Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 12.05.2018, 22:45 #1
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Standard Bremssattel identifizieren Golf 3 1.8 55kW

Hi,

nachdem ich nun in eine nicht durchgerostete Gebraucht-Hinterachse neue Silent-Lager montiert habe,
die Bremse hinten auch gleich neu gemacht habe,
und weil in einer Garagen-Einfahrt entlüftet werden muss,
dachte ich mir, unter den Umständen mache ich den Hauptbremszylinder lieber auch gleich neu.

Beim Vorab-Check, ob die Entlüfter-Nippel der Bremssättel vorne denn lösbar wären, zeigten diese sich als festgerostet.

Sie waren bis dato (mittels Heißluftföhn bzw. WD40) jedenfalls nicht lösbar.

Eventuell muss ich also neue Sättel besorgen.
Aber: wie nennt sich der Typ?

Aussehen tun die Sättel prinzipiell wie auf diesem Bild:

https://www.motor-talk.de/bilder/gol...203856803.html

Fällt das unter den Begriff "Faustsattel-Bremse"?

Und andere Frage, wegen dem Hauptbrems-Zylinder:

Muss da irgendein Leerspiel eingestellt werden?
Oder kann 1:1 ohne irgendwelche Einstellungen getauscht werden?

Es ginge um diesen HBZ:

Ebay Auktion

Danke für Expertise und
Grüße
von
ThomasG3



Geändert von ThomasG3 (12.05.2018 um 22:48 Uhr)
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Alt 13.05.2018, 13:16 #2
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Hallo!

Zitat:
Zitat von ThomasG3 Beitrag anzeigen
Eventuell muss ich also neue Sättel besorgen. Aber: wie nennt sich der Typ? Fällt das unter den Begriff "Faustsattel-Bremse"?
Ja, tut es. Trotzdem gibt es unterschiedliche Bremssättel für Golf 3


Zitat:
Zitat von ThomasG3 Beitrag anzeigen
...und weil in einer Garagen-Einfahrt entlüftet werden muss, dachte ich mir, unter den Umständen mache ich den Hauptbremszylinder lieber auch gleich neu.
So eine Begründung für den Austausch des Hauptbremszylinders habe ich auch noch nicht gehört. Ich jedenfalls würde keinen Hauptbremszylinder erneuern, wenn es keine eindeutigen Anhaltspunkte für einen Defekt gibt.


Zitat:
Zitat von ThomasG3 Beitrag anzeigen
Und andere Frage, wegen dem Hauptbrems-Zylinder: Muss da irgendein Leerspiel eingestellt werden? Oder kann 1:1 ohne irgendwelche Einstellungen getauscht werden?
Wenn man einen richtig passenden Hauptbremszylinder verbaut, gibt es nichts einzustellen. Zu beachten ist aber, dass es für Golf 3 mehrere unterschiedliche Hauptbremszylinder gibt, die sich unter anderem im Innendurchmesser unterscheiden.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (13.05.2018 um 13:17 Uhr)
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Alt 13.05.2018, 20:14 #3
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Hallo,
um die Entlüfterschraube am Bremssattel zu lösen, sind sog. Eisrostlöser die eindeutig bessere Wahl. Diese gibt es u.a von Weicon, Caramba und Loctite. Dabei wird das Ventil auf ca. -40°C abgekühlt, zieht sich zusammen und in diese kleinen Spalte kriecht dann der Rostlöser rein-gerade bei Rost.
Das funktioniert ausgesprochen gut und man kann die Entlüfterschraube dann rausdrehen.

Das WD40 habe ich inzwischen aus meinem Chemikalienschrank verbannt, da es bessere Rostlöser gibt, die ein besseres Kriechverhalten aufweisen. Beim Heissluftfön ist immer auch die Frage, welche Temperatur man damit einstellen kann und was dann tatsächlich am Bauteil davon auch ankommt, so dass ich meist eine Lötlampe oder einen Azetylen-Brenner einsetze...

https://www.werkzeug.edingershops.de...waAh3TEALw_wcB

Von Meyle Ersatzteilen würde ich abraten. Ich habe damit zu schlechte Erfahrungen mit gemacht, aber das steht auf einem anderen Blatt Papier.
.
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Alt 13.05.2018, 22:55 #4
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Hi,

Teletubby schrieb:

Zitat:
So eine Begründung für den Austausch des Hauptbremszylinders habe ich auch noch nicht gehört. Ich jedenfalls würde keinen Hauptbremszylinder erneuern, wenn es keine eindeutigen Anhaltspunkte für einen Defekt gibt.
Hi,

der HBZ ist 23 Jahre alt.
Und mir war die Gefahr zu groß, dass Kolben/Dichtmanschetten beim Bremse entlüften, in einen nicht mehr glatten Bereich kommen würden.

