Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 23.09.2019, 20:14 #21
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Doch, ich kenn mich mit den kleinen Motoren nicht so aus, aber was ich im Laufe der Jahre gelernt habe ist, das gerade diese Dichtung eine DER Schwachstellen ist, wobei Schwachstelle etwas unpassend ausgedrückt wäre, ist eben ein sehr empfindlicher Bereich für Falschluft


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Atakpame (30.09.2019)
Alt 23.09.2019, 20:14 #22
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Hallo Leute, kurze Info.
Ich habe jetzt noch einige der Unterdruckschläuche ausgetauscht. Von den alten bleibt nur einer, der hinter dem Behälter mit dem Scheibenwasser im Radkasten verschwindet, an den komme ich nicht ran.

Außerdem habe ich einen Ohmmeter an das Drosselklappenpotentionmeter gehängt und die Widerstände gemessen.
Der Widerstand zwischen den beiden äußeren Pins (siehe Foto) ist immer der gleiche: ca. 1.4 OHM, unabhängig von der Stellung der Drosselklappe. Das kann doch wohl nicht richtig sein, oder?
Müsste sich der Widerstand nicht ändern, wenn man Gas gibt?
Wie ist das bei euch?
Das ist doch wohl nicht richtig,
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Alt 23.09.2019, 20:19 #23
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Zitat:
Zitat von 90.MusicForLife Beitrag anzeigen
Doch, ich kenn mich mit den kleinen Motoren nicht so aus, aber was ich im Laufe der Jahre gelernt habe ist, das gerade diese Dichtung eine DER Schwachstellen ist, wobei Schwachstelle etwas unpassend ausgedrückt wäre, ist eben ein sehr empfindlicher Bereich für Falschluft
Na gut, heute Abend lese ich noch die Temperatur des Kühlwassers nach einer etwas längeren Fahrt um das auszuschließen. Und dann werde ich wohl auf Verdacht die Dichtung tauschen.
(Aber wenn ich an der Jetronic ruckle, ändert sich am Motorverhalten nichts, und der Bremsenreiniger hat auch nichts bewirkt)

Ich habe wegen der Sache jetzt schon augetauscht:
1. Zündkerzen (2 mal)
2. Leerlaufregler
3. Kühlmittelgeber
4. Lambdasonde
5. Jetronic gereinigt
6. Verteilerfinger
7. Verteilerkappe
8. Katalysator

Irgendwann ist genug.

Danke für den Hinweis auf jeden Fall. Die 20 Euro werden jetzt auch nicht mehr den großen Unterschied machen.
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Alt 23.09.2019, 20:24 #24
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Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Müsste sich der Widerstand nicht ändern, wenn man Gas gibt? Wie ist das bei euch?
Bei meiner ausgebauten intakten Einspritzeinheit waren die Widerstandswerte wie auf nachfolgenem Foto. Sie sind alle mit demontiertem Drosselklappensteller gemessen worden, damit die Klappe wirklich ganz zu gehen kann:
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Alt 23.09.2019, 20:30 #25
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Bei meiner ausgebauten intakten Einspritzeinheit waren die Widerstandswerte wie auf nachfolgenem Foto. Sie sind alle mit demontiertem Drosselklappensteller gemessen worden, damit die Klappe wirklich ganz zu gehen kann:
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Deine Zeichnung richtig verstehe:
Auf den beiden äußeren Kontakten hattest du immer einen festen Wert von 943 Ohm?
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Alt 23.09.2019, 20:36 #26
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Ich habe soeben das hier gefunden> Es ist wohl doch so, dass der Widerstand zwischen den beiden äußeren Kontakten immer gleich ist
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Alt 23.09.2019, 22:58 #27
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Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Deine Zeichnung richtig verstehe:
Auf den beiden äußeren Kontakten hattest du immer einen festen Wert von 943 Ohm?
Ja genau, klappenstellungsunabhängig. Du verstehst es richtig.


Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Außerdem habe ich einen Ohmmeter an das Drosselklappenpotentionmeter gehängt und die Widerstände gemessen.
Der Widerstand zwischen den beiden äußeren Pins (siehe Foto) ist immer der gleiche: ca. 1.4 OHM, unabhängig von der Stellung der Drosselklappe.
Deine 1,4 Ohm sind demnach zu wenig. Bist Du sicher, dass Du richtig gemessen und abgelesen hast? Können es nicht vilelleicht 1,4 Kiloohm sein? Denn 1,4 Ohm sind schon fast ein Kurzschluss.

