessert, aber das ist natürlich keine Lösung. Ich werde berichten.

herr jaegermeister 13.12.2019 01:34

Ich würde dir gern Antworten, jedoch wird jedes mal meine Antwort mit einem "der eingegebene text ist zu kurz bla bla" quittiert, echt jetzt mal Leute, was ist das für ein Mist?

herr jaegermeister 13.12.2019 01:35

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Zitat:

Zitat von Atakpame (Beitrag 1857103)
Bei meinem Drosselklappenpotentiometer stabilisert sich der Widerstand zwischen den Pins 1-2 nach 1/4.


Das ist ein Foto aus dem Internet (ebay annonce für nen neuen Poti), ich habe nur die roten Ziffern mit "Inkscape" hinzugefügt.


Bei mir sinkt der Widerstand zum Schluß auch, wie bei dir von ca. 2.3kOhm auf 2.0kOhm.
Um den Verlauf der Widerstände zu erklären, braucht man auch die Anordnung der Kontakte auf dem Hebel, der die Schleifkontakte bewegt. Ich habe einen Screenshot aus dem Bosch-Video (im Anhang), aber man sieht das nicht genau. Wenn jemand von euch ein scharfes Foto von Innen hat, bitte reinstellen.

Ich habs mal hochgeladen (Anhang), keine Sorge, die Drosselklappe, aus der das Poti stammt, ist bereits länger tot und dient als Ersatzteilträger.

zu bedenken ist natürlich (von Unten nach Oben):
Bahn1 = Pin4
Bahn2/Bahn3 = Pin1/Pin5
Bahn4 = Pin2
Leider erklärt das Bild in meinen Augen nicht, warum der Widerstand am Ende nochmal abnehmen sollte. Wir messen hier schließlich beim Abfahren die Summe zweier Winkelgeschwindigkeiten an derselben Achse, keine von beiden endet Frühzeitig, ausserdem würde dies eher einen Sprung in der Messung ergeben udn kein konstantes Absinken gegen Messende.



Überraschend, dass bei dir der Widerstand zwischen 1-2 bis zum Schluss ansteigt. Hast du das mit aufgestecktem Stecker gemessen?

Die Frage galt nicht mir, aber solang ich nicht die anliegende Spannung messen will, wird der Widerstand der Schleifbahnen doch immer direkt am Kontakt, bei abgezogenem Stecker gemessen?

scheinbar erlaubt das Forum es nicht, dass man nur im Zitat selbst antwortet. Ich finde es so übersichtlicher, schade, der Sinn das zu unterbinden ergibt sich mir nicht. Dann muss ich halt Dumptext benutzen.

herr jaegermeister 13.12.2019 01:55

Zitat:

Zitat von Atakpame (Beitrag 1857104)
So müsste man einen Drosselklappenpotentiometer von Grund auf einstellen können:

Ich habe heute nochmals das Steuergerät ausgelesen und Kurven der Widerstandsverläufe in Abhängigkeit der Stellung der Drosselklappe aufgenommen.

Eine Verdrehung des Potis ändert natürlich nichts an den Widerständen der Laufbahnen. Die Widerstandsverläufe werden lediglich entlang der x-Achse (Winkel der Drosselklappe) verschoben (offset).

Das Steuergerät errechnet die Stellung der Klappe aus folgenden Werten:
1. Widerstand zwischen 1-2 (2. Wert in Kanal 000)
2. Die Summe der Widerstände zwischen 1-2 und 1-4 (3. Wert in Kanal 000)

Die Werte gehen durch einen 8bit A/D Wandler und fallen in den Bereich zwischen 0 und 255

Jedes Wertepaar beschreibt die Stellung der Klappe eindeutig.
Es genügt ein Wertepaar und den dazugehörigen Winkel zu kennen.
Am besten ist ein Wertepaar bei einer genau definierten Stellung der Klappe, z.B ganz auf, oder ganz zu.
Und diese Werte sind bekannt:
1. Wert 2 und Wert 3 sind 0 wenn die Drosselklappe vollständig zu ist
2. Wert 3 erreicht 255 wenn die Drosselklappe vollständig auf ist.
Im Anhang ein Foto mit all meinen Werten.