Zitat:
Wenn man einen richtig passenden Hauptbremszylinder verbaut, gibt es nichts einzustellen.
Ich kannte es von Oldtimer noch so, dass ein Leerspiel eingestellt werden muss, damit sichergestellt ist, dass die Zufluss-Öffnung (Pedal nicht betätigt) auf alle Fälle frei sind.

Den neuen HBZ habe ich inzwischen drin, und es scheint sich das gleiche Leerspiel ergeben zu haben.


Löffelbär schrieb:

Zitat:
um die Entlüfterschraube am Bremssattel zu lösen, sind sog. Eisrostlöser die eindeutig bessere Wahl.
Ok, wenn es vom Timing her passt, probiere ich das gern noch mal aus.

Wie aber bei der Frage ob ein Heißluft-Föhn überhaupt die nötige Temperatur einleiten kann (die ich mit Nein beantworten kann, es war auch nur ein Versuch eigentlich wider besseren Wissens) ist die Frage, wie so ein Spray mit viel weniger Energie, dann etwas bewirken können soll.

Eventuell, dass mir morgen noch ein Gasbrenner zufliegt womit ich die Entlüfter zum Glühen bekomme, habe ich die Sättel ansonsten aber schon abgehakt (kommen neu).

Dummer Weise lassen sich die Verschraubungen der Sattel-Bremsschläuche an die Bremsleitungen, auch nicht öffnen.
So dass also neben Sätteln, die Bremsschläuche und die Bremsleitungen zum HBZ beschafft werden.

Zitat:
Von Meyle Ersatzteilen würde ich abraten. Ich habe damit zu schlechte Erfahrungen mit gemacht, aber das steht auf einem anderen Blatt Papier.
Der Meyle HBZ machte optisch auf mich einen guten Eindruck.
Er ließ sich gut montieren, außer, den Vorratsbehälter eingepfropft zu bekommen, erforderte mehrere Anläufe (die Dichtgummis besser vorab mit Bremsflüssigkeit einschmieren, dann gleitet das besser).

Btw, schlechte Erfahrungen:

die RBZ eines ebay Komplett-Sets für die Hinterachs-Bremse habe ich entsorgt.
Der runde Absatz war zu klein im Durchmesser, so dass sich deutliches Spiel in der Bremsankerplatte zeigte.

Und obwohl nur etwas drucklose Rest-Bremsflüssigkeit in den Leitungen war, lief diese am Gewinde der fest angeschraubten Bremsleitung raus.

Als Gelegenheits-Reparateur bleibt einem auch nur, im Zweifelsfall "mit Namen" zu kaufen.
Auch, wenn einem "der Name" eigentlich nichts sagt.

Da ich mit der vorderen Bremse heute nicht weiter gekommen bin,
habe ich die vorderen Stoßdämpfer neu gemacht.
Dazu habe ich eine Frage, zu der ich einen neuen Thread aufmachen will.

