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GolfGreen 08.01.2015 19:20

Diskussionsrunde Additive Ja oder Nein?
 
Hallo,

zuerst, falls es das Thema schon gibt oder nicht erwünscht ist sry. Hoffe es ist im richtigen Forum.

Soooo nun zum Thema, dazu muss ich einmal kurz was erläutern. Ich fahre einen AEE mit 220tkm auf der Uhr. Vor ca. 10tkm hatte ich probleme das er komisch lief und Öl verbraucht hat. Darauf hin sind wir von einer kaputten Kopfdichtung ausgegangen, welches aber nach prüfen wieder widerlegt wurde vom KFZ Kollegen. Wir haben dann Kompression geprüft und haben festgestellt das er 9/6/9/10 Bar hatte (1-4 von links nach rechts gelesen). Er hat dann durch die Zündkerzenöffnungen WD-40 reingesprüht was wohl verkokungen lösen soll. Tag später haben wir nochmal Kompression geprüft da waren alle schon auf 10-12 Bar, nunja. Er hat dann empfohlen mal ne Chemiekur zu machen und danach nen Additiv auf dem Öl zu fahren genommen haben wir Mittel von Wynns. Mir war es auch egal ob es schadet oder nicht, nen aee gibts an jeder ecke billig.

Also erst die Chemiekur rein 20min laufen lassen im Stand und danach Ölwechsel mit Filter und allen mist, soll verschmutzung und so entfernen. Und danach Hat er mit auf das Öl wie gesagt dieses Additiv drauf gemacht. Konsistenz war wie Honig. Er meint das es ein Super kram ist und auch wirklich was bringt. Ich jedoch bin skeptisch gewesen.

Jetzt 10tkm später verbraucht der Golf kein Öl bzw ist es nicht nennenswert und laufen tut er auch wieder besser.

Zu dem Öl ist es ja so das dem Endkunden ja keine produkte verkauft werden dürfen die die viskosität des Öl verändern, demnach kann ich mir nicht vorstellen das die Ölzusätze wirklich was bringen. Ich bin der Meinung das das zeug nur Geldmacherei ist. Nicht mehr nicht weniger. Denn wenn was kaputt ist ist es kaputt.

Bei dem Chemiekram allerdings bin ich anderer Meinung, da es bei mir geholfen hat...




Jetzt meine Frage. Ist es wirklich sinnvoll oder ist das nur Zufall das es funktioniert hat? Was haltet ihr davon? Wie seht ihr diese Geschichte mit Zusätzen?


Hier einmal die verwendeten Produkte:

Ölzusatz: Wynn's
Chemiekur: Wynn's

DERChristian 08.01.2015 19:47

:popcorn:

Es gibt z.B. von Subaru und GM in den USA solche Reingungsmittel für die Kolbenringe und die dringende Empfehlung, diese regelmässig (50.000 Km) zu verwenden, eben um den Ölverbauch etc. niedrig zu halten.

Ich hab gerade keine Lust zu Googlen...

Weiterhin wechseln die Amis regelmässig, sofern vorhanden(!), das Rückschlagventil der Kurbelgehäuseentlüftung (PCV Valve) um den Ölverbauch niedrig zu halten.

Genauso wie die meisten Amis das Kühlwasser und Getriebeöl regelmässig erneuern...


Das ÖlVERDICKUNGSmittel halte ich allerdinsg nicht für sinnvoll, hier würde ich mir lieber anhand der Technischen Datenblätter der Hersteller ein dickflüssigers Öl aussuchen. Beispiel, beides 40er Öle:

www.liqui-moly.de/liquimoly/mediendb.nsf/gfx2/1306%20Synthoil%20High%20Tech%20SAE%205W-40.pdf/$file/1306%20Synthoil%20High%20Tech%20SAE%205W-40.pdf

www.liqui-moly.de/liquimoly/mediendb.nsf/gfx2/3863%20Leichtlauf%20High%20Tech%205W-40.pdf/$file/3863%20Leichtlauf%20High%20Tech%205W-40.pdf

