Hallo linus,
eine Verbrauchsanzeige, die auf dem Prinzip der Messung des Unterdrucks im Saugrohr funktioniert (wie das aus Deinem Link) kann nur grobe Anhaltswerte liefern und ist nicht übermäßig genau.
Darum nicht, weil die eingespritzte Kraftstoffmenge auch noch von anderen Faktoren abhängig ist als vom Saugrohr-Unterdruck, z.B. von der Temperatur. Außerdem kann sie nur den Verbrauch in Menge pro Zeiteinheit anzeigen und nicht in Menge pro gefahrenem Kilometer (wie eine originale MFA), weil sie ja z.B. nicht weiß, in welchem Gang Du gerade fährst. Es fehlt ja weiterhin auch jede Verbindung zum Wegstreckenmesser und damit zur gefahrenen Strecke. Wenn man aus der Anzeige dieses Instrumentes auf die verbrauchte Kraftstoffmenge pro 100 Kilometer kommen will, dann müsste das erst kompliziert umgerechnet werden. Und selbst dieses Ergebnis wäre noch recht ungenau.
Es hat schon seine Gründe, dass auf der Skala des Anzeigeinstrumentes nur Druck- (bzw. Unterdruck-) werte zu finden sind und absolut gar keine in Litern o.ä. Ein solches Messinstrument als "Verbrauchsanzeige" zu bezeichnen, finde ich schon sehr mutig, um das Wort "dreist" zu vermeiden. Denn unter einer wirklichen Verbrauchsanzeige stellt sich jeder normale Mensch etwas anderes vor.
Freundliche Grüße
Teletubby
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