Es grüßt

ThomasG3
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Alt 14.05.2018, 07:57 #5
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Hallo,
beim Einsatz der Eisrostlöser ist eigentlich nur darauf zu achten, dass man diese grosszügig verwendet-heisst: viel hilft viel. Dabei den Sprühstrahl 5-10 Sekunden am Stück auf das Ventil halten, so dass der Abkühleffekt eintreten kann. Man kann das auch einmal mit den Fingern prüfen und wird feststellen, dass das Ventil dann sehr kalt geworden ist.
Im (porösen) Rost entstehen dann Mikrorisse, in die dann das Kriechöl reinwandert. Nach den 10 Sekunden Sprühstrahl dann ruhig 2-3 Minuten warten, dann noch einmal 5 Sekunden Eisrostlöser einsetzen und dann unmittelbar das Ventil lösen. Bei den Verschraubungen der Bremsschläuche an den Bremssatteln halt analog verfahren-vorher noch mit Pressluft das Gewinde sauber machen; aber das sollte klar sein. Pressluft gibt es im Übrigen auch in Sprühdosen bei Conrad falls du keinen Kompressor hast.
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Alt 14.05.2018, 07:59 #6
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hier gibt es im Übrigen einen sehr guten Thread wo viele User ihre Erfahrungen zu Ersatzteilen aus dem Zubehör mitgeteilt haben:
https://www.golf3.de/golf-allgemein/...atzteilen.html
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Alt 14.05.2018, 08:52 #7
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Hallo!

Zitat:
Zitat von ThomasG3 Beitrag anzeigen
der HBZ ist 23 Jahre alt. Und mir war die Gefahr zu groß, dass Kolben/Dichtmanschetten beim Bremse entlüften, in einen nicht mehr glatten Bereich kommen würden.
Von solchen Gedanken liest man immer mal wieder. Mir ist aber aus den letzten knapp 10 Jahren hier im Forum nicht ein Fall bekannt, in dem es so etwas wirklich gegeben hätte. In den über 40 Jahren, in denen ich mich mit so etwas beschäftige, habe ich es auch noch nicht gehabt.

Die Hauptbremszylinder meiner drei Golf 3 sind 20, 21 und 23 Jahre alt. Ich sehe keinerlei Notwendigkeit, sie deshalb zu erneuern. Auch nicht vor dem Entlüften auf herkömmliche Weise.

Ich schreibe das nur deshalb dazu, damit sich von solchen Befürchtungen niemand bange machen lässt.


Zitat:
Zitat von ThomasG3 Beitrag anzeigen
Ich kannte es von Oldtimer noch so, dass ein Leerspiel eingestellt werden muss, damit sichergestellt ist, dass die Zufluss-Öffnung (Pedal nicht betätigt) auf alle Fälle frei sind.
Ja, das kenne ich auch noch, z.B. von VW Käfern. Die Betätigungsstange zwischen Bremspedal und Hauptbremszylinder bestand aus zwei Teilen, die ineinander verschraubt waren. Durch gegenseitiges Verdrehen konnte man die Länge einstellen und das Ganze hinterher mit einer Kontermutter sichern.

Die Autoproduktion war auch zu Zeiten des Golf 3 so durchrationalisiert, dass für derartige Einstellarbeiten am Endmontageband, für die Anleitungen geschrieben, Leute ausgebildet und Kontrollen vorgesehen werden mussten, keine Zeit war. Da wurde es von vornherein so konstruiert, dass man es ohne jede Einstellung einfach zusammensetzen kann.


Zitat:
Zitat von ThomasG3 Beitrag anzeigen
Der Meyle HBZ machte optisch auf mich einen guten Eindruck.
Dieses Thema hatten wir gerade an anderer Stelle dieses Forums auch schon. Auch qualitativ weniger wertige Teile machen gewöhnlich einen guten Eindruck, wenn sie neu sind. Ob der Eindruck berechtigt ist, zeigt sich aber erst nach ein paar Betriebsjahren. Dann trennt sich die Spreu von Weizen.


Zitat:
Zitat von ThomasG3 Beitrag anzeigen
Er ließ sich gut montieren, außer, den Vorratsbehälter eingepfropft zu bekommen, erforderte mehrere Anläufe (die Dichtgummis besser vorab mit Bremsflüssigkeit einschmieren, dann gleitet das besser).
Das Benetzen mit Bremsflüssigkeit ist auch die offizielle Reparaturempfehlung. Außerdem die Reihenfolge: Gummistopfen erst in den Zylinder und dann den Behälter eindrücken.

Wegen des festsitzenden Entlüfternippels würde ich mich innerlich schonmal darauf einstellen, dass Du sie nicht beide heil herausbekommst. Das ist aber nicht übermäßig schlimm, weil es gebrauchte Bremssättel für Golf 3 in allen gängigen Ausführungen in reicher Auswahl gibt.