Viskosität 14,1 zu 14,7 im warmen Zusatnd, das kann schon den kleinen Unterschied ausmachen.

oder gleich das Mobil 1 5W-50 benutzen. http://www.mobil1.de/produkte/peak-life-5w-50.aspx

Der deutsche Michel hält das alles für Überflüssig und totale Geldverschwendung, kennt das nicht, will das auch nicht kennen weil das ja Blödsinn ist. Hat ja der Papi und der Arbeistskollge gesagt und die müssen da ja wissen!

Und wenn man sowas in deutschen KFZ Foren Postet, egal welcher Marke, wird man von 95% der User für Verrückt erklärt.

Hmmmmmm..... :popcorn:

;)

brad67 08.01.2015 20:38

Zitat:

Zitat von DERChristian (Beitrag 1738129)
:popcorn:

Es gibt z.B. von Subaru und GM in den USA solche Reingungsmittel für die Kolbenringe und die dringende Empfehlung, diese regelmässig (50.000 Km) zu verwenden, eben um den Ölverbauch etc. niedrig zu halten.

Ich hab gerade keine Lust zu Googlen...

Weiterhin wechseln die Amis regelmässig, sofern vorhanden(!), das Rückschlagventil der Kurbelgehäuseentlüftung (PCV Valve) um den Ölverbauch niedrig zu halten.

Genauso wie die meisten Amis das Kühlwasser und Getriebeöl regelmässig erneuern...


Und wenn man sowas in deutschen KFZ Foren Postet, egal welcher Marke, wird man von 95% der User für Verrückt erklärt.

Hmmmmmm..... :popcorn:

;)


Da bekommt man in Foren von Chemikern genau erklärt warum das Mittel überhaupt nicht wirken kann,......

ich persönlich habe in den letzten 25 Jahren weder Kopfdichtung, Wasserpumpe noch Kolbenringe gewechselt, dank der Mittelchen.:bier:

Getriebeölwechsel halte ich auch für sehr wichtig.

So, und jetzt Popcorn:popcorn:

GolfGreen 08.01.2015 21:30

Wie gesagt bei den Kolbenringen scheint es geklappt zu haben bei mir, weil seitdem wirklich der ölverbrauch niedrig ist und wir nichts anderes gemacht haben..

Zum Thema Getriebeöl, das halte ich auch für wichtig, allerdings ist das nicht bestandteil..


Und mit dem Öl ist halt das was ich meine, einfach dickeres nehmen und da gibt es wie gesagt diese Vorschrift bei Produkten die jederman reinkippen kann, das sie nicht das Öl dicker machen dürfen.
Da fällt mir das ein mit dem Additiv für Hydrostössel die Klackern...


Brad, welches Mittelchen meinst du denn was nicht funktionieren kann?

brad67 08.01.2015 22:49

Zitat:

Zitat von GolfGreen (Beitrag 1738142)

Brad, welches Mittelchen meinst du denn was nicht funktionieren kann?

WD40 z.B. Es besteht hauptsächlich aus Petroleum und ist eben als Wirkstoff nicht würdig:stupid:

Ich sag nur: Wer heilt hat recht! ;) Ich hab auch schon so einige unkonventionelle Sachen gemacht, warum nicht mal Petroleum auf die Ventile sprühen.

Schlaumeier haben dann gegen Alles ne nachvollziehbare Erklärung warum im Endergebnis nur der Austausch eines Bauteiles der richtige Weg sein kann.

wolfi71 09.01.2015 09:56

Dass WD40 das in die Kerzenlöcher gesprüht wird, die Ringe löst ist nachvollziehbar. Dass danach der Ölverbrauch sinkt auch. Dass die Reinigungskur den Motor innerlich gereinigt hat, das ist auch klar.