Schritt für Schritt vorgehensweise um einen neuen Poti zu kalibrieren.


Wenn man per PC ausließt, ist es besser zu zweit zu sein, damit eine Person hinterm Lenkrad die Werte in VAG-COM beobachten kann.

1. Drosselklappensteller abschrauben, damit die Klappe komplett schließen kann.
2. Neuen Potit anschrauben und einstecken, noch nicht festziehen und bis zum Anschlag an den Schrauben nach links (im Uhrzeigersinn) verdrehen.
3. Mit VAG-COM, Motorsteuerung den Kanal 000 in Meßblöcke aufrufen und die Werte 2 und 3 beobachten.
4. Es müssten jetzt beide Werte nicht 0 sein.
5. Drosselklappe so verdrehen, dass der Wert 2 gerade so auf 1 steigt. Dann gerade das Stück zurückdrehen, bis er wieder auf 0 ist.
6. Poti in dieser Stellung festziehen.
7. Prüfen, ob Wert 3 erst bei voll geöffneter Drosselklappe 255 erreicht. Er darf nicht schon vorher 255 ereichen.
8. Drosselklappensteller anschrauben und Leerlauf einstellen.

Alternative:
Man kalibriert auf Wert 3 = 255 bei geschlossener Klappe. Dann muss man die Klappe aber zusätzlich festhalten.

Natürlich kann man das auch mit einem Messgerät machen, aber das ist weniger genau, denn das Steuergerät ist Trumpf und braucht die richtigen Werte. Außerdem muss man dann für Wert drei zwei Messungen vornehmen und aufsummieren. Den A/D Wandler hat man so auch nicht und muss sich auch Gedanken wegen der Kalibrierung mit dem Widerstand 1-5 machen.

Wenn meiner kaputt wäre, würde ich es riskieren.


Genau das hab ich mir auch mal gedacht. Das Steuergerät kann gar nicht mit den Widerständen als Absolutwerte arbeiten, allein schon wegen der Temperaturänderung (wird schließlich auch gut warm, da wo es sitzt), wenn es auf jedes Öhmchen reagieren müsste, wäre es völlig überfordert, oder eben durch Temperaturänderung und Erschütterung nur am Korrigieren, also muss es zwangsläufig mit fingierten Werten arbeiten.

Jetzt kann es natürlich sein, dass du sagen wir auf 0 eingestellt hast, aber ein paar hundertstel Grad vor 1 stehst (laut VAGcom/VCDS). Das ist wesentlich einfacher zu korrigieren als mit Widerständen zu arbeiten, am besten noch in Darstellung als SI-Einheit ohne Faktor, also jedem einzelnen Ohm hinterherjagst. Das MSG selbst erfasst die Werte, wie du sagtest, über einen A/D-Wandler, sukzessiv in 255 Schritten, schließlich stellt die jeweilige Software es ebenso dar und alles andere macht in meinen Augen auch wenig Sinn. Einzig mit der Verschiebung entlang der X-Achse bin ich nicht einverstanden, aber das hat nichts mit der Funktion zu tun, hier würde mir nur mein alter Mathe-Professor das Lineal um die Ohren prügeln, wenn ich das so sage :D.

Bleibt's dabei. Die Schleifbahnen haben einen Winkel von.... ca. 95°(?), d.h. bei 256 Werten sind das 0,37 grad pro Wert. Das klingt erstmal nach verdammt wenig, die Befestigungslöcher erlauben jedoch sowieso nur eine Verstellung um 6°, bedenkt man den Schraubendurchmesser. ich denke, wer nicht gerade Fäustel an den Händen trägt, sollte das hinkriegen. Notfalls locker anziehen und ganz leichte Schläge auf die Seite mit dem Griff des Schraubendrehers.