Zur Vorbeugung ist es sehr empfehlenswert, die Entlüfternippel und die sie unmittelbar umgebenden Bereiche der Bremssättel nach dem Verschließen mit einem zähflüssigen Wachs einzustreichen. Dann lassen sie sich auch nach vielen Jahren mit Winterbetrieb ohne jegliche Schwierigkeiten lösen. Ich mache das schon seit Ewigkeiten so und habe nie mehr Probleme gehabt. Siehe Foto:


Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (14.05.2018 um 09:07 Uhr)
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Alt 14.05.2018, 09:06 #8
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Das Thema Hauptbremszylinder kann ich nachvollziehen, jedoch kann ich nicht behaupten, dass ich so einen Fall kennen würde und mittlerweile habe ich doch dem ein oder anderen Golf Modell die Luft aus den Leitungen gepumpt, auch mit Pedal bis zum Boden durchgedrückt kam schon vor, mehrere mals, nie etwas gewesen.

Von Meyle habe ich Domlager drin. Da kann ich bisher nicht meckern, fahre aber auch sehr selten, die haben in 2 Jahren vielleicht gerade mal 4000km aufm Buckel. Bei wichtigen Teilen wie dem Hauptbremszylinder würde ich den Original-Hersteller von VW empfehlen, wenn VW diesen nicht selbst gebaut hat.

Stimme Teletubby in dem Punkt Bremsen nur zu. Es ist vermutlich einfacher zwei neue Sättel zu kaufen und diese einzubauen. Meistens wird dann eins brechen, obwohl ich das ehrlich gesagt auch noch nie hatte (wo ich selber das Werkzeug in der Hand hatte).

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Alt 14.05.2018, 10:04 #9
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Hallo!

Mir ist mal ein Entlüfternippel abgerissen, war allerdings auch ein Dünner mit M6 oder so. Konnte ich gut ausbohren, dann auf M8 geschnitten und nen M8 Nippel rein. Der Konus vom Dichtsitz war identisch.

Bei M8 Nippeln noch nie Probleme gehabt, selbst wenn man die Rund dreht, spätestens bei der Gripzange haben die aufgegeben.

Die Hysterie beim HBZ halte ich auch für unbegründet, habe ebenfalls noch nie einen Defekt erlebt und bei meinem Umbauaktionen auch immer auf Gebrauchte zurück gegriffen.

Gruß
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Alt 14.05.2018, 22:27 #10
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der letzte HBZ, der bei mir kaputt war, war das Schrottauto schlechthin, mein Golf vom Bj 1976, den ich 1982 verschrotten musste.




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Alt 14.05.2018, 23:02 #11
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Hi zusammen,

konnte die Entlüfter der Bremssättel lösen

Ich hatte sie mit diesem kleinen Rothenberger Gasbrenner so 5 Minuten heiß gemacht:


RoFire Mini 1450

https://www.bauhaus.info/loetgeraete...set/p/11182477

Falls jemand sich so einen kaufen will:

beim ersten war das Absperr-Ventil defekt (es drehte sich rucklig und rauh und es lies sich nicht vollständig schließen).

Und beim Betrieb sonst drauf achten, das Gerät senkrecht zu halten.
Zu schräg oder waagerecht gehalten, verstopft irgendwie die Brennerdüse, weil flüssiges Gas in sie eindringt.

Also die Bremse konnte dann heute jedenfalls entlüftet werden.

Die Handbremse war allerdings nicht einzustellen und sie kostete mich dann so 5 Stunden Fehlersuche ala gehobenem Zirkel-Trainig an und unter dem Wagen.
Und zwar war rechts "das Seil stets deutlich zu lang".
Bremse mehrfach zerlegt, aber kein Fehler zu finden.

Egal, wollte dann jedenfalls die Betriebsbremse durch Fahren testen.
Und siehe da, dabei erst hatten die automatischen Nachsteller offenbar gleiche Position gefunden und die Handbremsseile liefen nun recht gleich.

Was mir bei der Betriebsbremse beim Fahren auffiel, war ein anderes Pedal-Gefühl zu vorher.
Und, dass ich die Vorderreifen praktisch nicht zum Quitschen bekam.