Dass das Mittelchen im Öl nennenswerten Einfluss hat, das bezweifle ich allerdings. Ich halte von Mittelchen, deren Wirkung nicht klar beschrieben ist, relativ wenig.

Ich verwende manchmal Autol Desolite, das wird in den Tank gekippt und soll die Einlassventile reinigen. Das Zeug gibt es seit 80 Jahren oder so. Ich habe das schon beim Käfer eingesetzt und hatte keinen Motorschaden bis 122.000km, mein Bruder setzte das nicht ein und hatte einen Motorschaden mit 120.000km. Man kann dazu also nichts konkretes sagen.

Es ist auch manches Glaube dabei.

Mustang80 09.01.2015 10:17

Ich halte regelmäßige Wartung und die Verwendung von gutem Öl für sinnvoller als all diese Mittelchen, die einem das Blaue vom Himmel versprechen.

Als ich meinen AEE recht neu hatte, habe ich mal ein Motorspülungsadditiv verwendet, das dem Öl beigegeben wird und nach 10 -15 minütem Motorlauf im Standgas zusammen mit dem Öl abgelassen wird.

Obwohl das mein erster eigener Ölwechsel am Auto war, sah ich da keine großen Verunreinigungen in dem Altöl. Da hab ich mittlerweile schon wesentlich schlimmerers gesehen.
Grund für die Spülung war häufige Kurzstrecke beim Vorbesitzer und der Fakt, dass Ölschlamm am Einfülldeckel war.

Mittlerweile weiß ich, dass das beim AEE nunmal so ist. Der Ölschlamm am Einfülldeckel kommt und geht mit der kalten Jahreszeit und da er sich nur auf den Einfülldeckel beschränkt (klar, höchste Stelle im Ölkreislauf), mach ich mir da mittlerweile auch keinen Kopf mehr drüber.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich keine solcher Additive in meinen Fahrzeugen verwende und das wird auch so bleiben.
Bei dem guten Sprit den wir hier haben, verglichen mit den Amis, reicht vernüftige Wartung in Kombination mit einem pfleglichen Umgang mit dem Motor vollständig aus um ihm ein langes Leben zu garantieren.

GolfGreen 09.01.2015 11:37

Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1738203)
Ich halte regelmäßige Wartung und die Verwendung von gutem Öl für sinnvoller als all diese Mittelchen, die einem das Blaue vom Himmel versprechen.

Als ich meinen AEE recht neu hatte, habe ich mal ein Motorspülungsadditiv verwendet, das dem Öl beigegeben wird und nach 10 -15 minütem Motorlauf im Standgas zusammen mit dem Öl abgelassen wird.

Das sowieso, Intervalle sollte man schon einhalten. So was haben wir auch verwendet. Und bei mir hat es abhilfe getan. Wielange noch werde ich ja sehen, sollte es wieder kommen wird allerdings einmal alles neu gemacht am Motor

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1738198)
Dass WD40 das in die Kerzenlöcher gesprüht wird, die Ringe löst ist nachvollziehbar. Dass danach der Ölverbrauch sinkt auch. Dass die Reinigungskur den Motor innerlich gereinigt hat, das ist auch klar.

Dass das Mittelchen im Öl nennenswerten Einfluss hat, das bezweifle ich allerdings. Ich halte von Mittelchen, deren Wirkung nicht klar beschrieben ist, relativ wenig.

Ich verwende manchmal Autol Desolite, das wird in den Tank gekippt und soll die Einlassventile reinigen. Das Zeug gibt es seit 80 Jahren oder so. Ich habe das schon beim Käfer eingesetzt und hatte keinen Motorschaden bis 122.000km, mein Bruder setzte das nicht ein und hatte einen Motorschaden mit 120.000km. Man kann dazu also nichts konkretes sagen.

Es ist auch manches Glaube dabei.


