Elektronik Hier gehört alles zum Thema Elektronik rund um den Golf hinein

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Alt 11.07.2018, 18:34 #1
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Standard EEPROM auslesen: Was braucht man dazu?

Ich möchte mich etwas in die Thematik der Golf 3 Tachos einarbeiten. Verschiedenen Tachos stehen bereit.

Kernstück meines Interesses ist deren EEPROM und ich würde deren Inhalt gerne ansehen. Nun bin ich leider im Gebiet Elektrotechnik null bewandert und daher muss ich hier mit meinen dämlichen Fragen nerven.

- Man kann sich das Auslöten des EEPROMs sparen, wenn man eine Klammer benutzt.
Ich habe nun festgestellt, dass zum einen 8-Pin Chips verwendet wurden und zum anderen 14-Pin (14pol.SOIC - Nennt man das so?). Kann man eine 16-Pin klammer auf den 14-Pin Chip setzen? Denke ja, sind halt 2 "in der Luft".

- Auslöten: Davor habe ich noch viel scheu, Beschädigungsgefahr und ich habe weder Entlötlitze, Entlötpumpe oder son Heißluft"lötkolben" Daher lass ich da vorerst die Finger 'von. Was wäre aber sinnvoll anzuschaffen, wenn ich es doch irgendwann wagen werde?

- Normalerweise benutzt man dann spezifische Brenner, wie z.B. Seeprog oder Galep 4 usw..
Was ist eigentlich von diesen 5€ Dingern zu halten die aus China hier alles überfluten?


Oder gar von den einfachsten Selbstbauten via Parallelport bzw. serielle Schnittstelle?
Hier wäre einer via LPT:
https://web.archive.org/web/20120311...de:80/ee93.htm

Das wäre eine via RS232:
https://cdn.instructables.com/F3M/ZK...Z4JF.LARGE.jpg

Alternativ dazu gibt es Digiprog 3 für um die 120€, das enthält neben Klammern auch nen EEPROM Leser.



Geändert von GTFahrer (11.07.2018 um 18:36 Uhr)
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Alt 11.07.2018, 22:30 #2
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Hallo!

Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
- Man kann sich das Auslöten des EEPROMs sparen, wenn man eine Klammer benutzt.
Das funktioniert oft nicht bzw. führt zu Fehlern beim Auslesen. Das liegt daran, dass beim Vorgehen mit der Klammer andere Teile auf der Platine noch mit angeschlossen sind, z.B. Widerstände, Kondensatoren etc.. Das kann zu Fehlern führen. Hinzu kommt, dass an der Betriebsspannungsleitung des Chips in den allermeisten Fällen weitere Chips hängen. Gute Programmiergeräte kennen die Stromaufnahme des Chiptyps, den man zum Bearbeiten eingegeben hat. Wenn die jetzt durch das Vorhandensein weiterer Chips zu hoch ist, geht das Programmiergerät von einem Fehler aus und unterbricht den Vorgang.

Es ist zwar mehr Arbeit, den Chip auszubauen, aber dafür ist es sicherer.


Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Ich habe nun festgestellt, dass zum einen 8-Pin Chips verwendet wurden und zum anderen 14-Pin...
Du meinst wahrscheinlich das 93C56EM mit 14 Pins und sein 8-poliges Pendant. Soweit ich das übersehe, haben sie komplett dasselbe Innenleben, die aus Layout-Gründen in verschiedene Gehäuse gebaut werden. Bei der 14-Pin-Ausführung sind jede Menge Pins unbelegt. Das Herstellerzeichen auf dem Chip erinnert mich übrigens sehr an die Firma National Semiconductor.


Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
...(14pol.SOIC - Nennt man das so?).
Geanu genommen heißt das "SOIC14"; das ist die Bezeichnung der Gehäuseausführung des Chips. Dabei steht das SO für Small Outlet, IC für Integrated Circuit und die 14 für die Anschluszahl. Von diesen Gehäuseausführungen gibt es jede Menge. Es gibt auch nicht wenige Chips, die es in mehreren verschiedenen Gehäusen gibt. Eine sehr gängige Bezeichnung ist z.B. DIP16. Dabei steht das DI für Dual Inline, das P für Plastic (= Gehäusematerial) und die 16 für die Anschlusszahl. Dahinter kommen oft noch weitere Buchstaben, die etwas über den Temperaturbereich (z.B. -30 ... +80° C) aussagen aussagen und über die Verlässlichkeit. So gibt es z.B. für die Medizintechnik oder für die Raumfahrt hochwertige Ausfürungen als für die Unterhaltungselektronik.


Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Kann man eine 16-Pin klammer auf den 14-Pin Chip setzen? Denke ja, sind halt 2 "in der Luft".
Das hängt davon ab, ob die zwei "in der Luft hängenden" Pins für die Bearbeitung nötig sind oder nicht. Wenn ja, dann funktioniert das natürlich nicht. Datenblätter, die es für fast jeden Chip gibt, geben über die Pinbelegungen Auskunft, z.B. bei alldatasheet.com.


Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Auslöten: Davor habe ich noch viel scheu, Beschädigungsgefahr...
Das legt sich mit der Zeit, weil die Chips erfahrungsgemäß viel mehr vertragen als man ihnen zutraut. Ich war darüber schon oft erstaunt und hatte noch nie einen Fall, bei dem ein Chip durch zu hohe Temperatur beim Löten o.ä. zerstört worden wäre.


Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
...und ich habe weder Entlötlitze, Entlötpumpe oder son Heißluft"lötkolben"
Das kann man alles kaufen. Arbeiten mit Heißluft ist fragwürdig, weil man zumindes zum Auslöten für jede Gehäuseausfürhung eine andere Düse braucht.


Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Daher lass ich da vorerst die Finger 'von.
Das würde ich mir nochmal überlegen.


Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Was wäre aber sinnvoll anzuschaffen, wenn ich es doch irgendwann wagen werde?
Ein Lötkolben mit ca. 15 Watt, gute Sauglitze, Informationen zur Vorgehensweise, die man im Internet findet, und ein paar alte Chips auf alten Platinen zum Üben.


Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
- Normalerweise benutzt man dann spezifische Brenner, wie z.B. Seeprog oder Galep 4 usw..
Ich habe einen Galep IV. In den ersten Jahren hat er Klasse und absolut verlässlich funktioniert. In letzter Zeit nicht mehr, was sich dadurch bemerkbar macht, dass beim mehrfachen Auslesen desselben Chips unterschiedliche Prüfsummen angezeigt werden, allerdings nur bei bestimmten Chiptypen. Nicht mal die Herstellerfirma Conitec konnte das lösen.

Das Schöne an diesen Geräten ist aber: Es lassen sich Unmengen von Chiparten und -typen damit bearbeiten. Die sogenannte "Device List", die alle Chips umfasst, die bearbeitet werden können, wird von der Firma Conitec noch gepflegt und ständig erweitert, wodurch für Zukunftssicherheit gesorgt ist.

Der Galep IV wird über einen parallelen 25-poligen Druckerport mit dem PC verbunden.


Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Was ist eigentlich von diesen 5€ Dingern zu halten die aus China hier alles überfluten? Oder gar von den einfachsten Selbstbauten via Parallelport bzw. serielle Schnittstelle?
Null Ahnung. Vom Umfang der Device List ganz bestimmt nicht so vielseitig wie ein Galep.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (11.07.2018 um 22:33 Uhr)
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Alt 11.07.2018, 23:08 #3
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Bei den Chips die im Golf 3 verbaut sind braucht man sich keinen großartigen Progger kaufen.

Such mal nach "EZP2010" die kosten ~15/20€ und reichen hierfür komplett aus. Sind aber für die 8 Polige-Variante ausgelegt. Heißt wenn du SOIC14 einlesen möchtest, müsstest du nen Adapter verwenden.

Aber ansich funktioniert der super. Ich empfehle dir auch die Chips auszulöten wenn man das ein paar mal gemacht hat geht das auch sehr fix. Bei meinen Test-Tachos habe ich Sockel verbaut.

Leider sind die für die SOIC8 recht teuer:

https://de.aliexpress.com/item/SOIC-...832834912.html

Für die DIP8 Variante im VDO sind die dafür aber z.b sehr billig:

https://www.amazon.de/Just-Honest-So...ds=DIP8+Sockel

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Alt 12.07.2018, 09:51 #4
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Wieder so tolle ausführliche Antworten. Werde ich nachher durchgehen. Vielen Dank schon mal für die investierte Zeit!
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Alt 12.07.2018, 19:00 #5
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Sooo. In deinen ausführlichen Beiträgen lernt man immer einiges dazu Teletubby und muss nicht immer die weiteren Infos zusammensuchen, die man leider immer nur "krümelförmig" findet.

Ich habe nun noch geschaut, was sich in den Weiten des WWW finden lässt. Der Tenor ist ähnlich wie bei dir Teletubby: Wenn möglich, dann auslöten. Wobei es bei den Platinen der alten VW-Tachos oftmals auch so geht, dann muss aber unbedingt der Quarz überbrückt, also kurzgeschlossen, werden.