Noch mal einen Blick auf den alten HBZ geworfen, entdecke ich den Schriftzug "20 DM".

Was wohl auf den Kolbendurchmesser verweisen soll, oder?

Tja, der neue Meyle HBZ hat jedenfalls 22,2mm Kolben-Durchmesser...

Wie geraten, habe ich sonst noch alle Entlüfter-Nippel und neuen Bremsleitungsverschraubungen, mit einem Schuss Hohlraumwachs versiegelt.

Löffelbär schrieb:

Zitat:
hier gibt es im Übrigen einen sehr guten Thread wo viele User ihre Erfahrungen zu Ersatzteilen aus dem Zubehör mitgeteilt haben:
https://www.golf3.de/golf-allgemein/...atzteilen.html
Habe schon mal rein geschaut:

super Sache!

Da kann ich gewiss auch was beisteuern.

Grüße sendet
Thomas

Edit:

zumindest bei ebay finde ich keinen HBZ mit 20mm Kolbendurchmesser ("20 DM").
Also ob die 22,2 mm vielleicht dann doch richtig sind?

Und vielleicht, das nur der Bremskraftregler in einem anderen Verhältnis zur Vorderachse eingestellt werden muss?
(War ja viel auseinander bei dem Wagen...)

Geändert von ThomasG3 (14.05.2018 um 23:25 Uhr)
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Alt 15.05.2018, 07:53 #12
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Hallo!

Zitat:
Zitat von ThomasG3 Beitrag anzeigen
Was mir bei der Betriebsbremse beim Fahren auffiel, war ein anderes Pedal-Gefühl zu vorher. Und, dass ich die Vorderreifen praktisch nicht zum Quitschen bekam.

Noch mal einen Blick auf den alten HBZ geworfen, entdecke ich den Schriftzug "20 DM".

Was wohl auf den Kolbendurchmesser verweisen soll, oder?

Tja, der neue Meyle HBZ hat jedenfalls 22,2mm Kolben-Durchmesser...

zumindest bei ebay finde ich keinen HBZ mit 20mm Kolbendurchmesser ("20 DM").
Also ob die 22,2 mm vielleicht dann doch richtig sind?
Das hättest Du wissen können und beachten müssen. Denn ich habe schon im zweiten Beitrag dieses Threads geschrieben:

Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
(...) Zu beachten ist aber, dass es für Golf 3 mehrere unterschiedliche Hauptbremszylinder gibt, die sich unter anderem im Innendurchmesser unterscheiden.
Laut Teileliste haben nur die stärker motorisierten Golf 3 ohne ABS im Modelljahr 1994 einen Hauptbremszylinder mit 22,2 mm Innendurchmesser. Die restlichen (bis ca. 90 PS) von 20,64 mm.

Durch Einbau eines Hauptbremszylinders mit einem anderen Innendurchmesser gegenüber vorher ändert sich das hydraulische Übersetzungsverhältnis. Wenn man einen Hauptbresmzylinder mit einem größeren Innendurchmesser einbaut, dann führt das dazu, dass der Pedalweg zum Bremsen kürzer wird, dass aber eine höhere Pedalkraft zur Erzielung derselben Bremswirkung nötig ist.

Die Innendurchmesser des Hauptbremszylinders und der Bremssättel bzw. der Radbremszylinder sind original genau aufeinander abgestimmt.

Ich würde das nicht so lassen, sondern den zum Fahrzeug gehörenden Hauptbremszylinder einbauen. Darüber hinaus halte ich es für wahrscheinlich, dass durch eine Änderung dieser Art sogar die Betriebserlaubnis des Autos erlischt, weil sie erhebliche Auswirkungen auf das Bremsverhalten haben kann.

