VW und Audi Forum für die VAG Gruppe

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Alt 04.03.2018, 08:43 #1
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Standard Octavia mit Schäden, behalten oder loswerden?

Um es kurz zu machen, ich fahre einen Octavia I Kombi von 2005.

Neben Problemen mit dem Schloß und dem Fensterheber hat er jetzt auch noch einen Marderschaden und die Zylinderkopfdichtung hat auch einen Schaden, der Marderschaden wurde nur unzureichend behoben, er verliert immer noch ein wenig Kühlwasser.

Laut wir "kaufen-dein-Auto" ist er noch 2.500,- wert

minus Marderschaden
minus defektem Fensterheber vorne rechts
minus Schaden an der Zylinderkopfdichtung bei etwa 140.000km

Ich habe Angst an ein Montagsauto geraten zu sein und will keine Unsummen in das Auto stecken, die Beifahrertüre lies sich irgendwann garnicht mehr öffnen und musste teuer repariert werden, eine weitere Türe zeigt jetzt die ersten Symptome wie es auch bei der Beifahrertüre war.

Im Moment geht mir durch den Kopf, das Auto gegen einen guten Golf III oder Audi 80 zu tauschen bei einem Händler, die werden teilweise so mit 1500,- gehandelt (die Golfs).

Bescheiße ich mich damit selbst, den Octavia gegen einen 10 Jahren älteren Golf zu tauschen oder ist er das (bzw. die 1.500,-) mit den genannten Schäden überhaupt wert?

Alternativ kann ich das Auto weiterfahren bis nichts mehr geht, aber dann krieg ich vermutlich garnichts mehr und muss mir ohne funktionierendes Auto ein neues besorgen, so lange will ich nicht warten. Der TÜV steht bald an und da sollte er sicher durchkommen, ich könnte also das Auto mit 2 Jahren TÜV verkaufen/tauschen.

Was würdet ihr mir raten, ist die Zylinderkopfdichtung zu richten überhaupt so teuer?



Geändert von b2roots (04.03.2018 um 08:51 Uhr)
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Alt 04.03.2018, 10:09 #2
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Jap, du beschießen dich selbst.

1. Wir kaufen dein Auto Preise sind reine lockpreise. Vor Ort bieten die dir noch nml viel weniger.

2. Wenn die Türen schon Anzeichen kaputter Schlösser haben, warum lässt du es dann so lange eskalieren, bis die Tür gar nicht mehr öffnet?

3. Wenn du ein wirklich zuverlässiges Auto suchst, aber keine großen Ansprüche hast (wovon ich ausgehe, weil die 1500 Euro golf 3 beim Händler meist nullausstatter sind) , warum kein Neuwagen? So ein Up bekommt man teilweise für unter 100 Euro im Monat als Leasing Kiste. Drei Jahre fahren und dann den nächsten...

Zu den Kopfdichtungspreisen: Lass dir angebote von Werktätten geben...

Geändert von franz-werner (04.03.2018 um 10:14 Uhr)
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LocoFlasher (04.03.2018)
Alt 04.03.2018, 11:49 #3
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Bescheißen wirst du dich da definitiv selber, da ein Octavia im funktionsfähigen Zustand immer noch ein sehr gesuchtes Auto ist. Gerade in diesem Niedrigpreis segment ist er doch praktisch und zuverlässig.

Die Golf 4 Basis (auf der der Okti aufbaut) hat natürlich ihre schwachstellen. Im Grunde, ist es aber alles auch nix dramatisches. Die ZKD mag etwas teurer sein wenn man sie machen lässt.

Wenn du aber die, sagen wir mal 1000€, jetzt in den Oktavia investierst, ist auf jeden Fall die ZKD drin, der Marderschaden behoben und deine Türschlösser repariert.
Allerdings klingst du wie jemand, der nix selber machen will.

Aufgrund deiner sehr unterschiedlichen Autos die in Frage kommen, die du in dem anderen Thread geschrieben hast, frage ich mich auch, was du genau brauchst.

Brauchst du einen Kombi? Oder brauchst du nur irgendein Auto um von A nach B zu kommen? Dann würde ich es wirklich wie Franz Werner sagt, machen.