Wenn ich mich richtig erinnere, kannst Du die Werte des Drosselklappenpotentiometers auch aus dem Motorsteuergerät auslesen.

Geändert von Teletubby (23.09.2019 um 23:12 Uhr)
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Alt 24.09.2019, 00:15 #28
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Standard Neue Messwerte

Hallo Leute,

ich habe heute eine längere Fahrt bergauf gemacht um sicher zu gehen, dass das Kühlwasser auch über 80 Grad steigt. Ich habe einmal oben und einmal unten das Steuergerät ausgelesen.
Beide male ist er während des Auslesens ausgegangen.

Die Graphiken sind im Anhang:
1. Der Lambdawert ist fast immer etwas über 1
2. Die Lufttemperatur war bergauf teilweise -10 Grad. Das ist definitiv falsch. Es war gefühlte +10 Grad warm. Bei der zweiten Messung kamen realistischere Werte heraus. Wie gesagt, der Temperaturgeber ist nicht mal ein Jahr alt.

Also, was soll ich schließen?
1. Falschluft ?
2. Temperaturgeber kaputt?
Zu den Messwerten geht es über diese links:
https://rafklu007.ocloud.de/index.php/s/v07hMFeo9EotzXa

https://rafklu007.ocloud.de/index.php/s/jMUKSSKriu6yMrY




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Geändert von Atakpame (24.09.2019 um 00:43 Uhr)
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Alt 24.09.2019, 00:43 #29
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Ja genau, klappenstellungsunabhängig. Du verstehst es richtig.




Deine 1,4 Ohm sind demnach zu wenig. Bist Du sicher, dass Du richtig gemessen und abgelesen hast? Können es nicht vilelleicht 1,4 Kiloohm sein? Denn 1,4 Ohm sind schon fast ein Kurzschluss.

Wenn ich mich richtig erinnere, kannst Du die Werte des Drosselklappenpotentiometers auch aus dem Motorsteuergerät auslesen.
Das werden dann wohl kOhm sein!
Ja, das hast du geschrieben, ich habe das zumindest in meiner Software nicht gesehen.

Aber werf mal ein Blick auf die Lufttemperatur und den Lambdawert.
Die Lufttemperatur ist gute 20 Grad zu tief und macht dann plötzlich einen Sprung. Der Lambdawert ist immer leicht über 1.
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Alt 24.09.2019, 08:18 #30
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Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
2. Die Lufttemperatur war bergauf teilweise -10 Grad. Das ist definitiv falsch. Es war gefühlte +10 Grad warm. Bei der zweiten Messung kamen realistischere Werte heraus. Wie gesagt, der Temperaturgeber ist nicht mal ein Jahr alt.
Welcher Temperaturgeber? Der für die Temperatur der Ansaugluft? Ich kann mir im Moment nur schwer vorstellen, dass Du den erneuert hast.


Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Die Lufttemperatur ist gute 20 Grad zu tief und macht dann plötzlich einen Sprung. Der Lambdawert ist immer leicht über 1.
Als ich meine ausgebaute Einspritzeinheit überprüft habe, fiel mir mehr zufällig auf, dass der Temperaturgeber für die Ansaugluft kaputt war. Der Widerstandswert war viel zu hoch, was für das Motorsteuergerät eine viel zu niedrige Lufttemperatur bedeutete. Nach dem Austausch des Gebers, den es bei VW Classic Parts gibt, war alles wieder normal.

Vielleicht ist das bei Dir ja auch so. In meinem Showroom auf Seite 76 ab Beitrag 1506 findest Du bei Bedarf alles, was damit zu tun hat. Einschließlich Widerstandswerte.





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Alt 24.09.2019, 16:12 #31
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Als ich meine ausgebaute Einspritzeinheit überprüft habe, fiel mir mehr zufällig auf, dass der Temperaturgeber für die Ansaugluft kaputt war. Der Widerstandswert war viel zu hoch, was für das Motorsteuergerät eine viel zu niedrige Lufttemperatur bedeutete. Nach dem Austausch des Gebers, den es bei VW Classic Parts gibt, war alles wieder normal.
Hallo Teletubby,
Mensch danke für den Hinweis, bei den Bildern die du gemacht hast, kommt man wirklich gut zurecht und das Auto sieht ja aus wie neu. Aber du hast auch entsprechend Arbeit reingesteckt.

