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Alt 26.03.2019, 10:55 #1461
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Servopumpe, Klimakompressor, Generator

Wie am Schluss des letzten Teils schon erwähnt, ging es jetzt mit der Pumpe der Servolenkung, dem Klimakompressor und dem Drehstromgenerator weiter. Dabei stellte sich die Frage: Was zuerst anbauen? Den Halter für die Servolenkpumpe oder den für den Kompressor und den Generator? Ich habe mich für letzteren entschieden. Deshalb, weil er an vier Punkten am Motor befestigt ist, an denen er nur wenig Spiel hat. Der Halter für die Servolenkung dagegen ist nur an zwei Stellen am Motor befestigt, hat dort mehr Verschiebemöglichkeit und kann deshalb eher an den schon verbauten anderen Halter angepasst werden.

Den Halter für den Klimakompressor und den Generator hatte ich mal als Gebrauchtteil gekauft. Er war ungewöhnlich gut erhalten und hatte nur ganz wenig Korrosion:


Als erstes habe ich ihn in seine Einzelteile zerlegt und diese gründlich gereinigt, dabei vor allem das alte Fett der Lagerung des Spannhebels für die Spannrolle des Keilrippenriemens entfernt:


Alle Teile sind gereinigt und einbaufertig, die Spannrolle ist neu:


Zwei neue Dichtkappen für die Lagerstellen des Spannhebels:


Alles mit neuem Fett für den Spannhebel zusammengebaut und einbaufertig gemacht:


Auf dem nächsten Foto ist nicht nur der Halter für den Klimakompressor und den Drehstromgenerator am Motor befestigt, sondern auch der darunter liegende für die Servopumpe. Rot eingekreist ist der Stecker für die Magnetkupplung, den es vorher nicht gab, weil das Auto ja keine Klimaanlage hatte. Er gehört zu den Leitungen der Klimaanlage, die ich in den damals ausgebauten Motorraum-Kabelstrang eingebunden hatte. Dabei gab es keine Möglichkeit, die Länge des Zweiges zur Magnetkupplung genau zu bestimmen. Deshalb wurde es jetzt hier nochmal etwas spannend:




Der einbaufertige Halter für die Servolenkpumpe. Rot eingekreist sind drei eingepresste Stahlbuchsen, die ich ausgebaut und zusammen mit einem Schub weiterer Teile zum Verzinken gegeben hatte:


Die Servopumpe, wie ich sie vorgefunden hatte. Sie war ungewöhnlich gut erhalten, vermutlich infolge der geringen Laufleistung des Cabrios von nur ca. 73.500 km:


Nach der Reinigung:




Die Servolenkpumpe ist einbaufertig zusammengebaut mit ihrem Halter und dem Saugschlauch:


Die Schellen des Saugschlauches gibt es in der originalen Ausführung nicht mehr. Um die Originalität zu wahren, habe ich sie nicht erneuert, sondern aufgearbeitet. Bei den Schellen selbst war das einfach, weil sie aus Edelstahl bestehen. Nur die Schrauben waren korrodiert. Deshalb habe ich sie alle vier (je zwei Schrauben aus zwei Schläuchen) aus dem Schellen ausgebaut und neu verzinken lassen:


Auf dem nächsten Foto sind rot eingekreist zwei der von mir schon vorgereinigten Schellenschrauben zusammen mit vielen anderen Teilen vor dem Neuverzinken. Die anderen beiden befinden sich auch irgendwo in diesem Gewühl. Damit sich das Neuverzinken lohnt, habe ich immer mehrere Monate gesammelt, bis ich genug Teile zusammen hatte. Dabei ist es total wichtig, jedes Teil einzeln zu vermessen und zu notieren, damit man Monate später, wenn die Teile fertig sind, noch genau weiß, wohin jedes einzelne gehört:


So habe ich sie damals zurückbekommen:


Die Kleinteile der Servolenkpumpe. Neu sind nur die beiden Kupferdichtringe:


Die Servopumpe ist eingebaut, der Saugschlauch angeschlossen. Diese Pumpen sind sehr empfindlich gegen Trockenlauf. Deshalb habe ich als erstes den Druckanschluss mit einer kleinen Spritze mit Hydrauliköl vorbefüllt:


So lange, bis das Öl im Anschluss stand und nicht mehr ablief. Dabei habe ich die Pumpe an der Riemenscheibe gedreht:


Dann die Druckleitung angeschlossen...


