Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 23.07.2019, 20:39 #1
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Standard Kupplung trennt nicht

Meine Fahrgestellnummer ist: WVWZZZ1HZVP061423, Erstzulassung: 27.06.1996
Motor AAM (Original) mit 185.000 km, Servo, Klima ( Sondermodel Bon Jovi )
Vor 12 Jahren habe ich eine Lovato-LPG Gasanlage einbauen lassen.

Hallo,
ich habe aktuell das Problem, dass die Kupplung nicht trennt.

Ich habe vor 4,5 Jahren ein gebrauchtes Getriebe von einem Bekannten einbauen lassen, das ich vom Schrotthändler gekauft habe. Original war ein DFP-Getriebe drin, das gebrauchte war dann ein CHD-Getriebe. Oder war es anders rum, weiß ich nicht mehr genau. Müsste noch auf dem Getriebe mal nachschauen, welches wir nun ausgebaut haben.
Nun hatte ich letzte Woche das Problem, dass ich die Gänge nicht mehr rein bekam. Zuletzt musste ich vor dem Rückwärtsfahren den Motor ausmachen und den R-wärtsgang einlegen, dann Motor wieder starten und dann konnte ich rückwärts ausparken. Der Vorwärtsgang ging noch rein.
So kam ich noch nach Hause, die Vorwärtsgänge gingen jedoch schwer rein.
Am nächsten Tag bekam ich keine Gänge mehr rein, konnte nur noch in den Fünften Gang die Kupplung kommen lassen, gleich in den zweiten einlegen( mit viel Druck) und im Zweiten anfahren. Habe aber das Auto gleich nach ein paar Meter abgestellt und zum Bekannten abgeschleppt. Dort wechselten wir das Kupplungsseil ( ein neues automatisch verstellbares), dies hatte aber keinen Erfolg. Das Kupplungspedal schnappte nach dem Treten nur noch zur Hälfte zurück und die Gänge gingen nicht rein. Heute haben wir das Getriebe ausgebaut und die Kupplung. Diese sieht nach 45.000 km noch relativ gut aus.
1. Frage Habe wir eventuell damals vor 4,5 Jahren die falsche Kupplung eingebaut?
Ich ging damals zum Teilehändler in Offenburg und legte meinen Fahzeugschein vor. Dann wurde mit folgende Sachs-Kupplungskit verkauft
Die Sachs-Nummer war: 3000 288 002. Lt. Telehändler bzw. lt. Rechnung ist die für Golf/Vento D 91-

Es gibt ja laut Internet auch die Sachsnummer 3000082003
- bis Motornummer: 288 906
Ich habe am Motorblock bei mir folgende Nummer gefunden: 261033 730 33 3ME
Ist das die Motornummer?

Welche Sachs-Kupplung ist nun richtig, bzw. kann mir jemand anhand der Fahrgestellnummer die Motornummer raussuchen?

2.)
Beim Getriebespezialist in der Nähe könnte ich das Getriebe für 500.-- € kpl. überholen lassen, also alle 6 oder 7 Lager erneuern, Dichtringe wechseln, Synchronringe wechseln, auf jeden Fall für den 2. Gang, da dieser schon seit Einbau vor 4,5 Jahren defekt war.

Ich möchte mein Golf noch einige Jahre fahren, aber bevor ich hier das Geld für die Überholung des Getriebes investiere möchte ich herausfinden, warum die Kupplung nicht getrennt hat. Nicht dass wir das Getriebe einbauen und der gleiche Defekt ist noch vorhanden.
Der Getriebespezialist hat mit einem Aufsatz und einer laufenden Bohrmaschine das Getriebe durchgeschalten. Er meinte, die Gänge gehen rein, eigentlich müsste das Getriebe noch schalten. Als ich nachfragte, ob es evtl. der bekannte Fahler
( Ausrückhebel unter dem grünen Deckel gebrochen) sein könnte, konnte er anhand des Weges, den die lange Ausrückstange beim Bewegen des Kupplungszughebels (unten) rauskam nichts Ungewöhnliches feststellen. Ich lasse ihn nun vor der Reparatur prüfen, ob der Ausrückhebel unter dem grünen Deckel gebrochen ist. Er gibt mir dann Bescheid. Wenn ja, kann er diesen auch ersetzen.