Nein, den Geber für die Luft habe ich nicht getauscht. Das kostet 100 Euro? Wahnsinn, für einen Thermowiderstand und eine Plastikkappe? Hoffentlich ist meiner in Ordnung.
Ich habe die Innenwiderstände gemessen.
1. Lufttemperaturgeber Innenwiderstand: 7kOhm in beiden Richtungen bei einer Außentemperatur von ca. 17 Grad.
2. Einspritzdüse Innenwiderstand: ca. 1.7 Ohm
3. Drosselklappenpotentiometer: Normaler Verlauf, aber alle Werte zu hoch, bei ca. 6kOhm.
Ich werde heute Abend alle Widerstände mit einem anderen Messgerät vermessen, ich traue dem jetzigen nicht, da es krasse Abweichungen hat, wenn man von einer Größenordnung in die andere wechselt.

Als ich in deinem Showroom war, viel mir auf wie achtsam du mit der Einspritzung gewesen bist.
Nur zur Info: ich habe meine vor einem Jahr komplett auseinandergebaut. Ich hatte die Einspritzdüse in der Hand, dieses lamellenartige Ventil auch. Auch die zwei Hälften mit dem Plastik-Interface. Ich habe alles mit Bremsenreiniger entfettet und wieder zusammengebaut.
Danach wurde nichts besser.

Eine Frage zu den Unterdruckschläuchen. Da habe ich alle ausgetauscht bis auf den, der hinter dem Behälter für die Scheibenflüssigkeit im Kotflügel verschwindet. Der hat viel Spiel, wofür ist der gut? Kann der abgerutscht sein? Muss man dazu den Behälter ausbauen? Und die Batterie dann wohl auch?

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Alt 24.09.2019, 20:39 #32
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Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Nein, den Geber für die Luft habe ich nicht getauscht. Das kostet 100 Euro?
Zwischen 95 und 96 Euro plus Versand, wenn ich mich richtig erinnere.


Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Hoffentlich ist meiner in Ordnung.
Ist er wohl eher nicht, siehe unten.


Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Ich habe die Innenwiderstände gemessen.
1. Lufttemperaturgeber Innenwiderstand: 7kOhm in beiden Richtungen bei einer Außentemperatur von ca. 17 Grad.
Das ist viel zu hoch. Bei 20° beträgt der Widerstandswert um die 2,5 kOhm, bei 17° sind es laut Diagramm ca. 2,8 kOhm. Bis 7 kOhm geht das Diagramm überhaupt nicht. Der maximale Wert, der sich dort findet, liegt bei etwa 5,5 kOhm, was in etwa 0° entspricht.


Zitat:
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2. Einspritzdüse Innenwiderstand: ca. 1.7 Ohm
Das ist richtig so.


Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Als ich in deinem Showroom war, viel mir auf wie achtsam du mit der Einspritzung gewesen bist.
Danke sehr!


Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Eine Frage zu den Unterdruckschläuchen. Da habe ich alle ausgetauscht bis auf den, der hinter dem Behälter für die Scheibenflüssigkeit im Kotflügel verschwindet. Der hat viel Spiel, wofür ist der gut? Kann der abgerutscht sein? Muss man dazu den Behälter ausbauen? Und die Batterie dann wohl auch?
Dieser Unterdruckschlauch geht zum Unterdruckbehälter für die Klimaanlage bzw. Climatronic. Er sitzt auf der linken Radhausschale. Wenn dort etwas undicht ist, bekommt der Motor Falschluft. Du kannst den Schlauch zum Test an seinem anderen Ende = T-Stück abziehen und das dann freie T-Stück-Ende luftdicht verschließen, der abgezogene Schlauch kann so lange offen bleiben.
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Alt 24.09.2019, 22:25 #33
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Das ist viel zu hoch. Bei 20° beträgt der Widerstandswert um die 2,5 kOhm, bei 17° sind es laut Diagramm ca. 2,8 kOhm. Bis 7 kOhm geht das Diagramm überhaupt nicht. Der maximale Wert, der sich dort findet, liegt bei etwa 5,5 kOhm, was in etwa 0° entspricht.

Dieser Unterdruckschlauch geht zum Unterdruckbehälter für die Klimaanlage bzw. Climatronic. Er sitzt auf der linken Radhausschale. Wenn dort etwas undicht ist, bekommt der Motor Falschluft. Du kannst den Schlauch zum Test an seinem anderen Ende = T-Stück abziehen und das dann freie T-Stück-Ende luftdicht verschließen, der abgezogene Schlauch kann so lange offen bleiben.
Hallo Teletubby,
Ich habe jetzt erneut den Innenwiderstand des Lufttemperaturgebers gemessen, aber mit einem anderen Messegerät.
Ich komme auf 3.95 kOhm bei 16 Grad auf der Climatronic. Das liegt doch schon näher dran.

