Zitat:
Zitat von Tankdeckel Ist zwa völlig OT, aber es geht:
Das ist der sogn. Mpemba-Effekt. Bei wenigen, sehr speziellen Gegebenheiten kann warmes Wasser sehr wohl früher/schneller gefrieren als Kaltes. Wirklich erklärbar ist es aber nicht, man geht aber davon aus, dass bei warmen Wasser durch die Verdunstung diverse Kristalle, welche den Gefrierpunkt konstanthalten, unwirksam sind und der Gefrierpunkt steigt.
(bei ca. - 20° ein Glas heisses (nicht kochendes) Wasser mit nach draussen nehmen oder 1 Stock am Fenster das Wasser in die Luft spritzen, es kommt meist Schnee dabei runter) |
bei minus 12 fenster geputzt. erst mit warmen wasser auf der einen seite, dann mit kaltem auf der anderen seite, weil mir die eisbildung am spiegel auf die nerven ging.
Chemisch gesehen ist wasser bei annähernd null relativ träge. eis ist relativ fest und "statisch". warmes wasser hat in der teilchenebene eine bedeutend höhere dynamik. daher ist dort auch ein schnelleres abkühlen möglich. warmes wasser verdampft mehr als kaltes und er wasserdampf (gas) gefriert sofort. sieht man auch schön im selbstversuch. stell 2 gleich große gefäße mit wasser in dein gefrierfach, ich möchte wetten, dass das wärmere schneller gefroren ist.
Warum im Winter nicht mit warmen wasser waschen? Scheiben sind bei normaltemperaturen elastisch. im grunde sind scheiben auch nur eine flüssigkeit. nimms einfach hin, ist so.
Wenn es also zu kalt ist, geht die Elastizität verloren und die scheibe reißt schneller.
Wenn man Wackelpudding mit siedendem Wasser anrührt passiert das auch schnell mal in Glasschüsseln.
Glas, Metall und alle anderen Materialien dehnen sich bei wärme aus, bei kälte schrumpfen sie. wenn das glas also enorm hohen temperaturschwankungen ausgesetzt ist, die ungleichmäßig auftreten, hast du eben eine hohe spannung im material.