3.) Wenn der Ausrückhebel nicht gebrochen ist:
In einem Handbuch: "So wirdś gemacht" habe ich unter anderem folgendes als Störung gefunden:
Seite 96 ( Stördiagnose Kupplung): Kupplung trennt nicht richtig:
Ursache: Führungslager für die Getriebe-Antriebswelle in der Kurbelwelle defekt.
Abhilfe: Führungslager in der Kurbelwelle ersetzen.
Wäre das zu kostspielig oder ist das noch für dieses Alter wirtschaftlich reparierbar?

So viele Fragen; wäre toll wenn ihr mir Eure Meinungen bzw. Erfahrungen oder Lösungen mitteilt.

Danke

Michael


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Alt 24.07.2019, 06:21 #2
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Hallo!

Wenn die Kupplung bei Pedalbetätigung nicht oder nicht richtig trennt und wenn bis incl. Kupplungszug alles in Ordnung ist, liegt das gewöhnlilch

- entweder am Ausrückhebel hinter dem grünen Deckel, der einen Riss hat;

- oder an der Ausrückplatte im Bereich der Kupplung, durch die sich die Ausrückstange mit der Zeit hindurchgearbeitet hat.

Der erstgenannte Fall kann bei eingebautem Getriebe repariert werden, für den zweiten müssen das Getriebe und die Kupplung ausgebaut werden.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 24.07.2019, 07:22 #3
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Hallo Teletubby,

vielen Dank für die schnelle Info.

Das Getriebe und die Kupplung wurde bereits ausgebaut, die Ausrückstange hat sich nicht durch die Ausrückplatte durchgearbeitet. Man sieht zwar eine minimale Reibung ( die Stelle ist stecknadelkopfgroß glänzender als wie das restliche Material) aber das denke ich ist ja normal.

Der Ausrückhebel hinter dem grünen Deckel wird gerade vom Getriebespezialist geprüft, ich warte noch auf Rückinfo.

Hast Du bezüglich der Motornummer auch evtl. noch eine Info für mich

Ich habe mal in dem Forum gelesen, dass man anhand der FIN-Nr. die Motornummer umschlüsseln kann, wenn der Motor noch original ist. Der Motor ist definitiv der erste also originale in dem Auto.

Welche Nummer ist die, die ich auf dem Motorblock abgelesen habe?
Nr. 261033 730 33 3ME

P.S.: Ich hoffe für meine 3. Frage findet sich auch jemand, der mir dazu was sagen kann.

Gruß
Michael
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Alt 25.07.2019, 13:50 #4
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Hallo,
habe gestern Abend habe ich folgende Info bekommen, dass die Druckplatte ein Riß hat.
2015 wurde ein Kupplungskit Sachs 3000288 002 vor 45.000 km eingebaut.

Das ausgebaute Getriebe wird vom Getriebespezialist heute repariert.

Jetzt bin ich mir unsicher, ob wir damals die richtige Kupplung eingebaut haben, da es 2 Kupplungskits gibt.

Bis Motornummer 288906 und ab Motornummer 288907. Die Mitnehmerscheibe ist laut Teilehändler in Offenburg bei beiden Kits gleich, also ist der Unterschied dann in der Druckplatte.

Der weiße Aufkleber auf der Zahnriemenabdeckung auf der die Motornummer stehen würde, ist nicht mehr vorhanden.

Folgende Nummer wurde auf dem Motorblock abgelesen: AAM 48910927 ( warum 8-stellig?)

1.)Kann jemand anhand der Erstzulassung ( Juni 1996) oder der FIN-Nr. auf die Motornummer umschlüsseln, bzw. mir sagen ob dieser Motor mit dieser FIN-Nummer auch ab Motor 288907 ist?

2.) ist die Artikelnummer für den Wellendichtring der Kurbelwelle von ELRING 342 093 richtig?

Den möchte ich auch austauschen lassen, da dieser ja auch schon 23 Jahre "gelaufen" ist.

Bitte helft mir hier, ich bin mir aktuell unsicher, ob ich die richtigen Teile tauschen lasse und möchte nicht noch einmal in ein paar Jahren das gleiche Drama mitmachen.

Danke im voraus

Michael
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Alt 25.07.2019, 17:25 #5
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Hallo!