Das Problem ist das es keinen wirklich unabhängigen Test gibt um das zu bestätigen. Dafür ist die Teiletauscher Industrie zu groß. Firmenwagen ist angeblich AGR Ventil kaputt, totaler mist. Müsste vernünftig gereinigt werden, weil wenn es verrußt ist durch kurzstrecke und allen mist kann es nicht richtig arbeiten. Aber da wird lieber neu verkauft. Insofern kann reinigung oder solche Mittel (ausser das was das öl verändert) doch schon helfen im gewissen maß

Zitat:

Zitat von brad67 (Beitrag 1738156)
WD40 z.B. Es besteht hauptsächlich aus Petroleum und ist eben als Wirkstoff nicht würdig:stupid:

Ich sag nur: Wer heilt hat recht! ;) Ich hab auch schon so einige unkonventionelle Sachen gemacht, warum nicht mal Petroleum auf die Ventile sprühen.

Schlaumeier haben dann gegen Alles ne nachvollziehbare Erklärung warum im Endergebnis nur der Austausch eines Bauteiles der richtige Weg sein kann.


Wie gesagt der bekannte ist schon ewig KFZ'ler und ein anderer bestätigte mir auch das das ein Trick aus alter Schule sei. Ich denke mal das da Weichmacher drin sind die die Dichtung lösen oder so::frage::

DERChristian 09.01.2015 16:18

Mit fällt gerade ein, das in der Oldtimer Markt vor einiger Zeit ein alter Porsche 911 der schlampig eingemottet wurde (Einfach abgestllt.. Was der deutsche Michel auch so gerne macht, dann alles andere ist Humbug und Geldverschwendung :) ) die draufhin bockige Einspritzanlage kuriert wurde mit einem Wundermittel.

Original VW Benzin Systemreiniger oder so. Kennt das Jemand?

Teletubby 09.01.2015 20:53

Hallo!

Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1738203)
Ich halte regelmäßige Wartung und die Verwendung von gutem Öl für sinnvoller als all diese Mittelchen, die einem das Blaue vom Himmel versprechen. (...) Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich keine solcher Additive in meinen Fahrzeugen verwende und das wird auch so bleiben. Bei dem guten Sprit den wir hier haben, verglichen mit den Amis, reicht vernüftige Wartung in Kombination mit einem pfleglichen Umgang mit dem Motor vollständig aus um ihm ein langes Leben zu garantieren.

Ja, so sehe ich das auch. Und genau so wird es bei mir auch praktiziert. Meine Erfahrungen damit sind sehr gut. Mitteleuropäische Kraftstoffe enthalten bereis alle die Additive, die ein Motor zum Laufen braucht.

Freundliche Grüße
Teletubby

Ben_RGBG 12.01.2015 14:20

ich würde hier gern noch n anderen gedanken einwerfern - VW als hersteller macht sich ja üblicherweise auch gedanken um den service ihrer produkte (wie jeder andere hersteller ja auch). wenn die sowas nicht verwenden, bezweifel ich irgendwie doch stark, dass das irgendeinen sinn haben soll.

ich denke mal, dass es sonst auch im serviceplan vorgesehen wäre, solche mittelchen irgendwann mal mit reinzukippen. ich halte nix davon, ich halte mich auch weiterhin daran, regelmäßige wartung und ein pfleglicher umgang mit dem motor sollten ihm ein langes leben möglich machen.

wolfi71 12.01.2015 15:16

Naja, VW macht sich in erster Linie Gedanken um Umsatz und Ertrag und wie man den Kunden noch mehr Geld aus der Tasche ziehen kann. Erst in zweiter Linie wird das eingeführt, was dem Kunden Nutzen bringt.

Insofern sehe ich die Aussagen der Hersteller alle unter dem Vorbehalt, dass der Verschleiß deren Geschäft ist. Die werden also kaum ein Mittelchen empfehlen, das den Verschleiß halbiert.

WD40, das auf den Kolbenring kommt, das löst einfach die verkokten Ölreste auf und macht so den Kolbenring wieder beweglich.