Auch wenn Du es jetzt vielleicht nicht gerne liest, sage ich es trotzdem nochmal: Ich habe die Erneuerung des Hauptbremszylinders ohne zwigenden Grund von vornherein für eine Schnapsidee gehalten. Und es mit anderen Worten auch gesagt.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (15.05.2018 um 08:05 Uhr)
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Alt 15.05.2018, 08:03 #13
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Vor allem sollte man nicht an dem Bremssystem rumspielen, wenn man nicht weiß, wie der HBZ funktioniert bzw. das es unterschiedliche Varianten gibt. Ich würde vorsichtshalber mal beim TÜV vorbei und fragen was der zu dieser Sache meint, wegen Zulassung aber auch wegen der Sicherheit beim Fahren, obwohl die HU auch nicht so alles rund um die Sicherheit prüft.
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Alt 15.05.2018, 10:56 #14
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Hi,

sehe gerade, im vor so einen Monat gemachten HU-Prüfbericht wurde nicht nur für hinten, sondern auch für vorne "nicht ausreichende Mindestbremswirkung" erwähnt (vorne 45%).

Und das war mit dem originalen HBZ. Ich werde den aufmachen und den Kolben messen.

Und wenn es tatsächlich eine 20er ist, dann kommt da logo auch ein 20er wieder rein.

Und mal sehen, ob die Sättel oder Klötze vorne vielleicht schwer gehen.
Scheiben und Klötze sind aber erst so 1 Jahr alt.

Grüße von
Thomas
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Alt 15.05.2018, 12:52 #15
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Zitat:
Zitat von ThomasG3 Beitrag anzeigen
...sehe gerade, im vor so einen Monat gemachten HU-Prüfbericht wurde nicht nur für hinten, sondern auch für vorne "nicht ausreichende Mindestbremswirkung" erwähnt (vorne 45%).
Ist das als "Erheblicher Mangel" beanstandet worden, weshalb Du wiederkommen musst? Und: Kann es sein, dass das (mit) ein Grund für den Hauptzylindertausch war, weil Du gehofft hast, dass das dadurch besser würde?


Zitat:
Zitat von ThomasG3 Beitrag anzeigen
Und das war mit dem originalen HBZ. Ich werde den aufmachen und den Kolben messen. Und wenn es tatsächlich eine 20er ist, dann kommt da logo auch ein 20er wieder rein.
Auf allen Golf 3 Hauptbremszylindern, die ich bisher gesehen habe, stand der gerundete Innendurchmesser in so einer Kurzform.


Zitat:
Zitat von ThomasG3 Beitrag anzeigen
Und mal sehen, ob die Sättel oder Klötze vorne vielleicht schwer gehen. Scheiben und Klötze sind aber erst so 1 Jahr alt.
Wenn die vordere oder hintere Bremse einseitig ungleichmäßig wäre, würde ich auch evtl. an so etwas glauben. Dass aber alle vier Radbremsen im gleichen Ausmaß an Wirkung verlieren, ist zwar theoretisch möglich, aber nicht übermäßig wahrscheinlich. Deshalb die Frage: Ist denn mit dem Bremskraftverstärker und seinem Unterdruck alles in Ordnung?

Und: Gibt es noch weitere Vorgeschichten zur Bremse neben der HU vor vier Wochen mit zu geringer Bremswirkung? Die zu wissen, falls es sie gibt, kann zum Auffinden der Ursache hilfreich sein.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (15.05.2018 um 12:53 Uhr)
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Alt 15.05.2018, 22:39 #16
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Hallo Teletubby,

ja, der Wert für die Mindestbremswirkung 45% vorne, war als (E) erheblicher Mangel aufgeführt.
Dito der Wert für Mindestbremswirkung für hinten, mit 15%.

Vorne waren die Werte: 220 / 220.
Betriebsbremse hinten: 130 / 140.
Handbremse: 120 / 130.

Habe den alten HBZ (Alu-Gehäuse) heute geschlachtet:
"20 DE" steht drauf (hatte oben 20 DM geschrieben) und es ist tatsächlich ein 20,xx mm Kolben drin.

Die Lauffläche des Zylinders sieht gut aus.
Keine Absätze und keine Korrosion zu erkennen.
Also diesen HBZ hätte man tatsächlich noch weiter benutzen können, und er hätte das Entlüftungspumpen ziemlich sicher überlebt.

Was habe ich soweit daraus gelernt:

das die Alu-Gehäuse offenbar nicht so verschleißen/korrodieren, wie die Grauguss-Gehäuse HBZ.