Zitat:
Zitat von Hound Beitrag anzeigen
1.)Kann jemand anhand der Erstzulassung ( Juni 1996) oder der FIN-Nr. auf die Motornummer umschlüsseln, bzw. mir sagen ob dieser Motor mit dieser FIN-Nummer auch ab Motor 288907 ist?
Die Motornummern der Motoren AAM um dieses Erstzulassungsdatum herum sind:

31.01.1996: AAM484181
29.02.1996: AAM484834
31.03.1996: AAM485915
30.04.1996: AAM487100
31.05.1996: AAM488336
30.06.1996: AAM490180

Ich habe hier nur die Motoren aus Chemnitzer Produktion aufgeführt. Es gibt auch welche aus Salzgitter und aus Ingolstadt, aber die haben alle Motornummern, die mit einer 5 anfangen.

So kann Deine abgelesene Motornummer AAM48910927 hinkommen, wenn Du Dir die letzten beiden Stellen wegdenkst. Ich habe für sie keine Erklärung. Das natürlich nur dann, wenn das Auto erst kurz vor seiner Erstzulassung gebaut wurde und nicht monatelang auf Halde gestanden hat.

Angaben ohne Gewähr!

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (25.07.2019 um 17:26 Uhr)
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Hound (25.07.2019)
Alt 25.07.2019, 20:47 #6
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Hallo,

danke Teletubby. Beim VW-Händler bei uns in der Nähe konnte man mir bezgl. der Motornummer nicht helfen.

Somit habe ich die zum Glück die Teile beim örtlichen Teilehändler richtig bestellt.

Wenn alles klappt, kann es am Samstag dann an den Zusammenbau gehen. Ich habe nun eine LUK-Kupplung bestellt. Bin etwas abergläubisch und möchte nicht wieder eine Sachs.
Auch wenn ich der Sachs-Kupplung nun unbewusst unrecht tue. ;-)

Beim örtlichen Teilehändler gab man mir an, dass es von Sachs eine interne Statistik gibt, bei der die Kupplungsreklamationen gelistet sind. Laut der Liste könnte eine nicht korrekte Zentrierung die Ursache sein, dass so früh die Druckplatte gerissen wäre. Hat aber 45.000 km bei mir bis zum Ausfall der Kupplung gedauert.
Da ich auch alle Fehler ausschließen möchte, hat jemand eine Tipp, wie wir die Kupplung richtig zentrieren?
Oder soll, muss man hier Werkzeug kaufen? Einen Zentrierdorn habe ich in den Foren gelesen.
Wenn es auch ohne geht, wäre toll wenn man mir das hier erklärt.
Danke

Michael
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Alt 26.07.2019, 06:38 #7
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Hallo!

Zitat:
Zitat von Hound Beitrag anzeigen
Beim VW-Händler bei uns in der Nähe konnte man mir bezgl. der Motornummer nicht helfen.
Doch, hätte man gekonnt. Der Mitarbeiter hätte in der Teileliste nur unter "Kataloginformationen" > "V-Seiten" nachsehen müssen. Dort gibt es zu jedem Modelljahr die Auflistung nicht nur der Motornummern, sondern auch der Fahrgestellnummern, Farben, Ausstattungen und Modellübersichten.


Zitat:
Zitat von Hound Beitrag anzeigen
Beim örtlichen Teilehändler gab man mir an, dass es von Sachs eine interne Statistik gibt, bei der die Kupplungsreklamationen gelistet sind. Laut der Liste könnte eine nicht korrekte Zentrierung die Ursache sein, dass so früh die Druckplatte gerissen wäre. Hat aber 45.000 km bei mir bis zum Ausfall der Kupplung gedauert.
Bei der Zentrierung wird nicht die Druckplatte, sondern die Mitnehmerscheibe beim Zusammenbau der Kupplung zentriert, damit die Verzahnung für die Getriebewelle genau in der Mitte ist. Ansonsten ließe sich das Getriebe später nicht oder nur schwer mit dem Motor verbinden.

Diese Zentrierung dient nur und ausschließlich dem Zusammenbau. Beim späteren ersten Tritt auf die Kupplung wird die Mitnehmerscheibe in der Kupplung wieder lose und zentriert sich fortan von selbst.

Ich halte es für mehr als unwahrscheinlich, dass eine fehlerhafte Zentrierung der Mitnehmerscheibe zum Bruch der Druckplatte führen soll.