Wie kam es dazu, dass der gestern beim Auslesen des Steuergeräts -9 angezeigt hat? Keine Ahnung. Übrigens lief er besser als die Temperatur -9 war. Erst als er die richtige, 20 Grad höhere anzeigte, ging das ruckeln los.

Frage: Wenn das Kennfeld bei 5.5kOhm aufhört und das 0 Grad entspricht, wieso zeigte mir gestern das Steuergerät -9 an? Spinnt da jetzt was am Steuergerät?

Morgen werde ich nochmal in aller Ruhe den Drosselklappenpoti vermessen.

Wenn der Lambdawert im warmen Zustand im Standgas nie unter 1 fällt, ist das ein Hinweis auf Falschluft?

Übrigens, siehe Foto, der hat schon was auf dem Buckel.
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Alt 25.09.2019, 08:52 #34
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Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Ich habe jetzt erneut den Innenwiderstand des Lufttemperaturgebers gemessen, aber mit einem anderen Messegerät. Ich komme auf 3.95 kOhm bei 16 Grad auf der Climatronic.
Das Diagramm ordnet einem Temperaturwert keinen genauen Widerstandswert zu, sondern wegen der Toleranzen der Geber einen Widerstandsbereich. Bei 3,95 kOhm = ca. 4 kOhm sind das Plus 5 ... 13°.


Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Frage: Wenn das Kennfeld bei 5.5kOhm aufhört und das 0 Grad entspricht, wieso zeigte mir gestern das Steuergerät -9 an?
Das weiß ich nicht. Zur Sicherheit wiederhole ich es noch einmal: Das Diagramm hört nach unten hin bei 0° auf, das entspricht einem Widerstansbereich von ca. 4,8 kOhm bis 6,5 kOhm. Als ungefähre Mitte dieses Bereiches hatte ich 5,5 kOhm geschrieben. Das heißt natürlich nicht automatisch, dass der Geber unterhalb von 0° keine Infos mehr an das Steuergerät liefert.

Dieses Diagramm gilt übrigens nicht nur für den Lufttemperatursensor, sondern auch für den für die Kühlmitteltemperatur. Es ist auch in den einschlägigen Golf 3 Büchern ("So wird´s gemacht") enthalten. Dort kannst Du es Dir selbst ansehen.

Wenn ich bei meinem Golf 3 mit Motor AAM die Ansauglufttemperatur aus dem Motorsteuergerät auslese, wird mit dem neuen Fühler ziemlich genau die Umgebungstemperatur angezeigt. Meine spätere Suche im Internet hat ergeben, dass dieser Temperaturgeber nicht selten kaputt geht. Das Problem ist dabei erstaunlicherweise nicht der Geber selbst, sondern die elektrische Verbindung vom Stecker zum Geberelement, die durch das Kunststoffmaterial geht. Das war bei meinem auch so, ich konnte das ganz klar messen: Das winzig kleine Geberelement selbst war in Ordnung. Ich habe aber keine Möglichkeit gesehen, eine verlässliche neue elektrische Verbindung innerhalb des Teils zu legen. Deshalb habe ich ein neues verbaut.


Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Übrigens, siehe Foto, der hat schon was auf dem Buckel.
Das hat nicht viel zu sagen. Ein gut gewarteter Motor ohne mechanische Schäden läuft im Normalfall auch bei einer höheren Kilometerleistung noch tadellos.

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Alt 26.09.2019, 00:51 #35
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Das Problem ist dabei erstaunlicherweise nicht der Geber selbst, sondern die elektrische Verbindung vom Stecker zum Geberelement, die durch das Kunststoffmaterial geht. Das war bei meinem auch so, ich konnte das ganz klar messen: Das winzig kleine Geberelement selbst war in Ordnung. Ich habe aber keine Möglichkeit gesehen, eine verlässliche neue elektrische Verbindung innerhalb des Teils zu legen. Deshalb habe ich ein neues verbaut.

Das hat nicht viel zu sagen. Ein gut gewarteter Motor ohne mechanische Schäden läuft im Normalfall auch bei einer höheren Kilometerleistung noch tadellos.
Das macht Sinn, die Kabel zum Sensor sind öligen Flüssigkeiten ausgesetzt die langfristig die Weichmacher aus der Isolierung der Kabel herauswaschen. Dann wird alles spröde und das Kabel bricht viel leichter... Ich habe jetzt einen neuen flansch für die Einspritzung bestellt. Veilleicht liegt es ja an der Falschluft, wegen hohem Lambdawert. 100 Euro Investition auf Verdacht ist mir zu viel. Meine 3.95kOhm bei 17 Grad sind ja gar nicht mal so falsch.