Am VDO-Tacho mit seinem DIP-Chip würde ich das Auslöten durchaus mal wagen, der SOIC ist fürs erste noch eine Hürde zu groß.

Zitat:
Ein Lötkolben mit ca. 15 Watt, gute Sauglitze, Informationen zur Vorgehensweise, die man im Internet findet, und ein paar alte Chips auf alten Platinen zum Üben.
Das ganze Zeug ist nicht mal teuer. Brauch ja keine Profiausführung, für die 1-2x mal im Jahr (Wenn überhaupt!) reicht vorerst LowBudget. Danach kann man, wenn Bedarf ist, immer noch aufrüsten.

Habe auch Ebay Auktion gefunden, kennt das jemand, taugt das etwas? Stelle ich mir beim SOIC-Chip etwas kompliziert (Platz?) vor. Ich glaub du hast sowas genutzt @MysticEmpires?
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Alt 12.07.2018, 22:35 #6
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Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Sooo. In deinen ausführlichen Beiträgen lernt man immer einiges dazu Teletubby und muss nicht immer die weiteren Infos zusammensuchen, die man leider immer nur "krümelförmig" findet.
Danke sehr!


Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Habe auch Ebay Auktion gefunden, kennt das jemand, taugt das etwas? Stelle ich mir beim SOIC-Chip etwas kompliziert (Platz?) vor. Ich glaub du hast sowas genutzt @MysticEmpires?
Es gibt Lötgeräte mit Absaugung in vielen Variationen und Preislagen. Selbst die teuren (z.B. von der Firma Weller) zeichnen sich nicht unbedingt durch große Verlässlichkeit aus. Das liegt daran, dass sie durch das im flüssigen Zustand abgesaugte Lötzinn, das kurz darauf erkaltet und fest wird, die Geräte ständig verstopft. Das geht einem mit der Zeit auf den Keks.

In Werkstätten, in denen ich beruflich tätig war, gab es so etwas meistens auch. Aber niemand hat damit gerne gearbeitet.

Dann gibt es ganz normale Entlötpumpen, die vor jedem Pumpvorgang gespannt werden müssen und dann auf Knopfdruck auslösen. Prinzipiell funktioniert das, auch wenn diese Teile oft verstopfen und gereinigt werden müssen. Problematisch ist aber oft der Rückstoß, den sie haben. Damit kann man auf feinen Platinen mit kleinen SMD-Bauteilen schnell etwas kaputt machen (SMD = Solderside Mounted Device = Bauteile, die auf der Lötseite der Platine sitzen und dort auch verlötet sind = ohne Löcher in der Platine).

Meine bevorzugte Entlötmethode ist gute Sauglitze, die es z.B. bei der Firma Bürklin gibt und nicht ganz preiswert ist. Aber auch damit ist das Auslöten von SMD-Chips mit vielen Pins nicht ganz unproblematisch, weil man das Lötzinn zwischen den IC-Pins und den Lötpads damit nicht restlos entfernt bekommt.

Bei 8-poligen SMD-IC´s geht es folgendermaßen: Mit dem Lötkolben und viel Lötzinn die vier IC-Pins jeder Reihe miteinander durch jeweils einen großen Lötzinn-Klecks miteinander verlöten. Dann erst das gesamte Lötzinn einer IC-Seite mit dem Lötkolben flüssig machen und den Lötkolben danach noch einen Moment dort lassen, damit genügend Wärme eingebracht wird. Dann schnell mit dem Lötkolben zur zweiten Reihe wechseln und dort auch den Lötklecks flüssig machen, so dass für einen kurzen Moment alle Pins beider Seiten flüssig sind. Diesen Moment nutzen und den Chip mit einem kleinen Schraubendreher von seinem Lötplatz wegschieben oder die Platine schnell auf den Kopf halten, damit der Chip herunter fällt. Das sieht zwar zwischenzeitlich brutal und zerstörerisch aus, hat bisher aber immer funktioniert, ohne den Chip und die Platine zu schädigen. Danach kann man sowohl die IC-Pins als auch die Lötpads in aller Ruhe mit Sauglitze vom Lötzinn befreien.