Unser VW und Skoda Händler hier hat zb grad ne Aktion, da bekommt nen Skoda Rapid für 79€ im Monat ohne Anzahlung. 1.2er TSI maschine drin, das wichtigste an Austattung ist auch dabei, und nach drei Jahren gibst du die Kiste zurück. Und der Rapid (um bei dem bsp zu bleiben) würde diese Größe Golf 3 ja auch erfüllen.
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b2roots (04.03.2018)
Alt 04.03.2018, 12:39 #4
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Brauchen und wollen sind zwei paar Schuhe, ich bin auch nicht pauschal anspruchslos, nur weil ich keinen elektronischen Firlefanz der nur kaputt gehen kann brauch. Fahrkomfort, Größe, schöner Innenraum (Geschmackssache) sind mir schon wichtig, das ist VW (alle Marken) eben für mich die Nummer 1. Ich bin kein Schrauber und kann außer Lampen und Scheibenwischer wechseln eigentlich nichts selbst machen, selbst das Lampenwechseln geht bei neueren Autos auch nicht mehr selber, auch ein Grund warum ich Neuwagen überhaupt nicht will.

Alle Autos die in Frage kommen liegen größenmäßig irgendwo zwischen Golf und Passat und sind in der Anschaffung ähnlich teuer, kleiner oder größer soll es nicht werden, möglichst Baujahre zwischen sagen wir 94 und 2004 - ich mag die Autos aus dieser Generation eben am meisten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass komfortmäßig der Unterschied zwischen Polo und Golf größer ist, als der zwischen Golf und Passat.

Ein bisschen widersprichst du franz-werner, wenn ich ihn richtig verstanden habe, ist er nicht mal die bestenfalls 2.500 wert - ich hab vor 3 Jahren knapp 4000 gezahlt, 500€ Wertverlust pro Jahr geht denke ich OK, hätte er 8 Jahre gehalten, wäre ich zufrieden gewesen, da kann man beim Autokauf wesentlich mehr Geld verbrennen.

Je weniger mein Auto tatsächlich wert ist, desto besser ist ja der Deal für mich beim Tausch, sofern ein Händler sich drauf einlässt. Du scheinst der Meinung zu sein, mein Auto ist trotz der Schäden mehr Wert als ein alter Golf?

Da gäbe es noch eine Alternative, ich kaufe günstig einen Gebrauchten von privat und verkaufe den Octavia an ein ordentliches Autohaus, die könnten die Schäden dann zum Selbstkostenpreis richten - wäre das am Ende vll. die sinnvollste Lösung, zumindest was den Verkauf angeht?

Geändert von b2roots (04.03.2018 um 12:46 Uhr)
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Alt 04.03.2018, 14:19 #5
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Sinnvoll wäre es in den Oktavia zu investieren, bei einem z.B. Golf 3 für ~ 1500 € wirst Du möglicherweise in der nächsten Zeit auch Kohle reinstecken müssen.
Vom Regen in die Traufe....
Wenn ich ein Auto für diese Summe kaufen wollte, dann sicher keinen 3er, lieber einen 4er.
Falls Du den Skoda verkaufen willst, inseriere Ihn einfach für einen Betrag X bei Mobile o.ä. und schau was passiert. Ein Händler wird Dir bei Ankauf kaum mehr als ~ 1000 € bezahlen.
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Alt 04.03.2018, 14:50 #6
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Zitat:
Zitat von ManeT4 Beitrag anzeigen
Sinnvoll wäre es in den Oktavia zu investieren, bei einem z.B. Golf 3 für ~ 1500 € wirst Du möglicherweise in der nächsten Zeit auch Kohle reinstecken müssen.
Vom Regen in die Traufe....
Wenn ich ein Auto für diese Summe kaufen wollte, dann sicher keinen 3er, lieber einen 4er.
Falls Du den Skoda verkaufen willst, inseriere Ihn einfach für einen Betrag X bei Mobile o.ä. und schau was passiert. Ein Händler wird Dir bei Ankauf kaum mehr als ~ 1000 € bezahlen.
Ich habe nicht grundsätzlich ein Problem damit, etwas in ein Auto zu investieren, aber die Substanz sollte eben stimmen, wenn sich beim Octavia schon jetzt die nächsten Schäden abzeichnen, eben die Fensterheber und die nächste Türe - sowas ärgert mich mehr, als wenn eine neue Kupplung fällig wäre, das Auto fährt ja trotzdem - aus diesem Grund kommt auch eher kein Golf 4 in Frage.

