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Alt 19.01.2019, 21:49 #1401
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Aus dem VW Teileprogramm ist diese Rohr mit der VW Teilenummer 051 103 211 A zum 01.06.2016 ersatzlos incl. Classic Parts entfallen.
Mmmh, 2017 hab ich noch einem User den Kauf via CP nahegelegt.
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Alt 19.01.2019, 23:53 #1402
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Lieber Jens,

wir haben Dich doch extra in eine Schule geschickt, damit Du lesen lernst. Teuer genug war´s ja. Jetzt frage ich mich: War das denn wirklich alles für die Katz´?
Da habt ihr mich sauber erwischt. Das habe ich total überlesen...
Also ja, war wohl für die Katz

Sorry
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Alt 24.01.2019, 11:12 #1403
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Hallo!

Zitat:
Zitat von Mustang80 Beitrag anzeigen
Da habt ihr mich sauber erwischt. Das habe ich total überlesen... Also ja, war wohl für die Katz
Keine Sorge, Jens, Du bist ja noch jung. Das ist alles wieder hinzubekommen :-)


Mal wieder was vom Cabrio

Eigentlich sollte es hier mit dem endgültigen Ende meines silbernen AEX Golf 3 weitergehen, der immer noch abgemeldet vor dem rechten Tor meiner Doppelgarage steht. Aber das verzögert sich, weil vorher noch jemand hier aus unserem Forum kommen und Teile plündern möchte. Das habe wir gerade wegen des unvorteilhaften Wetters auf das übernächste Wochenende verschoben. Auf dem Foto steht auf dem linken Garagenplatz noch der Leih-Golf, der die Zeit bis zum Eintreffen des Polos überbrückt hat:


Im letzten Bericht, den ich hier über das Cabrio geschrieben habe, ist das Lenkgetriebe einbaufertig geworden. Zeitlich war das im letzten Sommer. Zu dieser Zeit ist mir ein gebrauchter rechter Kotflügel in den Blick gekommen. Der ursprüngliche vom Cabrio ist im unteren Bereich stark angegriffen in der unmittelbaren Vorstufe zur Durchrostung. Ich habe zwar noch einen ganz neuen, wollte den aber möglichst nicht verbraten. Denn zu diesem Zeitpunkt gab es die Cabrio-Kotflügel nicht bei VW und es war unklar, ob es sie jemals wieder geben würde. Mittlerweile gibt es die rechten wieder bei Classic Parts, aber für EUR 319,- = mehr als doppelt so teuer wie die für normale Golf 3.

Der gebrauchte Kotflügel ist mir bei Ebay Kleinanzeigen begegnet. Er wurde für 40 Euro am Ort Schloss Holte-Stukenbrock = ca. 180 Kilometer von hier weg angeboten. Es gab in der Anzeige zwar nur zwei Fotos, aber die ließen den Kotflügel so gut erhalten aussehen, dass ich es riskiert habe, die 180 Kilometer pro Weg zu fahren.

Als ich wieder zu Hause war, war ich sehr zufrieden: Die beiden Artikelfotos haben nicht getäuscht, der Kotflügel ist wirklich sehr gut erhalten und beulenfrei:




Es ist ein originales VW-Teil:


Der üblicherweise kritische untere Bereich sieht ungewöhnlich gut aus: Nur minimal angerostet. Es knistert nichts, wenn man ihn dort bewegt. Dieser geringe Rost ist problemlos und dauerhaft reparierbar:




Außer im unteren Bereich gibt es nur eine ganz kleine Roststelle:


Dieser Kotflügel soll eines Tages an meinem Cabrio Dienst tun.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (24.01.2019 um 11:20 Uhr)
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Alt 24.01.2019, 14:15 #1404
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Hallo Manfred, interessant! Wie gehst du jetzt mit den Kotflügeln um, lackierst du sie selbst um oder lässt du diese lackieren?

Grüße
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Alt 24.01.2019, 18:25 #1405
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Zitat:
Zitat von Raven761 Beitrag anzeigen
lackierst du sie selbst
Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn, dann richtig, vom Profi.



Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen

Der üblicherweise kritische untere Bereich sieht ungewöhnlich gut aus
Das sieht nicht gut aus, das ist im super Zustand, wenn man mit dem heutigen Angebot vergleicht. Sehr gute Vorsorge.
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Alt 31.01.2019, 12:27 #1406
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Weiter beim Cabrio / Aggregateträger - Zusammenbau und Einbau

Hallo!

So heute geht es hier mal richtig mit dem Cabrio weiter. Zeitlich sind wir in etwa in der Mitte des vorigen Jahres. Zuletzt war das Lenkgetriebe final einbaufertig geworden:


Wie die meisten Achteile aus Metall wurden auch das Lenkgetriebe, die Querlenker mit neuen Gummilagern und neuen Achsgelenken sowie der Aggregateträger mit Wachs eingesprüht. Die Gummi-Faltenbälge des Lenkgetriebes hatte ich dazu grob abgedeckt:








Ursprünglich wusste ich nicht, dass der Aggregateträger später mal wegen des Lenkgetriebes würde ausgebaut werden müssen. Schon damals habe ich vier der sog. "Fischmäuler" = Farbablauföffnungen des Aggregateträgers verschlossen, um späteren Wassereintritt an diesen Stellen zu verhindern. Eine dieser Öffnungen habe ich damals aber nicht gesehen, sondern erst später, als der Träger ausgebaut war:


Zuerst habe ich den ganzen Bereich mit Nitro-Verdünnung gründlich gereinigt...


...dann mit Dichtmasse verschlossen...


...und mit schwarzer Lackfarbe...


...nachgestrichen. Fertig!