...anschließend Hydrauliköl in den Behälter geschüttet und die Pumpe an der Riemenscheibe ein paar Minuten in normaler Drehrichtung gedreht. Dabei kamen gluggernde Geräusche aus dem Behälter. Nch ein paar Minuten habe ich das zur Vorbefüllung für ausreichend gehalten. Fertig!

Der Drehstromgemerator mit Befestigungsteilen. Ich habe ihn irgendwann mal als Gebrauchtteil mit einer Laufleistung von nur ca. 35.000 Kilometern gekauft. Entsprechend gut war er erhalten. Zum Einbau habe ich ihn nur grob mit einem Multimeter getestet, ihn etwas sauber gamacht und diverse Stahlteile neu verzinken lassen:


Der Einbau ging einfach, schnell und angenehm:




Jetzt fehlte in diesem Bereich nur noch der Klimakompressor. Gebrauchte haben meistens eine stärker korrodierte Oberfläche und sehen grausam aus. Meinen hatte ich mal als ungewöhnlich gut erhaltenes Gebrauchtteil gekauft. Gereinigt und überprüft hatte ich ihn schon damals. Und das Lager der Riemenscheibe, dessen Erneuerung ich nur dringend empfehlen kann, ausgebaut. Auf dem folgenden Foto liegt das neue Lager, noch in seiner Folie verpackt, in der unteren Mitte:


Einpressen des neuen Lagers in die Riemenscheibe mit Hilfe einer M12X1,5 Gewindestange. Das Lager darf dazu unbedingt nur am Außenlaufring eingedrückt werden. Die Teile auf der Gewindestange sind von links nach rechts: Mutter M12X1,5, Unterlegscheibe 12,5, Querteil eines Zweiarmabziehers, Außenlaufring eines alten Riemenscheibenlagers, das ich extra dafür zerlegt und aufbewahrt habe, das neue Lager, die Riemenscheibe, ein Stück Alurohr mit passendem Durchmesser und passender Länge, das Querteil eines zweiten Zweiarmabziehers, Unterlegscheibe 12,5, Sechskantmutter M12X1,5. Es ist wichtig, vor Beginn des Einziehens des Lagers alle Teile auf der Gewindestange sorgfältigst auszurichten, damit das Lager nicht verkantet wird:


Durch Drehen der einen Sechskantmutter und Gegenhalten der anderen wandert das Lager nun brav in seinen Sitz:


Erledigt! Das Lager ist auf dem Grund seines Sitzes angekommen:


Jetzt auch mit eingesetztem Sicherungsring, was mit einer spitzen Zange gut geht. Dabei muss man sehr darauf achten, dass man nicht abrutscht und den Wellendichtring des Lagers beschädigt. Sollte das passieren, kann man das Lager gleich wieder ausbauen und entsorgen:


Die Riemenscheibe ist mit dem neuen Lager auf den Gehäusestumpf des Kompressorgehäuses aufgedrückt. Das darf nur am Innenlaufring des Lagers passieren:


Vor dem Aufsetzen der Kupplungsscheibe der Magnetkupplung muss das Spiel ermittelt und eingestellt werden. Mit etwas Phantasie geht das auch ohne spezielle Werkzeuge. Die selbstsichernde Mutter muss erneuert werden. Das auf dem Foto sichtbare Flacheisen ist am Ende zum Gegenhalten der Kupplungsscheibe speziell angeschliffen und gelocht. Dazu benötigt man noch zwei Schrauben mit Zollgewinde und dazu passende Muttern:


Festziehen der Mutter der Kupplungsscheibe mit 20 Nm mit dem Drehmomentschlüssel:


Kleinteile für die Befestigung der Kabel und der Steckverbindung am Klimakompressor. Ich hatte sie neu schwarz verzinken lassen. Das kann nöch längst nicht jeder Galvanikbetrieb. "Meiner" kann es zum Glück:


Alles zusammengebaut:


Einbau des Klimakompressors. Das Festdrehen der Schrauben fand ich nicht ganz einfach. Bei der oberen sind die Platzverhältnisse sehr beengt. Mit der Zündkerzen-Stecknuss der Größe 16 ging es bei der oberen so einigermaßen. Bei der unteren drehte sich beim Festziehen plötzlich blöderweise die Stahl-Gewindebuchse im Kompressorgehäuse mit. Da msste ich mir etwas ganz spezielles einfallen lassen, um sie beschädigungfrei gegenzuhalten. Letztendlich hat es funktioniert.