Trashmaster 23.01.2015 18:36

Ich hatte teilweise klappernde Hydrostößel nach langer Autobahnfahrt oder auch im kalten Zustand.
Seit dem ich von Liqui Moly das Hydro-Stößel-Additiv drin hab ist totale Ruhe!

Sicherlich funktioniert das nicht wenn die Hydros total am Ende sind, aber meinen Gelegenheitsgeräuschen hat es den garaus gemacht und damit bin ich echt zufrieden.

LG

GolfIII GTI 26.01.2015 18:36

Hallo GolfGreen,


eigentlich sind es ja zwei Fragen von dir:
- Die "Chemiekur" und
- Additive, die man beim Ölwechsel dem Öl begibt.


Die "Chemiekuren" zur Reinigung des Motors funktionieren tatsächlich: Man sollte aber penibelst die Angaben für dessen Verwendung einhalten - speziell bei welcher Öltemperatur dazutun und wie lange, welche Drehzahl, ... . Macht man Fehler, kann dies auch einen Motorschaden bedeuten.
Zusätzliche Motoröladditive halte ich grundsätzlich für Blödsinn!
Nach solch einer "Chemiekur" kann aber ein Additiv durchaus sinnvoll sein oder sogar unerläßlich, wenn damit gelöste Schwebstoffe und Verunreinigungen durch das Öl besser aufgenommen werden und im Ölfilter besser abgeschieden werden können.
Wesentlich wichtiger ist aber nach solch einer "Chemiekur", daß man das danach aufgefüllte Öl nicht sehr lange fährt (ca. 500 bis 1000km) und dann natürlich auch den Filter tauscht. Dann nach weiteren zwei- bis dreitausend Kilometer.
Und dann prinzipiell die Ölwechselintervalle verkürzt, damit man den Verschmutzungsgrad des Motor recht gering hält.

Ich kann also deine Umfrage weder mit "Ja" noch mit "Nein" beantworten.

Gruss.


P.S.: Solche "Chemiekuren" können keinen verschlissenen Motor reparieren, allerdings wie hier wahrscheinlich durch Verkokungen und/oder Verharzungen festsitzende Kolbenringe wieder freigängig machen, so daß sie optimal am Zylinder anliegen und ihrer Arbeit nachgehen, was eine maximal mögliche Kompression bedeutet und Abstreifen des Öls durch den Ölabsteifring, so daß möglichst wenig Öl in den Brennraum gelangt.
Und, wie schon gesagt: Genau lesen, wie es anzuwenden ist!!!!!

GolfGreen 26.01.2015 21:35

Zitat:

Zitat von GolfIII GTI (Beitrag 1740673)
Hallo GolfGreen,


eigentlich sind es ja zwei Fragen von dir:
- Die "Chemiekur" und
- Additive, die man beim Ölwechsel dem Öl begibt.


Die "Chemiekuren" zur Reinigung des Motors funktionieren tatsächlich: Man sollte aber penibelst die Angaben für dessen Verwendung einhalten - speziell bei welcher Öltemperatur dazutun und wie lange, welche Drehzahl, ... . Macht man Fehler, kann dies auch einen Motorschaden bedeuten.
Zusätzliche Motoröladditive halte ich grundsätzlich für Blödsinn!
Nach solch einer "Chemiekur" kann aber ein Additiv durchaus sinnvoll sein oder sogar unerläßlich, wenn damit gelöste Schwebstoffe und Verunreinigungen durch das Öl besser aufgenommen werden und im Ölfilter besser abgeschieden werden können.
Wesentlich wichtiger ist aber nach solch einer "Chemiekur", daß man das danach aufgefüllte Öl nicht sehr lange fährt (ca. 500 bis 1000km) und dann natürlich auch den Filter tauscht. Dann nach weiteren zwei- bis dreitausend Kilometer.
Und dann prinzipiell die Ölwechselintervalle verkürzt, damit man den Verschmutzungsgrad des Motor recht gering hält.