Zitat:
Zitat von Hound Beitrag anzeigen
Da ich auch alle Fehler ausschließen möchte, hat jemand eine Tipp, wie wir die Kupplung richtig zentrieren?
Oder soll, muss man hier Werkzeug kaufen? Einen Zentrierdorn habe ich in den Foren gelesen.
Wenn es auch ohne geht, wäre toll wenn man mir das hier erklärt.
Ein Zentrierdorn ist dafür am einfachsten und am praktischsten. Ich habe die Mitnehmerscheibe beim letzten Mal sorgfältig mit einer Schieblehre zentriert. Das Getriebe ließ sich später problemlos einbauen.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (26.07.2019 um 06:42 Uhr)
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Alt 26.07.2019, 09:46 #8
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Zitat:
Zitat von Hound Beitrag anzeigen
2.) ist die Artikelnummer für den Wellendichtring der Kurbelwelle von ELRING 342 093 richtig?

Den möchte ich auch austauschen lassen, da dieser ja auch schon 23 Jahre "gelaufen" ist.

Bitte helft mir hier, ich bin mir aktuell unsicher, ob ich die richtigen Teile tauschen lasse und möchte nicht noch einmal in ein paar Jahren das gleiche Drama mitmachen.

Danke im voraus

Michael
Hallo, da dieser Wellendichtring in einem Flansch sitzt, würde ich an deiner Stelle den kompletten Flansch mit Wellendichtring sowie die dahinter liegende Dichtung tauschen desweiteren wir der Flansch von unten mit der Ölwannendichtung verschraubt, ist dann wohl besser auch die Ölwannendichtung ggf. mit zu machen... habe ich bei meinem auch gerade gemacht ;-)

Mfg
Sven
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Alt 26.07.2019, 10:20 #9
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Hallo,

Ich habe soeben die Info von einem Kumpel erhalten, dass er noch einen Zentrierdorn von einem alten Kupplungskit aufgehoben hat ( früher waren diese in einem Kupplungskit enthalten) und ich ihn mir ausleihen kann.

Ich habe den Wellendichtring und die Dichtungfür den Flansch beim Teilehändler bestellt.
Ich denke schon dass wir den Dichtring nach Ausbau des Flansches gewechselt bekommen.
Den Flansch bekomme ich nun vermutlich eh nicht mehr für Samstag früh angeliefert denke ich.

Trotzdem danke an alle für die Infos und Tipps.

Gruß

Michael
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Alt 26.07.2019, 10:37 #10
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Zitat:
Zitat von Hound Beitrag anzeigen
Hallo,

Ich habe soeben die Info von einem Kumpel erhalten, dass er noch einen Zentrierdorn von einem alten Kupplungskit aufgehoben hat ( früher waren diese in einem Kupplungskit enthalten) und ich ihn mir ausleihen kann.

Ich habe den Wellendichtring und die Dichtungfür den Flansch beim Teilehändler bestellt.
Ich denke schon dass wir den Dichtring nach Ausbau des Flansches gewechselt bekommen.
Den Flansch bekomme ich nun vermutlich eh nicht mehr für Samstag früh angeliefert denke ich.

Trotzdem danke an alle für die Infos und Tipps.

Gruß

Michael
Ich würde an deiner Stelle mal fragen ob du nicht den kompletten Flansch mit Wellendichtring für morgen bestellen kannst, denn der originale Wellendichtring ist in den Flansch eingepresst also ich bekam den nicht vernüftig raus, nur zur Info ;-)

Mein Gedanke war nämlich auch nur den WDR zu wechseln...

Mfg
Sven




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Alt 08.08.2019, 18:26 #11
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Daumen hoch Kupplung trennt nicht

Hallo Sven, Hallo Teletubby und alle Themenbeobachter.

so ich war ne kurze Zeit weg und möchte aber noch den aktuellen Stand bzw. das Ergebnis mitteilen.

Das Getriebe wurde repariert und bei der Abholung vor Ort hat der Getriebereparateur noch 1,9 Liter sythetisches Getriebeöl mit eingefüllt.

Wir haben das reparierte Getriebe und den neuen LUK-Kupplungkit
( RepSet Artikel LK621 1331 09) eingebaut.