Alles fertig! Wie man auf dem Foto sehen kann, passt die Länge des elektrischen Anschlusskables des Klimakompressors haargenau. Große Freude!


Auch aus dieser Perspektive gesehen ist alles gut:


Und aus der auch. Leider habe ich vergessen, die Wachsflasche vor Aufnahme des Fotos wegzustellen, die hier total stört:


Um diesen Bereich komplett fertigzustellen, fehlte jetzt nur noch die Keilriemenabdeckung. Sie war in gutem, unbeschädigten Zustand und benötigte nur etwas Reinigungsarbeit:


Und eine wirklich gute Befestigung am Auto. Normalerweise ist sie mit diesen runden Klammern befestigt:


Die Befestigung der Keilriemenabdeckung mit diesen runden Klammern hasse ich wie die Pest. Denn erstens ist die Abdeckung damit nicht wirklich fest, und zweitens bekommt man sie nur ganz schlecht wieder gelöst. Das geht viel eleganter. Dazu braucht man zwei Scheiben in den Abmessungen 6,5X30X1,5, die es im Baumärkten oft in verschiedenen Ausführungen gibt. Der Durchmesser 30 mm ist exakt derselbe wie der der Klammern. Hier die Ausführung der Scheiben in Edelstahl:


Diese Scheiben lassen sich genau so wie die dämlichen runden Klammern in die Aufnahmen an der Keilriemenabdeckung einschieben:


Befestigt wird das Ganze nun mit zwei Kunststoff-Sechskant-Bundmuttern für Schraubenschlüssel der Größe 10. Es gibt sie im normalen VW Teileprogramm unter der Teilenummer 171 201 969 für EUR 0,48 UVP pro Stück:


Zum Drehen der Muttern ist eine 10 mm Stecknuss in 1/4 Zollausführung mit Verlängerung und Drehgriff empfehlenswert. Der Drehgriff hat gegenüber einer Ratsche den großen Vorteil, dass man es viel deutlicher fühlt, wenn die Mutter fest ist. Mit einer Ratsche passiert es leicht, dass man die Kunststoffmutter überdreht:


Fertig:




Eine so befestigte Keilriemenabdeckung ist bei sorgfältiger Arbeit klapperfrei. Außerdem lässt sie sich jederzeit ohne Würgerei wieder demontieren. Alle Befestigungsteile können wiederverwendet werden, solange man die Kunststoffmuttern nicht überdreht.

Frontansicht des Motorraums im derzeitigen Stadium. Es sieht schon ziemlich voll aus:


Im Motorraum fehlte außer den Teilen am Schlossträger jetzt nicht mehr viel. Und die Ecken im Haus, in denen Autoteile lagerten, hatten sich deutlich gelichtet. Im Einzelnen fehlten noch das Kurbelgehäuse-Entlüftungrohr, das wegen des verwitterten Zustandes viel Arbeit machen würde. Sowie der Luftfilter, bei dem ich mit weniger Arbeit gerechnet habe. Ebenso wie die Einspritzeinheit, bei der ich mit wenigen Routinearbeiten gerechnet habe. Doch das war leider eine grobe Fehleinschätzung. Dazu später mehr.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (26.03.2019 um 11:04 Uhr)
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Alt 26.03.2019, 12:33 #1462
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Schön

Gehört das so, dass der Keilriemen so wenig in die Riemenscheibe der Servolenkung eintaucht?

mfg Patrick
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Alt 26.03.2019, 19:37 #1463
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Die Idee mit den Kunststoffmuttern ist grandios.
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Alt 26.03.2019, 20:50 #1464
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Zitat:
Die Idee mit den Kunststoffmuttern ist grandios.
Finde ich auch! Das werde ich mir auch so abschauen
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Alt 26.03.2019, 22:47 #1465
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Das mit den Kunststoffmuttern hätte ich mal vor 6 Stunden wissen müssen. Aber auch diese Metall Plättchen bekommt man gut fest. Ich gehe immer mit einem Schlitzschraubenzieher zwischen einer der Schlitze und drehe die scheiben bis sie wirklichFest sind, hat bisher gut funktioniert.
Aber man muss auch sagen das die Kunststoffmuttern wirklich eine Elegantere Lösung ist und vom VW Konzern vermutlich aus Kostengründen nicht so genutzt wurde.