Wenn ich kaum mehr als 1.000 kriege, wäre es ja kein schlechtes Geschäft ihn gegen einen G3 zu tauschen, sofern der Händler mitspielt? Stehe zum Glück nicht unter Zeitdruck das Auto schnell ersetzen zu müssen.

Ich schau mir den Golf morgen mal an, der Heckscheibenwischer ist abgerissen, habe gelesen, das passiert hin und wieder in der Waschanlage (stimmt das?), ist es aufwändig, das selbst zu richten?

Geändert von b2roots (04.03.2018 um 14:56 Uhr)
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Alt 04.03.2018, 20:52 #7
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Die Kombination aus "Bin kein Schrauber" und altem Auto ist eine ungünstige. Da ist halt immer wieder was, wenn das Teil keinen Wartungs-/Reparaturstau haben soll.

Die Panik vor neuen Autos verstehe ich nicht. Wenn du auf Komfortextras wenig Wert legst, so kannst du dir die einfacheren Versionen neuer Autos erwerben. Die ersten 10 Jahre haste dann deine Ruhe, ausser Servicegeschichten. Der Fiat Tipo ist für sein Preissegment überraschend gut, dann gibts den C Elysee, die einfachen Versionen des Corsa, aber auch Toledo und Rapid. Entweder als jungen Gebrauchten um die 2 Jahre oder gleich als Re-Import oder Tageszulassung holen.

Aber so Karren jenseits der 15 würde ich nur Hobbyschraubern empfehlen.
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Alt 04.03.2018, 21:34 #8
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Ich mag die modernen Autos einfach nicht, dass die für 10 Jahre keinen Ärger machen halte ich für ein Gerücht, man hört von Elektronikproblemen, außerdem sollen die überzüchteten Downsize-Motoren auch nicht lange halten.

Ist der Audi 80 B4 so unverwüstlich wie man oft hört? Die 90 und 115 PS Motoren dürften die selben wie aus dem Golf GT(I) sein?
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Alt 04.03.2018, 22:09 #9
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Tja. Was man alle so hört, ne? Der 2014wr X1 meiner Mutter hat auf seinen bisherigen 100.000 km, abgesehen von Wartungen und zwei Windschutzscheibe, noch keinen Werkstatt Aufenthalt gehabt. Auch bei den ganzen Vorführwagen, die mein Vater in den letzten 10 Jahren gefahren ist, hab ich noch von keinen großen Ausfällen gehört. Freunde, die auch alle sehr junge Autos fahren, hatten auch bisher nie Probleme. Die Kette Motoren von VW sind Problematsch, mittlerweile kann man die aber auch mit 300.000 km käuflich erwerben.

Was man hört sind oft Extremfälle. Diese findet man auch im Netz. Wer schreibt schon in ein forum "fahre jetzt seit 150.000 km ohne Ausfall"

Die 80er sind schwer platt zu bekommen, richtig. Die Motoren haben Ähnlichkeiten, sind aber glaube ich nicht die selbst.

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Alt 04.03.2018, 22:14 #10
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Mein Saab ebenso, was dran war:
- Dichtung Turbo/Kat undicht
- Feder gebrochen

Das wars. Trotz böser Elektronik und CR-Diesel.

Der Audi 80 ist inzwischen eine uralte Karre, da nützt die hohe Qualität auch nix mehr. Warum? Weil einfach alles alt ist und die meisten davon runtergerockt sind. Wenn was war, dann wurde es billigst repariert oder eben gar nicht.

Wenn du einen suchst, dann den ABK, der ABT frissts gleiche aber ist lethargisch. Der NG ist nix für Laien und die V6 kosten einfach in jeder Hinsicht, sind aber tolle Maschinen.

Greif dann eher zum B5, also dem 8D A4. Der 1,6 ist recht gut. Aber ist ebenso n altes Ding.





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Alt 04.03.2018, 22:21 #11
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Da stimme ich den Vorpostern zu.