Den Wellendichtring hat mein "Schrauber" mit einer Spaxschraube "rausgezogen", damit wir nicht den Flansch demontieren mussten.
Bei Demontage des Flansches wäre eine neue Ölwännendichtung notwendig gewesen, die wir aber nicht hatten. Das Wechsel des Wellendichtringes ging zum Glück auch mit der Erfahrung meines Schraubers und seiner Methode raus, er musste nur sehr aufpassen beim Rausziehen des alten und beim Reinklopfen des neuen Wellendichtringes.

So nun die Ursache bzw. der Defekt:
An der alten "Sachs"-Kupplung waren zwei Risse an der Druckplatte (Artikelnr. 3082 149 541), also in dem "Federring" mit den 21 "Nasen" . Also dort, wo der "Ausrückteller " beim Auskuppeln draufdrückt.
Sorry, ich kenne die Fachausdrücke nicht und nenne dies mal so:
"Federring" und "Nasen".

Noch einmal zur Info: 2015 wurde ein Sachs-Kupplgs-Kit: Artikel 3000 288 002 neu eingebaut und ist dann bis zum Defekt ca. 45.000 km gelaufen.

Die 9 "Nasen",die zwischen den 2 Rissen lagen, konnte man an der Sachs-Druckplatte mit 2 Daumen ca. 1 mm nach unten drücken, die restlichen nicht. Somit vermute ich, dass in dem Bereich zwischen den Rissen die Spannung nicht genug war und die Kupplung nicht getrennt hat.
Ich habe mal ein paar Bilder gemacht, auf dem ich die Bereiche mit schwarzen Stift markiert habe.

IMG_20190808_171658.jpg

IMG_20190808_171405.jpg

IMG_20190808_171208.jpg

IMG_20190808_170938.jpg

IMG_20190808_170747.jpg

Ich habe die erste "Nase" mit "1" und die letzte Nase schwarzem Stift mit "9" beschriftet. die "Nasen" dazwischen habe ich nur mit einem schwarzen Punkt markiert. Ich hoffe man kann es erkennen.

Ich sehe dies ( leider zu meinem kostenintensiven Nachteil) als Materialfehler, da ich mit der ersten ab Werk verbauten Kupplung bis zum Austausch selbst ca. 100.000 km gefahren bin ( Ich hatte den Golf mit 45.000 km gekauft). Ich erinnere mich noch als mein Schrauber damals noch zu mir gesagt hatte, dass man die alte Kupplung sogar wieder einbauen könnte. Aber ich wollte vorsorgen und deshalb wurde 2015 eben die neue Sachs-Kupplung eingebaut.

1) Ist noch hinsichtlich der eingefüllten Menge ( 1,9 Liter) noch etwas zu prüfen?
Evtl. den Getriebeölstand erneut nach 50-100 km prüfen?

2.) Oder evtl. das Getriebeöl z. B. nach 10.000 km erneut zu wechseln?

Wenn noch jemand bezüglich meiner 2 Fragen Tipps für mich hat, dann vielen Dank im voraus.

Gruss

Michael
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Alt 09.08.2019, 07:50 #12
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Zitat:
Zitat von Hound Beitrag anzeigen
1) Ist noch hinsichtlich der eingefüllten Menge ( 1,9 Liter) noch etwas zu prüfen?
Evtl. den Getriebeölstand erneut nach 50-100 km prüfen?
Die Ölmenge ist so richtig für die Getriebe vom Typ 020 und ähnliche. Ein erneutes Prüfen des Ölstandes nach einer gewissen Fahrstrecke ist nach meiner Meinung nicht nötig, solange es am Getriebe keine Hinweise auf Undichtigkeiten gibt. Ich würde es jedenfalls nicht machen.


Zitat:
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2.) Oder evtl. das Getriebeöl z. B. nach 10.000 km erneut zu wechseln?
Meiner Meinung nach ebenfalls nicht nötig.

VW bezeichnet die Ölfüllung des Golf 3 Getriebes als "Lebensdauerfüllung", d.h. ein Wechsel ist über die gesamte Betriebszeit des Autos nicht vorgesehen. Daran würde ich mich allerdings nicht halten, sondern das Getriebeöl alle ca. 100.000 Kilometer wechseln.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 10.08.2019, 19:12 #13
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Hallo Teletubby,

dann mache ich mich mal an die nächsten 100.000 km ...


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