Ich kann also deine Umfrage weder mit "Ja" noch mit "Nein" beantworten.

Gruss.


P.S.: Solche "Chemiekuren" können keinen verschlissenen Motor reparieren, allerdings wie hier wahrscheinlich durch Verkokungen und/oder Verharzungen festsitzende Kolbenringe wieder freigängig machen, so daß sie optimal am Zylinder anliegen und ihrer Arbeit nachgehen, was eine maximal mögliche Kompression bedeutet und Abstreifen des Öls durch den Ölabsteifring, so daß möglichst wenig Öl in den Brennraum gelangt.
Und, wie schon gesagt: Genau lesen, wie es anzuwenden ist!!!!!



Hallo,

so in etwa sehe ich das auch. Habe ja laut anleitung dann gearbeitet und er läuft seit dem auch besser bzw kein Ölverbrauch mehr. Das er kompletten Kernschrott nicht saniert sollte eigentlich klar sein, und falls ich mal wieder sowas habe werde ich es schonmal wieder machen allerdings werde ich das additiv für das öl weglassen, da ich das als humbug betrachte.

Ich bin äußerst überrascht das hier keine hitzige Diskussion ausgebrochen ist :D::frage::

GTFahrer 06.02.2015 19:08

Das einzige empfehlenswerte Leck-Additiv das ich kenne, sind die von Bar's Leaks oder Wynns fürs Öl. Diese enthalten ausschließlich Weimacher und keine VI-Verbesserer wie z.B. das Additiv von LM. Erhöht nur die Heiß-Visko und das ist ja nicht unbedingt zielführend.

Kostet so ca. 10€ die Flasche für die Ölfüllung.

GolfGreen 06.02.2015 20:11

Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1742616)
Das einzige empfehlenswerte Leck-Additiv das ich kenne, sind die von Bar's Leaks oder Wynns fürs Öl. Diese enthalten ausschließlich Weimacher und keine VI-Verbesserer wie z.B. das Additiv von LM. Erhöht nur die Heiß-Visko und das ist ja nicht unbedingt zielführend.

Kostet so ca. 10€ die Flasche für die Ölfüllung.

Hi, ich hatte Produkte von Wynns und kann mich was das angeht nicht beklagen, nur das Additiv für das Öl hat keine wirkung gehabt:winke:

wolfi71 06.02.2015 21:51

ich hatte, angeregt durch diese Diskussion mal wieder dem ABU eine Füllung Desolite B gegönnt. Das ist ein halber Liter aus den Tank (1:100). Subjektiv zieht der Motor seit gestern besser, aufgefallen ist es mir, weil er auf der Fahrt gestern abend an einer Steigung normal die erlaubten 70 nicht bis oben halten kann (5. Gang). Gestern hielt er das und sogar noch ein bisschen mehr. Ich fahre da die 18% immer im 3. Gang hoch und oben kommt der 4. rein. Nach dem nächsten Hubbel mit rund 10% kommt der 5. Gang rein. Die erlaubten 70 werden nur auf Tacho 80 angehoben und dann mit knapp 2/3 Gas im 5. Gang die rund 6-8% hoch. Oben ist die Kreuzung etwas kritisch deswegen habe ich da gerne nur rund die 70.

Pascal kennt die Strecke evtl, Glemseck hoch ans Frauenkreuz zum Rasthof Sindelfinger Wald.

CanYouBeat 07.02.2015 17:50

Wolfi ich kenn die Strecke auch :winke:

Ich will mir mal so ein Liqui Moly Injection Reiniger in den Tank kippen, hab aber angst das dadurch mehr kaputt geht als es hilft. Hat jemand mal dieses Produkt genutzt?

wolfi71 08.02.2015 20:24

Bei Liqui Moly habe ich da weniger Bedenken. Ist ja eine renommierte Firma. Bei so obskuren Firmen, die ihr Zeug nachts im Fernsehen verkaufen, da sieht es anders aus.


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