Auch ich kenne viele Leute mit modernen Fahrzeugen die die teilweise sehr jung oder ganz neu gekauft haben und nie wegen irgendwas außerplanmäßigem in der Werkstatt waren.
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Alt 04.03.2018, 22:32 #12
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Ich meine, dass du sie nicht magst optisch, das ist ja dir überlassen. Aber so Standard Stammtisch gesülze... Naja.

Versteh mich nicht falsch. Ich liebe diese alten Gurken über alles. Sonst würde kein 15 Jahre alter MK4 mit 273.000 km vor der Tür stehen. Aber auch ich muss mir eingestehen, dass es ne alte Kiste ist. Hier klappert mal was, das Fahrwerk ist hin, die Lager sind nicht mehr die tollsten der Lack sieht scheiße aus... All das sind Dinge, die ich irgendwo hin nehme, weil ich a) die karre liebe, b) bis vor einem Jahr noch einen staatlich geprüften Techniker gemacht habe und c) einfach noch nicht das nächste Auto gefunden habe, das all meine Wünsche erfüllt.

Wenn es z.b. Den Golf 7 Gti Clubsport oder R mit einer Ahk geben würde, wäre ich morgen beim Händler und würde die kaufen, weil sie mir auch super gefallen. Auch wenn sie ihre Mängel haben.

Für den Alltag wären sie aber tausend mal besser als mein Golf. Einfach weil sie jünger sind und der Komfort in den letzten 15 Jahren doch noch mal um einige Prozentpunkte gestiegen ist.
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Alt 04.03.2018, 22:41 #13
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Mir ging es nicht um Komfort oder sowas.
Sondern weil sein Auto Probleme hat, die er nicht selber lösen kann. Das ist ja nix schlimmes, nicht jeder hat das Interesse, die notwendigen Werkzeuge, die Fähigkeit, den Platz, die Zeit usw..

Aber dann auf ein noch älteres Fahrzeug umsteigen? Das kann klappen, aber meistens tut es das nicht.

Da kann der kurz aufgehübschte und 150tkm gelaufene 3er anfangen unruhig zu werden, weil die HA-Buchsen dulle sind. Und schon können 300-400 Euronen eingeplant werden. Wenig später fällt beim Ölstand messen der Blumenkohl entlang der Dichtmasse am Dom auf... oder bleibt die Kiste liegen, weil der OT-Geber aufgab. Und ja... es kann genauso gut sein, dass man 16 Monate fährt ohne was zu haben - und auf einmal kommt alles.

Solche Autos erfordern schon etwas Interessw bzw Hobby. Ansonsten können die von den Kosten es locker mit jüngeren aufnehmen.
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franz-werner (04.03.2018)
Alt 04.03.2018, 22:55 #14
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Sicher. Das sind alles Sachen, die man bedenken muss. Natürlich kann man auch mit einem neuen in die scheiße greifen. Der 290td von meinem Vater hat damals nach nicht mal vier Wochen einen neuen Motor bekommen, weil in der Produktion wohl ein Abstreifring vergessen wurde und der Wagen das Öl in den Brenndauer gepumpt hat. Kann passieren. Genau so wie ein verreckt Turbo bei einem downsize Motor. Aber wenn man sich mal umschaut, was auf deutschen Straßen wie behandelt wird... Da steigt die Hausfrau bei minus 10 Grad in ihren Golf 6 1.2 Tsi ein, fährt 200 Meter bis zur Bundesstraße und überholt auf dieser nach den nächsten 500 Metern den ersten LKW. Die Autos sind heute immer noch sehr gut im Wegstecken.