Hier entsteht eine Vorderachse. Verschiedene Innengewinde hatte ich mit Stopfen aus Papiertüchern verschlossen, damit kein Öl oder Wachs oder ähnliches hineingelangt, weil sich sonst das Festdrehverhalten der Schrauben gefährlich verändern kann:


Die große Befestigungsschelle des Lenkgetriebes hatte ich neu verzinken lassen:


Als nächstes ging es an den Einbau der Querlenker, was ja bei ausgebautem Aggregateträger und noch nicht montiertem Stabilisator wirklich phantastisch gut geht. Weil im Bereich der Querlenker zwei Schrauben zum Einsatz kommen, die sich in der Länge nur um vier Millimeter unterscheiden, habe ich es mir angewöhnt, sie sicherheitshalber nachzumessen:


Die vorderen Schrauben der Querlenker hatte ich vor dem Eindrehen gegen Festgammeln eingefettet. Deshalb habe ich das Anzugsdrehmoment von 50 Nm auf 40 Nm reduziert (obere Skala des Drehmomentschlüssels):


Die Vorschrift besagt: Vor-Anziehen mit dem Drehmomentschlüssel plus Weiterdrehen mit starrem Schlüssel um 90°. Dazu bekamen die Schrauben vor dem Weiterdrehen einen senkrechten Filzstift-Strich auf dem Kopf:


Der Rest ist einfach: Weiterdrehen, bis der Strich waagerecht steht:


Das sieht, bis dahin fertig, doch schonmal richtig gut aus:


Es folgte die Montage des Stabilisators. Den Einbau der beiden Befestigungsschellen, die neu verzinkt worden waren, fand ich wegen der neuen, strammen Gummilager nicht einfach, weil eine Menge Kraft dazu nötig war, sie nach dem Einhängen am oberen Befestigungspunkt so weit herunterzudrücken, dass von unten die Schraube eingedreht werden konnte. Wenn man versucht, die Schraube einzudrehen, bevor die Schellen weit genug unten sind, besteht die große Gefahr, dass die Schraube schief eingedreht wird, wodurch die Schelle ein Fall für den Müll würde:


Letztlich hat es auf beiden Seiten geklappt. Aber dazu waren mehrere Anläufe nötig:


Die Koppelstangen des Stabilisators sind neu, es sind Teile von Lemförder. Ursprünglich waren sie nur verzinkt, sind von mir aber mit ausgebauten Gummibuchsen grundiert und schwarz lackiert worden:

Nach Eindrücken der Gummibuchsen waren sie einbaufertig:


Der nächste Punkt hat mir große Sorgen bereitet: Das Aufdrücken der Koppelstangen auf die Stabilisatorenden. Das besonders wegen meines Lungenproblems, das mir alle Arbeiten, die viel Kraft erfordern, fast unmöglich macht. Eine erste Schätzung hat gezeigt, dass die Koppelstangen sehr stramm sitzen werden:


Zuerst habe ich es mit VW-Wachs als Hilfsmittel versucht, das die Montage von Gummiteilen sehr erleichtert. Damit habe ich die Koppelstangen aber nur wenig auf die Stabilisatorenden geschoben bekommen. Der zweite Veruch geschah mit MoS2-Fett, das aber nur ungern, weil ich nicht wusste, ob das Fett auf Dauer für das Gummimaterial der Lagerbuchsen verträglich sein würde. Das wurde schnell hinfällig, weil sich die Koppelstangen damit nicht viel weiter als mit dem Wachs aufstecken ließen. Danach habe ich alles Fett schnell wieder entfernt. Jetzt hatte ich nur noch eine einzige Idee: Gleitmittel, wie es für Kunststoff-Ablaufrohre der Hausinstalltion, sogenannten "HT-Rohre" verwendet wird:


Damit habe ich sowohl die Enden des Stabilisators...


...als auch die Gummibuchsen der Koppelstangen eingestrichen:


Ernsthaft habe ich nicht damit gerechnet, dass es auf diese Weise funktionieren würde. Aber erfreulicherweise war das eine Fehleinschätzung, obwohol der Kraftaufwand trotzdem sehr hoch war:


Wichtig war, dass die Koppelstangen gleich nach dem Aufstecken richtig ausgerichtet wurden. Denn wenn man damit länger wartet, lassen sie sich praktisch so gut wie nicht mehr bewegen. Vermutlich deshalb, weil sich das Gleitmittel langsam herausquetscht oder an Wirkung verliert:




Es sieht jetzt immer mehr aus wie eine Vorderachse:


Hier befindet sich die bis dahin fertige Vorderachse schon auf dem Weg zu ihrem künftigen Dauer-Aufenthaltsort. Ganz dahin konnte sie jetzt noch nicht, weil ich die beiden Servolenkleitungen unbedingt vorher anbauen wollte. Wenn der Aggregateträger erstmal komplett an seinem Platz wäre, wäre die Befestigung der Leitungen wegen der beengten Verhältnisse sehr risikoreich, und ich war mir nicht sicher, ob ich einen zweiten Flop dieser Art ohne schreckliche und zerstörerische Gewaltphantasien gegenüber diesem Auto würde verkraften können:


Hier ist die Rücklaufleitung schon angeschlossen. Die unteren Bereiche beider Leitungen hatte ich sorgfältig vorbereitet, grundiert und schwarz lackiert. Im Anschluss der Druckleitung ist noch der eingeschraubte blaue Verschlussstopfen, der Bestandteil des Lenkgetriebe-Reparatursatzes ist:


Jetzt ist auch die zweite Leitung angeschlossen. Wenn wie hier genug Platz da ist, ist das ganz einfach und ohne Risiko für das Gewinde:




Einbaufertige Vorderachse. Das Anheben unter dem Auto sollte genau so passieren, wie ich sie beim Ausbau abgelassen hatte: Mit vier Gewindestangen, vorn zwei Stück mit dem Gewinde M12X1,5 und hinten mit M10. Weil ich nicht sicher war, ob ich die Gewindestagen bei ganz unter das Fahrzeug geschobener Vorderachse noch würde ansetzen können, habe ich das schon vorher gemacht und sie mit passenden Scheiben und Muttern fixiert. Deshalb sind sie auf dem nächsten Foto schon zu sehen:


Die Klebesteifen mit dem schwarzen Filzstiftstrich am unteren Ende der Gewindestangen sollen es leicht machen zu erkennen, ob die Stangen sich später beim Anheben des Aggregateträgers unerwünschterweise mitdrehen:


Ganz einfach ging es aber trotzdem nicht weiter, weil die Vorderachse mit montierten Servolenkleitungen etwas zu hoch war, um sie weiter unter das Autos schieben zu konnen. Deshalb musste ich vorher das linke Radlagergehäuse mitsamt Antriebswelle ausbauen, das eh nur noch an den zwei Schrauben am Federbein hing:


Jetzt war genug Platz, um die Vorderachse auf dem Brett unter das Auto zu schieben:


Hier liegt sie schon fast richtig:




Bevor ich die Gewindestangen in die Innengewinde am Fahrzeugboden geschraubt habe, habe ich mir den Zustand dieser Innengewinde genau angesehen: Sie sehen alle aus wie neu. Hier das der vorderen Konsole links:


Der hintere Befestigungspunkt des linken Querlenkers:


Und einer der ganz hinteren des Aggregateträgers mit dem M10 Gewinde:


Nach genauem Ausrichten des Aggregateträgers unter dem Fahrzeug habe ich die oberen Enden aller vier Gewindestangen in die Innengewinde gedreht. Hier die vordere linke...


...und die hintere linke:


Er schwebte, und das Brett konnte raus:


Ganz wichtig: Vor dem weiteren Anheben des Aggregateträgers musste das rechte beifahrerseitige Aggregatelager an seinen Platz, das ich vorher gereinigr und mit Wachs eingesprüht hatte. Denn später würde das nicht mehr gehen. Vorher konnte dieses Lager nicht angebaut werden, weil sich die Vorderachse sonst wegen der Höhe nicht hätte unter das Fahrezug schieben lassen:


Der Rest war einfach: Mit einem Scherenwagenheber mit Holzzwischenlage habe ich den Aggregateträger wechselweise links und rchts um jeweils ca. fünf Zentimeter angehoben und dann die Muttern auf den Gewindestangen so weit nachgedreht, dass der Träger nicht mehr zurück nach unten konnte:


Hier auf der rechten Seite kommt zusammen, was zusammen gehört. Die runden Öffnungen in den Radlagergehäusen für die Achsgelenke hatte ich vorher schon so weit entrostet, dass sich die Gelenke leicht einschieben ließen. Gegen späteren Gammel gab es einen Zuschlag Fett:


Auf der rechten Seite konnte ich diese Stelle nach weiterem Anheben des Aggregateträgers gleich fertig machen:


Anzugsdrehmoment 50 Nm:


Vor dem Anheben des Aggregateträgers in die endgültige Höhe habe ich an genau der Stelle
eine Unterbrechung eingelegt...


..an der die Schaltumlenkung, die noch fehlte, gerade angebaut werden konnte. Denn dadurch, dass der Träger noch nicht ganz oben war, ließen sich die beiden hinteren Schrauben der Schaltumlenkung viel besser erreichen:






Als das alles erledigt war, konnte der kometenhafte Aufstieg des Aggregateträgers weitergehen. Hier fehlen noch etwa sechs Millimeter:


Endstation!


Vorher hatte ich noch etwas gemacht, was mir ganz wichtig war: Der vordere Teil der Auspuffanlage hing mehr oder weinger frei im Motorraum. Beim Anheben des Aggregateträgers hätte er irgendwann auf dem Hitzeschutzblech auf dem Lenkgetriebe aufgelegen. Weil dieses Blech neu ist und aus weichem Alublech besteht, wäre es gleich eingebeult worden. Deshalb hatte ich die Auspuffanlage im vorderen Bereich so aufgebockt, dass dieses Aufliegen gerade nicht passieren würde:


Um es bei einem eventuellen Ablassen des Autos auf keinen Fall zu vergessen, diese Aufbockung vorher zu entfernen, hatte ich extra einen auffälligen Erinnerungszettel an die vordere Haube geklebt. Denn sonst wäre die Auspuffanlage unweigerlich gegen den Wagenboden gedrückt und dadurch sehr wahrscheinlich beides beschädigt worden:


Die Befestigungsschrauben einer Seite für den Aggregateträger:


Als sie handfest eingedreht waren, hatten die Gewindestangen Feierabend:


Zwei der drei Aggregateträgerschrauben pro Seite müssen per Drehmomentschlüssel vor-angezogen und dann um 90 Grad weitergedreht werden. Dazu bekamen die Schraubenköpfe schwarze Filzstiftstriche. Um dieses Weiterdrehen zu erleichtern, habe ich einen Spiegel zu Hilfe genommen, auf den ich vorher zur Orientierung zwei Klebestreifen im 90 Grad-Winkel angebracht hatte:


Damit war der Einbau des unteren Teils der Vorderachse fertig. Es sieht alles sehr gut und passend aus. Auf der Fahrerseite fehlt nach wie vor das Radlagergehäuse mit der Antriebswelle:




Auf dem letzten Foto kann man sehen, wie knapp der Auspuff durch die Aufbockung über dem Hitzeschutzblech des Lenkgetriebes schwebt. Das ist genau so gewollt:


Die nächste Arbeit am Cabrio: Das Getriebe einbauen und das Motor-Getriebe-Aggregat komplett befestigen.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (31.01.2019 um 14:52 Uhr)
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Alt 31.01.2019, 13:09 #1407
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Ich finde es einfach super, wie ordentlich du das Ganze durch ziehst! Danke für die super Doku!
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Alt 31.01.2019, 13:51 #1408
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Super gearbeitet, ordentlich, gewissenhaft und genau. Macht echt Spaß hier mitzulesen
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Alt 31.01.2019, 13:53 #1409
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Ich ziehe wirklich meinen Hut.