Der Motor an dem Auto mag ja noch gut sein, aber er rostet an einigen Stellen.
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Alt 30.09.2019, 00:27 #36
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Hallo Leute,

Ich habe den Fehler behoben. Es lag letztlich doch am Flansch unter der Einspritzung.
Als ich den Flansch ab hatte, war mir sofort klar, dass die Dichtung nicht mehr hält. Die Einspritzung selber war verdreckt, die Dichtung am Flansch war komlett platt und voll mit Dreck. Der Dreck lief unter der Dichtung durch.
Ich war also optimistisch als ich den neuen Flansch eingebaut habe. Vorher habe ich noch die Einspriztung mit 1000er und 5000er Schleifpapier sauber geschliffen.

Zusätzlich habe ich auch die letzten Unterdruckschläuche im Motorraum ausgetauscht, jetzt sind alle neu.

Ihr könnt alles an Fotos im Anhang sehen.

Zur Kontrolle habe ich mir noch die Kerzen angesehen. Machen einen guten Eindruck. Die vierte habe ich trotzdem ausgetauscht, weil die Kathode zum Zündkabel verbogen war.

Anschließende Probefahrt verlief problemlos. Der Motor läuft ruhig, wie vorher, er zieht gut an, geht nicht aus und hat auch wieder die ursprüngliche Leistung.

Frage: ist es möglich, dass durch das viele Stottern und Ausgehen der Katalysator in Mileidenschaft gezogen wurde?

Vielen Dank an alle, die mir hier so hilfreich waren.
Angehängte Grafiken
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Dateityp: jpg Flansch_alt.JPG (192,6 KB, 17x aufgerufen)
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Dateityp: jpg Einspritzung_naher.JPG (337,0 KB, 17x aufgerufen)
Dateityp: jpg Kerze2.JPG (222,1 KB, 14x aufgerufen)
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Hallo!

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Diesen Gummiflansch habe ich mir letztes Jahr angesehen, ich konnte keine Risse erkennen. Ich habe, wie hier in Foren beschrieben, bei laufendem Motor and der Monotronic gezerrt, und das hatte keinen Einfluss auf das Laufverhalten.
Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Ich habe den Fehler behoben. Es lag letztlich doch am Flansch unter der Einspritzung.
Hier kann man schön sehen, dass man nie eine wahrscheinliche Fehlerquelle vorzeitig ausschließen sollte. Dadurch hat es in diesem Fall über 30 Beiträge im Thread gedauert, bis das Problem gelöst war.


Zitat:
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Frage: ist es möglich, dass durch das viele Stottern und Ausgehen der Katalysator in Mileidenschaft gezogen wurde?
Theoretisch ja, aber die Wahrscheinlichkeit halte ich für gering. Vor allem deshalb, weil das Ruckeln und Ausgehen durch Luftüberschuss infolge des undichten Flansches passiert ist. Kraftstoffüberschuss ist viel schädlicher für den Katalysator.

Ich würde mich mit dieser Frage frühestens dann wieder beschäftigen, wenn es bei der nächsten Abgasuntersuchung Probleme wegen eines zu hohen CO-Wertes gibt.


Zitat:
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Zur Kontrolle habe ich mir noch die Kerzen angesehen. Machen einen guten Eindruck. Die vierte habe ich trotzdem ausgetauscht, weil die Kathode zum Zündkabel verbogen war.
Das würde ich ja eher nicht machen: Nur eine Zündkerze erneuern. Sondern wenn, dann alle. Sie sollten im Interesse gleicher Verbrennungsvorgänge in allen Zylindern alle vom gleichen Hersteller sein und in etwa denselben Verschleißzustand haben.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (30.09.2019 um 08:06 Uhr)
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Atakpame (30.09.2019)
Alt 30.09.2019, 10:45 #38
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Dann hast du wohl nicht beherzt genug gegen die Monomotronic gedrückt

Das war mein Flansch damals:
https://www.youtube.com/watch?v=yE9qomrM614

Grüße und schön, dass du den Fehler gefunden hast. Jetzt solltest du nochmal ein Referenzbild der Lambda-Kurve vorzeigen.
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Atakpame (30.09.2019)
Alt 30.09.2019, 20:42 #39
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Standard Doch noch ein paar Probleme :-(

Hallo Leute,

Ich bin heute nochmals raus und habe eine Probefahrt gemacht um das Steuergerät auszulesen, so wie Raven es vorgeschlagen hat.
Ausgelesenes im Anhang oder unter diesem link:
https://rafklu007.ocloud.de/index.php/s/ni6cdWTJiEKMyPh
Für hohe Auflösung muss man die Datei herunterladen.