Ich sag es mal so. Ich hab in meinem Leben mehr kaputte Fahrwerksteile und Dichtungen an alten Autos tauschen müssen, als lange große Elektrikfehler zu suchen.
Ja, die Türschlösser an VWs sind eine ätzende Sache. Ja, leuchtende Motorkontrollleuchten, Airbag Kontrollen und Abs Lampen sind ein Graus. Aber alles in allem... Ich hab die lieber an Board und sie sollen ein mal repariert werden, als dass ich den Kram nicht habe. Und wenn ich täglich auf mein Auto angewiesen bin und viel fahre, dann mag ein junges Auto zwar teurer sein, aber im Normalfall auch wesentlich zuverlässiger. Wenn ich jeden Tag 100km oder so fahre, will ich nicht, dass ich alle zwei Monate wegen irgend einer Scheiße in der Werkstatt stehen. Die Gefahr hat man bei allen Autos, in meinen Augen ist die aber bei den alten Kisten größer. Man kann halt nur vieles länger weg ignorieren, weil leuchtet ja nichts.dann bezahlt man am Ende halt aber das teure Lehrgeld, wie bei den Türschlössern im Octi schon geschehen.
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MirKesBre (04.03.2018)
Alt 05.03.2018, 08:38 #15
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Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Mir ging es nicht um Komfort oder sowas.
Sondern weil sein Auto Probleme hat, die er nicht selber lösen kann. Das ist ja nix schlimmes, nicht jeder hat das Interesse, die notwendigen Werkzeuge, die Fähigkeit, den Platz, die Zeit usw..

Aber dann auf ein noch älteres Fahrzeug umsteigen? Das kann klappen, aber meistens tut es das nicht.

Da kann der kurz aufgehübschte und 150tkm gelaufene 3er anfangen unruhig zu werden, weil die HA-Buchsen dulle sind. Und schon können 300-400 Euronen eingeplant werden. Wenig später fällt beim Ölstand messen der Blumenkohl entlang der Dichtmasse am Dom auf... oder bleibt die Kiste liegen, weil der OT-Geber aufgab. Und ja... es kann genauso gut sein, dass man 16 Monate fährt ohne was zu haben - und auf einmal kommt alles.

Solche Autos erfordern schon etwas Interessw bzw Hobby. Ansonsten können die von den Kosten es locker mit jüngeren aufnehmen.
Ich bilde mir eben ein zu wissen was ich tue, ich bin bis vor 3 Jahren einen 94er Golf gefahren, hatte die 300.000 fast voll gemacht und nie größere Probleme, nur der Rost hat dem Auto eben den Garaus gemacht. Das Auto das ich anschaue ist von 97, also so alt wie mein Golf vor 3 Jahren - der ohne Rost sicher noch ein paar Jahre gehalten hätte; wenn der von 97 keinen Rost hat, warum sollte ich damit nicht auch noch ein paar Jahre fahren können, kleinere Reparaturen sind ok.

Sind die 1.6 mit 75 PS ähnlich langlebig wie die 1.8er?

Geändert von b2roots (05.03.2018 um 08:40 Uhr)
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Alt 05.03.2018, 09:02 #16
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Nur um dir eine Illusion gleich zu rauben:
Egal wie oft der nette Verkäufer das schreibt, der golf wird rosten.
Die Frage ist wie schlimm. Betroffen sind sie alle.

Mit meinem syncro Vari bin ich Recht gut bedient, der steht gut da. Aber auch der bekommt jetzt fahrerseitige einen neuen Schweller und drei kleine Löcher am Unterboden geschweißt.

Im Grunde ist die ganze Diskussion überflüssig. Du hast deine Entscheidung gefällt - du willst mir hören, dass wir sagen, "ja wirf den Oktavia weg und Kauf dir einen golf 3 der wird keinen Ärger machen".

Achja: die Benziner sind im golf 3 eigentlich alle unauffällig. (Die Diesel auch). Bei sachgerechter Pflege wird auch der 1,6er locker die 200.000k, wahrscheinlich sogar 250k überschreiten.
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Alt 05.03.2018, 09:44 #17
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Entweder ist die Karosserie gut und die Technik scheisse oder die Technik gut und die Karosserie ist durch. Beides zu bekommen, dürfte inzwischen so gering sein, wie der berühmte 6er im Lotto.

Ein gutes Auto wegen ein paar Kleinigkeiten aufzugeben, kann sinnvoll sein, wenn es sich abzeichnet das mehr anfällt.

Anderseits, muss man auch bedenken, dass man in jedes gebrauchte Auto, Geld investiert.

Egal, wie gut oder schlecht wirkaufendeinauto auch ist, als Richtwert immer gut.