Ich bin ehrlich begeistert und auch etwas neidisch auf deinen schönen Motor. Wobei Neid in Anbetracht der Detailarbeit unangebracht ist.
Definitiv werde ich für einen kommenden neu Aufbau daran ein beispiel nehmen.
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Alt 27.03.2019, 19:20 #1466
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Die Metallplättchen geben halt eine Rostquelle ab, weil da auch der Lack an dem Bolzen beschädigt wird.
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Alt 27.03.2019, 21:19 #1467
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Zitat:
Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
Die Metallplättchen geben halt eine Rostquelle ab, weil da auch der Lack an dem Bolzen beschädigt wird.
Moin,

aus eigener Erfahrung mit einem A4 B6 und diesen tollen Kunststoffmuttern kann ich dir versichern, auch die Kunststoffmuttern verhindern den Rost nicht und sind mindestens genauso blöde abzukriegen wenn der Bolzen erstmal gammelt.

Viele Grüße
Felix
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Alt 29.03.2019, 08:00 #1468
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Hallo!

Zitat:
Zitat von pipi Beitrag anzeigen
Gehört das so, dass der Keilriemen so wenig in die Riemenscheibe der Servolenkung eintaucht?
Deine Frage hat mich neugierig gemacht. Deshalb habe ich auf einem Foto nachgesehen, wie es vorher war:

Weil es damals noch keine Klimaanlage gab, war der gesamte Riementrieb natürlich anders. Die jetzt verbaute Riemenscheibe der Servopumpe ist dieselbe wie auf dem älteren Foto. Sie ist ein originales VW-Teil. Der jetzt verbaute Riemen ist neu. Es ist auch ein originales VW-Teil mit der Teilenummer 037 145 271 F, das laut Teileliste dort auch hingehört. Er ließ sich ganz normal spannen, also nicht am Rand des Spannbereichs. Deshalb gehe ich momentan davon aus, dass das so nornmal ist. Vielleicht arbeitet sich der Riemen bei Alterung noch etwas in die Riemenscheibe hinein.


Zitat:
Zitat von 90.MusicForLife Beitrag anzeigen
Das mit den Kunststoffmuttern hätte ich mal vor 6 Stunden wissen müssen.
Beschaff Dir die Teile, leg sie weg und verbaue sie, wenn Du das Auto beim nächsten Mal aufbockst.


Zitat:
Zitat von 90.MusicForLife Beitrag anzeigen
Aber auch diese Metall Plättchen bekommt man gut fest. Ich gehe immer mit einem Schlitzschraubenzieher zwischen einer der Schlitze und drehe die scheiben bis sie wirklichFest sind, hat bisher gut funktioniert.
Die Klammern mit einem Schraubendreher drehen, das kenne ich auch. Allerdings nicht zum Festdrehen, sondern zum Lösen. Denn die Demontage der Keilriemenabdeckung durch "beherztes Reißen", wie sie hier mal empfohlen wurde, war mir immer zu gefährlich. Das Drehen der Klammern per Schraubendreher fand ich wegen schlechter Zugänglichkeit besonders am vorderen Beferstigungspunkt der Keilriemeabdeckung immer eine sehr unangenehme tätigkeit.


Zitat:
Zitat von 90.MusicForLife Beitrag anzeigen
Ich bin ehrlich begeistert und auch etwas neidisch auf deinen schönen Motor.
Momentan hoffe ich noch darauf, dass alles auch so gut funktionieren wird, wie es aussieht. Auf jeden Fall ist es ein Genuss, diese sauber Teile zusammenzubauen. Auch, wenn es "nur" ein Motor AAM ist.


Zitat:
Zitat von Felix_Passat Beitrag anzeigen
...aus eigener Erfahrung mit einem A4 B6 und diesen tollen Kunststoffmuttern kann ich dir versichern, auch die Kunststoffmuttern verhindern den Rost nicht und sind mindestens genauso blöde abzukriegen wenn der Bolzen erstmal gammelt.
Da sind meine Erahrungen aber ganz andere. Ich habe die Keilriemenabdeckung seit ca. 18 Jahren an meinem roten Variant mit den Kunststoffmuttern und den Scheiben fest, und an meinem ehemaligen AEX Golf 3, der bei jedem Wind und Wetter bewegt wurde, waren es über 20 Jahre. Es gab noch nie auch nur den Hauch einer Schwiergkeit, die Abedckung abzubauen. Das kann auch mit daran liegen, dass die Gewindebolzen ganz wenig (ca. 1 bis 2 mm) hinter den Kunststoffmuttern zurückstehen. Das verhindert jede form von Gammel an ihrem äußeren Umfang.