Ach was solls. Meine Werte scheinen eh zu spinnen, ich besorg mir für die 20€ im Netz einfach ein Poti und versuche es. Schlecht laufen und krumm messen tut das Poti sowieso schon, wieviel schlimmer kann es werden :D

Dein Tip, wo der jeweilige zugeördnete Wert steht, genau das habe ich gesucht. Habe natürlich bei mir selbst nach dem Wert gesucht, der bis 1/4 Öffnung steigt udn nach dem, der ab 1/4 Öffnung ansteigt, da jedoch beide springen wie die jungen Rehe und zudem ausgerechnet die MWB in VAGcom nicht beschrieben sind, war das Unterfangen erfolglos. Falls es Dir möglich ist, kannst Du nur diese beiden (MWB 000) Werte, den zweiten und den dritten, über VAGscope im Zeitverlauf ausgeben und hier hochladen? Ich würde das gleiche machen und dann Vergleichen. Vielleicht möchte GTFahrer es ebenso tun, dann haben wir 3 verschiedene Teile, bei ihm gab es schließlich auch eine Unregelmäßigkeit.

herr jaegermeister 13.12.2019 02:09

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 2)
Zitat:

Zitat von Atakpame (Beitrag 1857104)
So müsste man einen Drosselklappenpotentiometer von Grund auf einstellen können:

Ich habe heute nochmals das Steuergerät ausgelesen und Kurven der Widerstandsverläufe in Abhängigkeit der Stellung der Drosselklappe aufgenommen.

Eine Verdrehung des Potis ändert natürlich nichts an den Widerständen der Laufbahnen. Die Widerstandsverläufe werden lediglich entlang der x-Achse (Winkel der Drosselklappe) verschoben (offset).

Das Steuergerät errechnet die Stellung der Klappe aus folgenden Werten:
1. Widerstand zwischen 1-2 (2. Wert in Kanal 000)
2. Die Summe der Widerstände zwischen 1-2 und 1-4 (3. Wert in Kanal 000)

Die Werte gehen durch einen 8bit A/D Wandler und fallen in den Bereich zwischen 0 und 255

Jedes Wertepaar beschreibt die Stellung der Klappe eindeutig.
Es genügt ein Wertepaar und den dazugehörigen Winkel zu kennen.
Am besten ist ein Wertepaar bei einer genau definierten Stellung der Klappe, z.B ganz auf, oder ganz zu.
Und diese Werte sind bekannt:
1. Wert 2 und Wert 3 sind 0 wenn die Drosselklappe vollständig zu ist
2. Wert 3 erreicht 255 wenn die Drosselklappe vollständig auf ist.
Im Anhang ein Foto mit all meinen Werten.

Schritt für Schritt vorgehensweise um einen neuen Poti zu kalibrieren.


Wenn man per PC ausließt, ist es besser zu zweit zu sein, damit eine Person hinterm Lenkrad die Werte in VAG-COM beobachten kann.

1. Drosselklappensteller abschrauben, damit die Klappe komplett schließen kann.
2. Neuen Potit anschrauben und einstecken, noch nicht festziehen und bis zum Anschlag an den Schrauben nach links (im Uhrzeigersinn) verdrehen.
3. Mit VAG-COM, Motorsteuerung den Kanal 000 in Meßblöcke aufrufen und die Werte 2 und 3 beobachten.
4. Es müssten jetzt beide Werte nicht 0 sein.
5. Drosselklappe so verdrehen, dass der Wert 2 gerade so auf 1 steigt. Dann gerade das Stück zurückdrehen, bis er wieder auf 0 ist.
6. Poti in dieser Stellung festziehen.
7. Prüfen, ob Wert 3 erst bei voll geöffneter Drosselklappe 255 erreicht. Er darf nicht schon vorher 255 ereichen.
8. Drosselklappensteller anschrauben und Leerlauf einstellen.