Ohne fremde Hilfe, trotz deiner starken Einschränkung, solche schweren Arbeiten durch kluge Ideen soweit vereinfachen, dass sie sich einfach durchführen lassen.

Ich freue mich sehr auf deine weiteren Berichte.
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ich weiß das ich mich gerade wiederhole, aber dieser akribische 200% Perfektionismus fasziniert mich immer wieder, Deine Berichte zu lesen erfreut einem immer wieder aufs neue, Du schaffst es immer wieder diese so spannend wie Lehrreich zu schreiben das man die Fortsetzung kaum abwarten kann.

Vielen Dank dafür, auf die nächsten Folgen warten hier gespannt so einige User




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Alt 31.01.2019, 16:15 #1411
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Ich kann mich den anderen nur anschließen. Wiedermal ein toller Bericht und alles zu 100% ausgeführt. Wie lang hat die gezeigte Arbeit bei dir gedauert?

Weiter so und gutes Gelingen.
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Alt 31.01.2019, 23:42 #1412
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Ich muss Dir jetzt mal Respekt zollen
Deine akkurate Arbeit und dann noch diese super Dokumentation dazu einfach Klasse

Ehrfürchtige Grüsse
Martin
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Alt 01.02.2019, 00:21 #1413
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Den Zettel find ich super. So simpel, um sich selber vor ungewollten "Dummheiten" zu schützen
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Lieber Manfred, meine Achtung vor dir steigt von Bericht zu Bericht. Das was du da machst, soviel Mühe gibt sich kaum jemand mit den Autos. Ist eigentlich die Schwungscheibe an Motor neu?

EDIT: @yawns: Das ist nur ein Hinweis wie praktisch Manfred veranlagt ist. Er weiß genau, dass man manches einfach vergisst im Laufe der Zeit und bringt deswegen Erinnerungsstützen an.

Geändert von wolfi71 (04.02.2019 um 08:41 Uhr)
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Alt 01.02.2019, 14:42 #1415
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Einfach KLASSE! Ich nennen das hier nicht mehr als Berichte, sondern als Manfreds "Do it yourself" Lexikon!
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Alt 04.02.2019, 13:34 #1416
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Hallo!

Zitat:
Zitat von Raven761 Beitrag anzeigen
Hallo Manfred, interessant! Wie gehst du jetzt mit den Kotflügeln um, lackierst du sie selbst um oder lässt du diese lackieren?
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Zitat von Redvr6 Beitrag anzeigen
Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn, dann richtig, vom Profi.
Ich würde das am liebsten so machen, wie ich es in der Vergangenheit immer gemacht habe, wenn mal gebrauchte Blechteile zum Einsatz kamen: Alle Vorarbeiten selbst, weil das dann besser wird, als wenn ein Fachbetrieb das macht, und diesen nur die Lackierung von außen machen lassen. "Vorarbeiten selbst machen" heißt: Roststellen per Sandstrahlen entrosten, die Innenseite reinigen und auf Tragfähigeit des Untergrundes prüfen, dasselbe von außen. Nicht tragfähige Untergründe komplett entfernen und Kratzer von außen ausschleifen, restliche Bereiche anschleifen. Blanke Blechstellen auf beiden Seiten grundieren, von innen eine Steinschlagschutzschicht spritzen und von außen Füller. Von innen als Abschluss eine Schicht Zweikomponentenlack spritzen, weil der sehr feuchitgkeits- und chemikalienbeständig ist, und von außen den Füller schleifen, zuletzt mit Nassschleifpapier der Körnung 800. Den so vorbereiteten Kotflügel von außen durch einen Fachbetrieb lackieren lassen. Auch das hätte ich immer selbst gemacht, wenn das Problem des Staubes nicht wäre.

Ich muss mal sehen, ob ich das so gesundheitlich noch auf die Reihe bekomme. Falls nicht, werde ich weniger selbst machen und mehr machen lassen müssen.


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Zitat von franz-werner Beitrag anzeigen
Ich finde es einfach super, wie ordentlich du das Ganze durch ziehst! Danke für die super Doku!
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Zitat von SvenP Beitrag anzeigen
Super gearbeitet, ordentlich, gewissenhaft und genau. Macht echt Spaß hier mitzulesen
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Zitat von Ben_RGBG Beitrag anzeigen
Ich ziehe wirklich meinen Hut. Ohne fremde Hilfe, trotz deiner starken Einschränkung, solche schweren Arbeiten durch kluge Ideen soweit vereinfachen, dass sie sich einfach durchführen lassen. Ich freue mich sehr auf deine weiteren Berichte.
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Zitat von Frank22 Beitrag anzeigen
ich weiß das ich mich gerade wiederhole, aber dieser akribische 200% Perfektionismus fasziniert mich immer wieder, Deine Berichte zu lesen erfreut einem immer wieder aufs neue, Du schaffst es immer wieder diese so spannend wie Lehrreich zu schreiben das man die Fortsetzung kaum abwarten kann. Vielen Dank dafür, auf die nächsten Folgen warten hier gespannt so einige User
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Zitat von Mustang80 Beitrag anzeigen
Ich kann mich den anderen nur anschließen. Wiedermal ein toller Bericht und alles zu 100% ausgeführt. Wie lang hat die gezeigte Arbeit bei dir gedauert? Weiter so und gutes Gelingen.
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Zitat von VwFreak69 Beitrag anzeigen
Ich muss Dir jetzt mal Respekt zollen Deine akkurate Arbeit und dann noch diese super Dokumentation dazu einfach Klasse
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Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
Lieber Manfred, meine Achtung vor dir steigt von Bericht zu Bericht. Das was du da machst, soviel Mühe gibt sich kaum jemand mit den Autos.
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Zitat von Redvr6 Beitrag anzeigen
Einfach KLASSE! Ich nennen das hier nicht mehr als Berichte, sondern als Manfreds "Do it yourself" Lexikon!
Danke sehr!