Ich habe mal eine gesamte Platine, die voll mit SMD-Bauteilen war, komplett leer geräumt, weil ich die Schaltung analysieren wollte (sog. " Reverse-Engineering") und dazu alle Leiterbahen sehen musste. Unter den Bauteilen waren auch SOIC24-IC´s. Das habe ich folgendermaßen gemacht: Aus einem Satz ganz normaler Fühlerlehren (0,05 ... 1 mm), wie man sie z.B. zum Einstellen von Ventilen benutzt, eine ganz dünne herausgelöst. Die genaue Dicke weiß ich nicht mehr; es kann die mit 0,1 mm gewesen sein. Dann habe ich am Anfang einer Pin-Reihe des IC den ersten Pin mit einem Lötkolben mit ganz feiner Spitze erhitzt, so dass das Lötzinn flüssig wurde, und schnell die dünne Füherlehre zwischen IC-Pin und Platine geschoben. Und das so von Pin zu Pin weiter geemacht, bis ich am Ende der Reihe angekommen war. Das hat unglaublich gut funktioniert. Man darf nur nicht zu viel Hitze einbringen, weil es sonst passieren kann, dass man die Fühlerlehre festlötet :-(


Zitat:
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Das ganze Zeug ist nicht mal teuer. Brauch ja keine Profiausführung, für die 1-2x mal im Jahr (Wenn überhaupt!) reicht vorerst LowBudget. Danach kann man, wenn Bedarf ist, immer noch aufrüsten.
Bei Arbeiten im Bereich der Elektronik ist es oft genau so wie bei mechanischen Arbeiten: Schlechte Qualität kann sich schon bei der ersten Benutzung negativ auswirken. Ähnlich wie ein Kirmes-Schraubendreher, der schon bei der ersten minimal fester sitzenden Schraube versagt und nicht nur selbst beschädigt wird, sondern auch die Schraube runieren kann. Speziell bei Lötsauglitze gibt es sehr große Qualitätsunterschiede, die man ihr dummerweise nicht ansehen kann.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (12.07.2018 um 22:48 Uhr)
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GTFahrer (27.08.2018)
Alt 13.07.2018, 11:01 #7
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Ich habe da keine großartige Ausrüstung für benutzt:

Endlötpumpe

https://www.amazon.de/dp/B00DW7B96W

Lötstation

https://www.amazon.de/dp/B001G2LVE0

Beides sicher nicht das beste was es gibt aber bis jetzt hat das für meine Sachen eigentlich immer gereicht^^. Das reicht um beim Notebook mal nen DC-Stecker zu tauschen oder mal nen Chip auszulöten. Aber wenn ich mehr/tiefer in diesem Bereich arbeiten würde, würde ich sicher etwas mehr Geld ausgeben.

Geändert von MysticEmpires (13.07.2018 um 11:08 Uhr)
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GTFahrer (27.08.2018)
Alt 27.08.2018, 15:59 #8
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Ich mal wieder. Habe es inzwischen geschafft einen "Chip" auszulöten. Für manche so langweilig wie das Putzen der Nase, für mich ein großer Erfolg. Hatte ich zuvor Angst das anzufassen. Leider gabs nen Kollateralschaden, ein Beinchen riss ab. So ist das, wenn Schlosser dran rummachen, die können ja nur mit SW50 aufwärts umgehen Lötet man was dran als Behelf?

Scheint laut einem Datenblatt nicht wichtig zu sein (NC steht dran, not connected). Aber was ist das überhaupt fürn Hersteller mit den zwei Blitzen?

Den Chip/EEPROM kauf ich eben neu, kostet ja nur paar Cent, wenn ich das richtig recherchiert habe.
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Alt 27.08.2018, 21:22 #9
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NC ist intern nicht beschaltet. Kannst also vergessen. Das Zeichen kenne ich, aber bin nicht sicher, wer es ist, Ich meine es ist National Semiconduktor und zwar deren altes Logo. Die Firma gehört heute zu Texas Instruments.
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Alt 28.08.2018, 07:08 #10
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Richtig, vielen Dank: Es ist National Semiconductor. Das in der Software des Readers ausgewählt und voila, der Speicherinhalt entleert sich auf meinen Bildschirm. Erste Spielereien wurden bereits übertragen und als erfolgreich getestet. Super.




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Alt 28.08.2018, 09:56 #11
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Hallo!

Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Das in der Software des Readers ausgewählt und voila, der Speicherinhalt entleert sich auf meinen Bildschirm.
Zeig uns den Speicherinhalt doch mal!

Grüße Teletubby
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Alt 28.08.2018, 10:22 #12
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Mach ich
Hab gestern mal probeweise die WSZ geändert - zeigte der Tacho nachher im Diagnosemenü auch an.
Ist der alte VDO-Tacho, SW 3.5 (Ab 20 km/h).


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