Wenn es dort wirklich Schwierigkeiten geben würde, hätte ich mir schon längst eine andere Art der Befestigung einfallen lassen.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (29.03.2019 um 08:13 Uhr)
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Alt 29.03.2019, 13:00 #1469
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Das mit denn Keilriemen würde ich jetzt auf den Verlauf schieben. Durch die Umlenkung nach oben kommt weniger Kraft auf den Riemen
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Alt 29.03.2019, 20:16 #1470
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Hallo!


Ich sehe im Bezug auf den Keilriemen keine Probleme. Manfred hat doch alles so gemacht, wie es auch ab Werk wäre, deshalb wird hier alles stimmen.




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Alt 06.04.2019, 21:10 #1471
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Roten Variant wiederbelebt

Hallo!

Zur Erinnerung: Heute vor genau zwei Wochen ist es zum ersten Mal passiert, dass sich der Variant nach ziemlich genau drei Monaten ununterbrochenen Stehens mit angeklemmter Batterie auf seinem Tiefgaragenplatz nicht starten ließ, weil die Batterie zu schwach war. Ein Freund von mir besitzt ein Starthilfe-Powerpack, mit dem wir heute einen Wiederbelebungsversuch gemacht haben. Immerhin reichte die Batterieladung beim Aufschließen des Autos noch dafür aus, dass die Pumpe der Zentralverriegelung alle Türen aufschloss. Damit war meine Befürchtung einer zwischenzeitlichen Tiefentladung der Batterie vom Tisch. Tiefentladungen sind für Blei-Säure-Akkus, zu denen auch die meisten Autobatterien gehören, sehr schädlich. Die Batterie kann dadurch unbrauchbar werden.

Das Starthilfe-Powerpack hatte zwar einige Mühe, den Motor per Anlasser durchzudrehen, aber letzendlich hat es funktioniert: Er sprang an. Ich habe den Variant dann mit nach Hause genommen und in meiner Doppelgarage neben dem weiterhin in Arbeit befindlichen Cabrio abgestellt, um die Batterie mit einem Ladegerät vollzuladen. Jetzt steht der Polo zum ersten Mal auf dem Tiefgaragenplatz.

Das Ladegerät habe ich schon über 30 Jahre. Es hat noch einen vorsintflutlichen Selen-Plattengleichrichter, den man heute im Normalfall nur noch in einem Museum finden kann. Aber es funktioniert noch tadellos.

Grüße Teletubby


Geändert von Teletubby (06.04.2019 um 21:18 Uhr)
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Alt 06.04.2019, 21:20 #1472
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Exakt das selbe Ladegerät hab ich auch in benutzung
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Alt 06.04.2019, 21:24 #1473
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Schön, dass dein Variant wieder läuft.
Ist die Batterie denn aufnahmewillig was den Strom angeht?

So ein steinaltes Ladegerät habe ich auch noch hier rumliegen. Es ist noch "Made in W. Germany". Ich habe es sogar etwas modernisiert mit einem DC DC Regler, bei dem man die Spannung und auch den Strom begrenzen kann. Somit lassen sich mit diesem alten Ladegerät die Batterien a) ganz voll laden und b) auch Batterien mit kleinerer Kapazität aufladen.

Dennoch habe ich mir vor etwa 2 Jahren ein Ctek gekauft, welches ich in 99% der Fälle auch nutze weil es kompakt, praktisch und einfach ist.

Bleibt der Polo dann jetzt die nächsten 3 Monate in der Tiefgarage stehen?
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Alt 06.04.2019, 21:27 #1474
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Diese Geräte kann man sogar noch neu kaufen. MediaMarkt bspw. hat sowas im Sortiment. Zumindest optisch noch genauso "aufgemacht" und sperrig
Innen wohl leicht an die aktuelle Zeit angepasst.
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Alt 06.04.2019, 22:43 #1475
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Da ist mit Sicherheit kein Selengleichrichter drin. Als ich mit meiner Lehre 1972 begonnen habe, waren da schon überall Siliziumdioden drin. Die haben aber Kühlkörper aufgesetzt und wirken deswegen zum Teil wie die alten Selengleichrichter. Aber so ein Selengleichrichter mit einer Kantenlänge von 5cm, verträgt bestenfalls 1A, in Silizium zum Vergleich lockere 10A.