Alternative:
Man kalibriert auf Wert 3 = 255 bei geschlossener Klappe. Dann muss man die Klappe aber zusätzlich festhalten.

Natürlich kann man das auch mit einem Messgerät machen, aber das ist weniger genau, denn das Steuergerät ist Trumpf und braucht die richtigen Werte. Außerdem muss man dann für Wert drei zwei Messungen vornehmen und aufsummieren. Den A/D Wandler hat man so auch nicht und muss sich auch Gedanken wegen der Kalibrierung mit dem Widerstand 1-5 machen.

Wenn meiner kaputt wäre, würde ich es riskieren.


Genau das hab ich mir auch mal gedacht. Das Steuergerät kann gar nicht mit den Widerständen als Absolutwerte arbeiten, allein schon wegen der Temperaturänderung (wird schließlich auch gut warm, da wo es sitzt), wenn es auf jedes Öhmchen reagieren müsste, wäre es völlig überfordert, oder eben durch Temperaturänderung und Erschütterung nur am Korrigieren, also muss es zwangsläufig mit fingierten Werten arbeiten.

Jetzt kann es natürlich sein, dass du sagen wir auf 0 eingestellt hast, aber ein paar hundertstel Grad vor 1 stehst (laut VAGcom/VCDS). Das ist wesentlich einfacher zu korrigieren als mit Widerständen zu arbeiten, am besten noch in Darstellung als SI-Einheit ohne Faktor, also jedem einzelnen Ohm hinterherjagst. Das MSG selbst erfasst die Werte, wie du sagtest, über einen A/D-Wandler, sukzessiv in 255 Schritten, schließlich stellt die jeweilige Software es ebenso dar und alles andere macht in meinen Augen auch wenig Sinn. Einzig mit der Verschiebung entlang der X-Achse bin ich nicht einverstanden, aber das hat nichts mit der Funktion zu tun, hier würde mir nur mein alter Mathe-Professor das Lineal um die Ohren prügeln, wenn ich das so sage :D.

Bleibt's dabei. Die Schleifbahnen haben einen Winkel von.... ca. 95°(?), d.h. bei 256 Werten sind das 0,37 grad pro Wert. Das klingt erstmal nach verdammt wenig, die Befestigungslöcher erlauben jedoch sowieso nur eine Verstellung um 6°, bedenkt man den Schraubendurchmesser. ich denke, wer nicht gerade Fäustel an den Händen trägt, sollte das hinkriegen. Notfalls locker anziehen und ganz leichte Schläge auf die Seite mit dem Griff des Schraubendrehers.

Ach was solls. Meine Werte scheinen eh zu spinnen, ich besorg mir für die 20€ im Netz einfach ein Poti und versuche es. Schlecht laufen und krumm messen tut das Poti sowieso schon, wieviel schlimmer kann es werden :D

Dein Tip, wo der jeweilige zugeördnete Wert steht, genau das habe ich gesucht. Habe natürlich bei mir selbst nach dem Wert gesucht, der bis 1/4 Öffnung steigt udn nach dem, der ab 1/4 Öffnung ansteigt, da jedoch beide springen wie die jungen Rehe und zudem ausgerechnet die MWB in VAGcom nicht beschrieben sind, war das Unterfangen erfolglos. Falls es Dir möglich ist, kannst Du nur diese beiden (MWB 000) Werte, den zweiten und den dritten, über VAGscope im Zeitverlauf ausgeben und hier hochladen? Ich würde das gleiche machen und dann Vergleichen. Vielleicht möchte GTFahrer es ebenso tun, dann haben wir 3 verschiedene Teile, bei ihm gab es schließlich auch eine Unregelmäßigkeit.