Ich bin wieder auf einen Berg gefahren und habe oben mit warmen Motor gemessen.
Der Lambdawert ist jetzt näher dran an 1, oft leicht darüber, und machmal darunter.

Als ich die Klimaanlage angemacht habe, fiel der Lambdawert auf 0.96 (siehe rechts auf der Graphik), die Drehzahl war nicht mehr so stabil und nach ca. 30 Sekunden ging er aus.
Danach wollte er erst nicht anspringen, dann "spuckte" er während der Fahrt aus dem Auspuff (so als hätte jemand Papierkugeln reingesteckt, die jetzt rausgeschossen kommen).

Auf dem Rückweg hat er prompt wieder geruckelt, vor allem wenn ich auf der Geraden leicht Gas gab (z.B. bei 25km/h im dritten Gang), wenn auch längst nicht so schlimm wie vorher.
Wieder zu hause lies ich ihn eine Minute laufen. Die Drehzahl war etwas unstabil und er ging schließlich aus.

Raven: Nein! So dolle an der Jetronic gezerrt wie du habe ich nicht, ich hatte keine Ahnung, dass man so daran herumzerren kann, ohne sie abzureißen... Bei dir konnte man es regelrecht pfeifen hören. Hätte ich das so gemacht wie du, hätte ich vieleicht gemerkt, dass der Flansch kaputt ist.

Teletubby:
Alle Kerzen sind baugleich von NGK und haben ziemlich genau die selbe Abnutzung, aber ich habe auf deine Anraten die alte geradegebogen und wieder eingeschraubt. Ich habe noch einen Satz, denn ich habe wegen des Ruckelns schon zwei mal die Kerzen getauscht.

Was kann ich nun noch machen?
Wie fest muss man den Flansch anschrauben? Ich habe ihn nicht übertrieben angeknackt, schließlich ist das Gummi und der alte ging auch leicht ab.
Und wieso hat die Klimaanalge das Standgas aus dem Gleichgewicht gebracht und den Motor abgewürgt?
Und wieso ruckelt die Kiste IMMER noch?

Es ist zum Haare ausreißen.

Im Anhang noch Bilder der Kerzen. Die erste scheint feucht zu sein.

NACHTRAG:
Gerade eben habe ich die Festigkeit des Flansches geprüft: die vier unteren 10er Schrauben, mit denen der Flansch an der Einspritzung befestigt wird, waren viel lockerer als gestern. Ich habe wohl unterschätzt wie sich das durch die Hitze im Betrieb noch entspannt!
Ich habe also die schwarze Kappe von der Monotronic noch einmal abgeschraubt und alle Schrauben vom Flansch (unten wie oben) fester geschraubt.
Für eine Probefahrt war keine Zeit mehr. Ich schreibe morgen mehr.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 2019-09-30-graph.jpg (50,0 KB, 1x aufgerufen)
Dateityp: jpg Kerze1.JPG (180,4 KB, 4x aufgerufen)
Dateityp: jpg Kerze2.JPG (222,1 KB, 4x aufgerufen)
Dateityp: jpg Kerze3.JPG (182,2 KB, 4x aufgerufen)
Dateityp: jpg Kerze4.JPG (185,7 KB, 4x aufgerufen)

Geändert von Atakpame (30.09.2019 um 23:16 Uhr)
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Alt 01.10.2019, 10:14 #40
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* Dein Lambdawert sieht wesentlich stabiler aus (im Schnitt sollte der um 1 sein).
* Wenn die Klimaanlage aktiviert wird, wird mehr Sprit eingespritzt. Dadurch wird das Gemisch fetter und der Lambdawert sinkt unter 1
* Die Schrauben an der Monomotronic müssen meines Wissens mit 25Nm angezogen werden. Übertreibe es da nicht.

Frage: Hast du das Buch "Jetzt helfe ich mir selbst" bzw. "So wirds gemacht"? Wenn nicht, kann ich dir die wärmstens empfehlen. Ich biete die auch gerade auf Ebay Kleinanzeigen an






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