Ich war in den 80ern an einer Autowerkstatt beteiligt.
Und da haben wir nach ein paar negativen Erfahrungen, niemals mehr Grauguss-HBZ* "als Pumpe" verwendet.
Sondern: wohlweislich nur noch Absauggeräte zum Entlüften verwendet.
(*Alu-HBZ gab es in der Zeit noch gar nicht).

Das ich fälschlich den 22er HBZ gekauft habe hat den Grund, weil er halt gleich aussah mit Angeboten auf ebay UND auch die Fahrzeug-Daten passten.

Ich sah bei ebay keine Alu-HBZ mit 20mm Kolben.
Im Nachhinein und mit "20mm Kolben" noch mal gesucht, finde ich zwar "20mm", aber nur Grauguss-Versionen.

Morgen bekomme ich aus dem hiesigen Großhandel aber einen neuen 20er HBZ, mit Alu-Gehäuse.

Heute dann auch noch mal die Bremssättel überprüft (wegen der neulich nicht erreichten Mindestbremswirkung).
ATE Scheiben und Klötze dabei wie gesagt ca. 1 Jahr alt, bzw. vielleicht 3.000Km gelaufen.
Die Klötze sind auch nicht verhärtet, man kann mit dem Fingernagel in die Oberfläche kratzen).

Ergebnis:

das die Gleitbuchsen vielleicht etwas besser flutschen könnten, aber ansonsten beweglich sind.
Der Kolben lies sich durch Pedaldruck ausfahren, und je nach dem in welcher Stelle er war, zog er sich auch wieder etwas zurück.
Bzw. ließ sich durch draufdrücken wieder einfahren.

Egal, lieber Nägel mit Köpfen machen.

Also habe zwei neue Bremssättel (im Austausch) beschafft.
Baue den einen ein, klappt prima.

Bei der andere Seite stelle ich fest, dieser fehlen die zylindrischen Metall-Buchsen sowie die dünnen Plastik-Buchsen, in denen die Metall-Buchsen laufen.

Und so geht es fast immer:

kaum etwas was beschafft wurde, ist direkt zu verwenden.
Ein bestimmter Prozentsatz von dem was man für den nächsten Tag beschafft hat ist falsch, zweifelhaft, oder fehlerhaft.

Das war zu meiner Zeit in den 80er, allerdings schon genau so.

Zitat:
Zitat von ThomasG3 Beitrag anzeigen

Und mal sehen, ob die Sättel oder Klötze vorne vielleicht schwer gehen. Scheiben und Klötze sind aber erst so 1 Jahr alt.
Teletubby schrieb:

Zitat:
Wenn die vordere oder hintere Bremse einseitig ungleichmäßig wäre, würde ich auch evtl. an so etwas glauben. Dass aber alle vier Radbremsen im gleichen Ausmaß an Wirkung verlieren, ist zwar theoretisch möglich, aber nicht übermäßig wahrscheinlich.

Deshalb die Frage: Ist denn mit dem Bremskraftverstärker und seinem Unterdruck alles in Ordnung?
Also der Bremskraftverstärker tut jedenfalls Wirkung gegenüber mit abgestelltem Motor.
Ob die Wirkung besser sein könnte, hättest Du einen Tip, wo man notfalls mal schauen könnte?

Und wenn ich so überlege, was der relativ neue Polo den ich mir für Beschaffungsfahrten ausleihe an Bremswirkung entfaltet,
dann würde ich auch sagen: bei meinem Auto stimmt da irgendwas nicht.
Vielleicht, dass ich mich schleichend an schleichend nachlassende Bremsunterstützung gewöhnt habe?

Zitat:
Und: Gibt es noch weitere Vorgeschichten zur Bremse neben der HU vor vier Wochen mit zu geringer Bremswirkung? Die zu wissen, falls es sie gibt, kann zum Auffinden der Ursache hilfreich sein.
Also die hinteren Trommeln waren inzwischen so 100.000Km alt und ca. 1mm eingelaufen.

Die Beläge, die Zweiten, und nun 50.000Km gelaufen, waren von der Materialstärke an sich noch gut, wirkten aber irgendwie "schmierig aber trocken" (RBZ also nicht undicht). Die Bremse hinten ist inzwischen, wie gesagt, nun komplett erneuert.