Edit: Ach und vielen Dank für den Kommentar übers Auto...ist halt Geschmacksache, das ist sowas immer, aber ich gab nicht viel auf Originalität und habs einfach alles selbst gemacht. Die Sitzbezüge haben nicht eine Nähmaschine aus der Nähe gesehen und haben auch hinten eine Sitzheizung. Das ganze hat mich (jetzt nur die Bezüge im Innenraum, dafür ist alles bezogen) keine 100€ gekostet an Material und die Arbeit hab ich eh selbst gemacht an langen Wintertagen. Man findet IMMER was zu tun, und hat man keine Arbeit, macht man sich welche, siehe Bilder ::hammer:::'D

Atakpame 13.12.2019 09:17

Zitat:

Zitat von herr jaegermeister (Beitrag 1857111)
scheinbar erlaubt das Forum es nicht, dass man nur im Zitat selbst antwortet. Ich finde es so übersichtlicher, schade, der Sinn das zu unterbinden ergibt sich mir nicht. Dann muss ich halt Dumptext benutzen.

Es geht, aber es ist etwas umständlich. Die Software für das Forum ist so modern wie der Golf 3 selber, aus den 90ern... :) Aber das ist schon OK, es sind super Leute da und sehr viel nützliche Info.

Zitat:

Zitat von herr jaegermeister (Beitrag 1857113)
Bleibt's dabei. Die Schleifbahnen haben einen Winkel von.... ca. 95°(?), d.h. bei 256 Werten sind das 0,37 grad pro Wert. Das klingt erstmal nach verdammt wenig, die Befestigungslöcher erlauben jedoch sowieso nur eine Verstellung um 6°, bedenkt man den Schraubendurchmesser. ich denke, wer nicht gerade Fäustel an den Händen trägt, sollte das hinkriegen. Notfalls locker anziehen und ganz leichte Schläge auf die Seite mit dem Griff des Schraubendrehers.

Ach was solls. Meine Werte scheinen eh zu spinnen, ich besorg mir für die 20€ im Netz einfach ein Poti und versuche es. Schlecht laufen und krumm messen tut das Poti sowieso schon, wieviel schlimmer kann es werden :D

Dein Tip, wo der jeweilige zugeördnete Wert steht, genau das habe ich gesucht. Habe natürlich bei mir selbst nach dem Wert gesucht, der bis 1/4 Öffnung steigt udn nach dem, der ab 1/4 Öffnung ansteigt, da jedoch beide springen wie die jungen Rehe und zudem ausgerechnet die MWB in VAGcom nicht beschrieben sind, war das Unterfangen erfolglos. Falls es Dir möglich ist, kannst Du nur diese beiden (MWB 000) Werte, den zweiten und den dritten, über VAGscope im Zeitverlauf ausgeben und hier hochladen? Ich würde das gleiche machen und dann Vergleichen. Vielleicht möchte GTFahrer es ebenso tun, dann haben wir 3 verschiedene Teile, bei ihm gab es schließlich auch eine Unregelmäßigkeit.

Ich habe noch ein paar Fehler an meinem Text ausgebessert, es war gestern schon ziemlich spät.

Dein Poti sieht in der Tat nicht gut aus, der Dreck ist unter der Dichtung durchgekommen.
Ich hätte gerne ein Photo von der Klappe selber gesehen, aber das brauche ich jetzt nicht mehr, man sieht and den Schleifspuren, dass alle vier Kontakte in einer Linie angeordnet sind.

Die Auflösung von 0.37 Grad hört sich nach viel an, aber die Präzision ist immer geringer als die Auflösung (siehe Meßtechnik) ich denke, mal 0.5 Grad würden reichen. Das ist nicht viel. Wie du schon sagst, das Bauteil ist gar nicht präzise genug gebaut, als dass man es besser machen könnte. Alleine durch das Festziehen der Schrauben (alle im Uhrzeigersinn) verdreht sich das. Vermutlich reichen schon 1 Grad Präzision.
Vergessen wir nicht, dass das Massenware ist, ich glaube nicht, dass man damals bei Bosch während der Produktion stundenlang am justieren war. Da wurde alle fünf Minuten so ein Teil fertig, wenn überhaupt.