Nachdem ich gelesen hatte, was Ihr so dazu geschrieben habt, ging mir durch den Kopf, dass es vier Voraussetzungen sind, die es mir überhaupt möglich machen, so in diesem Stil zu arbeiten. Wenn nur eine von ihnen wegfiele, sähe das schon ganz anders aus. Im einzelnen sind das:

1. Ich muss nicht mehr an jedem Werktag für 8 Stunden plus Fahrzeiten an einer Arbeitsstelle, einer Schule oder sonstwo erscheinen und habe deshalb die nötige Zeit und Ruhe.

2. Ich brauche das in Arbeit befindliche Auto nicht zum Fahren, weil meine Mobilität auf andere Weise sichergestellt ist.

3. Ich habe die Doppelgarage nah an meinem Reihenhaus und muss nur ca. 15 Meter durch den Garten dahin gehen. Da lohnt es sich auch, mal etwas zu machen, wenn nur eine Stunde Zeit ist. Wenn ich da jedesmal ans andere Ende der Stadt zu einer Halle oder einer Scheune fahren müsste, sähe das schon ganz anders aus. Außerdem ist alles in der Nähe, was man sonst so für ein angenehmes Lebn braucht: Alles Werkzeug, mein Lieblings-Festnetz-Telefon, ein Klo, warmes Wasser zum Hände waschen, ein Wohnimmer für Pausen, jederzeit die Möglichkeit aufzuhören usw..

4. Ich mache die Arbeiten gerne. Das Cabrio ist jetzt schon über zwei Jahre in Arbeit. Darüber veresse ich es fast total, dass es um ein Auto geht, das mal für ein genussvolles Fahren da sein soll, obwohl das ja genau der Anfang und das Hauptmotiv war. Im Laufe der langen Zeit denke ich stattdessen so gut wie immer nur an die nächsten Arbeitschritte. Wenn ich, nur mal angenommen, morgen meinen Führerschein durch eine große Dummheit im Straßenverkehr verlieren würde und wenn es klar wäre, dass ich im ganzen Leben nie mehr würde fahren dürfen, dann würde ich die Arbeiten an diesem Cabrio genau so weitermachen wie jetzt.



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Zitat von Mustang80 Beitrag anzeigen
Wie lang hat die gezeigte Arbeit bei dir gedauert?
Die Arbeiten des letzten Berichtes gingen recht schnell, ca. eine gute Woche bei drei bis vier Stunden täglich. Alle Teile hatte ich ja vorher schon einbaufertig gemacht.


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Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
Ist eigentlich die Schwungscheibe an Motor neu?
Nein, sie ist "nur" gründlich gereinigt. Es gab keinen Grund, sie zu erneuern: Die Reibfläche der Kupplung, die Anlasserverzahnung und auch der gesamte Rest des Schwungrades waren in tadellosem Zustand. Das einzige, was ich daran gemacht hatte, war das Einarbeiten einer 6° vor OT-Markierung zum späteren Einstellen des Zündzeitpunktes per nicht verstellbarer Stroboskoplampe.



Plünderer und Leichenschänder

Auf diesem Planeten gibt es Menschen, denen ist nichts heilig; sie haben Respekt und Achtung vor nichts und niemanden. Auch nicht vor Alter, Lebensleistung usw. Sie stürzen sich hemmungs- und skrupellos auf alles, was sie gebrauchen können.

Wehe dem, dem solch ein Exemplar der Gattung Mensch begegnet! Gestern war eins bei mir.

Nein, ganz so war es natürlich nicht. Es war besprochen und vereinbart, dass Forumsmitglied winner mit Vornamen Ante, den ich aus der Vergangenheit schon von einer anderen Gelegenheit persönlich kannte, gestern aus der Nähe von Wiesbaden zu mir kommen würde, um aus meinem alten Golf 3, der immer noch hier steht, ein paar Teile für seinen auszubauen. Hauptsächlich Innenraumteile wie bestens erhaltene Verkleidungen, die grauen Schaumstoffdämpfungen hinter den Türverkleidungen und ähnliches. Geplant war das schon für Samstag, aber wegen Ekelwetter haten wir es um einen Tag verschoben. Dabei habe ich zwei Fotos gemacht, auf denen er gerade an der Arbeit ist:




Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (04.02.2019 um 13:39 Uhr)
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winner (04.02.2019)
Alt 04.02.2019, 21:21 #1417
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Am Interieur würde man nie behaupten können, dass der AEX 248.000km gelaufen ist. Die Sitze sind in einen Bestzustand für dessen Laufleistung und haben keine Löcher. Einzigst merkt man bei den Hebeln für den Wischer und die Blinker zusammen mit der Regelung der Heizung, dass das Auto gefahren wurde.
Ausgebaut habe ich viele Teile. Die Säulenverkleidungen (C-Säule beidseitig, und beidseitige obere B-Säulenverkleidungen) weisen garkeine Kratzer auf, und sehen ebenso phantastisch "neuwertig" aus. Das gleiche gilt für den Bodenbelag des Kofferraums. Der Bodenbelag sieht fast werksfrisch aus. Querträgerabdeckung, Schaumstoffdämpfungen unter den Türverkleidungen, usw.


Insgesamt hat es mich gefreut, dass ich für meinen Golf jetzt neuwertige Teile bekommen habe und freue mich, diese schnellstmöglich einzubauen. Mit den Einbau dieser Teile wird mein Innenraum neuwertig aussehen.


An dieser Stelle möchte ich mich bei Manfred für alles nochmal bedanken!!!!!!

Sein Cabrio hat mich entzückt. Sieht einfach toll aus. Und die Arbeit die er leistet, ist super.

