Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 20.10.2019, 18:13 #1
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Der_Chris Der_Chris ist offline
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Standard Zylinderkopfdichtung, bräuchte mal Hilfe

:

Hallo miteinander,

da Ihr immer mit Rat und Tat und eurem geballten Wissen helft, hätte ich ein paar Fragen.

Wollte mal fragen was ich beim Wechsel der ZKD beachten muss. (Wasser austritt beim Übergang Kopf/Block hinten beim Zahnriemen).


So wie ich es verstanden hab.
-Zahnriemen runter

-Abgaskrümmer ab Ansaugkrümmer ab, Wasserleitungen etc.

-Kopfhaube runter (Ventildeckeldichtung muss eh gemacht werden).


-Zylinderkopfschrauben Raus.

-Kopf zum Prüfen/Planen bringen.

Jetzt hab ich noch die Frage, welche Teile ich brauche mit der Fzg ID: 1HZPW5178XX

Weil grad bei der Ventildeckeldichtung gibt es verschiedene, dann teils mit der Einschränkung (umgerüstete Variante, Schraube mit Bund). Kann man das von außen ggf. beurteilen?

Für weitere Tips und Tricks bin ich dankbar.

Das Problem mit dem Automatikgetriebe (wo der Getriebespezi meinte es wäre kaputt), haben wir auch zusammen gelöst Letztlich lag es an einem kaputten Stoßdämper

Danke euch!


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Alt 20.10.2019, 18:59 #2
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Hallo!

Ich würde damit beginnen, die Kühlflüssigkeit abzulassen. Dafür würde ich mir Zeit nehmen, damit so viel wie möglich auslaufen kann, weil das die Sauerei beim späteren Ausbau der Motorteile in Grenzen hält.


Zitat:
Zitat von Der_Chris Beitrag anzeigen
So wie ich es verstanden hab.
-Zahnriemen runter
Vorher den Motor so drehen, dass keiner der Kolben im oberen Totpunkt steht. Am besten sind alle vier Kolben etwa in gleicher Höhe.


Zitat:
Zitat von Der_Chris Beitrag anzeigen
-Zylinderkopfschrauben Raus.
Reihenfolge nicht nur beim späteren Festdrehen beachten, sondern auch beim Lösen, weil sich der Zylinderkopf sonst verziehen kann. Die Reihenfolge beim Lösen ist eine andere als beim Festdrehen. Das alles nur bei komplett abgekühltem Motor machen.

Das ist das, was mir erstmal ganz spontan einfällt. Aufzählung vermutlich unvollständig!

Geändert von Teletubby (20.10.2019 um 19:00 Uhr)
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Alt 20.10.2019, 19:18 #3
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Hallo!

Ich würde damit beginnen, die Kühlflüssigkeit abzulassen. Dafür würde ich mir Zeit nehmen, damit so viel wie möglich auslaufen kann, weil das die Sauerei beim späteren Ausbau der Motorteile in Grenzen hält.




Vorher den Motor so drehen, dass keiner der Kolben im oberen Totpunkt steht. Am besten sind alle vier Kolben etwa in gleicher Höhe.




Reihenfolge nicht nur beim späteren Festdrehen beachten, sondern auch beim Lösen, weil sich der Zylinderkopf sonst verziehen kann. Die Reihenfolge beim Lösen ist eine andere als beim Festdrehen. Das alles nur bei komplett abgekühltem Motor machen.

Das ist das, was mir erstmal ganz spontan einfällt. Aufzählung vermutlich unvollständig!
Gibt es für den UT auch eine Markierung wie den OT?

Die Schrauben würde ich entgegengesetzt der Beschreibung ausbauen. Also bei 10 anfangen auszubauen?
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Alt 20.10.2019, 19:57 #4
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Nein, es gibt keine UT-Marke. Es gibt nur die OT-Marke für Zylinder 1. Also entsprechend weiterdrehen.
Den Abgaskrümmer würde ich erst bei demontierten Kopf abbauen. Macht das Handling beim Ausbau zwar etwas schwerer, aber du kommst viel besser ran.

Wenn du kein Stroboskop hast, so würde ich mir die Zwischenwelle gut markieren. Am besten noch bei aufgelegtem Zahnriemen. Also: Motor auf OT, Stellung der Räder und Riemen mit Fettstift markieren. An diesen Marken kannst du dich beim Zusammenbau orientieren. So passt die Zündungseinstellung noch relativ gut, sollte aber dennoch mal zur Kontrolle mal abgeblitzt werden.

Zitat:
Weil grad bei der Ventildeckeldichtung gibt es verschiedene, dann teils mit der Einschränkung (umgerüstete Variante, Schraube mit Bund). Kann man das von außen ggf. beurteilen?
Die mehrteilige, aus Kork bestehenden Dichtung ist die alte. Baut man auf Gummi um, so werden die Stehbolzen geändert.

Zitat:
Jetzt hab ich noch die Frage, welche Teile ich brauche mit der Fzg ID: 1HZPW5178XX
- Kopfdichtung mit neuen (!) Schrauben
- Abgaskrümmerdichtung mit neuen Stehbolzen und neuen Kupfermuttern.
- Saugkrümmerdichtung, je nach Modelljahr ein-/zweiteilig
- Dichtung Hosenrohr/Abgaskrümmer, evtl. neue Muttern und ggf. Stehbolzen (4x)
- Zylinderkopfdeckeldichtung/Ventildeckeldichtung, evtl. neue Bolzen (Je nach Baudatum)
- Neues Kühlmittel, nicht das alte wiederverwenden wegen des Korrosionsschutzes.

Jetzt halt das optionale, weil man "grad dran is".
- Überlegenswert: Zwischenflansch ("Vergaserflansch") zu erneuern, wenn man eh das abbauen muss
- Genauso: Neue Kühlwasserflänsche, sind eh "Altersklassiker".
- Zahnriemen und Spannrolle könnte man gleich mitmachen, aber wenn nicht besonders alt/viel gelaufen... dann können sie bleiben.
- Der Kopf ist runter... musst du häufig Öl nachfüllen? Ventilschaftdichtungen tauschen, jetzt kommst gut ran und brauchst keinen Kompressor.
- Solltest die VSDen machen... dann noch die 3-4 Euro fürn neuen Simmerring der Nockenwelle.

Guten, d.h. möglichst genauen, Drehmomentschlüssel verwenden und die Vielzahnnuss nichg vergessen.



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