Im Labor hatten wir präzise Rotationen, die ohne weiteres 10.000 Schritte pro Grad machen konnten, teilweise 40.000. So eine Rotation sieht gaaaanz anders aus. Ich weiß, wie ein Präzisions-Bauteil aussieht, und es sieht nicht so aus wie der Poti. Mit den reudigen Schrauben, die im Plastik eingeschraubt sind, ist keine hohe Präzision möglich.

Man, du hast einen Motor im Wohnzimmer liegen!

GTFahrer 13.12.2019 10:47

Mach erst die Kabel bevor du ans Poti rangehst ;)
Wie gesagt, die Potis selbst habe ich als wenig störanfällig in Erinnerung.
Danach kannst da noch immer ran.

Ach hier habe ich gefunden, wies ausschaut wenn man den Leitungssatz ausbaut... ist also doch was zu tun 'für:
http://www.golf3.de/showroom/121708-...ml#post1744363

herr jaegermeister 13.12.2019 12:53

Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1857121)
Mach erst die Kabel bevor du ans Poti rangehst ;)
Wie gesagt, die Potis selbst habe ich als wenig störanfällig in Erinnerung.
Danach kannst da noch immer ran.

Ich meinte nur als Vergleich, Kabelsatz hat natürlich Prio 1!

herr jaegermeister 13.12.2019 22:06

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 2)
In der zwischenzeit zum Abgleich:

Das sind die Verlaufskurven des Drosselklappenpotentiometers bei mir (Pixelshift auf 15, um den Ausschlag zu dehnen).

Grün sollte das Signal zwischen Pin1 und Pin2 sein.
Entsprechend Gelb zwischen Pin1 und Pin4.

Betätigung diesmal übers Gaspedal, sehr langsam treten, kurz halten, seht langsam wieder kommen lassen. Es handelt sich hierbei wie oben erwähnt nicht um die Widerstandswerte, sondern um die bereits zu einem brauchbaren Signal für das MSG umgewandelten Werte, deshalb liegt y,max auch bei 255.
Wie man merkt komme ich bei der Pedalbetätigung nicht in den Bereich, in dem der Widerstand gegen 9/10 Öffnung der DK des gelben Signals wieder absinkt. Ich schiebe das darauf, dass die DK per Gaszug nie so weit geöffnet wird wie per Hand.

Was aber an meinem Bsp zu erkennen ist:
Grün kommt ungefähr hin, ich wage zu behaupten das es genau so sein soll: "Widerstand bis 1/4 Öffnungswinkel ansteigend, danach Konstant", laut Literatur und diesem Thread.
Gelb hingegen sollte bis zu 1/4 Öffnungswinkel konstand sein, danach ansteigen. Bei mir steigt der Wert allerdings sofort bei Betätigung des Pedals mit an, Steigung des Widerstands (und darauf resultierenden Referenzwertes) flacher als beim zweiten Signal, jedoch definitiv vorhanden. Daraus resultierend minimale Zündaussetzer, Zwischenzünden während der Schub-umkehr ("Auspuffknallen") und bocken, wenn genau in den Bereich 1/4 Drosselklappe offen hineingeschaltet wird. Beispiel Stau: Fahrt im 2. Gang bis 30, schaltvorgang in den dritten und Gasfrei rollen lassen: Motor bockt.

Ich gehe davon aus, dass der Signalmix aus Kanal 002(Grün) und Kanal 003(Gelb) nicht stimmt, da Gelb zu früh zu hohe Werte liefert, das Steuergerät eine höhere Drehzahl als die tatsächlich vorhandene erfasst und aufgrund dieser das Gemisch regelt, das natürlich nicht passt.