Ich, persönlich würde in Zeiten, in denen man einen 5er schon ab 2000 € bekommt und selbst den Speed bereits für ~6000€ ( was exclusiveres, gibt es kaum) keine 1500 oder 2000 € mehr für einen Golf 3 in Anschaffung bezahlen. Selbst wenn diese voll sind. Es sind eben Fzg., die bereits ein gewisses Pflegealter erreicht haben.

Das ist aber nur (m)eine Meinung. Grüsse
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Alt 05.03.2018, 09:50 #18
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Ein gepflegter Modellpflege Golf 4 ist doch eigentlich eine robuste Wahl. Dazu den 1.6er Motor. Vollverzinkt, modern. Wäre meine Wahl!
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Alt 05.03.2018, 10:05 #19
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Zitat von Ben_RGBG Beitrag anzeigen
Nur um dir eine Illusion gleich zu rauben:
Egal wie oft der nette Verkäufer das schreibt, der golf wird rosten.
Die Frage ist wie schlimm. Betroffen sind sie alle.

Mit meinem syncro Vari bin ich Recht gut bedient, der steht gut da. Aber auch der bekommt jetzt fahrerseitige einen neuen Schweller und drei kleine Löcher am Unterboden geschweißt.

Im Grunde ist die ganze Diskussion überflüssig. Du hast deine Entscheidung gefällt - du willst mir hören, dass wir sagen, "ja wirf den Oktavia weg und Kauf dir einen golf 3 der wird keinen Ärger machen".

Achja: die Benziner sind im golf 3 eigentlich alle unauffällig. (Die Diesel auch). Bei sachgerechter Pflege wird auch der 1,6er locker die 200.000k, wahrscheinlich sogar 250k überschreiten.
Teilweise schon - der Audi 80 ist auch noch im Rennen, jetzt ist wahrscheinlich der letzte Zeitpunkt noch einen zu kaufen, ich mochte das Auto auch schon immer, war auch damals eine Alternative zum Golf 3 für mich.

Eine andere Option ist den Octavia weiter zu fahren, ohne noch Geld reinzustecken oder zumindest nicht in den nächsten Jahren, wenn dann keine weitere Mängel dazugekommen sind, dann doch alles richten. Ist nicht so, dass ich mit dem Auto an sich unzufrieden bin - würd ihn auch noch gerne 10 Jahre fahren, hab nur inzwischen Angst ein Montagsauto erwischt zu haben. Hab ich mit knapp 4.000€ vor 3 Jahren eigentlich zu viel gezahlt?

Zum Thema Rost beim 3er, ich dachte ab dem Facelift ist es besser geworden und wenn er von außen keinen Rost hat, ist das schonmal einen gutes Zeichen, oder? So gepflegt wie er dasteht könnte es ein Garagenwagen gewesen sein. Ich verlinke ihn einfach mal, wird hier schon keiner weg kaufen und wenn doch, dann ist es eben so:

https://www.autoscout24.de/angebote/...5?asrc=st%7cas

Zitat:
Zitat von Schreibtisch Beitrag anzeigen
Ein gepflegter Modellpflege Golf 4 ist doch eigentlich eine robuste Wahl. Dazu den 1.6er Motor. Vollverzinkt, modern. Wäre meine Wahl!
Der Octavia ist ja quasi ein Golf 4 und genau damit hab ich nun schlechte Erfahrungen gemacht, mein Skoda ist mit Bj. 2005 außerdem jünger als jeder Golf 4, der Kombi wurde noch parallel mit dem Nachfolger bis 2010 gebaut.

Geändert von b2roots (05.03.2018 um 10:07 Uhr)
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Alt 05.03.2018, 10:47 #20
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Thema Rost. Jeder 3er rostet. Der eine mehr, der andere weniger. Der 4er z.t mehr als viele 3er. Selbst der 5 und 6 er rosten.

Als 91, der Golf 3 vorgestellt wurde, ist kein Mensch davon ausgegangen, dass 25 Jahre später, noch dermaßen viele 3er unterwegs sind.

Schau dir mal andere FZG. aus der Zeit an. Mercedes und BMW sind da heisse Kandidaten.

Und vllt. rostet ein Opel aus der Zeit am wenigsten.







Geändert von mimi (05.03.2018 um 10:49 Uhr)
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