Geändert von winner (04.02.2019 um 21:24 Uhr)
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Alt 04.02.2019, 22:56 #1418
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Manfred ist ja auch eher ein Leichtgewicht. Das sieht bei Sitzen, die mich aushalten müssen schon anders aus. Und natürlich merkt man einem Auto an, dass es sachgerecht und pfleglich behandelt wurde.
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Alt 04.02.2019, 23:42 #1419
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Auch ich kann mich hier nur anschließen: Macht wirklich Spass diese Berichte zur Repartur zu lesen. Auch der Detailgrad der durchgeführten Arbeiten fasziniert!
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Alt 07.02.2019, 11:30 #1420
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Einbau des Getriebes

Vorher aber erst noch ein Nachsatz zum Aggregateträgereinbau: Die vielen Monate über, die der Aggregateträger ausgebaut war, hatte der Motor im Motorraum keinen Kontakt mit dem Rest des Fahrzeugs. Er hing wie im folgenden Bild zu sehen im hinteren Bereich an dem über den Motorraum gelegten Holzbalken und im vorderen in der Gegend des Ölfilters auf einem Spindelwagenheber, der ihn unter einer M10 Schraube abstützte, die ich in ein Innengewinde des Zylinderblocks gedreht hatte. Zeitweise hatte ich zur Entlastung des Balkens noch zwei weitere Wagenheber unter den Motor gestellt. Um den Aggregateträger aber unter dem Auto herausziehen und ihn später wieder darunter schieben zu können, mussten alle Wagenheber außer dem vorderen weg. Natürlich hatte dabei Sorgen, so über den vorderen Wagenheber, der den Motor nicht sehr stabil abstützte, zu stolpern, dass mir der Motor auf den Boden knallen würde. Erfreulicherweise ist das aber nicht passiert:


Das Getriebe hatte ich ausgebaut, weil ich die zur Klimaanlagennachrüstung demontierte Fahrzeugfront dazu nutzen wollte, in einem Aufwasch ein paar Dinge zu erneuern: Kupplungsdruckplatte und -scheibe, die Ausrückplatte innerhalb der Kupplung, den kupplungsseitigen Wellendichtirng der Kurbelwelle und am Getriebe alle sechs Wellendichtringe, den rissanfälligen Kupplungshebel innernhalb des Getriebes und deshalb auch den grünen Verschlussdeckel sowie den Schalter für die Rückfahrleuchten. Außerdem habe ich ein paar Getriebe-Kleinteile neu verzinken lassen und ebenso den äußeren Kupplungshebel. Weiterhin hatte ich das gesamte Getriebe gründlich gereinigt und sogar schon Öl eingefüllt. Über alles das habe ich hier ausführlich berichtet.

Den Einbau des Getriebes wollte ich ausnahmsweise mal nicht allein machen, sondern es mir durch Hilfe erleichtern. Dazu habe ich mich an einem frühen Samstagnachmittag mit meinem alten Freund Joachim, genanntn Jo-Jo, verabredet. Am Vorabend wollte ich schon alles so weit wie möglich vorbereiten. Schritt 1: Das Getriebe in den Motorraum legen:


Weil das gesamte Getriebe aufgebockt zum Anbau an den Motor bewegt werden muss, wäre es nicht sehr sinnvoll gewesen, es einfach an drei Stellen auf dem Garagenboden aufzubocken, weil es kaum möglich ist, drei Aufbockungen gleichzeitig gefahrlos über den Boden zu rutschen. Deshalb habe ich es wie beim Ausbau begonnen: Erst eine alte Felge auf den Boden, darauf das Getriebe und es dann über drei Aufbockungen zwischen Felge und Getriebe in die Höhe wachsen zu lassen, um es dann zusammen mit der Felge zu bewegen. Die alte Decke auf der Felge soll vermeidbare Kratzspuren verhindern:




So nah heran an den Motor, dass es so gerade noch an ihm vorbei nach oben kann...


...um es dann nacheinander durch immer mehr Zwischenlagen aus Holz nach oben zu befördern:






Das funktionierte bis dahin überraschend gut. Ich hatte es mir schwieriger vorgestellt. Deshalb habe ich mit den Vorbereitungen einfach mal weitergemacht.

Immer höher...






Das Problem dabei: Je höher das Getriebe kam, desto wackeliger wurde die ganze Sache. Ich hatte aber auch nicht die Geduld, bis zum nächsten Tag auf die Hilfe zu warten:


Am linken Längsträger im Motorraum ging das Getriebe, das ich wie auch den Motor auf der Fahrerseite nach vorn gedreht hatte, so gerade vorbei:


Die schwierige Stelle, an der der rechte Antriebswellenflansch am Schwungrad des Motors vorbei muss. Das geht nur ganz knapp:


Außerdem muss der Bereich des Ausgleichgetriebes am Aggregateträger vorbei. Das war auch sehr knapp:


In dieser Position von vorn gesehen:


Der Antriebswellenflansch auf dem Weg vorbei am Schwungrad des Motors:


Ungefähr um diese Zeit fing das Getriebe zusammen mit den Aufbockungen bedrohlich an zu schwanken und ist schließlich abgestürzt. Dabei habe ich Glück gehabt, dass es vom Motor weg gekippt und auf Holzklötzen und der Decke gelandet ist. Außer einer minimallen Beschädigung am grünen Deckel ist dabei nichts passiert. Als Ursache für diesen Absturz habe ich die Decke auf der Felge identifiziert, die es unmöglich machte, sehen zu können, ob die Holzklötze noch ausreichend stabil auf der Felge auflagen. Deshalb habe ich einen zweiten Versuch ohne Decke begonnen. Das nächste Foto zeigt ihn schon im fortgeschrittenen Stadium:


Der rechte Antriebswellenflansch war gerade am Schwungrad vorbei:


Spannend würde noch, wie sich die Getriebewelle in die Kupplungsscheibe würde einschieben lassen. Denn ich hatte die Kupplungsscheibe beim Einbau nicht mit einem Spezialwerkzeug zentriert, sondern durch Messungen mit einer Schieblehre. Hier ist das Getriebe auf seinem weiteren Weg in Richtung Motor:


Durch die Anlasseröffnung konnte man die Kupplung näherkommen sehen. Ihre Position zur Getriebewelle sah bisher sehr gut aus:


An Holzklötzen und Keilen hatte ich alles aufgefahren, was verfügbar ist:


Das Getriebe und der Motor kamen sich näher, indem ich das Getriebe samt Aufbockung zusammen mit der Felge verschoben habe. Nach meiner Schätzung steckte die Getriebewelle in diesem Moment schon in der Kupplungsscheibe. Wenn das wirklich so war, dann wäre das ganz problemlos gegangen:


Die erste Schraube, die das Getriebe mit dem Motor verbindet, ist handfest eingedreht. Ich hatte sie wie auch viele andere neu verzinken lassen:


Die letzten Millimeter. Auch die zweite obere Schraube ist teilweise eingedreht. Weil ich den Anlasser jetzt noch nicht einbauen wollte, kam an seinem unteren Befestigungsloch am Getriebe eine provisorische lange Schraube mit Mutter zum Einsatz:


So, das schwierigste war getan, alle vier Verbindungsschrauben zwischen Getriebe und Motor sind leicht angezogen und wurden später festgedreht. Die Abstützungen am fahrerseitigen Ende des Getriebes und die Felge konnten schon weg. Teilweise wurde das Gewicht des Getriebes jetzt vom Motor getragen, der Rest an zwei aufgebockten Stellen auf einem Brett: Die eine ist die auf dem nächsten Foto sichtbare, die zweite ist weiter hinten unter dem Ausgleichgetriebe. Das Brett deshalb, weil das Motor-Getriebe-Aggregat jetzt noch mit beiden Aufbockungen auf der Fahrerseite nach hinten geschoben werden musste. Das sollte zusammen mit dem Brett passieren:


Zeitlich war es immer noch am Freitagabend, an dem ich eigentlich nur die Vorbereitungen machen wollte. Aber es war spät geworden. Es war einfach total spannend auszuprobieren, wie weit ich ohne Hilfe kommen würde. Aber jetzt war es genug für diesen Tag.

Am nächsten Morgen habe ich Freund Jo-Jo angerufen und ihm gesagt, dass er gerne vorbeikommen kann, dass das aber für Hilfe nicht nötig wärem, weil das Schwierige schon erledigt war. Das passte ihm ganz gut, weil er sich inzwischen einen Infekt eingefangen hatte und sich zu Hause mit Fieber herumquälte.

Bevor ich das Motor-Getriebe-Aggregat auf der Fahrerseite weiter nach hinten geschoben habe, habe ich erst noch die rechte Antriebswelle am Getriebe befestigt, weil hier jetzt noch mehr Platz war. In den Gelenkflansch kam als Ersatz für das verloren gegangene Fett etwas Nachschub in Form von VW Fett G 052 133 A3 = Spezialfett für Gelenke von Antriebswellen:


Anziehen der Schrauben des Gelenkes von oben mit dem Drehmomentschlüssel. Das ist etwas umständlich, weil immer nur eine Schraube erreichbar ist, ohne die ganze Welle weiterzudrehen:


Arretierung der rechten Antriebswelle per Montiereisen und Wagenheber:


Das Anziehen der sechs Schrauben des Gelenkes habe ich in drei Durchgängen gemacht: Vor-Anziehen ohne Drehmomentschlüssel, Festziehen mit Drehmomentschlüssel und Nachkotrolle mit Drehmomentschlüssel. Weil es dabei nicht ganz einfach ist, die Übersicht die schon fertiggestellten Schrauben zu behalten, bekam jede nach jedem Durchgang eine schwarzen Filzstiftstrich:


Das auf der Fahrerseite noch nicht ganz nach hinten geschobene Getriebe war eine gute Gelegenheit, jetzt auch die linke Antriebswelle mit Radlagergehäuse, wie ich sie vor Einbau des Aggregateträgers ausgebaut hatte, einzubauen.


Weil die ganze Einheit aus Radlagergehäuse und Antriebswelle nicht eben leicht war und weil dort kaum Platz für zwei Personen war, musste ich mir anders behelfen. Zuerst habe ich von einer M8 Gewindestange ein genau abgemessenes Stück abgeschnitten. Das rote Ende stammt von etwas früherem und ist hierfür ohne Bedeutung:


Dieses Stück der Gewindestange habe ich in das obere Innengewinde des Gelenkflansches gedreht, um hier später die Antriebswelle leicht aufstecken zu können:


Auch hier kam neues Fett in den Gelenkflansch. Im Fahrbetrieb würde es durch die Fliehkraft nach außen und so in das Gelenk gedrückt werden:


Die Antriebswelle habe ich zusammen mit dem linken Radlagergehäuse mit Holzzwischenlagen auf einen passenden, stabilen Karton gelegt:


Und dann das Ganze an den Golf geschoben...


...und auf dem letzten Stück mit der rechten Hand weitergeschoben und gleichzeitig mit der linken das Innengelenk auf den voher in den Gelenkflansch gedrehten M8 Gewindebolzen gesteckt. So konnte ich an dieser Stelle eine Hand einsparen, die sonst nötig gewesen wäre, um eine Schraube einzudrehen:


Die Befestigungsteile für das Gelenk am Gelenkflansch:


Der Rest an dieser Stelle war einfach: Fünf Schrauben mit Unterlegplatten in die freien Löcher drehen, dann den Gewindebolzen herausdrehen und die letzte Schraube einsetzen. Festziehen in der Art wie vorher schon auf der rechten Seite, nachdem ich das Radlagergehäuse dazu provisorisch am Federbein befestigt hatte. Provisorisch, weil die Federbeine zur Erneuerung der Stoßdämpfer noch ausgebaut werden müssen:






Vorbereiten des Bolzen des Achsgelenks vor dem Aufsetzen ds Radlagergehäuses:


Fertig nach Einsetzen der Klemmschraube und Festziehen der selbstsichernden Bundmutter mit 50 Nm:


Nächster Schritt des Getriebeeinbaus: Befestigen der fahrerseitigen Getriebstütze. Ich hatte sie schon lange Zeit vorher einbaufertig gemacht mit Reinigen, neuen Lagerbuchsen für den Schaltumlenkhebel und einer neuen Passschraube mit Mutter:


Die drei Befestigungsschrauben ließen sich sogar mit dem Drehmomentschlüssel erreichen. Das aber auch nur deshalb, weil das Motor-Getriebe-Aggregat auf der Fahrerseite zu diesem Zeitpunkt noch nicht nach hinten geschoben war:


Anhand des großen Langloches in der Getriebestütze und dem hinteren fahrerseitigen Aggregatelager kann man sehen, wie weit das Getriebe hier noch nach hinten musste:


Dieses Nach-Hinten-Schieben hatte ich mir einfacher vorgestellt. Letztendlich ging es nur über kräftige Hammerschläge gegen den vorderen Rand des Brettes, wodurch sich alles millimeterweise in Bewegung setzte:


Als das soweit erledigt war, wurde es Zeit, den Analsser einzubauen. Dieses Golf 3 Cabrio hatte etwas ein Jahr, bevor ich es gekauft habe, einen neuen Anlasser bekommen, irgend ein Fremdfabrikat. Das ist ja prizipiell auch o.k., aber eins daran hat mich sehr gestört: Das Anlassgeräusch, das total Golf 3-untypisch war. Deshalb hatte ich schon frühzeitig nach einem Originalteil von Bosch Ausschau gehalten und wurde irgendwann bei Ebay Kleinanzeigen fündig, wo für sehr günstige 50 Euro genau das angeboten wurde, was ich gesucht habe: Ein originaler neuer und unbenutzer Bosch-Anlasser mit der VW Teilenummer 020 911 023 M. Nach dem Einbau des Anlassers und der vorderen Aggregatekonsole war diese Stelle jetzt auch fertig:


Weil jetzt von vorn noch so schön viel Platz war, war jetzt auch das schon in der Vergangenheit einbaufertig vorbereitete Getriebe-Abdeckblech im Bereich der Kupplung fällig:




Den vorderen Aggregateträger habe ich gereinigt und allflächig mit Wachs eingesprüht...


...und ihn dann genau so angehoben wie den Vorderachsträger: Mit zwei M10 Gewindestangen und passenden Scheiben und Muttern:




Oben angekommen:


Die vier neu verzinkten Schrauben des vorderen Aggregateträgers:


Im Bereich des vorderen Aggregatelagers sieht es noch nicht wirklich gut aus: Das Motor-Getriebe-Aggregat muss mehr zur Fahrerseite und der vordere Träger mehr zur gegenüberliegenden:


Aber insgesamt sah es doch schonmal gut aus. Der Holzbalken quer über dem Motorraum konnte weg. Und keine Gefahr mehr, dass der Motor oder das Getriebe oder beides abstürzten:


Beifahrerseitig, wo das Loch kein Langloch ist, ließ sich die Aggregatelagerschraube nach Zurechtrücken des Motor-Getriebe-Aggregates problemlos und gewaltfrei eindrehen:


Dasselbe durch das Langloch der Fahrerseite, wo die Toleranzen ausgeglichen werden:


Auch vorn ließ sich die Schraube jetzt gewaltfrei eindrehen:


Nach Festziehen dieser drei Schrauben war diese Prozedur erstmal fertig.

Jetzt konnte schon das zusätzliche fahrerseitige Gummilager, das es nur bei Cabrios gibt, eingebaut werden. Das Lager ist neu, die Befestigungsteile sind neu verzinkt:


Fertig: Auf diesem Foto kann man auch den Bogen sehen, den die Druckleitung der Servolenkung bei Cabrios um dieses Lager herum macht. Das wiederum ist der Grund dafür, dass die Batterieplatte um ca. 25 Millimeter höher eingebaut ist:


Beifahrerseitig habe ich das zusätzliche Lager nur mal provisorisch eingebaut, um zu sehen, wie es passte: Es passte tadellos. Danach kam es wieder heraus, weil sich sonst der Zahnriemen später nicht würde auflegen lassen. Außerdem lässt sich die Mutter der Spannrolle des Zahnriemens mit diesem Lager, wenn es montiert ist, nicht mehr per Drehmomentschlüssel erreichen. Das macht leider alle Arbeiten am Zahnriemen umständlich:


Auch dieses für meinen Geschmack total blöde Teil, das mir monatelang nur im Weg herumgelegen und Staub angezogen hat, konnte jetzt nach Reinigung endlich verbaut werden: Das Hitzeschutzteil, das Auspuffhitze vom inneren Gelenk der rechten Antriebswelle fernhalten soll:


Das beifahrerseitige hintere Aggregatelager hat ein Hitzeschutzblech, das leider zwei Risse hatte:


Bei VW Classic Parts ist es noch erhältlich. Deshalb habe ich es erneuert, mit Wachs eingesprüht und eingebaut. Die Befestigungsmutter und der dort auch verbaute Metallhalter für die Lambdasonden-Steckverbindung sind neu verzinkt:



So habe ich das Getriebe also alleine eingebaut, was so ursprünglich gar nicht geplant war. Das hat insgesamt gut funktioniert und war bis auf den einen geschildertenen Absturz auch unproblematisch. Aber eins habe ich daraus auch gelernt: Ich würde niemals anfangen, an einem komplett montierten Golf 3 ein Getriebe aus- oder einzubauen, weil mir das mehrere Nummern zu groß ist.

Grüße Teletubby







Geändert von Teletubby (08.02.2019 um 11:03 Uhr)
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