Klingt das plausibel??

@Atakpame: Wenn du möchtest, kannst und die Zeit dafür hast, vielleicht möchtest du zum Vergleich Deine Werte mit hochladen. Sind diese komplett unterschiedlich, wissen wir, dass einer von uns hier Mumpitz hat.

GTFahrer 13.12.2019 22:38

Das Steuergerät wertet nur eine Bahn einzeln aus.
In Anzeigegruppe 00 ist
  • Feld 2: Bahn 1 des DK-Poti
  • Feld 3: Bahn 1 und 2 des DK-Poti
  • Feld 4: Leerlaufschalter

D.h. Feld 2 steigt an bis ca. 1/4 offen (Genau sind es 0-24°), danach ist Ende, also konstant.
Feld 3 steigt über den gesamten Bereich an, da ja Summe aus Bahn 1 + Bahn 2 (Misst von 18°-90°) .

herr jaegermeister 13.12.2019 22:41

Aaach mist, das heisst ich komme gar nicht an das einzelne Signal von Bahn 2 (und Bahn 3, sind ja Parallel)?
Das würde bedeuten die Ausgabe meines Potis ist wie dargestellt korrekt und kein Defekt liegt vor. Das enttäuscht mich aber^^

GTFahrer 13.12.2019 22:43

Zitat:

Zitat von herr jaegermeister (Beitrag 1857133)
Aaach mist, das heisst ich komme gar nicht an das einzelne Signal von Bahn 2 (und Bahn 3, sind ja Parallel)?
Das würde bedeuten die Ausgabe meines Potis ist wie dargestellt korrekt und kein Defekt liegt vor. Das enttäuscht mich aber^^

Also nicht via Diagnose. Haste ein analoges Ohmmeter? Oder ein Oszi? Wenn da auch beide Bahnen "sauber" sich verhalten haste Gewissheit es ist i.O..

Dein Leerlaufschalter ist auch sauber eingestellt, wie auch der Gaszug? Sonst erkennts Steuergerät die Betriebszustände nicht einwandfrei.

herr jaegermeister 14.12.2019 00:46

Leerlaufschalter und Gaszug sind i.o., Schalter per VAGcom eingestellt und Gaszug hängt nicht auf Spannung, wobei ich den etwas nachstellen wollte die Tage, ein klein wenig.

Oszi ist leider noch im Zugang, das dauert alles gefühlt ewig mit den Paketen kurz vor Weihnachten :D
Andererseits: Wenn eine Bahn unterbrochen wäre, sagen wir im Fall Bahn 1 von unten, dürfte jegliches Messgerät Widerstand unendlich anzeigen, da unterbrochener Kreislauf. Im Falle von Bahn 2 und 3 müsste einfach der Widerstand höher als normal sein, wenn einer der parallel liegenden Bahnen unterbrochen ist.

Ich gehe davon aus dass mein Poti okay ist. Es jetzt abzubauen nur um es zu prüfen macht wahrscheinlich mehr kaputt als es gutes tut.

EDIT: Wobei, was ich kontrollieren werde, ist inwiefern der Gaszug selbst die Achse der Dosselklappe überhaupt auslenkt. Da das Steuergerät, wie du sagtest, nur eine Kombination aus Bahn1 und Bahn2 anzeigen kann, ich aber per Multimeter (leider kein analoges Ohmmeter, aber hierfür reichts) an den Pins die Bahnen einzeln messen kann, könnte ich schauen ob ich per Gaszugbetätigung überhaupt in den Bereich komme, in dem sich Bahn 2/3 seltsam verhalten. Das der Widerstand von Anfang an steigt und nachher sogar wieder fällt ist ja nunmal leider gegeben. Das ist aber auch momentan das einzige was mich daran irritiert, leider findet sich genau zu diesem Verhalten wenig im Netz.


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