Den Polo kannst du keine sechs Wochen stehen lassen, dann ist die Batterie leer. Die neuen Kisten ziehen Ruheströme von 30-50mA. Das heißt rund 1Ah geht am Tag weg.

Ich habe meinen Golf übrigens mit der geladenen Batterie und dem Starthilfekabel zum Leben erweckt um ihn umzustellen.

Geändert von wolfi71 (06.04.2019 um 22:49 Uhr)
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Alt 07.04.2019, 10:20 #1476
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Mein Vater hat auch noch so ein Ladegerät. Das hat er sich zu DDR Zeiten in W-Germany gekauft, da er einer der priviligierten war, die als Kraftfahrer in ganz Europa fahren durften.

Dieses Ladegerät tut heute noch seinen Dienst.
Schön, dass dein roter Variant wieder läuft!
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Alt 12.04.2019, 08:43 #1477
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Durch dieses Missgeschick habe ich viel über den Einbau des Expanisonsventils gelernt. Darüber werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch separat etwas in form eines TUT schreiben.

Servus
Dank deinem unbeschreiblich ausdetaillierten Umbaubericht ist eigentlich alles für den Laien verständlich und "nachbaubar" Mit Begeisterung habe ich deine Climatronic-Überholung gelesen, da ich aktuell an der gleichen Baustelle schaffe. Aktuell warte ich auf das von dir erwähnte EPDM Bezugsmaterial Während des Lesens bin ich allerdings über dein Verdampfer/das Expansionsventil gestolpert. Hast du zu der Montage später noch einmal etwas geschrieben und ich hab es nicht entdecken können? Vielen Dank vorab und weiter so!
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Alt 12.04.2019, 18:49 #1478
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Hallo!

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Hast du zu der Montage später noch einmal etwas geschrieben und ich hab es nicht entdecken können? Vielen Dank vorab und weiter so!
Nein, über die Montage des Expansionsventils habe ich noch nichts weiter geschrieben, weil ich da nicht wirklich Zeit für hatte. Wichtig ist, dass die beiden langen Innsechskantschrauben, mit denen das Expansionsventil an den Verdampferanschlüssen befestigt ist, unbedingt sachgemäß festgedreht werden. Wenn man sie zu fest anzieht, was sehr leicht passieren kann, werden die Verdampferanschlüsse irreparabel gequetscht. Das bedeutet in der Realität: Gebläsekasten nochmal ausbauen und den Verdampfer austauschen. Genau so war es bei mir.

Ich kann folgende Vorgehensweise empfehlen: Das Expansionsventil erstmal ohne die beiden Dichtringe auf den Verdampferanschlüssen befestigen, die beiden Schrauben dazu nur so weit festdrehen, dass sie gerade anfangen, schwergängig zu werden. Dieser Punkt muss vorsichtig ermittelt werden. In diesem Zustand die Positionen der beiden Schraubenköpfe markieren. Das habe ich dadurch gemacht, dass ich ganz dünnwandigen, genau passenden Isolierschlauch auf die Schraubenköpfe geschoben habe und diesen wiederum mit Tesa Klebeband umwickelt. Darauf habe ich die Positionen der Schraubenköpfe mit einem Filzstiftstrich ganz oben markiert. Bei der oberen Schraube mit einem längeren Strich, bei der unteren mit einem kürzeren, weil die Schrauben später nicht vertauscht werden dürfen. Hier ein paar Fotos davon:




Dann habe ich die Schrauben wieder herausgedreht und dabei die Umdrehungen jeder Schraube einzeln sorgfältig gezählt. Ziel ist es, dieselben Montagepositionen beider Schrauben mit fertig montiertem Expansionsventil mit Dichtungen wieder zu erreichen.

Bei fertig montiertem Expansionsventil muss ein deutlich erkennbarer Spalt zwischen dem Ventil und dem Klemmteil verbleiben, geschätzte Breite des Spaltes ca. 2 mm, siehe grüne Pfeile im nächsten Foto. Dies vor allem im Bereich des dünneren Verdampferrohres!!! Wenn der Spalt nach der Montage des Ventils beim dünneren Rohr wesentlich kleiner oder gar nicht mehr vorhanden ist, hat man die Leitungsanschlüsse des Verdampfers, vor allem den dünneren, durch zu starkes Anziehen der Schrauben gequetscht. Beim Festdrehen der Schrauben fühlt man das so gut wie nicht. Erstens deshalb, weil das Klemmteil nur an zwei kleinen Punkten auf dem Wulst des dünneren Anschlusses aufliegt. Zum Zweiten deshalb, weil die Verdampferanschlüsse aus ganz weichem Aluminiummaterial bestehen.


Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (13.04.2019 um 08:50 Uhr)
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mimi (13.04.2019), vw-debo (12.04.2019)
Alt 12.04.2019, 20:48 #1479
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Wow, ich bin begeistert!
Vielen, vielen, vielen Dank für deine Mühe! Ich hoffe ich bin nicht der einzige Nutzniesser

So wie ich mich kenne, hätte ich die auf jeden Fall stramm gezogen, bis das anliegt..........
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Alt 19.04.2019, 16:35 #1480
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Variant: Kleine Reise, kleine Veränderung

Hallo!

Gestern war ich mit dem roten Variant in Kassel, weil ich dort etwas zu erledigen hatte. Es waren ungefähr 225 Kilometer pro Stecke, die völlig problemlos waren. Für mehrstündige Autobahnfahrten ist mir der Golf 3 Variant lieber als der Polo.

Erwähnenswert ist eigentlich nur die Tatsache der bisher niedrigsten MFA-Anzeige des Beninverbrauchs, seitdem die MFA jetzt seit etwa zweieinhalb Jahren nachgerüstet ist. Bisheriger Niedrigrekord der Anzeige war 7,4 Liter auf 100 km, gestern ist er völlig unerwartet auf 7,0 Liter heruntergegangen. Das war mir doch glatt ein Foto wert, auf dem man die Anzeige halbwegs erkennen kann. Das Foto war so geplant, dass sowohl die Anzeige als auch die Straße mit auf´s Bild kommen. Wirklich geglückt ist das leider nicht. Die Straße ist die Autobahn A40 ("Ruhrschnellweg"), die als B1 ein Stück durch das Stadtgebiet von Dortmund geht. Beim Benzinverbrauch muss man berücksichtigen, dass das Auto ein Automatikgetriebe hat:


Nach so einer Autobahnfahrt mache ich die Front des Variant, die Frontscheibe und die Spiegelkappen immer einem Schwamm und warmem Wasser sauber, bevor er wieder auf seinen Tiefgaragenplatz geht. Dabei habe ich heute noch zusätzlich die Felgen gründlich gereinigt. Zuerst mit warmem Wasser, in das vorher ein Schuss Haushaltsreiniger kommt. Und danach mit einem guten Konservierungswachs, mit dem auch öl- und wachshaltige Beläge abgehen. Das mache ich etwa zweimal im Jahr, natülich auch fahrleistungs- und bremsstaubabhängig. Die Felgen sind schon über 15 Jahre alt, sehen aber nach der Reinigung aus wie neu.

Dazu gab es heute am Variant mal eine kleine optische Veränderung; die erste an meinem Golfs hier im Showroom: Er hat andere Radkappen bekommen.

Ab Werk hatte dieses Auto normale Stahlfelgen; die VW Orlando Felgen hat er erst bei mir bekommen. Bis heute mit den zugehörigen Radkappen in der älteren Ausführung, die bei Autos ab Werk bis etwa Anfang 1997 verbaut wurden. Siehe Foto:


Damit und vor dem Reinigen der Felgen sah das Auto damit so aus wie auf dem nächsten Foto:


Ursprünglich gefielen mir diese Radkappen = ältere Ausführung besser. Das hat sich aber im Laufe der letzten Jahre geändert, so dass ich schon vor Monaten vier Stück in der neueren Ausführung bei VW Classic Parts bestellt hatte. Sie passen auch baujahrmäßig zu diesem Variant, der im September 1998 produziert wurde. Heute wurden sie endlich mal verbaut. Danach sah es so aus:




Die neuere Radkappenausführung gibt es weiterhin bei VW Classic Parts unter der Teilenummer 1H0 601 149 S FED. Die ältere gab es dort bis vor nicht allzu langer Zeit auch noch unter der Nummer 1H0 601 149 K V7L, aber inzwischen scheinen sie ausverkauft zu sein.

Grüße und schöne Feiertage
Teletubby







Geändert von Teletubby (19.04.2019 um 16:48 Uhr)
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