Denke mal, Samstag werde ich den neuen 20er HBZ und die neuen Bremssättel funktionsbereit haben.

Wenn das dass Rätsel nicht löst, würde sich die Frage um den Bremskraftverstärker verdichten...

Danke der Hinweise und Anteilnahme
und
Grüße von
ThomasG3
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Alt 17.05.2018, 01:01 #17
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Hi,

heute beim Händler gewesen, weil im rechten Sattel zwar die Gummitüllen, aber keine Gleitbuchsen vorhanden waren.
Langes Kuddelmuddel dann, was mit den Teilenummern verkehrt sein könnte.

Jedenfalls ein gleiches Pendant zum linken Sattel ließ sich nicht ermitteln, bzw. im Bestand nicht finden.

Zum Ausgleich dann ein Reparatur-Set bekommen, wo diese Gleit-Elemente enthalten sind.

Baue den Sattel dann heute ein stelle fest: Mist er ist davon ab sowieso verkehrt.
Und zwar fehlen ihm die Gewindebohrungen für das Luftleit-"Blech".

Keine Ahnung, ob er auch sonst wie verkehrt ist.
Einbaubar ist er und der Kolbendurchmesser stimmt.

Mir gefällt das so aber natürlich nicht:
ich will zwei gleiche Sättel vom gleichen Hersteller/Überholer.

--------------------

Heute dann den neuen 20mm ALU-HBZ montiert (Fabrikat FAY oder so ähnlich, kommt jedenfalls aus Italien).

Im Bereich wo die Rohre vom Vorratsbehälter eingepfropft werden, waren krustige braune Rückstände zu erkennen.
Vielleicht eingetrockneter Kühlschmierstoff aus der Fertigung(?)
Das erst mal rausgekratzt, nicht das sich das unter der Bremsflüssigkeit löst und dann die winzigen Zufluss-Bohrungen verstopft.

Also der falsche 22mm Meyle war insgesamt sauberer verarbeitet und ausgeliefert!

Und ob sich die erwähnten krustigen Rückstände beim 20er eventuell auch im Inneren befinden?
Und dort Schaden an den Manschetten anrichten?

Also entweder habe ich noch Luft in den Leitungen, oder der neue 20er HBZ ist schon hin.
Und zwar kann ich das Pedal etwas aufpumpen.
Bzw. dann stark drauf tretend, lässt der Pedaldruck langsam nach (wobei keine Leckagen zu beobachten sind).

---------------------------

Wegen der nicht erreichten Mindestbremswirkung, habe ich den Fehler vermutlich gefunden:

und zwar saß der Unterdruckschlauch auf der Tülle vom Ansaugkrümmer ziemlich locker: ich konnte ihn trotz Schelle recht einfach runterziehen.

In der jetzigen Konstellation ist es so, dass das linke Vorderrad zuerst blockiert.

Grübel, warum?

- weil der rechte Sattel doch so falsch ist, dass er halt anders bremst? (Kolbendurchmesser ist aber richtig).
- Weil noch Luft im System ist?
- Weil der neue HBZ vielleicht schon defekt ist?

Grüße sendet
ThomasG3
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Alt 17.05.2018, 12:13 #18
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Ich verstehe nicht, was das das Korrosionsproblem am HBZ ist. Mir ist da noch nie einer weggerostet und seit des Käfers Zeiten sitzen die Dinger auch warm und trocken. Bei Käfer allerdings, was das da unten nicht gerade eine Oase, für den Rost schon, aber sonst eher nicht.
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Alt 17.05.2018, 12:20 #19
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Naja, wenn dein Pedaldruck immer ncoh nachlässt, hast du halt vermutlich nicht richtig entlüftet?

Ehe ich da jetzt wieder rumüberlege von Adam zu Eva würde ich doch das naheliegende tun, und einfach nochmal entlüften.

Zu den Luftleitblechen: Was für Luftleitbleche meinst du überhaupt? Mir ist jetzt auswendig kein Golf 3 Bremssattel bekannt, an dem ein Luftleitblech montiert wäre?
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Alt 17.05.2018, 12:23 #20
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an meinem ABU sind solche Plastikteile am Bremssattel dran. Die leiten die Luft in Richtung Scheibe.






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